261732 · Anregungen und Beschwerden
Bürgerantrag: Maßnahmen zur Verkehrssicherheit am Konrad-Adenauer-Platz
Kerndaten
- Nummer
- 261732
- Art
- Anregungen und Beschwerden
- Veröffentlicht
- 16.09.2026
- Letzte Änderung
- 23.10.2026
Orte
- Konrad-Adenauer-Platz Hauptort
- Sankt Augustiner Straße
- Königswinterer Straße
- Professor-Neu-Allee
- Bonn
- Beuel
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung noch nicht verknüpft Entscheidung federführend
Dateien
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Volltext
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Anregungen und Beschwerden öffentlich 261732 Der Oberbürgermeister Federführung: Co-Dezernat Dezernat: Dez. OB 10.09.2026 Bürgerantrag: Maßnahmen zur Verkehrssicherheit am Konrad-Adenauer-Platz Beratungsfolge Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 03.11.2026 Entscheidung Inhalt der Anregungen und Beschwerden Der Antrag lautet: Hiermit beantrage ich, dass die Stadt Bonn die Situation vor Ort prüft und fol- gende Maßnahmen umsetzt: 1. Einführung von Tempo 30 im bewohnten Bereich des Konrad- Adenauer-Platzes und auf den Zufahrten zur Kennedybrücke. 2. Installation einer stationären Geschwindigkeitsmessanlage am Anfang der Kennedybrücke in Fahrtrichtung Bonner Innenstadt. 3. Installation einer weiteren stationären Geschwindigkeitsmessanlage vor dem Brückenforum beziehungsweise vor der Einfahrt in den bewohnten Bereich von Bonn-Beuel. 4. Verstärkte Kontrollen des unnötigen Hupens, insbesondere während des morgendlichen Berufsverkehrs, sowie Prüfung einer zusätzlichen Beschilderung. 5. Verbesserung der Sicherheit am vorhandenen Zebrastreifen gegenüber dem Brückenforum. Dieser wird von Autofahrern und Fahrradfahrern häufig nicht ausreichend beachtet. Fußgänger können sich deshalb nicht darauf verlassen, die Straße dort sicher überqueren zu können. 6. Installation einer zusätzlichen Ampel am Brückenforum an der Stelle, an der sich aktuell nur der Zebrastreifen befindet. Die Ampel sollte Fußgängern und Fahrradfahrern eine eigene, geschützte Phase geben, damit sie den Konrad-Adenauer-Platz sicher in beide Richtungen über- queren können. 7. Eine eindeutige und sichere Verkehrsführung für Fahrradfahrer. Der Fahrradverkehr sollte grundsätzlich in derselben Fahrtrichtung wie der Autoverkehr geführt und durch gut sichtbare Markierungen oder ge-Seite 1 von 6 Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) trennte Wege gelenkt werden. Aktuell fahren Fahrradfahrer teilweise quer durch Bereiche, die von Fußgängern genutzt werden. Dadurch entstehen zusätzliche Konflikte und gefährliche Situationen. 8. Prüfung der aktuellen Ampelschaltungen und der gesamten Verkehrs- führung, damit Konflikte zwischen Autos, Straßenbahn, Fahrradfahrern und Fußgängern reduziert werden. Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag. Anlage/n 1 Bürgerantrag (öffentlich) 2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich) 3 Anlage (öffentlich)Seite 2 von 6 Von: Gesendet: Donnerstag, 10. September 2026 10:40 An: Buergerantrag <buergerantrag@Bonn.de> Betreff: Bürgerantrag gemäß § 24 GO NRW: Maßnahmen zur Verkehrssicherheit am Konrad- Adenauer-Platz Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit reiche ich einen Bürgerantrag gemäß § 24 Gemeindeordnung NRW ein. Seit der Sperrung der Nordbrücke hat die Verkehrsbelastung hier erheblich zugenommen. Der zusätzliche Verkehr ist tagsüber und nachts deutlich spürbar. Besonders morgens wird ständig und teilweise über längere Zeit gehupt. Hinzu kommen Motorenlärm, zu schnell fahrende Fahrzeuge und eine merklich schlechtere Luftqualität. Die Situation beeinträchtigt inzwischen unseren Alltag und unsere Gesundheit. Es ist schwierig, nachts zu schlafen. Gleichzeitig können wir die Wohnung wegen des Lärms und der Abgase nur noch eingeschränkt lüften. Besonders besorgniserregend ist die Verkehrssicherheit. Viele Autofahrer und Fahrradfahrer wirken durch die angespannte Verkehrssituation ungeduldig und nehmen wenig Rücksicht. Sobald eine Ampel auf Grün schaltet oder die Straße vorübergehend etwas freier ist, beschleunigen manche Fahrzeuge stark. Für Fußgänger ist das Überqueren des Konrad-Adenauer-Platzes dadurch gefährlich. In diesem Bereich kommt es außerdem immer wieder zu gefährlichen Situationen und Zusammenstößen zwischen Fahrzeugen sowie zwischen Autos und der Straßenbahn. Das betrifft beide Fahrtrichtungen. Hiermit beantrage ich, dass die Stadt Bonn die Situation vor Ort prüft und folgende Maßnahmen umsetzt: 1. Einführung von Tempo 30 im bewohnten Bereich des Konrad-Adenauer- Platzes und auf den Zufahrten zur Kennedybrücke. 2. Installation einer stationären Geschwindigkeitsmessanlage am Anfang der Kennedybrücke in Fahrtrichtung Bonner Innenstadt. 3. Installation einer weiteren stationären Geschwindigkeitsmessanlage vor dem Brückenforum beziehungsweise vor der Einfahrt in den bewohnten Bereich von Bonn-Beuel. 4. Verstärkte Kontrollen des unnötigen Hupens, insbesondere während des morgendlichen Berufsverkehrs, sowie Prüfung einer zusätzlichen Beschilderung. 5. Verbesserung der Sicherheit am vorhandenen Zebrastreifen gegenüber dem Brückenforum. Dieser wird von Autofahrern und Fahrradfahrern häufig nicht ausreichend beachtet. Fußgänger können sich deshalb nicht darauf verlassen, die Straße dort sicher überqueren zu können.Seite 3 von 6 6. Installation einer zusätzlichen Ampel am Brückenforum an der Stelle, an der sich aktuell nur der Zebrastreifen befindet. Die Ampel sollte Fußgängern und Fahrradfahrern eine eigene, geschützte Phase geben, damit sie den Konrad- Adenauer-Platz sicher in beide Richtungen überqueren können. 7. Eine eindeutige und sichere Verkehrsführung für Fahrradfahrer. Der Fahrradverkehr sollte grundsätzlich in derselben Fahrtrichtung wie der Autoverkehr geführt und durch gut sichtbare Markierungen oder getrennte Wege gelenkt werden. Aktuell fahren Fahrradfahrer teilweise quer durch Bereiche, die von Fußgängern genutzt werden. Dadurch entstehen zusätzliche Konflikte und gefährliche Situationen. 8. Prüfung der aktuellen Ampelschaltungen und der gesamten Verkehrsführung, damit Konflikte zwischen Autos, Straßenbahn, Fahrradfahrern und Fußgängern reduziert werden. Diese Maßnahmen wären nicht nur für die unmittelbar betroffenen Anwohner wichtig. Sie würden auch die Sicherheit aller Menschen verbessern, die den Konrad- Adenauer-Platz täglich zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit der Straßenbahn oder mit dem Auto nutzen. Ich beantrage eine zeitnahe Vor-Ort-Prüfung und bitte um eine konkrete Rückmeldung dazu, welche kurzfristigen Maßnahmen die Stadt Bonn plant, um die Belastung und die Gefährdung an dieser Stelle zu reduzieren. Bitte bestätigen Sie mir den Eingang meines Bürgerantrags und teilen Sie mir mit, welches Gremium für die Beratung zuständig ist. Ich möchte an der Sitzung persönlich teilnehmen und von meinem Rederecht Gebrauch machen. Bitte informieren Sie mich rechtzeitig über den Termin, die Uhrzeit und den Sitzungsort. Da sich die Situation durch die Sperrung der Nordbrücke erheblich verschärft hat, halte ich ein schnelles Handeln für erforderlich. Mit freundlichen GrüßenSeite 4 von 6 Damit bei der verwaltungsinternen Prüfung und bei der Beratung keine Unklarheiten entstehen, übersende ich Ihnen nachfolgend die abschließende und zusammengefasste Fassung der von mir beantragten Maßnahmen. Bitte verwenden Sie diese Liste als verbindliche Maßnahmenliste zu meinem Bürgerantrag Nr. 261732. Sie ersetzt die kürzeren beziehungsweise teilweise ungenaueren bisherigen Auflistungen. Meine bereits eingereichte Begründung sowie meine ergänzende Anfrage zu Unfall-, Verkehrs-, Geschwindigkeits-, Lärm- und Luftdaten bleiben weiterhin Bestandteil des Antrags. Der räumliche Bereich soll wie folgt verstanden werden: Die beantragte Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h betrifft die gesamte Strecke ab der Kreuzung Sankt Augustiner Straße/Königswinterer Straße über den Konrad-Adenauer-Platz bis einschließlich der Kennedybrücke. Die weiteren Maßnahmen konzentrieren sich besonders auf den Konrad-Adenauer- Platz, das Brückenforum, die Professor-Neu-Allee, den vorhandenen Zebrastreifen sowie das Umfeld der Grundschule hinter dem Brückenforum. Ich beantrage folgende Maßnahmen: 1. Einführung von Tempo 30 auf der gesamten Strecke ab der Kreuzung Sankt Augustiner Straße/Königswinterer Straße über den Konrad-Adenauer-Platz bis einschließlich der Kennedybrücke. 2. Installation einer stationären Geschwindigkeitsmessanlage auf der Kennedybrücke in Fahrtrichtung Bonner Innenstadt. 3. Installation einer weiteren stationären Geschwindigkeitsmessanlage auf der Kennedybrücke in Fahrtrichtung Bonn-Beuel und Brückenforum, noch vor der Einfahrt in den bewohnten Bereich. 4. Verstärkte Kontrollen gegen unnötiges Hupen, insbesondere während des morgendlichen Berufsverkehrs, sowie Prüfung einer zusätzlichen Beschilderung. 5. Bessere Sicherung des vorhandenen Zebrastreifens gegenüber dem Brückenforum. Der Vorrang der Fußgänger wird dort von Autofahrern und Fahrradfahrern häufig nicht beachtet. 6. Installation einer Ampel am Brückenforum an der Stelle, an der sich derzeit nur der Zebrastreifen befindet. Fußgänger sollen eine geschützte Grünphase und Fahrradfahrer eine klar geregelte und sichere Möglichkeit zur Überquerung erhalten. 7. Deutlichere Kennzeichnung und regelmäßige Kontrolle der bereits vorhandenen Verkehrsführung und vorgeschriebenen Fahrtrichtung für Fahrradfahrer. Viele Fahrradfahrer beachten diese Fahrtrichtung nicht. 8. Überprüfung und Anpassung der Ampelschaltungen und der gesamten Verkehrsführung im Bereich Konrad-Adenauer-Platz, Brückenforum und Professor-Seite 5 von 6 Neu-Allee, um Konflikte zwischen Autos, Lastwagen, Straßenbahnen, Fahrradfahrern und Fußgängern zu reduzieren. 9. Einführung eines Lkw-Durchfahrtsverbots für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen im betroffenen Wohnbereich. Ausgenommen bleiben notwendiger Liefer- und Anliegerverkehr, Linienbusse sowie Einsatz- und Versorgungsfahrzeuge. Der übrige Lkw-Verkehr soll bereits vor dem Beueler Zentrum über geeignete Alternativstrecken geführt werden. Sollte ein vollständiges Durchfahrtsverbot rechtlich nicht umsetzbar sein, beantrage ich mindestens ein Nachtfahrverbot, eine Beschränkung für besonders schwere Lkw und eine verbindliche Lkw-Routenführung. 10. Durchführung von Verkehrszählungen sowie Messungen von Geschwindigkeit, Lärm und Luftbelastung. Der gestiegene Lkw-Verkehr soll dabei gesondert nach Anzahl und möglichst auch nach Gewichtsklassen erfasst werden. Außerdem soll die außergewöhnliche Verkehrs- und Gewichtsbelastung der Kennedybrücke regelmäßig geprüft und dokumentiert werden. Auf Grundlage der Ergebnisse sollen konkrete Schutzmaßnahmen umgesetzt werden. Die Kennedybrücke ist eine innerstädtische Brücke und darf aus meiner Sicht nicht dauerhaft als Ersatzstrecke für den Autobahnverkehr der A565 behandelt werden. Der betroffene Bereich ist ein dicht bewohntes Gebiet. Unmittelbar hinter dem Brückenforum befindet sich außerdem eine Grundschule. Deshalb müssen Anwohner, Fußgänger, Schulkinder und Fahrradfahrer besonders geschützt werden. Die zugehörige Online-Petition finden Sie hier: https://www.openpetition.de/petition/online/sicherheit-laermschutz-konrad-adenauer- platz-brueckenforum-kennedybruecke-in-bonn-beuel#petition-mainSeite 6 von 6
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 22:43 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de