261336 · Dringlichkeitsantrag
Umgang von Rettungsdienst und Feuerwehr Bonn mit Hitzewellen – Sachstand und Vorsorgekonzepte
Kerndaten
- Nummer
- 261336
- Art
- Dringlichkeitsantrag
- Veröffentlicht
- 07.07.2026
- Letzte Änderung
- 23.10.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Sicherheit, Ordnung und Bevölkerungsschutz Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Volltext
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Dringlichkeitsantrag öffentlich 261336 Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Marie Dovermann Umgang von Rettungsdienst und Feuerwehr Bonn mit Hitzewellen – Sachstand und Vorsorgekonzepte Beratungsfolge Ausschuss für Sicherheit, Ordnung und Bevölkerungsschutz 16.07.2026 Entscheidung Begründung der Dringlichkeit: Der Ausschuss sollte sich zeitnah aufgrund aktuell anhaltender Hitze einen Überblick verschaffen, wie gut Bonn strukturell auf hitzebedingte Mehrbelastungen im Rettungsdienst- und Feuerwehrbereich vorbereitet ist und wo Nachsteuerungsbedarf besteht. Inhalt des Dringlichkeitsantrags Wir bitten die Verwaltung zu folgenden Punkten Stellung zu nehmen: 1. Wie hat sich das Einsatzaufkommen von Rettungsdienst und Feuerwehr während der aktuellen Hitzewelle im Vergleich zu einem durchschnittlichen Zeitraum entwickelt (absolute Zahlen, Einsatzarten)? 2. Wie wird eine hitzebedingte Mehrbelastung derzeit personell und organisatorisch abgefangen (z. B. Zusatzfahrzeuge, Rückgriff auf Reservekräfte, Verlängerung von Diensten)? 3. Gibt es in Bonn bereits definierte Schwellenwerte oder Kriterien (z. B. Temperatur, Hitzewarnstufe des DWD, Einsatzaufkommen), ab denen ein Sonderbedarf automatisch oder proaktiv ausgelöst wird? Falls nein: Ist die Einführung eines solchen Frühwarn- /Auslösemechanismus geplant? 4. Existieren spezifische Einsatzkonzepte für Großschadenslagen (z. B. MANV) unter extremen Hitzebedingungen, die über die Standardkonzepte hinausgehen – etwa für den Fall, dass einSeite 1 von 2 Seite 2 reguläres Versorgungszelt selbst zur Wärmefalle wird? 5. Welche Räumlichkeiten oder Einrichtungen stehen im Bedarfsfall zur Verfügung, um betroffene Personen (Patient:innen wie Einsatzkräfte) aktiv zu kühlen (z. B. klimatisierte Gebäude, mobile Kühlzelte, Kühlcontainer)? 6. Gibt es eine Beschaffungs- oder Ausstattungsplanung für hitzespezifisches Material (z. B. Kühlwesten, Ventilatoren, zusätzliche Flüssigkeitsdepots) für Großschadenslagen? 7. Welche Maßnahmen zum Eigenschutz des Rettungsdienst- und Feuerwehrpersonals bei Hitzeeinsätzen sind aktuell verbindlich vorgeschrieben (z. B. Sonnenschutz, Pausenregelungen, Flüssigkeitsversorgung, Anpassung der Einsatzkleidung)? 8. Wie wird sichergestellt, dass diese Maßnahmen im tatsächlichen Einsatzgeschehen – insbesondere bei länger andauernden oder personalintensiven Lagen – auch umsetzbar sind? Begründung Die anhaltende Hitzewelle der vergangenen Wochen hat auch den Rettungsdienst und die Feuerwehr in Bonn spürbar belastet. Während beispielsweise Köln für die Hitzetage frühzeitig einen Sonderbedarf ausgelöst hat, wurde dieser in Bonn offenbar nicht vorbereitet, sondern erst spontan im Einsatzverlauf ausgerufen. Zudem zeigte der Einsatz beim Zugdefekt mit MANV-Lage, bei dem sich der stehende Zug stark aufheizte, dass Hitze nicht nur die alltägliche Einsatzbelastung erhöht, sondern auch bei Großschadenslagen eigene Herausforderungen schafft, z.B. weil klassische Versorgungskonzepte (z. B. Versorgungszelte) unter Hitzebedingungen an ihre Grenzen stoßen. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 01:18 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de