261285 · Antrag
Gleichbehandlung der institutionell geförderten Kulturangebote
Kerndaten
- Nummer
- 261285
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 01.07.2026
- Letzte Änderung
- 23.10.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Kulturausschusses Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Volltext
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Antrag öffentlich 261285 Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Dr. Barbara Krausz Dr. Roswitha Sachsse-Schadt 24.06.2026 Gleichbehandlung der institutionell geförderten Kulturangebote Beratungsfolge Kulturausschuss 15.07.2026 Entscheidung Inhalt des Antrags Die Verwaltung wird gebeten, für alle Institutionen, die im Rahmen des Prozesses „Zu- kunft der Kulturförderung“ im Jahr 2020 von der Projektförderung in die institutionelle Förderung überführt wurden, die gleichen Förderbedingungen anzuwenden wie für alle übrigen institutionell geförderten Einrichtungen. Insbesondere sollen diese Förderungen nicht länger von einer zusätzlichen Landesförderung abhängig gemacht werden. Falls erforderlich, sind die laufenden Bewilligungsbescheide entsprechend zu aktualisieren und die Fördernehmenden zu informieren. Begründung Die Umwandlung der fünf Projektförderungen in institutionelle Förderungen im Jahr 2020 hat sich in den vergangenen sechs Jahren bewährt. Die betreffenden Akteure arbeiten seit vielen Jahren kontinuierlich, nachhaltig und mit klar institutionellem Charakter. Trotz der Umstellung wurden die Förderbedingungen bislang nicht vollständig an die übrigen institutionellen Förderungen angeglichen. Teilweise gelten weiterhin projektähnliche Bewilligungsbedingungen, insbesondere die Abhängigkeit von Landesmitteln. Dies führt zu Unsicherheiten und gefährdet langfristig die Planungssicherheit der Kulturschaffenden. Wir bitten daher um die Angleichung der Förderbedingungen, um Einheitlichkeit, Gleichbehandlung und verlässliche Rahmenbedingungen zu gewährleisten. Die fünf betroffenen Institutionen haben ihre Wirkkraft und institutionelle Bedeutung für Bonn über viele Jahre, teilweise Jahrzehnte hinweg nachgewiesen: o Cocoon Dance, Junior Company Mit der JUNIOR COMPANY wurde seit 2013 einen Entwicklungsraum für circaSeite 1 von 2 Seite 2 20 bis 30 junge Menschen zwischen 8 und 18 Jahren geschaffen, in dem ein Bewusstsein für die eigene Kreativität, Ausdrucksform und -sprache entstehen kann. In diesem Entwicklungsraum soll es möglich sein, eigene Geschichten zu erfinden, zu choreographieren und unter Anleitung eines professionellen Teams zu erfahren, was es bedeutet künstlerisch zu arbeiten. o Theater im Ballsaal, Westoff Seit 2009 Jedes Jahr erhalten junge Gruppen und Künstler:innen aus einer Vielzahl an Bewerbenden die Möglichkeit, an den drei beteiligten Produktionshäusern, dem FFT Düsseldorf, der studiobühneköln und dem Theater im Ballsaal in Bonn ihr Konzept umzusetzen und zu präsentieren. o Theater Marabu: Junges Ensemble Seit 26 Jahren entsteht unter der künstlerischen Leitung des Theater Marabus jedes Jahr eine Produktion mit jungen Menschen ab 17 Jahren, die für eine Spielzeit auf dem Programm steht. o Tanzwerke Vanek Preuß Zeitgenössischer Tanz, Produzierendes Tanzlable in Bonn seit 1997 unter dem Namen Cerna Vanek Dance, seit 2002 am Standort Kulturzentrum Brotfabrik, Umbenennung seit 2017. Kommunal gefördert seit 1997 (verstetigte Projektförderung) o Mittelzentrum Tanz Bonn Seit 2009 verleiht Mittelzentrum Tanz Bonn dem zeitgenössischen Tanz in Bonn Sichtbarkeit und Gewicht durch das Internationale Bonner Tanzsolofestival sowie durch das Festival Into the Fields. Ebenso ist das Mittelzentrum Tanz Bonn Mitglied der Tanzproduzentenkonferenz NRW und somit Partner des Festivals tanz nrw. Weiterhin ermöglicht es Residenzen, insbesondere für Choreograf:innen der jüngeren Generation. Das Programm des Mittelzentrums Tanz Bonn präsentiert innovative künstlerische Positionen, erlaubt Raum für Experimente und versteht sich als agiler Netzwerkpartner für Künstler:innen und Institutionen. Die Angleichung und Klarstellung stärkt die kulturelle Infrastruktur der Stadt und ermöglicht den Institutionen, ihre Arbeit unabhängig von externen Landesmitteln fortzuführen. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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