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261243 · Mitteilungsvorlage

Sachstand Öffentliche Toiletten Bonn (Toilettenkonzept ÖTBonn)

Nummer
261243
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
19.06.2026
Letzte Änderung
26.10.2026
  • Ria-Maternus-Platz Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg Hauptort
  • Herbert-Wehner-Platz Straße· Hochkreuz, Bad Godesberg
  • Rheinufer Straße· Mehlem, Bad Godesberg
  • Erzbergerufer Straße· Bonn-Zentrum, Bonn
  • Oberkassel Ortsteil· Beuel
  • Bonn Stadtbezirk
  • Beuel Stadtbezirk· Beuel-Mitte
  • Bad Godesberg Stadtbezirk· Alt-Godesberg
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Beuel 02.09.2026 Kenntnisnahme
  2. Sitzung der Bezirksvertretung Beuel 01.07.2026 Aktuelle Informationen der Verwaltung
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Mitteilungsvorlage
öffentlich
261243
Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Federführung:
85 Städtisches Gebäudemanagement Bonn
Dezernat:
SGB
Sachstand Öffentliche Toiletten Bonn
(Toilettenkonzept ÖTBonn)
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Beuel 01.07.2026 Aktuelle
Informationen
der Verwaltung
Bezirksvertretung Beuel 02.09.2026 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Ausgangslage und aktueller Bearbeitungsstatus
Das SGB hatte zuletzt in der Sitzung der Bezirksvertretung Beuel vom 29. April
2026 mündlich über das beabsichtigte weitere Vorgehen zur Entwicklung eines
gesamtstädtischen Toilettenkonzeptes berichtet und angekündigt, im Sommer
eine entsprechende Beschlussvorlage einzubringen.
Mit dieser Mitteilung wird ein kurzer Überblick über den aktuellen Bearbeitungs-
stand des Projektes „Öffentliche Toiletten Bonn (ÖTBonn)“, die bisher erzielten
Arbeitsergebnisse sowie die nächsten Umsetzungsschritte gegeben.
Die bisherige Versorgung mit öffentlichen Toiletten in Bonn ist historisch ge-
wachsen und weist hinsichtlich Bestand, Betrieb, Zuständigkeiten und öffentli-
cher Zugänglichkeit erhebliche Unterschiede auf. Ziel des Projektes ÖTBonn ist
daher die Entwicklung eines bedarfsorientierten, gesamtstädtischen Toiletten-
konzeptes als Grundlage für zukünftige Investitions- und Standortentscheidun-
gen.
Seit Frühjahr 2026 wurde hierzu mit Unterstützung des auf die Entwicklung und
Umsetzung von Toilettenkonzepten spezialisierten Planungsbüros TSPA aus
Berlin das erste Bearbeitungspaket („Paket A“) erarbeitet. Im Rahmen einer
erstmaligen gesamtstädtischen Bestandsaufnahme wurden vorhandene Daten
zusammengeführt, strukturiert und fachlich eingeordnet. Erfasst wurden unter
anderem die städtischen Bestandsanlagen, vermietete Objekte mit öffentlicher
WC-Nutzung, externe Angebote, potenziell nutzbare städtische Liegenschaften
sowie gemeldete Bedarfsräume.
Die Bestandsanalyse hat gezeigt, dass derzeit 14 funktionsfähige öffentliche
Toilettenanlagen dem städtischen Bestand zugeordnet werden können. Darü-
ber hinaus wurden weitere Potenziale identifiziert, die im weiteren Verfahren
nun vertieft untersucht werden. Parallel hierzu hat das SGB im Frühjahr 2026
bereits ein Sofortprogramm zur optischen Aufwertung und Instandsetzung be-Seite 1 von 2
Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
stehender Anlagen umgesetzt. Paket A konnte zwischenzeitlich erfolgreich ab-
geschlossen werden.
Im Sinne einer systematischen Vorgehensweise soll mit dem nun zu beauftra-
genden nächsten Bearbeitungspaket („Paket B“) die räumliche Bewertung von
Bestand, Bedarf, Versorgungslücken, Prioritäten und Standortvarianten erfol-
gen und damit die Grundlage für die weiteren politischen Entscheidungen ge-
schaffen werden. Ziel ist es, auf dieser Basis konkrete Standorte im Stadtgebiet
vorzuschlagen, an denen bestehende Toilettenanlagen entweder saniert bzw.
neue Anlagen errichtet werden sollen. Auch wird es dann einen konkreten Vor-
schlag geben, in welchem Modell („Bonner Standard“) neue Standorte ausge-
führt werden sollen.
Kurzfristiger Handlungsbedarf
Unabhängig von der aktuellen Konzeptentwicklung besteht an einzelnen stark
frequentierten Standorten im Stadtgebiet ein kurzfristiger saisonaler Bedarf.
Wie bereits mehrfach angekündigt, sollen daher parallel zu diesem Planungs-
prozess, zur kurzfristigen Bedarfsdeckung in den Sommer- und Herbstmona-
ten, temporäre mobile Toiletten an priorisierten Standorten im Stadtraum auf-
gestellt werden. Die Planung und die Umsetzung bzw. der „Roll-Out“ erfolgen
nach verwaltungsinterner Abstimmung und unter Einbeziehung externer Stel-
len.
Für die Deckung des kurzfristig bestehenden Bedarfs an provisorischen Toilet-
tenstandorten werden in einem ersten Umsetzungsschritt insbesondere der
Post-Pavillon am Herbert-Wehner-Platz, das Rheinufer Oberkassel, die Hofgar-
tenwiese, der Panoramapark sowie der Bahnhofsvorplatz Bad Godesberg (Ria-
Maternus-Platz) vorbereitet. Weitere Standorte, unter anderem in Beuel, am
Erzbergerufer und im Bereich der Mehlemer Fähre, werden im Anschluss ge-
prüft beziehungsweise umgesetzt.
Weitere Vorgehensweise und zeitlicher Fahrplan
Das SGB beabsichtigt, das Konzept für den Rollout von festen Toilettenstand-
orten mit konkreten Umsetzungsvorschlägen in die Gremienfolge unmittelbar
nach der Sommerpause einzubringen. Die zusätzliche Bearbeitungszeit wird
benötigt, um die derzeit laufende Standortanalyse, die Bewertung möglicher
Versorgungsdefizite, die Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen sowie die Abstim-
mungen mit den betroffenen Fachbereichen und Bezirksvertretungen abzusch-
ließen. Erst auf dieser Grundlage können belastbare Aussagen zu Standorten,
Investitionskosten, Folgekosten und Prioritäten getroffen werden. Das Konzept
und die weitere Vorgehensweise bis zum „Roll Out“ werden dann mit Unterstüt-
zung des beauftragten Beraters umfassend vorgestellt.
Anlage/n
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Datenstand: 03.11.2026, 10:44 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de