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261501-02 · Große Anfrage

FDP - Große Anfrage: Abriss und Neubau der Stadthalle Bad Godesberg, Sanierung der Stadthalle Bad Godesberg (DS-Nr. 261501)

Nummer
261501-02
Art
Große Anfrage
Veröffentlicht
09.09.2026
Letzte Änderung
23.10.2026
  • Stadthalle Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg Hauptort
  • Alt-Godesberg Ortsteil· Bad Godesberg
  • Bad Godesberg Stadtbezirk· Alt-Godesberg
  • Bonn Stadtbezirk
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Übergeordnet

  1. 261501 SPD-Große Anfrage: Sanierung der Stadthalle Bad Godesberg

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Große Anfrage
öffentlich
261684
Fragesteller/in:
Aaron Eßelborn
09.09.2026
FDP - Große Anfrage: Abriss und Neubau der
Stadthalle Bad Godesberg, Sanierung der
Stadthalle Bad Godesberg (DS-Nr. 261501)
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bad Godesberg 04.11.2026 Kenntnisnahme
Fragestellung
Die Verwaltung möge bitte ausführen, angesichts der Kostenexplosion für die
Sanierung der Halle:
1. Wurde ein Abriss und Neubau der Halle geprüft?
a. Wurde dabei ein Erhalt des historischen Trinkpavillons
berücksichtigt und geprüft?
b. Falls eine Prüfung von Abriss und Neubau geprüft wurde, wie
sieht die Vergleichsrechnung zur Sanierung aus?
2. Kann die Sanierung noch gestoppt und ein Abriss und Neubau
beauftragt werden?
3. Wurde geprüft, ob es für Neubau und Betrieb privatwirtschaftliche
Interessenten gibt?
4. Wurde folgendes Nutzungsprofil bei der Planung berücksichtigt?
· Angemessene Partizipation Bad Godesbergs am
Tourismusaufkommen Bonns,
· Räumlichkeiten für Kongresse und Hauptversammlungen in
Ergänzung und Kooperation mit dem WCCB,
· Räumlichkeiten für Eigentümerversammlungen etc.,
· Räumlichkeiten für Vereinstreffen,
· Räumlichkeiten für Karnevalsveranstaltungen,Seite 1 von 2
Seite 2
· Räumlichkeiten für Familienfeierlichkeiten,
· Erhalt des Eigentums am Grundstück mittels Erbpacht (Bei Vergabe
an Investor zum Neubau der Halle und Hallennutzung)
Begründung
Bad Godesberg ist ein Stadtbezirk mit 82.000 Einwohnern,
Angesichts der dramatischen Haushaltslage der Bundesstadt Bonn, die auch
Bad Godesberg nicht verschont, sowie der Explosion der vorgesehenen Kosten
für die denkmalgerechte Sanierung der Stadthalle (von zuletzt rund 70 Millionen
auf über 140 Millionen Euro). Sowohl die Kostensteigerung als auch die
Verzögerungen in der Projektausführung sind nicht tolerierbar. Es muss mit
Hochdruck, insbesondere und zuvorderst durch das Amt für
Wirtschaftsförderung, ein Standortkonzept entwickelt werden, damit Bad
Godesberg neue Perspektiven und Funktionen erhält.
Daher muss nun dringend eine kosteneffiziente Alternative, nämlich der Abriss
und der Neubau unter Erhaltung des historischen Trinkpavillons, geprüft und
umgesetzt werden. Neue Erkenntnisse erfordern neue Wege.
Nicht nur brauchen die zahlreichen Vereine und der Karneval einen festen
Ankerpunkt in der Stadtmitte, sondern auch die Nutzung als überregional
bekannter und geschätzter Kongressstandort in Top-Lage und mit bester
Anbindung muss unbedingt wieder möglich sein. Ein zweites Beethovenhallen-
Desaster soll unbedingt vermieden werden.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 23:43 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de