261739 · Mitteilungsvorlage
Sachstand Oberkasseler Straße 2, 53227 Bonn
Kerndaten
- Nummer
- 261739
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 18.09.2026
- Letzte Änderung
- 23.10.2026
Orte
- Oberkassel Hauptort
- Oberkasseler Straße
- Stadthaus
- Bonn
Beratungsfolge
- Sitzung noch nicht verknüpft Kenntnisnahme
Dateien
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Mitteilungsvorlage öffentlich 261739 Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Federführung: 85 Städtisches Gebäudemanagement Bonn Dezernat: SGB Sachstand Oberkasseler Straße 2, 53227 Bonn Beratungsfolge Betriebsausschuss SGB 07.10.2026 Kenntnisnahme Mitteilung: Mit Beschluss vom 02. Juni 2026 hat sich der Verwaltungsvorstand für die Umbauvariante 2 – Reduzierter Umbau mit Work-Cafés und Umsetzung durch die Bundesstadt Bonn – ausgesprochen. Diese Variante umfasst eine Reduzierung des bisherigen Nutzerkonzeptes, um den Umbau/Ausbau von Büroflächen (Design Freeze 2.0) auf die unbedingt notwendigen Infrastrukturmaßnahmen, den Ausbau von Work-Cafés auf allen Etagen, notwendige Zwischentüren in den Büros, die Herstellung der Druckerei und Sitzungsräume sowie notwendige Maßnahme im Zusammenhang mit Sicherheitsanforderungen. Im Anschluss an den Beschluss zu prüfen waren seitens SGB und Amt 10: • Prüfung sukzessiver Ausbau im laufenden Betrieb in abgetrennten unabhängigen Bauabschnitten • Prüfung und Festlegung der erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen dieser Variante • Prüfung der Belegung mit veränderter Nutzung (Verstärkte HO- Nutzung + Veränderung der Desksharing- Quote, weitere Standorte) • Aktualisierte Umbauplanung Die baulichen Maßnahmen umfassen im Wesentlichen: Rückbau und vorbereitende Maßnahmen Fachgerechter Rückbau der bestehenden Bodenbeläge, System-/ Trockenbauwände und Deckenflächen sowie Herstellung erforderlicher baulicher Voraussetzungen für die technische Infrastruktur. Keine baulichen Maßnahmen an statisch relevanten Bauteilen. Innenausbau und Oberflächen Lieferung und Montage neuer hochwertiger, mindestens jedoch gleichwertiger Bodenbeläge, Errichtung von GK-Wänden und Glastrennwänden, Einbau von Akustikdecken sowie Durchführung von Malerarbeiten gemäß dem abgestimmten Nutzungskonzept. Türen und barrierefreie ErschließungSeite 1 von 4 Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Austausch und Neuinstallation von Türanlagen einschließlich Brand- und Rauchschutztüren sowie barrierefreien Automatiktüren. Technische Gebäudeausrüstung (TGA) Herstellung und Anpassung der elektrotechnischen Infrastruktur, einschließlich zusätzlicher Stromkreise, passiver IT-Verkabelung, Vorbereitung für Ladeinfrastruktur sowie Erweiterung der Brandmeldeanlage. Feste Einbauten Errichtung von fest installierten Einbauten wie Gemeinschaftsküchen in allen Geschossen (Workcafés) sowie ein Empfangstresen im Erdgeschoss. Die wesentlichen Maßnahmen beschreiben die grundsätzlichen Eingriffe in dem Objekt. Die Aufforderungen zur Zustimmung des Vermieters zu den geplanten Maßnahmen wurde versendet und im Juli 2026 seitens des Vermieters bestätigt. Infrastrukturmaßnahmen und GU-Vergabe Arbeiten an der Infrastruktur (u. a. Zutrittskontrolle, erste E-Ladesäulen für das Fuhrparkmanagement, Empfangstheke) sowie Renovierungsarbeiten (u. a. Malerarbeiten, kleinere Mängelbehebungen) wurden im SGB vorbereitet und werden in Eigenleistung abgedeckt. Im Juli 2026 wurde mit dem 3. Obergeschoss begonnen mit dem Ziel, die Flächen sukzessive ab dem 4. Quartal 2026 für die Inbetriebnahme und einen -frühzeitigen Bezug freizugeben. Die übrigen Maßnahmen insbesondere der Ausbau der Work-Cafés sowie Maßnahmen an der Technischen Gebäudeausrüstung und der weitere Ausbau von E-Ladesäulen werden derzeit im Rahmen einer Ausschreibung zusammengefasst und veröffentlicht. Mit dem Start der Vergabe wurden ab dem 03.09.2026 potenzielle Bieter auf Grundlage einer Projektvorinformation angesprochen, die grundsätzlichen Kapazitäten der Unternehmen abgefragt und Vorortbegehungen angeboten. Die Kosteneinschätzung für die Maßnahmen wurde im SGB ermittelt und beläuft sich auf rd. 5,4 Mio. EUR (inkl. Risikoanteil), diese wurde in der Beschluss-Vorlage der Kämmerei zu „Über- und außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen gemäß § 83 (2) GO NRW – Liste II/2026“ (DS-Nr. 261192) aufgenommen und am 09. Juli 2026 im Rat beschlossen. Aktualisierte Belegungsplanung Die im Verwaltungsvorstand am 09.09.2025 beschlossene Belegungsplanung wurde aufgrund der aktuellen Situation im Projekt und der daraus folgenden Anpassung der Umbaumaßnahmen, auf die bestehenden Büroflächen angepasst. Das Projektteam hat sich hierbei an der bisherigen vom Verwaltungsvorstand beschlossenen Verortung der Organisationseinheiten im Objekt orientiert. Der halböffentliche Bereich, in dem die Beratungsräume und die allgemein buchbaren Besprechungsräume geplant sind, ist nicht von Änderungen betroffen, da hier nur geringfüge Baumaßnahmen geplant wurden. Durch die weitestgehende Übernahme der bestehenden Bürostruktur und der Verzicht auf Öffnungen entstehen im Gebäude ca. 100 Arbeitsplätze weniger.Seite 2 von 4 Seite 3Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Um weiterhin alle Mitarbeitenden der bisher in der Oberkasseler Str. 2 geplanten Einheiten unterzubringen, ist es erforderlich die Desksharing Quote von 0,67 auf 0,6 anzupassen. Alle genannten Bedarfe wurden weiterhin bei den Planungen berücksichtigt. Für die Verortung von Sonderbedarfen erfolgte bei Rückfragen und Problemen themenbezogen der direkte Austausch zwischen Projektteam und den Fachbereichen, um die Belegung final abzuschließen. Teilprojekt Desksharing Die Verhandlungen mit der Personalvertretung zum Desksharing Konzept sowie der notwendigen Dienstanweisung befinden sich in der finalen Phase. Eine Desksharing Quote von 0,6 wird seitens der Verwaltung angestrebt und ist Grundlage der oben genannten Planungen. Teilprojekt Bürokonzept und Belegung Das Gebäude ist infrastrukturell an das städtische Netz angebunden und die W-Lan Ausleuchtung vorbereitet. Erste Teilbereiche sind diesbezüglich infrastrukturell nutzbar. Die notwendigen Ausschreibungen und Beschaffungen für die Standardarbeitsplatzausstattung sind erfolgt bzw. in der Beauftragung. Hierzu zählen Schreibtische, Bürodrehstühle sowie die PC-Hardware. Bei diesen sowie noch folgenden Maßnahmen, wird die vom Kämmerer verfügte Haushaltsperre beachtet. Hardware für ca. 300 Arbeitsplätze ist bereits vorhanden. Die Schreibtische und Bürodrehstühle werden in Chargen ab Q4 / 2026 abrufbar sein und ins Gebäude eingebracht, aufgebaut und mit entsprechender Technik so vorbereitet, dass sie nutzbar werden. Durch die bereits vollständig mit Laptops mobilisierten Mitarbeitenden können diese somit entsprechend dem Zeitplan nahezu ohne Zeitverlust in Betrieb genommen werden. Die entsprechende Grobbelegung des Gebäudes steht und ist durch den Verwaltungsvorstand verabschiedet. Die entsprechenden Fachbereiche sind der Stellungnahme der Verwaltung mit der DS Nummer (260702-01 ST Große Anfrage der Grünen-Fraktion: Umzug vom Stadthaus in die Oberkasseler Straße) zu entnehmen. Die notwendigen Detailplanungen mit Fachämtern laufen und sind Ende 2026 abgeschlossen. Der notwendige Zeitplan für die Inbetriebnahme des Gebäudes sowie den Einzug der Fachämter entwickelt das Team in Orientierung an der Herrichtung lt. Rahmenterminplan des Teilprojekts Anmietung/Planung/Herrichtung , der auch den Auszug des Bundesamtes für Justiz Ende April 2027 berücksichtigt, welches bis zu diesem Zeitpunkt ca. 1/5 der Büros belegtSeite 3 von 4 Seite 4Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Anlage/n KeineSeite 4 von 4
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 00:21 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de