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261555 · Anregungen und Beschwerden

Bürgerantrag: Optimierung der Toilettensituation im Bereich Herbert-Wehner-Platz/Haupteingang Rheinaue

Nummer
261555
Art
Anregungen und Beschwerden
Veröffentlicht
19.08.2026
Letzte Änderung
30.10.2026
  • Andreas-Hermes-Straße Straße· Hochkreuz, Bad Godesberg Hauptort
  • Herbert-Wehner-Platz Straße· Hochkreuz, Bad Godesberg
  • Bad Godesberg Stadtbezirk· Alt-Godesberg
  • Bonn Stadtbezirk
  • Rheinaue siedlung· Hochkreuz, Bad Godesberg
  1. Einreichung erledigt · 19.08.2026
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 02.09.2026

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 02.09.2026 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 144,1 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 261555-01 ST Bürgerantrag: Optimierung der Toilettensituation im Bereich Herbert-Wehner-Platz/Haupteingang Rheinaue
  2. 261555-02 Bürgerantrag: Priorisierung und zeitnahe Umsetzung des Konzepts zur Verbesserung der Toilettensituation im Bereich Herbert-Wehner-Platz/Haupteingang Rheinaue
  3. 261555-03 ST Optimierung der Toilettensituation im Bereich Herbert-Wehner-Platz/Haupteingang Rheinaue - Stellungnahme der Verwaltung
  4. 261555-04 AA BSW/SBI- Änderungsantrag: Optimierung der Toilettensituation im Bereich Herbert-Wehner-Platz/Haupteingang Rheinaue Antrag zur Vorlage 261555

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Anregungen und Beschwerden
öffentlich
261555
Der Oberbürgermeister
Federführung:
Co-Dezernat
Dezernat:
Dez. OB
05.08.2026
Bürgerantrag: Optimierung der Toilettensituation im
Bereich Herbert-Wehner-Platz/Haupteingang
Rheinaue
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bad Godesberg 02.09.2026 Entscheidung
Inhalt der Anregungen und Beschwerden
Der Antrag lautet:
Ich beantrage, dass die Stadtverwaltung
1. kurzfristig eine mobile Toilettenanlage im Bereich des Haupteingangs der
Rheinaue, des Parkplatzes oder an einem anderen gut erreichbaren Standort in
unmittelbarer Nähe aufstellt,
2. parallel prüft, ob die Kosten für Aufstellung, Reinigung und Unterhaltung
einer solchen Anlage gemeinsam mit dem Generalkonsulat der Arabischen
Republik Syrien getragen werden können,
3. Gespräche mit dem nahegelegenen Max-Planck-Institut für Neurobiologie
des Verhaltens – caesar sowie gegebenenfalls weiteren Einrichtungen
aufnimmt, um eine Kooperation nach dem Prinzip der „Netten Toilette“ oder
eine vergleichbare Vereinbarung über die Mitnutzung vorhandener
Sanitäranlagen zu prüfen,
4. bei einer solchen Kooperation eine deutlich sichtbare, möglichst
mehrsprachige Ausschilderung vom Generalkonsulat, vom Herbert-Wehner-
Platz und vom Haupteingang der Rheinaue zur nutzbaren Toilette vorsieht,
5. den Standort Haupteingang Rheinaue / Herbert-Wehner-Platz / Parkplatz
Rheinaue in das laufende gesamtstädtische Toilettenkonzept aufnimmt und als
Standort für eine dauerhafte, barrierearme und regelmäßig gereinigte
öffentliche Toilettenanlage bewertet,
6. dem zuständigen politischen Gremium über das Ergebnis der Prüfung,
mögliche Standorte, Kosten, Zuständigkeiten und einen realistischen
Umsetzungszeitraum berichtet.
Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag.Seite 1 von 5
Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Anlage/n
1 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)
2 Bürgerantrag (öffentlich)Seite 2 von 5
Bürgerantrag Online
Betreff
Kurzfristige und dauerhafte Verbesserung der Toilettensituation am Haupteingang der Rheinaue Bonn / Herbert-
Wehner-Platz
Erstellt mit MACH formsolutions
Artikel-Nr.: KFAS_01_002
ID=KFAS_01_002
QewXAVkB
05.08.26 11:14Seite 3 von 5
Ihr Antrag
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich beantrage, dass die Stadtverwaltung
1. kurzfristig eine mobile Toilettenanlage im Bereich des Haupteingangs der Rheinaue, des Parkplatzes oder an
einem anderen gut erreichbaren Standort in unmittelbarer Nähe aufstellt,
2. parallel prüft, ob die Kosten für Aufstellung, Reinigung und Unterhaltung einer solchen Anlage gemeinsam mit
dem Generalkonsulat der Arabischen Republik Syrien getragen werden können,
3. Gespräche mit dem nahegelegenen Max-Planck-Institut für Neurobiologie des Verhaltens – caesar sowie
gegebenenfalls weiteren Einrichtungen aufnimmt, um eine Kooperation nach dem Prinzip der „Netten Toilette“
oder eine vergleichbare Vereinbarung über die Mitnutzung vorhandener Sanitäranlagen zu prüfen,
4. bei einer solchen Kooperation eine deutlich sichtbare, möglichst mehrsprachige Ausschilderung vom
Generalkonsulat, vom Herbert-Wehner-Platz und vom Haupteingang der Rheinaue zur nutzbaren Toilette
vorsieht,
5. den Standort Haupteingang Rheinaue / Herbert-Wehner-Platz / Parkplatz Rheinaue in das laufende
gesamtstädtische Toilettenkonzept aufnimmt und als Standort für eine dauerhafte, barrierearme und
regelmäßig gereinigte öffentliche Toilettenanlage bewertet,
6. dem zuständigen politischen Gremium über das Ergebnis der Prüfung, mögliche Standorte, Kosten,
Zuständigkeiten und einen realistischen Umsetzungszeitraum berichtet.
Aus meiner Sicht kommen insbesondere folgende, gegebenenfalls kombinierbare Lösungen infrage:
1. Kurzfristige mobile Toilettenanlage
Als Sofortmaßnahme könnte eine mobile Toilettenkabine oder ein barrierearmer Sanitärcontainer auf dem
Parkplatz, am Herbert-Wehner-Platz oder an einem geeigneten Randbereich der Rheinaue aufgestellt werden.
Die Finanzierung könnte zunächst durch die Stadt erfolgen. Zusätzlich sollte geprüft werden, ob sich das
Generalkonsulat aufgrund des durch seinen Besucherverkehr entstehenden zusätzlichen Bedarfs freiwillig an
den Kosten beteiligt.
2. Kooperation mit einer nahegelegenen Einrichtung
Die Stadt sollte prüfen, ob vorhandene Toiletten in einer nahegelegenen Einrichtung zeitweise öffentlich
zugänglich gemacht werden können. Besonders naheliegend erscheint eine Kontaktaufnahme mit dem Max-
Planck-Institut für Neurobiologie des Verhaltens – caesar.
Denkbar wäre eine Vereinbarung nach dem Prinzip der „Netten Toilette“, bei der die Stadt einen Zuschuss zu
Reinigung, Verbrauchsmaterial und zusätzlichem Aufwand leistet.
Sollte das Institut aus betrieblichen oder sicherheitsbezogenen Gründen nicht zur Verfügung stehen, sollten
weitere öffentliche oder private Einrichtungen in der Umgebung angesprochen werden.
3. Dauerhafte öffentliche Toilettenanlage
Mittelfristig sollte der Bereich Herbert-Wehner-Platz beziehungsweise Haupteingang Rheinaue als
eigenständiger Standort in das Bonner Toilettenkonzept aufgenommen werden.
Der Standort ist aufgrund seiner Funktion als Haupteingang zur Rheinaue, Parkplatzstandort, Treff- und
Wartebereich, Nähe zu einer stark frequentierten konsularischen Einrichtung, Nähe zu Spiel-, Freizeit- und
Hundeauslaufflächen für eine dauerhafte Toilettenanlage besonders geeignet.
Neben einer klassischen Toilettenanlage könnten auch eine selbstreinigende Anlage, eine betreute Anlage, eine
Kompost- oder Trockentrenntoilette oder ein saisonal angepasstes Modell geprüft werden.
Ziel des Antrags ist eine pragmatische, menschenwürdige und hygienisch tragfähige Lösung für alle
Nutzergruppen der Rheinaue.
Eine öffentlich zugängliche Toilette würde die Sauberkeit der Grünanlagen verbessern, Konflikte zwischen
Besuchergruppen reduzieren, die angrenzende Hundewiese entlasten, die Aufenthaltsqualität am Haupteingang
der Rheinaue erhöhen, älteren Menschen, Familien und Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen
helfen, den Besucherinnen und Besuchern des Generalkonsulats eine würdige Alternative bieten und mittel- bis
langfristig auch Reinigungs- und Pflegeaufwand in den betroffenen Grünflächen vermeiden.
Ich bitte darum, den Antrag dem zuständigen politischen Gremium vorzulegen und mich über die Beratung, die
Erstellt mit MACH formsolutions
Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 4 von 5
Stellungnahme der Verwaltung und die weiteren Schritte zu informieren.
Mit freundlichen Grüßen
Begründung des Antrags
Im Bereich des Haupteingangs der Rheinaue besteht seit längerer Zeit eine erhebliche Versorgungslücke bei
öffentlich zugänglichen Toiletten.
Die Rheinaue wird täglich von Spaziergängerinnen und Spaziergängern, Familien, älteren Menschen,
Sporttreibenden, Hundehalterinnen und Hundehaltern sowie Besucherinnen und Besuchern von
Veranstaltungen genutzt. Der Herbert-Wehner-Platz und der angrenzende Parkplatz bilden dabei einen
wichtigen Zugang zum Park.
Seit der Wiederaufnahme des Betriebs des Generalkonsulats der Arabischen Republik Syrien in der Andreas-
Hermes-Straße 5 hat sich die Situation nach meinen regelmäßigen Beobachtungen zusätzlich verschärft.
Zahlreiche Antragstellerinnen, Antragsteller und Begleitpersonen halten sich vor oder nach ihren Terminen in
der gegenüberliegenden Rheinaue auf oder warten dort. Die Nutzung der öffentlichen Grünanlage als
Aufenthalts- und Wartebereich ist grundsätzlich legitim und ausdrücklich nicht Gegenstand der Beschwerde.
Das Problem besteht vielmehr darin, dass in unmittelbarer Nähe keine verlässlich zugängliche und ausreichend
ausgeschilderte Toilette vorhanden ist. Das sogenannte Posthäuschen beziehungsweise der gelbe Kiosk am
Herbert-Wehner-Platz verfügte über eine Toilette, ist derzeit jedoch geschlossen. Eine dadurch zuvor zumindest
teilweise vorhandene Versorgungsmöglichkeit ist somit entfallen.
Nach meinen Beobachtungen führt die fehlende Toiletteninfrastruktur dazu, dass einzelne Personen ihre
Notdurft in den Wald- und Gebüschinseln im Bereich der angrenzenden Hundewiese verrichten. Dort verbleiben
teilweise menschliche Ausscheidungen und benutzte Hygieneartikel.
Dies verursacht mehrere konkrete Probleme:
Besucherinnen und Besucher sowie spielende Kinder können mit den Hinterlassenschaften in Kontakt kommen.
Hunde treten hinein oder nehmen menschliche Ausscheidungen auf.
Für Hundehalterinnen und Hundehalter entstehen hygienische Belastungen und mögliche Gesundheitsrisiken
für ihre Tiere.
Die betroffenen Grünflächen werden in ihrer Aufenthalts- und Erholungsqualität beeinträchtigt.
Es entstehen vermeidbare Konflikte zwischen unterschiedlichen Nutzergruppen der Rheinaue.
Für die betroffenen Personen selbst ist die Situation entwürdigend, da ihnen keine zumutbare sanitäre
Alternative zur Verfügung steht.
Das Problem sollte daher nicht als Fehlverhalten einer bestimmten Besuchergruppe behandelt werden, sondern
als vorhersehbare Folge einer objektiv unzureichenden öffentlichen Infrastruktur an einem stark frequentierten
Standort.
Der allgemeine Mangel an öffentlichen Toiletten in der Rheinaue wurde bereits mehrfach im Rahmen der Bonner
Bürgerbeteiligung angesprochen. Dabei wurde unter anderem darauf hingewiesen, dass das Fehlen
erreichbarer Toiletten dazu führt, dass Parkbesucherinnen und Parkbesucher auf Wald-, Gebüsch- und
Uferflächen ausweichen.
Die Verwaltung hat in früheren Stellungnahmen erklärt, dass die erforderliche Anzahl öffentlicher Toiletten in der
Rheinaue im Rahmen eines gesamtstädtischen Toilettenkonzeptes geprüft werden solle.
Die aktuelle Situation am Herbert-Wehner-Platz stellt jedoch eine besondere und inzwischen dringliche lokale
Bedarfslage dar. Neben der allgemeinen Nutzung der Rheinaue kommen die Besucherströme des
Generalkonsulats und die Schließung der bisherigen Toilettenmöglichkeit im Posthäuschen hinzu. Diese
konkrete Entwicklung sollte daher gesondert betrachtet und nicht ausschließlich auf eine langfristige
Gesamtlösung verschoben werden.
Hiermit bestätige ich, dass ich seit mindestens drei Monaten in Bonn wohne.
Erstellt mit MACH formsolutions
Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 5 von 5

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Datenstand: 02.11.2026, 19:30 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de