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261408 · Große Anfrage

GRÜNE Große Anfrage zum Hitzeschutz in Bad Godesberger Senior*inneneinrichtungen

Nummer
261408
Art
Große Anfrage
Veröffentlicht
24.07.2026
Letzte Änderung
23.10.2026
  • Bad Godesberg Stadtbezirk· Alt-Godesberg Hauptort
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 02.09.2026 Kenntnisnahme
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Untergeordnet

  1. 261408-01 ST GRÜNE Große Anfrage zum Hitzeschutz in Bad Godesberger Senior*inneneinrichtungen

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Große Anfrage
öffentlich
261408
Fragesteller/in:
Grüne Bezirksfraktion Bad Godesberg
Christa Orlowski
Marc Daniel Heintz
23.07.2026, gez. BBM Yildiz
GRÜNE Große Anfrage zum Hitzeschutz in Bad
Godesberger Senior*inneneinrichtungen
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bad Godesberg 02.09.2026 Kenntnisnahme
Fragestellung
1. Ist dem Amt für Soziales und Wohnen als zuständiger WTG Behörde
bekannt, welche Temperaturen in den Räumen der Senior*inneneinrichtungen
in Bad Godesberg während der Hitzewelle im Juni 2026 (heißester Juni seit
Messbeginn) erreicht wurden?
2. Welche der Bad Godesberger Senior*inneneinrichtungen sind derzeit mit
Klimaanlagen ausgestattet?
3. Welche alternativen Maßnahmen zum Hitzeschutz kommen zur Anwendung
und wie wirksam sind sie in Hitzewellen wie in diesem Sommer bereits erlebt?
4. Welche Minimalstandards gelten für alle Senior*inneneinrichtungen
hinsichtlich des Hitzeschutzes für die Bewohner*innen und wie werden sie
überprüft?
5. Gibt es Überlegungen zu einer flächendeckenden Ausstattung von
städtischen Senior*innenheimen und solchen privater Träger mit Klimaanlagen
oder zum Einsatz naturnaher Maßnahmen wie Begrünung, Entsiegelung etc.?
6. Wenn nein, warum nicht? Wenn ja, wie ist der Planungsstand und wie die
Perspektive zur Umsetzung?
7. Mit welchen Kosten für die Ertüchtigung aller bisher nicht klimatisierten
Einrichtungen wäre ggf. zu rechnen?
8. Welche Fördermöglichkeiten stünden zur Verfügung?
Begründung
Senior*innen gehören zu den vulnerabelsten gesellschaftlichen Gruppen und
bedürfen unseres besonderen Schutzes, wie auch die Erfahrungen in der Covid
Pandemie gezeigt haben.
Der sich rasant verstärkende Klimawandel bringt eine immer höhere Zahl vonSeite 1 von 2
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Extremwetterphänomenen mit sich. Für die Sommerzeit bedeutet dies in
unseren Breiten nicht nur Rekordtemperaturen von bis zu 41 Grad sondern
auch eine Verstetigung von länger anhaltenden Hitzewellen mit Werten
zwischen 32 und 38 Grad über einen Zeitraum von mehreren Tagen bis zu
Wochen mit tropischen Nächten ohne Erholungswert, die speziell für ältere
Menschen eine enorme physische, teilweise auch psychische Belastung und
damit Gesundheitsgefährdung darstellen.
Die Ausstattung von Senior*inneneinrichtungen mit Klimaanlagen oder
naturnahe Maßnahmen wie Begrünung, Bewässerung, Entsiegelung etc.
erscheint daher als Gebot der Daseinsvorsorge in der Verantwortlichkeit der
Trägerschaft bzw. der Kommune im Rahmen der Heimaufsicht.
Die Dringlichkeit ergibt sich derzeit unmittelbar aus der täglichen Beobachtung
der Wetterprognosen. Die Hitzewelle im Juni forderte in Deutschland laut
Robert-Koch-Institut (RKI) 5.100 Menschenleben.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 23:33 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de