261220-02 AA · Änderungsantrag
Änderungsantrag Linke zum Antrag: Maßnahmen zur Bewältigung des gestiegenen Drogenkonsums (insbes. Crack) und zur Stärkung der Versorgungs- und Beratungsstrukturen in Bonn Antrag zur Vorlage 261220
Kerndaten
- Nummer
- 261220-02 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 03.07.2026
- Letzte Änderung
- 23.10.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Beratungsfolge
- Sitzung noch nicht verknüpft Anhörung
- Sitzung des Ausschusses für Sicherheit, Ordnung und Bevölkerungsschutz Empfehlung
- Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration, Gesundheit, Wohnen und Senioren Empfehlung
- Sitzung noch nicht verknüpft Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Verwandte Vorlagen
Übergeordnet
Volltext
Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.
Text anzeigen (2.688 Zeichen)
Änderungsantrag öffentlich 261220-02 AA Antragsteller/in: Die Linke-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Claudia Falk Jürgen Repschläger 03.07.2026 Änderungsantrag Linke zum Antrag: Maßnahmen zur Bewältigung des gestiegenen Drogenkonsums (insbes. Crack) und zur Stärkung der Versorgungs- und Beratungsstrukturen in Bonn Antrag zur Vorlage 261220 Beratungsfolge Ausschuss für Soziales, Migration, Gesundheit, Wohnen und Senioren 07.07.2026 Empfehlung Ausschuss für Sicherheit, Ordnung und Bevölkerungsschutz 16.07.2026 Empfehlung Bezirksvertretung Bonn 08.09.2026 Anhörung Hauptausschuss 17.09.2026 Entscheidung Inhalt des Änderungsantrags Der Antrag DS 261220 wird durch die nachstehenden Beschlusspunkte ersetzt. 1. Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept zur Bewältigung der aktuellen Entwicklung des Drogenkonsums – insbesondere des stark gestiegenen Crack- Konsums und -handels in der Bonner Innenstadt – zu erarbeiten. Hierbei sind alle relevanten Akteur*innen einzubinden: Sozial-, Gesundheits- und Ordnungsamt, Wache Gabi sowie betroffene Vereine und freie Träger der Wohlfahrtspflege wie der Verein für Gefährdetenhilfe, Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe (Caritas), der Kinder- und Jugendhilfe (Notschlafstelle für Minderjährige, Jugendstreetwork) und Organisationen der Gesundheitsfürsorge wie die AIDS-Initiative und der Anonyme Krankenschein. Ziel ist es, der Politik fundiert Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, die der wachsenden Verelendung von Suchtkranken entgegenwirken. Die Belange von Anwohnenden und Stadtgesellschaft sollen dabei angemessen und faktenbasiert berücksichtigt werden. 2. Die notwendige deutliche Ausweitung der Öffnungszeiten des Drogenkonsumraums erfordert mehr Personal. Diese Kosten sind seitens des VfG zu benennen. Die entsprechenden Haushaltsmittel sind vom Rat freizugeben. 3. Das Gesundheitsamt wird gebeten, gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung und in Kooperation mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Sieg- Kreises (und im zweiten Schritt weiterer umliegender Kreise) nach Anreizen fürSeite 1 von 2 Seite 2 hausärztliche Praxen zu suchen, damit diese ihre Möglichkeiten der Substitution für suchtkranke Patient*innen stärker nutzen. 4. Die Stadt Bonn wird gebeten als mittelfristige Lösung die Dezentralisierung und Ausweitung von Versorgungs- und Konsumräumen auch an anderen zentrumsnahen Standorten zu prüfen, ggf. über weitere Träger. Ziel ist es, eine 24-Stunden-Grundversorgung gewährleisten zu können, im Idealfall an mehreren Orten. Die Lösungen sollten unter aktiver Einbindung der Anwohner*innen und insbesondere der Zielgruppe, also den Nutzer*innen, erarbeitet werden. Begründung erfolgt mündlich. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.
bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 06:07 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de