261324 · Dringlichkeitsantrag
Dringlichkeitsantrag der Gruppe BSW/SBI – Vorläufige Übersicht kühler Orte und Stand des Hitzeaktionsplans
Kerndaten
- Nummer
- 261324
- Art
- Dringlichkeitsantrag
- Veröffentlicht
- 02.07.2026
- Letzte Änderung
- 23.10.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung noch nicht verknüpft Empfehlung
- Sitzung noch nicht verknüpft Entscheidung federführend
Dateien
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Volltext
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Dringlichkeitsantrag öffentlich 261324 Antragsteller/in: BSW/SBI-Gruppe im Rat der Stadt Bonn Hanno von Raußendorf Moussa Acharki 02.07.2026 Dringlichkeitsantrag der Gruppe BSW/SBI – Vorläufige Übersicht kühler Orte und Stand des Hitzeaktionsplans Beratungsfolge Rat 09.07.2026 Entscheidung Die Angelegenheit duldet keinen Aufschub. Die Ratssitzung am 9. Juli 2026 ist die letzte reguläre Ratssitzung vor der Sommerpause; zugleich steht der Hochsommer erst noch bevor. Eine Behandlung erst nach der Sommerpause würde dazu führen, dass eine vorläufige Übersicht zum Schutz vor Hitzebelastungen erst nach der Hitzesaison genutzt und weiterentwickelt werden könnte. Damit drohen vermeidbare Nachteile für den kommunalen Hitzeschutz sowie Gesundheitsgefahren für besonders betroffene Einwohnerinnen und Einwohner. Inhalt des Dringlichkeitsantrags Die Verwaltung wird beauftragt, unverzüglich eine erste, fortschreibbare Übersicht oder Karte kühler Orte, Trinkwasserangebote und weiterer niedrigschwelliger Hitzeschutzangebote in Bonn bereitzustellen, die bereits im Hochsommer 2026 von der Bevölkerung genutzt werden kann. Die Verwaltung wird ferner gebeten, dem Rat in der Sitzung am 9. Juli 2026 den aktuellen Stand des am 10. März 2022 beschlossenen Hitzeaktionsplans sowie der darin vorgesehenen Sofortmaßnahmen darzustellen. Begründung Der Hauptausschuss hatte auf Empfehlung des fachlich zuständigenSeite 1 von 2 Seite 2 Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda bereits am 10. März 2022 die Erarbeitung eines Hitzeaktionsplans durch die Verwaltung beauftragt. Der Beschluss sah ausdrücklich vor, dass der Hitzeaktionsplan Sofortmaßnahmen beinhalten soll, die vorbereitet werden und bei starker Hitze unverzüglich ergriffen werden können. Zur Begründung wurde darauf verwiesen, dass neben langfristigen Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtklimas kurzfristige Maßnahmen erforderlich sind, um die Bonnerinnen und Bonner zu schützen und Hitze erträglicher zu machen. Aktuell stellt sich angesichts von Temperaturen von über 38 Grad Celsius am 27. Juni 2026 in Bonn dringlich die Frage, welche kurzfristig verwendbaren Informationen und Maßnahmen der Bevölkerung bereits jetzt zur Verfügung gestellt werden können. Für die aktuelle Hitzelage und die Monate Juli und August 2026, in denen mit weiteren Hitzelagen und möglicherweise noch höheren Temperaturen gerechnet werden muss, kommt es nicht auf eine abschließende Endfassung des Hitzeaktionsplans oder eine technisch vollständig ausgearbeitete Karte an, sondern auf eine erste praktisch nutzbare Orientierung über kühle Orte und niedrigschwellige Hitzeschutzangebote. Angesichts der gesundheitlichen Risiken von Hitze insbesondere für ältere Menschen und andere vulnerable Gruppen ist eine solche Zwischenlösung dringend geboten. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 00:20 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de