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261346 · Anregungen und Beschwerden

Bürgerantrag: Begrünung der Adrianstraße (Bäume) in Bonn-Oberkassel

Nummer
261346
Art
Anregungen und Beschwerden
Veröffentlicht
10.07.2026
Letzte Änderung
28.10.2026
  • Adrianstraße Straße· Hoholz, Beuel Hauptort
  • Königswinterer Straße Straße· Küdinghoven, Beuel
  • Basaltstraße Straße· Hoholz, Beuel
  • Jakobstraße Straße· Küdinghoven, Beuel
  • Oberkassel Ortsteil· Beuel
  • Bonn Stadtbezirk
  • Beuel Stadtbezirk· Beuel-Mitte
  1. Einreichung erledigt · 10.07.2026
  2. Terminierung aktuell · Termin in den Daten noch nicht verknüpfti
  3. Sitzung ausstehend

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung noch nicht verknüpft Entscheidung federführend
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Anregungen und Beschwerden
öffentlich
261346
Der Oberbürgermeister
Federführung:
Co-Dezernat
Dezernat:
Dez. OB
05.07.2026
Bürgerantrag: Begrünung der Adrianstraße
(Bäume) in Bonn-Oberkassel
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Beuel 02.09.2026 Entscheidung
Inhalt der Anregungen und Beschwerden
Der Antrag lautet:
1. Klimaanpassung durch punktuelle Straßenbäume im Fahrbahnbereich: Wir
wünschen uns ausdrücklich die Neupflanzung klimaresistenter Straßenbäume
im Zuge der Fahrbahnwiederherstellung. Um Konflikte mit Versorgungsleitun
gen zu vermeiden und die neue Asphaltdecke vor Wurzelschäden zu schützen,
fordern wir den Einsatz moderner, unterirdisch gesicherter Baumscheiben
(Wurzelraumschutz), die rein über die ohnehin geöffnete Fahrbahnfläche einge
lassen werden. Die Bäume sollen punktuell als „grüne Inseln“ in den Straßen
raum integriert werden. Seitens der Anwohner:Innen besteht die Bereitschaft,
offizielle Baumpatenschaften zu übernehmen.
2. Weitgehender Erhalt aller Parkplätze durch flexibles Gehwegparken: Damit
die benötigte Fahrbahnbreite für den Begegnungs- und Ausweichverkehr der
Königswinterer Straße gewährleistet bleibt, muss das Parken weiterhin zu bei
den Seiten halb auf dem Gehweg erfolgen. Wir wünschen auf starre visuelle
Markierungen oder Parkbuchtbegrenzungen auf den Gehwegen zu verzichten.
Nur durch die Beibehaltung dieses flexiblen, bewährten Parkens wird sicherge
stellt, dass durch die neuen Bäume kaum Anwohnerparkraum verloren geht –
die Bäume werden in die Lücken zwischen den parkenden Fahrzeugen gesetzt.
3. Visuelle Verkehrsberuhigung, Sicherheit und Verstetigung: Die punktuellen
Bäume im Fahrbahnbereich sorgen für eine optische Gliederung der langge
streckten Straße. Eine schnurgerade, rein asphaltierte Fahrbahn würde wie in
der Vergangenheit zu Geschwindigkeitsüberschreitungen einladen, die die Si
cherheit unserer Kinder auf ihrem täglichen Schul- und Spielweg gefährdet.
Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag.
Die Unterschriftenlisten liegen der Verwaltung vor.Seite 1 von 5
Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Anlage/n
1 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)
2 Bürgerantrag (öffentlich)Seite 2 von 5
Betreff
Begrünung der Adrianstrasse (Bäume) in 53227 Bonn-Oberkassel
Erstellt mit MACH formsolutions
Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 3 von 5
Ihr Antrag
Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Rudolph,
sehr geehrter stellvertretender Bezirksbürgermeister Herr Pfeiffer,
sehr geehrte Damen und Herren der Bezirksvertretung Beuel,
wir wenden uns heute als Gemeinschaft von Anwohner:Innen der Adrianstraße in Bonn-Oberkassel mit einem
dringenden Anliegen an Sie.
Am 11. Mai 2026 wurde in unserer Straße mit der umfassenden Erneuerung des Kanals zwischen
Basaltstraße und Jakobstraße begonnen. Da im Zuge dieser Großbaustelle bis Ende 2027 die
Fahrbahnoberfläche auf einer Länge von rund 560 Metern grundlegend neu hergestellt und
asphaltiert werden muss, bietet sich hier aus unserer Sicht eine einmalige Chance für eine
moderne Oberflächengestaltung, die Lebensqualität, Klimaschutz und -anpassung sowie
Funktionalität optimal verbindet. Die bereits erneuerten Gehwege bleiben dabei unberührt.
Die Adrianstraße erfüllt eine wichtige Funktion im lokalen Verkehrsnetz: Sie dient regelmäßig als
funktionale Ausweich- und Ersatzstraße für die parallel verlaufende Königswinterer Straße. Uns
Anwohner:Innen und Bürger:Innen ist bewusst, dass die Straße diese Leistungsfähigkeit für den
Kfz-Verkehr auch in Zukunft behalten sollte. Ebenso elementar ist für uns der überwiegende Erhalt
des dringend benötigten Parkraums für die Anwohnerschaft.
Aus Sicht der Anwohnerschaft schlagen wir konkret vor:
1. Klimaanpassung durch punktuelle Straßenbäume im Fahrbahnbereich: Wir
wünschen uns ausdrücklich die Neupflanzung klimaresistenter Straßenbäume im Zuge
der Fahrbahnwiederherstellung. Um Konflikte mit Versorgungsleitungen zu vermeiden
und die neue Asphaltdecke vor Wurzelschäden zu schützen, fordern wir den Einsatz
moderner, unterirdisch gesicherter Baumscheiben (Wurzelraumschutz), die rein über die
ohnehin geöffnete Fahrbahnfläche eingelassen werden. Die Bäume sollen punktuell als
„grüne Inseln“ in den Straßenraum integriert werden. Seitens der Anwohner:Innen besteht
die Bereitschaft, offizielle Baumpatenschaften zu übernehmen.
2. Weitgehender Erhalt aller Parkplätze durch flexibles Gehwegparken: Damit die
benötigte Fahrbahnbreite für den Begegnungs- und Ausweichverkehr der Königswinterer
Straße gewährleistet bleibt, muss das Parken weiterhin zu beiden Seiten halb auf dem
Gehweg erfolgen. Wir wünschen auf starre visuelle Markierungen oder
Parkbuchtbegrenzungen auf den Gehwegen zu verzichten. Nur durch die Beibehaltung
dieses flexiblen, bewährten Parkens wird sichergestellt, dass durch die neuen Bäume
kaum Anwohnerparkraum verloren geht – die Bäume werden in die Lücken zwischen den
parkenden Fahrzeugen gesetzt.
3. Visuelle Verkehrsberuhigung, Sicherheit und Verstetigung: Die punktuellen Bäume im
Fahrbahnbereich sorgen für eine optische Gliederung der langgestreckten Straße. Eine
schnurgerade, rein asphaltierte Fahrbahn würde wie in der Vergangenheit zu
Geschwindigkeitsüberschreitungen einladen, die die Sicherheit unserer Kinder auf ihrem
täglichen Schul- und Spielweg gefährdet.
Ein nachträglicher Umbau der Fahrbahn in den kommenden Jahrzehnten wäre wirtschaftlich
schwer vermittelbar. Nur jetzt, wo die Fahrbahndecke ohnehin komplett geöffnet werden muss,
lassen sich Begrünung, Verkehrsberuhigung, Parkraum und Kanalisation optimal und
kostensparend aufeinander abstimmen.
Wir bitten Sie daher dringend, diesen Bürgerantrag in die zuständigen Ausschüsse einzubringen
und die zuständigen Ämter (z.B. das Amt für Umwelt und Stadtgrün) mit einer entsprechenden
Prüfung zu beauftragen. Bitte beachten Sie die im Anhang 1 beigefügten 147 Unterschriften. Der Anhang 2
erhält unseren Antrag im pdf-Format.
Mit freundlichen Grüßen
147 Anwohner:Innen der Adrianstraße und ausgewählter Querstraßen zur Adrianstrasse
Federführend für die Antragstellergemeinschaft (Zustellungsbevollmächtigte):Seite 4 von 5
Begründung des Antrags
- Unterstützung der städtischen Klimaanpassungsziele: Das Schwammstadtkonzept der Bundesstadt Bonn
(Bundesstadt Bonn, Amt für Umwelt und Stadtgrün, Klimaanpassung und -vorsorge, Bonn, 25.03.2024) stellt fest,
dass Straßenbäume eine „sehr effektive Maßnahme“ zur Verdunstungskühlung, Verschattung,
Schadstofffilterung und Verbesserung der Aufenthaltsqualität sind (Vgl. S. 36)
- Einmalige Gelegenheit zur Umsetzung im Rahmen der ohnehin laufenden Fahrbahnerneuerung.
- Erhöhung der Verkehrssicherheit durch optische Verkehrsberuhigung.
- Umsetzung bei weitgehendem Erhalt der Verkehrs- und Parkfunktion.
- Nachträgliche Realisierung wäre mit deutlich höherem Aufwand und höheren Kosten verbunden.
Hiermit bestätige ich, dass ich seit mindestens drei Monaten in Bonn wohne.
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Erstellt mit MACH formsolutions
Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 5 von 5

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Datenstand: 02.11.2026, 20:52 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de