261321 · Dringlichkeitsantrag
Dringlichkeitsantrag GRÜNE Fraktion - Bonn klimafit machen: Tempo erhöhen beim Hitzeschutz!
Kerndaten
- Nummer
- 261321
- Art
- Dringlichkeitsantrag
- Veröffentlicht
- 02.07.2026
- Letzte Änderung
- 23.10.2026
Orte
- Bad Godesberg Hauptort
- Stiftsplatz
- Theaterplatz
- Bischofsplatz
- Wesselstraße
- Auerberger Mitte
- Bonn
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung noch nicht verknüpft Empfehlung
- Sitzung noch nicht verknüpft Entscheidung federführend
Dateien
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Dringlichkeitsantrag öffentlich 261321Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Friederike Dietsch Dr. Daniel Rutte 02.07.2026 Dringlichkeitsantrag GRÜNE Fraktion - Bonn klimafit machen: Tempo erhöhen beim Hitzeschutz! Beratungsfolge Rat 09.07.2026 Entscheidung Begründung der Dringlichkeit: Die extremen Hitzewellen der letzten Zeit zeigen deutlich: Der Klimawandel ist in Bonn eine akute Bedrohung für die Gesundheit. Viele Menschen, insbesondere Kinder und Senior*innen, leiden bereits jetzt unter massiven thermischen Belastungen im öffentlichen Raum. Ein regulärer Umsetzungszeitplan reicht angesichts dieser Notlage nicht mehr aus. Wir müssen beim Hitzeschutz, der Kühlung öffentlicher Plätze und dem Baumkonzept massiv beschleunigen. Es geht hier um soziale Gerechtigkeit und den Schutz von Menschenleben. Inhalt des Dringlichkeitsantrags 1. Die Stadtverwaltung wird beauftragt, die Umsetzung der im Integrierten Klimaanpassungskonzept (KLAKi) festgelegten Maßnahmen massiv zu beschleunigen und eine strategische Priorisierung vorzunehmen, um die Widerstandsfähigkeit Bonns gegenüber Hitze-, Trockenheits- und Starkregenereignissen kurzfristig zu erhöhen. 2. Die Stadtverwaltung legt den Gremien unverzüglich den schon vor über einem Jahr angekündigten Hitzeaktionsplan vor. 3. Die im Handlungsfeld „Gesundheit“ definierten verhaltenspräventiven Maßnahmen zur Hitzevorsorge im Zusammenhang mit dem Hitzeaktionsplan sind mit Priorität umzusetzen, wobei ein besonderer Fokus auf den Schutz vulnerabler Gruppen (insbesondere Kinder und Senior*innen) sowie die Reduktion thermischer Belastungsschwerpunkte zu legen ist. 4. Die unter der DS 260608-01 ST angekündigte „Karte der kühlen Orte“ wird mit Hochdruck weiterverfolgt und umgesetzt, damit eine Veröffentlichung möglichst zeitnah realisiert werden kann. 5. Maßnahmen, die die Hitzebelastung auf öffentlichen Plätzen senken, werden umgehend priorisiert und ausgeführt. Dazu gehören folgende geplante Umgestaltungen: Stiftsplatz, Theaterplatz Bad Godesberg,Seite 1 von 2 Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Bischofsplatz, Wesselstraße sowie Auerberger Mitte. Dem AUKLA wird in der Sitzung nach der Sommerpause ein konkreter Zeitplan vorgelegt. 6. Die Stadtverwaltung wird beauftragt, die Baumpflanzungen im Rahmen des Bonner Baumkonzepts konsequent weiterzuführen und zu intensivieren, um durch natürliche Beschattung und Verdunstungskühlung die städtischen Hitzeinseln effektiv zu reduzieren. Begründung Die jüngste extreme Hitzewelle hat verdeutlicht, dass der Klimawandel in Bonn bereits jetzt eine akute Bedrohung für die Gesundheit und Lebensqualität der Bürger*innen darstellt. Zwar wurde das KLAKi politisch beschlossen und die Umsetzungsphase ist gestartet, doch angesichts der zunehmenden Intensität von Extremwetterereignissen reicht ein regulärer Zeitplan nicht aus. Wir müssen jetzt handeln, um die Stadt resilienter zu gestalten – insbesondere in den Bereichen öffentliche Räume, Gebäude und Grünflächen. Das beauftragte Schwammstadtkonzept und der Freiraumplan sind dafür weitere wichtige Ergänzungsmaßnahmen. Besonders kritisch ist die Situation für Menschen, die weniger mobil sind oder physiologisch empfindlicher auf Hitze reagieren. Kinder und Senior*innen sind bei hohen Temperaturen einem deutlich höheren gesundheitlichen Risiko ausgesetzt.Es ist daher eine Frage der sozialen Gerechtigkeit und des Gesundheitsschutzes, dass die präventiven Maßnahmen zur Hitzevorsorge nicht nur geplant, sondern mit höchster Dringlichkeit in die Praxis umgesetzt werden. Ein zentraler Baustein für eine kühle Stadt sind gesunde, grüne Strukturen. Die konsequente Weiterführung des Bonner Baumkonzepts ist daher essenziell, da Bäume als natürliche Klimaanlagen fungieren und die thermische Belastung im öffentlichen Raum nachhaltig senken. Nur durch eine Kombination aus strategischer Beschattung, gezieltem Gesundheitsschutz und einer lückenlosen Umsetzung der fünf Handlungsfelder des KLAKi kann Bonn zukunftsfähig und „klimafit“ werden. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 21:12 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de