261441 · Anregungen und Beschwerden
Bürgerantrag: Einrichtung von Tempo 30 im Bereich Joseph-Schumpeter-Allee und Konrad-Zuse-Platz
Kerndaten
- Nummer
- 261441
- Art
- Anregungen und Beschwerden
- Veröffentlicht
- 03.08.2026
- Letzte Änderung
- 23.10.2026
Orte
- Beuel Hauptort
- Joseph-Schumpeter-Allee
- Kleine Straße
- Königswinterer Straße
- Konrad-Zuse-Platz
- Bonn
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Beuel Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Verwandte Vorlagen
Untergeordnet
Volltext
Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.
Text anzeigen (4.147 Zeichen)
Anregungen und Beschwerden öffentlich 261441 Der Oberbürgermeister Federführung: Co-Dezernat Dezernat: Dez. OB 18.07.2026 Bürgerantrag: Einrichtung von Tempo 30 im Bereich Joseph-Schumpeter-Allee und Konrad- Zuse-Platz Beratungsfolge Bezirksvertretung Beuel 02.09.2026 Entscheidung Inhalt der Anregungen und Beschwerden Der Antrag lautet: Ich beantrage daher Tempo 30 auf der Josef-Schumpeter Allee und am Kon- rad-Zuse-Platz zum Wohle aller Bürger:innen und zum Schutz vor Gefahren und der körperlichen Unversehrtheit. Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag. Anlage/n 1 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich) 2 Bürgerantrag (öffentlich)Seite 1 von 2 Betreff Lebensgefahr an der Josef-Schumpeter-Allee Ihr Antrag Tempo 30 auf der Josef-Schumpeter-Allee und dem Karl-Zuse-Platz zum Schutz aller Verkehrsteilnehmenden Begründung des Antrags Sehr geehrte Damen und Herren als Anwohnerin benutze ich die Josef-Schumpeter-Allee, die das Kameha und den Bonner Bogen säumt, auf meinem Weg zur Südbrücke fast täglich. Der Bezeichnung Allee wird die kleine Straße nicht unbedingt gerecht, sie ist von der Menge der Verkehrsteilnehenden völlig überlastet. Denn auf zwei schmalen Spuren drängen sich nicht nur Lieferverkehr, Taxis und parkende Autos. Hinzu kommen Busse, Anlieger, Hotel-, Hochschul- und Klinikbesucher, passierende Autofahrende, die teilweise mit hohen Geschwindkeiten von der Autobahn kommen, sowie Fahrradfahrende und Fußverkehr und ein marginal gekennzeichneter Rad/Fußweg. Parkende Autos können nur schwer erkennen, dass sich rechts neben ihnen ein Rad/Fußweg befindet und sie beim Öffnen der Türen auch mit Radfahrer:innen rechnen müssen, die rechts an ihnen vorbeifahren. Als Radfahrerin hat man also stadteinwärts die Option rechts auf dem Bürgersteig zu fahren und von Autotüren erwischt zu werden oder links auf der engen Straße von hinten durch ungeduldigen Fahrer:innen bedrängt zu werden, die überholen wollen. Ich bin mehrfach dem Dooring entkommen, da ich nur mit Sicherheitsabstand an Autos vorbei fahre. Bereits zweimal bin ich in lebensgefährliche Situationen geraten, die ich Ihnen im Folgenden kurz schildere. Die 1. Situation war auf dem Weg in der Bahnunterführung, Konrad-Zuse-Platz Richtung Königswinterer Straße. Rechts eine Gruppe Fußgänger:innen, links ein Bus, hinter mir ein Auto. Einer Person fiel eine Flasche auf die Straße direkt vor mein Fahrrad, es gab keine Ausweichmöglichkeiten und ich wäre fast gegen den Bus gefahren, der mit hoher Geschwindigkeit auf der gegenüberliegende Straßenseite die Brücke unterquerte, ich konnte der Flasche mit Mühe ausweichen und einen Sturz mit Auffahrunfall vermeiden. Heute abend, am 17.08.2026 gegen 22:00 kam ich vom Radweg auf der Südbrücke, der direkt auf die Josef- Schumpeter Alle führt. Als ich vom Radweg auf die Straße einbog kam mir auf meiner Straßenseite frontal ein Auto entgegen. Es überholte gerade in großem Bogen und mit hoher Geschwindkeit einen Radfahrer auf der anderen Seite. Mein Mann schätzt, dass das Auto über 50 km/h schnell war. Das Auto fuhr vollständig auf der linken also meiner Seite. Wäre ich zwei Sekunden früher auf die Allee eingebogen, dann wäre ich jetzt vermutlich tot. So bekam der Autofahrer gerade noch die Kurve und wechselte wieder auf seine Seite. Sehr geehrte Vertreter:innen der politischen Parteien. Verkehrforscher:innen berichten immer wieder, dass Tempo 30 Leben rettet. In Helsinki gab es nach der Einführung von Tempo 30 keine Verkehrstoten mehr. Mit Tempo 30 auf der Josef-Schumpeter-Allee wären beide Situation deutlich weniger gefährlich gewesen. Eine reduzierte Geschwindigkeit kann solche Situationen entschärfen und auch die Aufenthaltsqualität von Hotelgästen oder auch Touristen in dieser Straße verbessern, die gern als Flaniermeile beworben wird. Ich beantrage daher Tempo 30 auf der Josef-Schumpeter Allee und am Konrad-Zuse-Platz zum Wohle aller Bürger:innen und zum Schutz vor Gefahren und der körperlichen Unversehrtheit. Hiermit bestätige ich, dass ich seit mindestens drei Monaten in Bonn wohne. Erstellt mit MACH formsolutions Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 2 von 2
Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.
bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 22:42 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de