261220-03 AA · Änderungsantrag
BBB-Änderungsantrag: Maßnahmen zur Bewältigung des gestiegenen Drogenkonsums (insbes. Crack) und zur Stärkung der Versorgungs- und Beratungsstrukturen in Bonn Antrag zur Vorlage 261220
Kerndaten
- Nummer
- 261220-03 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 31.08.2026
- Letzte Änderung
- 28.10.2026
Orte
- Prinz-Albert-Straße Hauptort
- Hauptbahnhof
- Bonn
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Sicherheit, Ordnung und Bevölkerungsschutz Empfehlung
- Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration, Gesundheit, Wohnen und Senioren Empfehlung
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Anhörung
- Sitzung des Hauptausschusses Entscheidung federführend
Dateien
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Änderungsantrag öffentlich 261220-03 AA Antragsteller/in: BBB-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Marcel Schmitt Jutta Acar Robert Viebahn 28.08.2026 gez. Bonnie BBB-Änderungsantrag: Maßnahmen zur Bewältigung des gestiegenen Drogenkonsums (insbes. Crack) und zur Stärkung der Versorgungs- und Beratungsstrukturen in Bonn Antrag zur Vorlage 261220 Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 08.09.2026 Anhörung Ausschuss für Soziales, Migration, Gesundheit, Wohnen und Senioren 15.09.2026 Empfehlung Hauptausschuss 17.09.2026 Entscheidung Ausschuss für Sicherheit, Ordnung und Bevölkerungsschutz 15.10.2026 Empfehlung Inhalt des Änderungsantrags Der Antragstext wird im Wortlaut wie folgt ersetzt: 1. Die Verwaltung wird gebeten, über die Handlungsempfehl- ungen des Arbeitskreises Offene Szene zur aktuellen Entwicklung des Drogenmillieus in der Bonner Innenstadt zu berichten. 2. Die Verwaltung wird beauftragt, unter vorheriger Einbeziehung des Arbeitskreises Offene Szene kurzfristig Maßnahmen zu ergreifen, um gegen die aktuell in der Prinz-Albert-Straße vorherrschenden Verhältnisse wirksam vorzugehen. 3. Der Oberbürgermeister wird aufgefordert, umgehend mit dem Landrat des Rhein-Sieg-Kreises (RSK) mit dem Ziel in Dialog zu treten, die dem Kreis angehörigen Kommunen dazu anzuhalten, dort gesundheitliche Hilfe für deren von Sucht betroffene Einwohnern einzurichten. 4. Der Oberbürgermeister wird beauftragt, umgehend die Dezentralisierung von Versorgungs- und Konsumräumen zu prüfen. Eine räumliche Angebotskonzentration insbesondere in Wohngebieten ist dabei zu vermeiden. Bei allen vorzuschlagenden Standorten sind die Belange von Anwohnern zu berücksichtigen, Anwohnende sind im Voraus zu beteiligen. Die Standorte sollen allein für Bonner Einwohner vorgesehen werden. 5. Die vorgeschlagene Verortung der Drogen- und Alkoholszene am neu zuSeite 1 von 2 Seite 2 schaffenden Zentralen Omnibusbahnhof Bonn wird nicht umgesetzt. „Brennpunkte“ sind – wie im Ursprungsantrag unter Ziffer 4 genannt – strikt zu vermeiden. Begründung Die Antragsteller sehen bzgl. der dramatischen Entwicklung der offenen Drogenszene rund um den Bonner Hauptbahnhof dringenden Handlungsbedarf. Das ständige Anwachsen des angesprochenen Personenkreises – mit hohem Anteil an Nicht-Bonnern – und die besorgniserregende Zunahme an Crack-Konsum führen zu einer schnell um sich greifenden Verelendung der Betroffenen und mithin zu einer massiven Belastung des öffentlichen Raumes. Zur Hilfe der Suchtpatienten und zum Schutz der Bevölkerung vor nicht mehr steuerungs- fähigen Rauschgiftabhängigen sollten daher entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Es existiert bereits ein Arbeitskreis (AK Offene Szene), welcher die im Ursprungsantrag unter Ziffer 1 genannten Akteure und weitere beinhaltet. Es muss also nicht ein neues und weiteres Gremium geschaffen werden. Über die Arbeit des AK, seine Forderungen und Lösungsansätze sollte berichtet werden. Auch besteht schon seit langem die Forderung (DS254272), die Hilfssysteme in den umliegenden Kommunen anzustoßen. Hier ist der Oberbürgermeister aufgefordert, den Aufbau von Hilfsstrukturen in den Umlandkommunen dort anzumahnen und aktuell im Übergang die auskömmliche finanzielle Beteiligung der Umlandkommunen an hiesigen Angebotsstrukturen einzufordern. Die künftige Angebotsausrichtung, die Standortsuche und die Versorgungslage darf sich insbesondere mit Blick auf die städtische Haushaltslage nur auf Einwohner der Stadt Bonn beschränken. Wie im Ursprungsantrag richtigerweise zum Ausdruck gebracht, ist bei allen Prüfungen die Vermeidung von Hot-Spots und Brennpunkten vorauszustellen. Der Schutz der Bonner Bürgerinnen und Bürger – insbesondere der von Kindern und Jugendlichen – geht allen Bestrebungen voran. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 03:13 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de