261496 · Antrag
Volt-Prüfauftrag: Klare Spurführung an der Kreuzung Burgstraße / Winterstraße / Pfarrer-Minartz-Straße
Kerndaten
- Nummer
- 261496
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 12.08.2026
- Letzte Änderung
- 23.10.2026
Orte
- Pfarrer-Minartz-Straße Hauptort
- Winterstraße
- Burgstraße
- Bad Godesberg
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Volltext
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Antrag öffentlich 261496 Antragsteller/in: Peter Schmidt 11.08.2026, gez. BBM Yildiz Volt-Prüfauftrag: Klare Spurführung an der Kreuzung Burgstraße / Winterstraße / Pfarrer- Minartz-Straße Beratungsfolge Bezirksvertretung Bad Godesberg 02.09.2026 Entscheidung Inhalt des Antrags Die Verwaltung wird gebeten, in Abstimmung mit der zuständigen Verkehrsbehörde zu prüfen, mit welchen nicht-baulichen Sofortmaßnahmen die Verkehrssicherheit und der Verkehrsfluss für den Kfz- und Radverkehr an der Kreuzung Burgstraße / Winterstraße / Pfarrer-Minartz-Straße kurzfristig verbessert werden können. Insbesondere soll geprüft werden: 1. Fahrbahnmarkierung: Ergänzung von Haltelinien, Aufstellflächen und ggf. Sperrflächen an beiden Zufahrten (Winterstraße, Pfarrer-Minartz-Straße), bspw. im Rahmen eines auf sechs Monate befristeten Verkehrsversuchs mit vorläufiger, gelber Markierung, um die Fahrgassen für den Kfz- und Radverkehr eindeutig erkennbar zu führen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Radfahrende auf beiden Zufahrten ohne eigene Radverkehrsführung im Mischverkehr geführt werden und denselben Konfliktpunkten ausgesetzt sind wie der Kfz-Verkehr. 2. Beschilderung: Ergänzung geeigneter Beschilderung (z.B. Gefahrzeichen "Gegenverkehr" mit Spurskizze), um ortsunkundige Verkehrsteilnehmende auf die untypische, versetzte Kreuzungsgeometrie hinzuweisen. 3. Haltelinie Pfarrer-Minartz-Straße: Prüfung, ob der durch die Hausecke verdeckte Blick auf die Burgstraße für Rechtsabbiegende durch eine probeweise Vorverlegung der Haltelinie früher freigegeben werden kann, sofern dies ohne eine Versetzung der Ampelanlage umsetzbar ist - andernfalls ist dies als separate, ggf. mittelfristige Maßnahme auszuweisen. Alternativ oder zusätzlich: ergänzende Beschilderung, dass der frühere Fußgängerüberweg entfallen ist und an dieser Stelle kein Fußgängerkonflikt mehr besteht.Seite 1 von 3 Seite 2 Die Verwaltung wird gebeten, der Bezirksvertretung Bad Godesberg innerhalb von drei Monaten über das Ergebnis der Prüfung zu berichten sowie - sofern ein Verkehrsversuch durchgeführt wird - über dessen Zeitplan. In diesem Fall ist der Bezirksvertretung nach Ablauf des sechsmonatigen Verkehrsversuchs zusätzlich ein Auswertungsbericht vorzulegen, auf dessen Grundlage über eine dauerhafte Umsetzung der erprobten Maßnahmen entschieden wird. Begründung Die Kreuzung Burgstraße / Winterstraße / Pfarrer-Minartz-Straße wurde bereits einmal angepasst, um Busverspätungen auf der Relation Winterstraße- Burgstraße zu reduzieren (DS 231592). Die dabei vorgenommene Entfernung des Fußgängerüberwegs über die Burgstraße zwischen den Häusern Burgstraße 37 und 60 (DS 231592-04) hat die grundlegende Konfliktsituation im Verkehr jedoch nicht verändert. Winterstraße und Pfarrer-Minartz-Straße münden versetzt statt gegenüberliegend in die Burgstraße. Da auf beiden Zufahrten Rechts-, Links- und Geradeausverkehr über Mischspuren bzw. kombinierte Spuren geführt werden, ist die tatsächliche Fahrtrichtung einfahrender Fahrzeuge für den jeweils kreuzenden Verkehr nicht zuverlässig erkennbar. In der Praxis führt dies zu zwei gegenläufigen Symptomen: einerseits zu spät erkannten, teils knappen Begegnungen zwischen Linksabbiegern und Geradeausverkehr, andererseits zu übervorsichtigem Verhalten der Rechtsabbieger aus der Pfarrer-Minartz- Straße, deren Haltelinie so weit von der Sichtkante entfernt liegt, dass der Blick auf die Burgstraße erst spät frei wird. Diese eigentlich sehr zu begrüßende Vorsicht der rechtsabbiegenden Autofahrer bremst aber nicht nur den nachfolgenden Verkehr aus der Pfarrer-Minartz- Straße selbst, sondern auch aus der Winterstraße: also genau jene Verkehrsströme, deren Fluss die ursprüngliche Umgestaltung eigentlich verbessern sollte. Beide Effekte lassen sich auf fehlende bzw. unzureichende Markierung und Beschilderung sowie auf die Haltelinienposition zurückführen und sind damit einer Lösung durch vergleichsweise einfache, kurzfristig umsetzbare Maßnahmen zugänglich - vor einer möglichen späteren Befassung mit weitergehenden baulichen Optionen. Ein zeitlich befristeter Verkehrsversuch mit vorläufiger, gelber Markierung könnte dabei eine risikoarme, reversible Erprobung ermöglichen, bevor über eine dauerhafte Umsetzung entschieden wird, und schafft zugleich eine belastbare Datengrundlage für diese Entscheidung. Von diesen Konfliktpunkten ist nicht allein der Kraftfahrzeugverkehr betroffen. Auch Radfahrende werden auf beiden Zufahrten im Mischverkehr geführt und sind denselben Risiken ausgesetzt. Da für den Radverkehr auf diesen Zufahrten keine eigene Führung besteht, kommen die oben beschriebenen Maßnahmen zur klareren Spurführung in gleicher Weise auch dem Radverkehr zugute.Seite 2 von 3 Seite 3 Zusätzliche Dringlichkeit erhält die Prüfung durch die ohnehin angespannte Verkehrssituation auf der Burgstraße im Zuge der Nordbrückensperrung und weiterer Baustellen. Eine sichere und flüssige Verkehrsführung an dieser Kreuzung liegt im Sinne aller Verkehrsteilnehmenden - einschließlich des Radverkehrs im Sinne des 2021 vom Rat beschlossenen Bonner Radentscheids- und ordnet sich in die europaweiten Vision-Zero- Bestrebungen zur Reduzierung von Verkehrsunfällen ein. Anlage/n KeineSeite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 00:21 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de