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261226-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung

Stellungnahme zu Große Anfrage-Linke: Einzäunung von Kunstrasenplätzen in Bonn

Nummer
261226-01 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
24.06.2026
Letzte Änderung
26.10.2026
  • Plittersdorf Ortsteil· Bad Godesberg Hauptort
  • Hohe Straße Straße· Dransdorf, Bonn
  • An der Josefshöhe Straße· Auerberg, Bonn
  • F Straße· Bonn-Zentrum, Bonn
  • Friesdorf Ortsteil· Bad Godesberg
  • Oberkassel Ortsteil· Beuel
  • Endenich Ortsteil· Bonn
  • Ippendorf Ortsteil· Bonn
  • Brüser Berg Ortsteil· Hardtberg
  • Bonn Stadtbezirk
  • Beuel Stadtbezirk· Beuel-Mitte
  1. Sitzung des Sportausschusses 14.07.2026 Kenntnisnahme
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Übergeordnet

  1. 261226 Große Anfrage-Linke: Einzäunung von Kunstrasenplätzen in Bonn

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Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
261226-01 ST
Der Oberbürgermeister
Federführung:
52 Sport- und Bäderamt
Dezernat:
Dez. IV
Stellungnahme zu Große Anfrage-Linke:
Einzäunung von Kunstrasenplätzen in Bonn
Beratungsfolge
Sportausschuss 14.07.2026 Kenntnisnahme
Inhalt der Stellungnahme:
1. Wie viele Kunstrasenplätze sind aktuell eingezäunt und für wie viele Plätze
ist eine Einzäunung in Planung?
• Bisher wurden 8 Kunstrasenplätze(Friesdorf, Oberkassel, Endenich,
Hohe Straße, Roleber, An der Josefshöhe Platz 1, Ippendorf und
F.A.-Schmitz-Platz) eingezäunt.
• Geplant sind aktuell zudem die Einzäunungen der Kunstrasenplätze
an der IGS Beuel, in Plittersdorf und Platz 2 An der Josefshöhe.
2. Nach welchen Kriterien entscheidet die Verwaltung, ob ein Platz eingezäunt
werden muss?
• Die Plätze werden zur Einzäunung vorgeschlagen, wenn es
vermehrt zu Schäden an den Anlagen durch abendlichen bzw.
nächtlichen Vandalismus kommt und/oder deutliche
Lärmbelästigungen der Anwohner durch nächtliche Nutzungen (vor
allem in den Sommermonaten) entstanden sind.
• Zudem müssen die an den Anlagen ansässigen Vereine zustimmen,
die Schließdienste zu übernehmen. Eine Einzäunung ist nur in
Kooperation mit den Vereinen möglich (Siehe hierzu auch: DS
232076).
3. Bei wie vielen städtischen Kunstrasenplätzen wurden im Jahr 2025
Vandalismusschäden festgestellt?
• Im vergangenen Jahr kam es vermehrt auf den Anlagen in
Plittersdorf, an der Hohe Straße (in den Monaten vor der
Einzäunung der Anlage) und an der IGS Beuel zu Schäden durch
unsachgemäße Nutzung der Plätze.
4. Bei wie vielen Kunstrasenplätzen in Bonn musste der Belag vor der
antizipierten Lebensdauer erneuert werden? Falls darstellbar: Was waren
die Gründe für die verfrühten Erneuerungen?
• Unter anderem aufgrund von Vandalismusschäden wurde bisher
folgenden Anlagen früher als geplant erneuert: Kunstrasenplätze
Brüser Berg, Hohe Straße, Ippendorf und An der Josefshöhe Platz
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5. Wie beurteilt die Verwaltung die mit der Einzäunung verbundene
Einschränkung des Freizeitsports? Wie sind die bisherigen Erfahrungen mit
den Öffnungszeiten für den Freizeitsport, ist die Nutzungsmöglichkeit
tatsächlich an allen Plätzen von 8-22 gegeben, sofern nicht vom Verein
belegt? Sollten ggf. in der Nähe ergänzende Bolzplätze errichtet werden?
• Die Plätze sollen auch mit einer Einzäunung nach wie vor der
Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Hierzu wird mit den ansässigen
Vereinen die Vereinbarung geschlossen, dass die Anlagen lediglich
außerhalb der Öffnungszeiten verschlossen sein sollen. Somit
entstehen keine Einschränkungen des Freizeitsportes, da die
Anlagen zwischen 08:00 und 22:00 Uhr, solange kein Schul- oder
Vereinssport stattfindet, genutzt werden können. Die Errichtung
zusätzlicher Bolzplätze als Kompensationsfläche ist aktuell nicht
geplant.
6. Liegen der Verwaltung Erkenntnisse darüber vor, ob Einzäunungen
tatsächlich die Häufigkeit von Vandalismusschäden senken und ob sich die
durchschnittliche Lebensdauer der Kunstrasenplätze dadurch tatsächlich
verlängert?
• An den Anlagen, welche bereits eingezäunt sind, ist es zu einer
deutlichen Verringerung der Schäden durch Vandalismus
gekommen. Die vorhandenen Zaunanlagen dienen sowohl als
optische aber auch als psychologische Barriere. Die Einzäunung
erhöht deutlich den Aufwand, das Gelände zu betreten.
• Gerade in der warmen Jahreszeit werden die städtischen
Sportanlagen oftmals für sonstige Freizeitaktivitäten genutzt. Hierbei
verbleibt nicht nur erheblicher Unrat vor Ort, sondern durch
Glasbruch und weitere Zerstörungen entstehen erhebliche Kosten
und Mehrarbeit. Die aus dem nächtlichen Verweilen resultierenden
Lärmbelästigungen sind aufgrund der Einzäunungen ebenfalls
deutlich zurückgegangen.
Anlage/n
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Datenstand: 03.11.2026, 04:26 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de