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261249 · Anregungen und Beschwerden

Bürgerantrag: Antrag zur Lärm- und Emissionsmessung und Einrichtung eines Tempolimits von 30 km/h auf der Sankt Augustiner Straße Beuel

Nummer
261249
Art
Anregungen und Beschwerden
Veröffentlicht
18.06.2026
Letzte Änderung
23.10.2026
  • Combahnstraße Straße· Beuel-Mitte, Beuel Hauptort
  • Niederkasseler Straße Straße· Schwarzrheindorf, Beuel
  • Sankt Augustiner Straße Straße· Vilich, Beuel
  • Reuterstraße Straße· Südstadt, Bonn
  • Beuel Stadtbezirk· Beuel-Mitte
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Einreichung erledigt · 18.06.2026
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 08.07.2026

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 08.07.2026 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 179,2 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 261249-01 ST Bürgerantrag: Antrag zur Lärm- und Emissionsmessung und Einrichtung eines Tempolimits von 30 km/h auf der Sankt Augustiner Straße Beuel - Vertagungsbitte -

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Anregungen und Beschwerden
öffentlich
261249
Der Oberbürgermeister
Federführung:
Co-Dezernat
Dezernat:
Dez. OB
16.06.2026
Bürgerantrag: Antrag zur Lärm- und
Emissionsmessung und Einrichtung eines
Tempolimits von 30 km/h auf der Sankt Augustiner
Straße Beuel
Beratungsfolge
Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen
und Bürger
08.07.2026 Entscheidung
Inhalt der Anregungen und Beschwerden
Der Antrag lautet:
Hiermit beantrage ich ein Tempolimit von maximal 30 Km/h für den Bereich
Kreuzung Niederkasseler-Straße – Sankt Augustiner Straße bis Kennedybrü-
cke aufgrund des durch die Sperrung der Nordbrücke bedingten Schwerlast-
verkehrs. Zudem beantrage ich eine mehrwöchige Lärmmessung und eine
Schadstoffmessung vor unserem Haus Sankt Augustiner Straße 45 im Kreu-
zungsbereich.
Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag.
Anlage/n
1 Bürgerantrag (öffentlich)
2 Bürgerantrag - komplett - (nichtöffentlich)Seite 1 von 3
An die
Stadt Bonn
Ratsbüro
Beteff: Bürgerantrag zur Lärm- und Emissionsmessung und Einrichtung eines Tempolimits
von 30 km/h auf der Sankt Augustiner Straße Beuel
Sehr geehrte Damen und Herren,
Hiermit beantrage ich ein Tempolimit von maximal 30 Km/h für den Bereich Kreuzung
Niederkasseler-Straße – Sankt Augustiner Straße bis Kennedybrücke aufgrund des durch die
Sperrung der Nordbrücke bedingten Schwerlastverkehrs. Zudem beantrage ich eine
mehrwöchige Lärmmessung und eine Schadstoffmessung Sankt
Augustiner Straße 45 im Kreuzungsbereich.
Begründung: Mit dem ersten Tag der Sperrung der Nordbrücke für den Schwerlastverkehr
haben wir hier eine enorme Verkehrsbelastung durch Schwerlasttransporter, Busse und LKWs
mit schwerer Ladung, in etwa 10 Fahrzeuge dieser Gewichtsklasse passieren pro Minute
unser Haus. Insbesondere die Container-LKWs, die den Hafen ansteuern und die schweren
Fahrzeuge der SWB und der RSAG verursachen erhebliche Belastungen.
Diese Fahrzeuge fahren insbesondere von halb fünf Uhr morgens bis zum Einsetzen des
Berufsverkehrs mit überhöhter Geschwindigkeit und einer daraus resultierenden extremen
Lärmbelastung durch die Metall-Container-Ladung. Ab halb fünf ist es nicht mehr möglich zu
schlafen, hieraus ergibt sich eine massive Gefährdung der Gesundheit von uns Anwohnern.
Meine Wohnung liegt in einem Abstand von weniger als 2m
zur Fahrbahn und ist dementsprechend davon betroffen. Ruhe hat man nur in den
Nachtstunden nach 22 Uhr bis etwa vier Uhr. Den ganzen Tag über passieren mindestens 10
Fahrzeuge der o.g. Art pro Minute unseren Wohnort. Ich kann Ihnen gerne einige Videos
dazu zur Verfügung stellen, wenn Sie mir eine entsprechende Mailadresse zukommen lassen.
Eine Verkehrszählung bestätigt meine Angaben sicher in vollem Umfang. Eine mehrwöchige
Lärmmessung hier vor Ort wird in jedem Fall bestätigen, dass geltende Lärmschutz-Grenzen
diesbezüglich nicht eingehalten werden.
Die Schadstoff-Emissionen sowohl bei freier Fahrt, aber auch insbesondere im Stau sind hier
im Kreuzungsbereich definitiv viel zu hoch, der Gestank ist so stark geworden, dass ein
Öffnen der Fenster zur Straße hin nicht mehr möglich ist. An der Kreuzung wartende
Fußgänger sind einem starken Treibstoffgestank ausgesetzt. Eine mehrwöchige Messung hier
vor Ort wird das Überschreiten der geltenden Schadstoffgrenzen mit Sicherheit bestätigen.
Die aktuelle Verkehrssituation mit den langen Staus in Bonn führt zu einer gestiegenen
Aggression bei den wartenden Fahrern, es wird zusätzlich ständig gehupt, und da die
Kreuzung durch die extrem gefährliche Möglichkeit des Linksabbiegens in die Combahnstraße
zusätzlich belastet ist, klingelt auch die 66 mittlerweile prophylaktisch, sobald sie sich vonSeite 2 von 3
einer wie der anderen Seite dieser Stelle nähert. Die Verkehrsführung mit der Möglichkeit
des Linksabbiegens muss dringend geändert werden.
Fahrradfahrer benutzen aus Sicherheitsgründen nicht mehr die Radspur in diesem Bereich
der Sankt Augustiner Straße und weichen auf den weniger als 1,50m breiten Gehweg aus,
sodass wir hier schon mehrmals fast mit Rädern kollidiert sind beim Verlassen des Hauses,
zumal man vor unserer Haustür in keine Richtung ausweichen kann.
Die durch den Schwerlastverkehr hervorgerufenen Vibrationen sind messbar
stärker als die üblichen Vibrationen durch die 66, was in schon zu
mehreren Rissen im vor eineinhalb Jahren fachgerecht renovierten Erker
geführt hat. Gerne können Ihre Gutachter sich die Situation hier im Haus durch Messungen
bestätigen lassen und die Schäden begutachten. Ich verlange dementsprechend ein
Durchfahrts-Verbot dieser Fahrzeugklassen und ein Tempolimit von maximal 30 km/h. Man
kann schon im Asphalt des Kreuzungsbereichs Verwerfungen beobachten, die sich weiter
verstärken und die dazu führen werden, dass die Straße in naher Zukunft komplett saniert
werden muss, wenn das so weitergeht.
Die Bebauung der Sankt-Augustiner Straße entspricht der der Reuterstraße, in der ja seit
Jahren ein 30km/h Limit mit ähnlicher Begründung durchgesetzt wurde, insofern kann das ja
hier auch entsprechend umgesetzt werden. Die Vorstellung, dass die Stadt Bonn die hiesige
Situation für die kommenden 14 Jahre so belässt in Ermangelung einer benutzbaren
Nordbrücke, ist nicht zumutbar. Meine bisherigen Anfragen an die Stadt blieben allesamt
unbeantwortet, anbei sende ich Ihnen noch kurze Antworten der weiteren sechs Stellen, an
die ich mich bereits gewendet habe.
Mit freundlichen GrüßenSeite 3 von 3

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Datenstand: 03.11.2026, 06:53 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de