261353 · Einwohnerfrage
Anpassung des Suchthilfesystems an die Crack-Krise / Prinz-Albert-Straße
Kerndaten
- Nummer
- 261353
- Art
- Einwohnerfrage
- Veröffentlicht
- 13.07.2026
- Letzte Änderung
- 23.10.2026
Orte
- Prinz-Albert-Straße Hauptort
- Südstadt
- Bonn
Beratungsfolge
- Sitzung noch nicht verknüpft Kenntnisnahme
Dateien
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Einwohnerfrage öffentlich 261353 Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Federführung: Bezirksverwaltungsstelle Bonn Dezernat: Dez. I 08.07.2026 gez. Bonnie Anpassung des Suchthilfesystems an die Crack- Krise / Prinz-Albert-Straße Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 08.09.2026 Kenntnisnahme Inhalt der Einwohneranfrage: 1. Wann wurden die bestehenden Angebote der Bonner Suchtkrankenhilfe, insbesondere rund um die gemeinsame Anlaufstelle (GABI), letztmalig umfassend evaluiert, um den spezifischen medizinischen und psychosozialen Anforderungen von Crack- Konsument:innen (akute Psychosen, extremes Craving) gerecht zu werden? 2. Inwiefern plant die Verwaltung, im Rahmen einer zukunftsfähigen Suchthilfestrategie eine echte Dezentralisierung der Szene nach erfolgreichen Vorbildern wie dem Zürcher Modell umzusetzen, welches eben ausdrücklich kein Abschieben in Außenbezirke bedeutet, sondern das Schaffen von dezentralen, zeitlich aufeinander abgestimmten Anlaufstellen für eine 24 Stundenbereitschaft bei gleichzeitigem, konsequentem Schutz des öffentlichen Raums durch Ordnungskräfte? Begründung: Anpassung des Bonner Suchthilfesystems an die veränderte Realität der Crack-Krise und Dezentralisierung nach dem Vorbild erfolgreicher Modelle (z. B. Zürich). Die bisherige Strategie der Stadt Bonn setzt auf zentrale Anlaufstellen wie GABI. Nach allem, was ich mir dazu angelesen habe, wurde dieses Konzept, das „Bonner Modell“, jedoch für eine primär von Heroinkonsum und Substitution geprägte Szene geschaffen. Durch den massiven Wandel hin zu Crack hat sich die Dynamik im öffentlichen Raum der Südstadt dramatisch verändert und das innerhalb kürzester Zeit. Wir erleben Konsument:innen mutmaßlich aufgrund multiplen Substanzkonsums, Alkohols und Schlafmangels hochgradig psychotisch, unberechenbar und aggressiv. Außerdem findet auch der Handel mit Crack offen und aggressiv in unseren Wohnvierteln statt. Bisherige Angebote scheinen diese neue Realität nicht mehr aufzufangen,Seite 1 von 4 Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) während Anwohner:innen, der lokale Kinderarzt und unsere Kinder, auch die der anliegenden Kita, täglich damit konfrontiert sind und gefährdet werden. Anlage/n 1 EW öff. (öffentlich) 2 EW nichtöff. (nichtöffentlich)Seite 2 von 4 1 Schell, Anita (BezVSt_Bonn﴿ Von: Schell, Anita (BezVSt_Bonn﴿ Gesendet: Montag, 13. Juli 2026 07:18 An: Schell, Anita (BezVSt_Bonn﴿ Betreff: WG: Einwohneranfrage für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Bonn | Anpassung des Suchthilfesystems an die Crack-Krise / Prinz-Albert-Straße Betreff: Einwohneranfrage für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Bonn | Anpassung des Suchthilfesystems an die CrackKrise / PrinzAlbertStraße Achtung: Absender von außerhalb der Stadtverwaltung Bonn! Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Profitlich, wie eben telefonisch mit Ihnen, Herr Profitlich, besprochen, reiche ich hiermit als Einwohnerin der Stadt Bonn eine Anfrage für die Fragestunde der Einwohner:innen zur nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Bonn ein. Ich habe zu folgendem Thema eine Anfrage: Anpassung des Bonner Suchthilfesystems an die veränderte Realität der Crack-Krise und Dezentralisierung nach dem Vorbild erfolgreicher Modelle (z. B. Zürich) Die bisherige Strategie der Stadt Bonn setzt auf zentrale Anlaufstellen wie GABI. Nach allem, was ich mir dazu angelesen habe, wurde dieses Konzept, das „Bonner Modell“, jedoch für eine primär von Heroinkonsum und Substitution geprägte Szene geschaffen.Durch den massiven Wandel hin zu Crack hat sich die Dynamik im öffentlichen Raum der Südstadt dramatisch verändert und das innerhalb kürzester Zeit. Wir erleben Konsument:innen mutmaßlich aufgrund multiplen Substanzkonsums, Alkohols und Schlafmangels hochgradig psychotisch, unberechenbar und aggressiv. Außerdem findet auch der Handel mit Crack offen und aggressiv in unseren Wohnvierteln statt. Bisherige Angebote scheinen diese neue Realität nicht mehr aufzufangen, während Anwohner:innen, der lokale Kinderarzt und unsere Kinder, auch die der anliegenden Kita, täglich damit konfrontiert sind und gefährdet werden. Vor diesem Hintergrund frage ich die Verwaltung: 1. Wann wurden die bestehenden Angebote der Bonner Suchtkrankenhilfe, insbesondere rund um die gemeinsame Anlaufstelle (GABI), letztmalig umfassend evaluiert, um den spezifischen medizinischen und psychosozialen Anforderungen von Crack-Konsument:innen (akute Psychosen, extremes Craving) gerecht zu werden? 2. Inwiefern plant die Verwaltung, im Rahmen einer zukunftsfähigen Suchthilfestrategie eine echte Dezentralisierung der Szene nach erfolgreichen Vorbildern wie dem Zürcher Modell umzusetzen, welches eben ausdrücklich kein Abschieben in Außenbezirke bedeutet, sondern das Schaffen vonSeite 3 von 4 2 dezentralen, zeitlich aufeinander abgestimmten Anlaufstellen für eine 24 Stundenbereitschaft bei gleichzeitigem, konsequentem Schutz des öffentlichen Raums durch Ordnungskräfte? Für eine kurze Bestätigung des Eingangs und der Aufnahme auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung wäre ich Ihnen dankbar. Vielen Dank und Grüße,Seite 4 von 4
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 19:53 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de