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261464 · Antrag

Grüne Antrag: Verbesserung der Verkehrssituation für Radfahrende rund um den Brückenkopf Kennedybrücke

Nummer
261464
Art
Antrag
Veröffentlicht
06.08.2026
Letzte Änderung
31.10.2026
  • Friedrich-Breuer-Straße Straße· Beuel-Mitte, Beuel Hauptort
  • Hermannstraße Straße· Beuel-Mitte, Beuel
  • Rheinaustraße Straße· Beuel-Mitte, Beuel
  • Beuel Stadtbezirk· Beuel-Mitte
  1. Einreichung erledigt · 06.08.2026
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 02.09.2026

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Beuel 02.09.2026 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 5,8 MB Öffnen ↗

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Text anzeigen (3.763 Zeichen)
Antrag
öffentlich
261464
Antragsteller/in:
Grüne Bezirksfraktion Beuel
Lea Groneweg
Gerhard Baumgärtel
05.08.2026, gez. BBm Rudolph
Grüne Antrag: Verbesserung der Verkehrssituation
für Radfahrende rund um den Brückenkopf
Kennedybrücke
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Beuel 02.09.2026 Entscheidung
Inhalt des Antrags
Die Verwaltung wird mit der Umsetzung folgender Maßnahmen zur
Verbesserung der Verkehrssituation für Radfahrende beauftragt:
1. Die Treppe auf dem Verbindungsstück parallel zur Brücke
zwischen Rheinaustr. und Prof.-Neu-Allee wird durch eine Rampe
auf gesamter Breite ersetzt.
2. Der Pfosten des Schildes am Eingang von der Prof.-Neu-Allee
wird an den Rand des Weges versetzt. Die Beschilderung wird
durch das Verkehrszeichen 240 (Gemeinsamer Geh- und
Radweg) ersetzt.
3. BonnOrange wird beauftragt, den Bereich vor den Glascontainern
täglich außer sonntags von Scherben zu befreien oder eine
andere Lösung zu erarbeiten, die dafür sorgt, dass der Radweg
nicht voller Glasscherben und Splitter liegt.
4. An der Kreuzung Hermannstr. / Friedrich-Breuer-Straße wird von
der Brücke aus kommend das Verkehrszeichen 721
(Grünpfeilschild mit Beschränkung auf den Radverkehr
(„Rechtsabbieger für Radfahrende“)) angebracht.
5. Die Aufstellfläche für von der Brücke kommende linksabbiegende
Radfahrende zwischen "Rheinbrücke" und "Brückenforum" wird
(temporär) vergrößert. Dazu kann beispielsweise die Variante in
Anlage 2 oder eine ähnliche Lösung verwendet werden.
Begründung
Durch die gestiegene Zahl an Radfahrenden über die Kennedybrücke
und der Einbahnrichtungsregelung für Radfahrende auf der
Kennedybrücke sind neben dem grundsätzlichen Ausbau der
Radinfrastruktur entlang der B56 kurzfristig Maßnahmen amSeite 1 von 4
Seite 2
Brückenkopf nötig, um denVerkehrsfluss und die Sicherheit für
Radfahrende zu erhöhen. Da die Aufstellflächen an der Ampel zwischen
Prof.-Neu-Allee und Hermannstr. sehr klein ist, sollen Radfahrende
möglichst unkompliziert unter der Brücke hindurch und diese umfahren
können, um die Seite zu wechseln.
Zu den einzelnen Maßnahmen:
1. Für Fahrräder mit Anhänger, Lastenräder oder auch Rollstühle ist
die genannte Treppe ein Hindernis. Eine breite Rampe ist für alle
Personen dort die geeignetste und flexibelste Variante. Bei der
Umsetzung muss darauf geachtet werden, dass kein MIV diesen
Weg als Abkürzung zur Brücke verwenden kann.
2. Der Pfosten des Schildes ist an der aktuellen Position ein
Hindernis für Radfahrende, die dort in der scharfen, ansteigenden
Kurve auf die Brücke fahren wollen.
3. Glasscherben auf (Rad-)Wegen sollten immer entfernt werden. An
dieser Stelle ist es jedoch besonders wichtig, da der Weg seit
Einrichtung des Einrichtungsverkehrs auf der Kennedybrücke sehr
stark frequentiert wird.
4. Für die Radfahrenden, die von der Brücke aus Richtung Norden
wollen, soll es attraktiver werden, die Umfahrung der Brücke in
Kauf zu nehmen, um die zu kleine Aufstellfläche an der
Hermannstraße weiter zu entlasten. Der Rechtsabbieger für
Radfahrende an der o.g. Stelle würde diese Alternative attraktiver
machen.
5. Die Aufstellfläche an der Hermannstraße ist schon vor dem
Einrichtungsverkehr auf der Kennedybrücke zu klein für den dort
wartenden Rad- und Fußverkehr gewesen. Seit der
Einbahnregelung für Radfahrende ist der Querungsverkehr an
den Brückenköpfen enorm gestiegen. Zusätzlich zu Maßnahme 4
muss die Aufstellfläche dort vergrößert werden. Dies kann
zunächst auch temporär mit Baken und einfachem
Baustellenzubehör oder durch Gelbmarkierung realisiert werden
und sorgt für eine Gefahrenreduzierung. Durch diese Maßnahme
wird die Zweispurigkeit für den MIV um etwa 50 Meter verkürzt.
Anlage/n
1 Ueberblick_Maßnahmen (öffentlich)
2 Anlage_2 (öffentlich)Seite 2 von 4
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Datenstand: 02.11.2026, 18:14 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de