261577 · Anregungen und Beschwerden
Bürgerantrag: Antrag auf gleichwertige Ausgleichspflanzung für gerodete Bäume in Bonn-Castell
Kerndaten
- Nummer
- 261577
- Art
- Anregungen und Beschwerden
- Veröffentlicht
- 20.08.2026
- Letzte Änderung
- 23.10.2026
Orte
- Castell Hauptort
- Bonn
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung noch nicht verknüpft Entscheidung federführend
Dateien
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Volltext
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Anregungen und Beschwerden öffentlich 261577 Der Oberbürgermeister Federführung: Co-Dezernat Dezernat: Dez. OB 18.08.2026 Bürgerantrag: Antrag auf gleichwertige Ausgleichspflanzung für gerodete Bäume in Bonn- Castell Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 08.09.2026 Entscheidung Inhalt der Anregungen und Beschwerden Folgendes wird beantragt: 1. Die vollständige Ersatzpflanzung von 30 Bäumen für die gerodeten Bäume. 2. Die Ersatzpflanzungen sollen hinsichtlich Alter, Größe, Stammumfang und ökologischer Leistungsfähigkeit möglichst gleichwertig zu den gerodeten Bäumen erfolgen. Eine bloße Pflanzung junger, kleiner Bäume, die die verlorenen Funktionen erst nach Jahrzehnten erreichen, wird dem tatsächlichen ökologischen Verlust nicht gerecht. 3. Die 30 Ersatzbäume sollen im direkten Umfeld des bisherigen Baumbestandes bzw. des Rodungsstandortes gepflanzt werden. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die ökologischen, klimatischen und sozialen Funktionen möglichst am selben Ort wiederhergestellt werden. 4. Eine reine Ausgleichszahlung anstelle der tatsächlichen Pflanzung wird nicht akzeptiert. Vorrang muss die konkrete Wiederherstellung des verlorenen Baumbestandes durch Pflanzung sein. 5. Die Stadt Bonn wird gebeten, öffentlich nachvollziehbar darzulegen, welche 30 Bäume gerodet wurden, welche Angaben hierzu gemeldet wurden, aus welchen Gründen die Rodung erfolgte und welche Ersatzmaßnahmen vorgesehen bzw. bereits umgesetzt wurden. 6. Die Stadt Bonn wird ferner gebeten, einen konkreten Standort- und Pflanzplan vorzulegen, aus dem Anzahl, Baumarten, Größe bzw. Stammumfang und vorgesehener Pflanzstandort der Ersatzbäume hervorgehen. Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag.Seite 1 von 4 Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Anlage/n 1 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich) 2 Bürgerantrag (öffentlich)Seite 2 von 4 Von: Gesendet: Dienstag, 18. August 2026 11:15 An: Buergerantrag <buergerantrag@Bonn.de> Betreff: Bürgerantrag auf Ausgleichspflanzung Bürgerantrag auf vollständige Ausgleichspflanzung für 30 gerodete Bäume in Bonn- Castell An die Stadt Bonn – zuständige Fachstelle / Stadtverwaltung – Betreff: Bürgerantrag auf gleichwertige Ausgleichspflanzung für 30 gerodete Bäume im direkten Umfeld in Bonn-Castell Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit beantrage ich, für die durch die Firma der Stadt Bonn gemeldete Rodung von 30 Bäumen eine vollständige und ökologisch gleichwertige Ausgleichspflanzung anzuordnen bzw. sicherzustellen. Durch die Rodung von 30 Bäumen sind erhebliche ökologische und stadtklimatische Funktionen verloren gegangen. Bäume leisten insbesondere einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität, zur Bindung von CO₂ und Feinstaub, zur Kühlung des Stadtklimas, zur Förderung der biologischen Vielfalt sowie zur Erhaltung der Lebens- und Aufenthaltsqualität im betroffenen Wohn- und Lebensumfeld. Ich beantrage daher: 1. Die vollständige Ersatzpflanzung von 30 Bäumen für die gerodeten Bäume. 2. Die Ersatzpflanzungen sollen hinsichtlich Alter, Größe, Stammumfang und ökologischer Leistungsfähigkeit möglichst gleichwertig zu den gerodeten Bäumen erfolgen. Eine bloße Pflanzung junger, kleiner Bäume, die die verlorenen Funktionen erst nach Jahrzehnten erreichen, wird dem tatsächlichen ökologischen Verlust nicht gerecht. 3. Die 30 Ersatzbäume sollen im direkten Umfeld des bisherigen Baumbestandes bzw. des Rodungsstandortes gepflanzt werden. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die ökologischen, klimatischen und sozialen Funktionen möglichst am selben Ort wiederhergestellt werden. 4. Eine reine Ausgleichszahlung anstelle der tatsächlichen Pflanzung wird nicht akzeptiert. Vorrang muss die konkrete Wiederherstellung des verlorenen Baumbestandes durch Pflanzung sein. 5. Die Stadt Bonn wird gebeten, öffentlich nachvollziehbar darzulegen, welche 30 Bäume gerodet wurden, welche Angaben hierzu von der Firma gemeldet wurden, aus welchen Gründen die Rodung erfolgte und welche Ersatzmaßnahmen vorgesehen bzw. bereits umgesetzt wurden.Seite 3 von 4 6. Die Stadt Bonn wird ferner gebeten, einen konkreten Standort- und Pflanzplan vorzulegen, aus dem Anzahl, Baumarten, Größe bzw. Stammumfang und vorgesehener Pflanzstandort der Ersatzbäume hervorgehen. Begründung Die Rodung von 30 ausgewachsenen Bäumen stellt einen erheblichen Eingriff in den vorhandenen Baumbestand und damit in die gewachsenen ökologischen Strukturen des Stadtgebietes dar. Ein ausgewachsener Baum kann durch eine Vielzahl von Funktionen nicht kurzfristig durch einen neu gepflanzten Jungbaum ersetzt werden. Insbesondere hinsichtlich Beschattung, Verdunstungsleistung, Luftfilterung, CO₂-Bindung, Lebensraumfunktion für Vögel und Insekten sowie der Verbesserung des lokalen Mikroklimas besteht über viele Jahre ein erheblicher Unterschied. Eine Ausgleichszahlung führt zudem nicht dazu, dass die verlorenen Funktionen am Ort des Eingriffs wiederhergestellt werden. Gerade in einem dicht besiedelten Stadtgebiet wie Bonn ist es deshalb von besonderer Bedeutung, vorhandene Grün- und Baumstrukturen unmittelbar im betroffenen Umfeld zu erhalten bzw. gleichwertig wiederherzustellen. Die beantragte Maßnahme dient damit nicht nur dem Ausgleich des konkreten Eingriffs, sondern auch dem Klimaschutz, der Klimaanpassung, der ökologischen Vielfalt und der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Ich bitte die Stadt Bonn daher, den Bürgerantrag zu prüfen, die erforderlichen Maßnahmen zu veranlassen und über die Entscheidung sowie die konkrete Umsetzung der Ausgleichspflanzungen zu informieren. Insbesondere wird beantragt, dass die 30 gerodeten Bäume nicht lediglich finanziell ausgeglichen werden, sondern durch 30 möglichst gleichwertige Bäume im direkten Umfeld tatsächlich ersetzt werden. Mit freundlichen GrüßenSeite 4 von 4
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 20:32 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de