261241 · Große Anfrage
Große Anfrage der AfD-Fraktion: Erhalt der Möglichkeit von Barzahlungen in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Kerndaten
- Nummer
- 261241
- Art
- Große Anfrage
- Veröffentlicht
- 17.06.2026
- Letzte Änderung
- 23.10.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Kenntnisnahme
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Große Anfrage öffentlich 261241 Fragesteller/in: Roland Borkowski Gerald Christ Frauke Kreuzer AfD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn 17.06.2026 Große Anfrage der AfD-Fraktion: Erhalt der Möglichkeit von Barzahlungen in öffentlichen Verkehrsmitteln. Beratungsfolge Rat 09.07.2026 Kenntnisnahme Fragestellung 1. In wie vielen Bussen des Bonner Nahverkehrs ist der Fahrkartenkauf derzeit ausschließlich bargeldlos möglich? 2. Welche Auswirkungen erwartet die Verwaltung für Fahrgäste ohne Bankkarte, Smartphone oder digitale Zahlungsmöglichkeiten? 3. Welche Alternativen bestehen für Personen, die ausschließlich mit Bargeld bezahlen können oder möchten? 4. Wurden die sozialen Auswirkungen dieser Maßnahme, insbesondere auf ältere Menschen, Kinder, Touristen, Menschen mit geringem Einkommen sowie Personen ohne Bankkonto, untersucht? Falls ja, mit welchem Ergebnis? 5. Wie wird sichergestellt, dass die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs weiterhin allen Bevölkerungsgruppen niederschwellig möglich bleibt? 6. Gibt es für den Fall einer Störung Kontingentpläne? Falls ja, welche? 7. Welche Einsparungen bzw. Kosten werden durch die Umstellung erwartet? Begründung Der öffentliche Personennahverkehr erfüllt eine wichtige Aufgabe der Daseinsvorsorge und muss grundsätzlich für alle Bürger gleichermaßen zugänglich sein. Die vollständige Verlagerung des Fahrkartenkaufs auf bargeldlose Zahlungsmittel kann insbesondere für Menschen problematisch sein, die über keine Bankkarte, kein Smartphone oder keinen Zugang zu digitalen Bezahlsystemen verfügen. Bargeld ist in Deutschland weiterhin ein gesetzliches Zahlungsmittel und wird von vielen Menschen bewusst genutzt. Dies betrifft insbesondere ältere Personen, Minderjährige, Touristen sowie Menschen in schwierigen sozialen oder finanziellen Lebenslagen. Auch bei technischen Störungen, Netzproblemen oder Ausfällen elektronischer Bezahlsysteme stellt Bargeld eine wichtige Ausweichmöglichkeit dar. Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll zu prüfen, ob die vollständige Abschaffung von Barzahlungen im Bus mit dem Anspruch eines allgemein zugänglichen und sozial gerechten Nahverkehrs vereinbar ist oder obSeite 1 von 2 Seite 2 zumindest ergänzende Möglichkeiten für den Ticketkauf gegen Bargeld erhalten bleiben sollten. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 18:59 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de