261145 · Mitteilungsvorlage
Sachstandsbericht und Ausblick zu den Parkraumkonzepten Bonn-Zentrum & Bonn-Castell
Kerndaten
- Nummer
- 261145
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 18.08.2026
- Letzte Änderung
- 23.10.2026
Orte
- Kaiser-Karl-Ring Hauptort
- Bornheimer Straße
- Römerstraße
- Heerstraße
- Kölnstraße
- Nordstraße
- Oxfordstraße
- Bundeskanzlerplatz
- Bonn-Zentrum
- Castell
- Bonn
Beratungsfolge
- Sitzung noch nicht verknüpft Kenntnisnahme
- Sitzung noch nicht verknüpft Kenntnisnahme
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Volltext
Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.
Text anzeigen (16.438 Zeichen)
Mitteilungsvorlage öffentlich 261145 Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Federführung: 61 Stadtplanungsamt Dezernat: Dez. III Sachstandsbericht und Ausblick zu den Parkraumkonzepten Bonn-Zentrum & Bonn-Castell Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 08.09.2026 Kenntnisnahme Ausschuss für Mobilität und Verkehr 15.09.2026 Kenntnisnahme Mitteilung: Mit dem Beschluss des Rates zur gesamtstädtischen Parkraumstrategie (DS 212060) sowie der Fortschreibung der gesamtstädtischen Parkraumstrategie (DS 252883) wurde die Verwaltung damit beauftragt, in allen Quartieren im gesamten Stadtgebiet, in denen ein hoher Parkdruck vorliegt, schrittweise zu prüfen, ob die Voraussetzungen für die Einführung einer Parkraumbewirtschaftung vorliegen. Da das Untersuchungsgebiet Bonn-Zentrum bereits überwiegend einer Parkraumbewirtschaftung unterliegt, wurden die Gebiete Bonn-Zentrum und Bonn-Castell gemeinsam beauftragt. Mit den erforderlichen Parkraumerhebungen wurde das Ingenieurbüro Planersocietät aus Dortmund im Dezember 2025 beauftragt. Die Erhebungen fanden im Zeitraum vom 03. – 05. März 2026 statt. Gemäß den Empfehlungen für Verkehrserhebungen (EVE) wurden Normalwerktage außerhalb der Ferienzeiten erfasst. Die Untersuchungsgebiete grenzen sich im Norden durch die BAB 565, im Osten durch den Rhein, im Süden durch den Bundeskanzlerplatz sowie die Reuterbrücke, im Westen durch die Bahntrasse sowie im Nordwesten durch die Heerstraße, Bornheimer Straße, Oxfordstraße und Kölnstraße ab. Erste Untersuchungsergebnisse: Aktuelles Parkraumangebot Im Untersuchungsgebiet standen zum Erhebungszeitraum ca. 4.500 Parkplätze im öffentlichen Straßenraum zur Verfügung. Davon entfallen ca. 1.700 Parkplätze auf das Untersuchungsgebiet Bonn-Zentrum sowie ca. 2.800 Parkplätze auf das Untersuchungsgebiet Bonn-Castell. Im innenstadtnahen Bereich ist der überwiegende Teil des öffentlichen Straßenraums bereits mittels Parkgebühren, Bewohnerparkgebieten oder Parkscheibenregelungen bewirtschaftet (ca. 74%). Im Bereich Castell sind dagegen bisher lediglich ca. 10% der öffentlichen Parkplätze einer Bewirtschaftung zugeführt. Ergänzend zu den Parkplätzen im öffentlichen Raum stehen innerhalb des Untersuchungsgebietes ca. 12.900 Parkplätze in Tiefgaragen, Parkhäusern oder auf oberirdischen Parkflächen (öffentlich & privat) zur Verfügung. Die Parkplätze im öffentlichen Straßenraum sind in mehreren Bereichen halbseitig oder ganz auf dem Gehweg angeordnet. Teilweise sind dieSeite 1 von 18 Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) verbleibenden Restgehwegbreiten schmaler als 1,50m, sodass die Gehwege abschnittsweise nicht mehr den Ansprüchen der Barrierefreiheit entsprechen. Eine detaillierte Prüfung befindet sich zurzeit noch in Arbeit. Gleiches gilt auch für das Freihalten der gemäß StVO erforderlichen Sichtdreiecke an Einmündungen. Für das Abstellen von Fahrrädern sind diverse Angebote im Untersuchungsgebiet vorhanden. Das bestehende Angebote wurde analog zu den Kfz-Parkplätzen erfasst, verortet und bewertet. Insgesamt sind 2.575 Abstellplätze im Bestand vorhanden. Weitere 102 Abstellplätze befinden sich überdies noch in Planung. Zuletzt hat das Büro im Zusammenhang mit der Erhebung ein georeferenziertes Beschilderungskataster erstellt. Auswirkungen der Nordbrückensanierung Da die Erhebung im März 2026 stattgefunden hat, standen die Parkplätze unterhalb der linksrheinischen Vorlandbrücke zu diesem Zeitpunkt noch zur Verfügung. Die Auslastung dieser Parkplätze wurde im Zuge der Parkraumerhebung erfasst, sodass im weiteren Verfahren eine Berücksichtigung von Verdrängungseffekten aufgrund der zwischenzeitlich durch den Abriss der Brücke gesperrten Parkplätze erfolgen kann. In den weiteren Abstimmungen und Planungen wird dies berücksichtigt. Erhebung des Parkbedarfs nach Nutzergruppen Um die tatsächliche Auslastung und die im Gebiet parkenden Nutzergruppe zu erheben, wurde gemäß den Bestimmungen des Datenschutzes und nach aktuellem Stand von Wissenschaft und Technik eine Parkraumerhebung durchgeführt. Dazu wurde das Untersuchungsgebiet entsprechend der Struktur und der örtlichen Zusammenhänge in mehrere Verkehrszellen geteilt. In festgelegten Intervallen (9:00 – 21:00 Uhr zweistündig sowie um 2:00 Uhr nachts) wurden die parkenden Fahrzeuge erfasst. Mit den Ergebnissen lässt sich die Auslastung und die Parkdauer der Fahrzeuge hinreichend nachvollziehen, um entsprechende Auswertungen abzulesen und die Nutzergruppe zu bestimmen. Analyse und vorläufige Handlungsempfehlungen Die Bestandsanalyse des bestehenden Parkraumangebotes zeigt, dass die Gesamtauslastung im Untersuchungsgebiet durchgängig bei über 80% liegt. Damit besteht im Gesamtgebiet über den gesamten Tag mindestens ein hoher Parkdruck. Jedoch ist die Auslastung in den bewirtschafteten Bereichen durchgehend niedriger als in den bisher nicht bewirtschafteten Bereichen, ohne dass im Regelfall eine Überlastung der Parkbauten nachgewiesen werden konnte. Dabei zeigt die Analyse, dass auf Grundlage der bestehenden Bewirtschaftungsstrukturen ein Verteilungsproblem erkennbar ist. Überdies ergibt die Analyse, dass eine flächendeckende Bewirtschaftung der Untersuchungsgebiete zulässig wäre. Die konkrete Ausgestaltung sollte dabei im weiteren Planungsprozess, u.a. im Rahmen der Bürgerbeteiligung sowie einer Stakeholder-Beteiligung, abgestimmt werden. Durch eine Bewirtschaftung sollten die Anwohnenden im Quartier bevorzugten Zugriff auf die langfristige Nutzung der Parkmöglichkeiten erhalten. Im direkten Umfeld der Innenstadt können ergänzende Regelungen für Kundenverkehre geprüft werden.Seite 2 von 18 Seite 3Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Weiterhin profitieren Handwerksbetriebe oder Pflegedienste durch die Nutzung von Sonderparkausweisen. Aufgrund der sehr guten ÖPNV-Anbindung, insbesondere im Innenstadtbereich, könnte eine Teil-Verlagerung der Nutzer*innengruppe der Beschäftigten aus dem Quartier oder auf vorhandene, private Stellplatzkapazitäten erzielt werden. Zusätzlich kann die Situation für Beschäftigte durch Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagement verbessert werden. Hierfür bietet das städtische Programm MoveBonn grundsätzlich Beratungsangebote. Zusätzlich zur Parkraumauslastung bestehen an diversen Stellen Mängel bei der straßenräumlichen Anordnung der Parkplätze. Zugeparkte Gehwege führen zu Beeinträchtigungen und verhindern teilweise eine barrierefreie Nutzung der Seitenbereiche. Im Rahmen des finalen Parkraumkonzeptes soll in diesem Zusammenhang eine Neuordnung des Parkraumangebotes in einzelnen Straßen(-abschnitten) vorgenommen werden. Hierbei wird grundsätzlich nach dem Prinzip „Verschiebung vor Entfall“ vorgegangen. Auch punktuelle Änderungen der Verkehrsführung bieten grundsätzlich Möglichkeiten zum Parkraumerhalt. Ein Entfall von Parkmöglichkeiten ist unter Berücksichtigung der einzuhaltenden Vorgaben, z.B. im Hinblick auf das Freihalten von Sichtachsen in Kreuzungsbereichen oder an Querungsstellen, nicht auszuschließen. Auch das Themenfeld Fahrradparken wurde im Zuge der Parkraumerhebungen berücksichtigt. Grundsätzlich besteht mit ca. 2.575 Abstellmöglichkeiten im öffentlichen Raum bereits ein recht gutes Angebot für Radfahrende. Jedoch konnten trotzdem vereinzelt Potenzialflächen für eine Erweiterung des Angebotes identifiziert werden, z.B. Bereiche, in denen viele Fahrräder ohne Abstellmöglichkeiten erfasst wurden. Ob ein Ausbau erforderlich bzw. gewünscht ist, soll im Rahmen des Beteiligungsverfahren sowie durch einen Abgleich mit den bereits der Verwaltung zugetragenen Bürgeranliegen geprüft werden. Da Radverkehrsplanung grundsätzlich eine Angebotsplanung (wo keine geeignete Abstellanlage, da in der Regel auch kein abgestelltes Fahrrad) darstellt, kann der zusätzliche Bedarf an Abstellanlagen nur abgeschätzt werden. Zentrale Ziele eines Parkraumkonzeptes sind grundsätzlich die: • Vereinheitlichung von Parkregelungen, • Sicherung des Bewohnerparkens durch die Einführung von Bewohnerparkregelungen unter Anwendung des Mischprinzips (Parken mit Parkschein, Bewohner frei), • Verlagerung eines Großteils der Nutzergruppe der Beschäftigten auf private (in der Regel vorhandene) Stellplatzanlagen, • Gewährleistung einer effektiven Auslastung des Parkraums in Geschäftsbereichen, • Wiedergewinnung von Verkehrsflächen für Fußgänger*innen, • Erhöhung der Verkehrssicherheit Weiteres Vorgehen: Auf Basis der Parkraumerhebungen plant die Verwaltung im 3. Quartal 2026Seite 3 von 18 Seite 4Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) ein zweiphasiges Beteiligungsverfahren in Form von Workshops durchzuführen, welches durch eine Online-Beteiligungsmöglichkeit über das städtische Beteiligungsportal „Bonn-macht-mit“ ergänzt werden soll (vgl. DS 261177). Im Rahmen des ersten Workshops sollen in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Planersocietät die Bestandsanalyse sowie erste mögliche Handlungsoptionen vorgestellt werden. Anschließend soll die Veranstaltung Raum zum Diskutieren und Einbringen eigener Erwartungen und Zielvorstellungen sowie zur Beantwortung allgemeiner Fragestellungen zum Thema Parkraummanagement und Parkraumkonzepte bieten. Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse sowie der im ersten Workshop eingebrachten Anregungen und Wünsche soll in der Folge ein detailliertes Parkraumkonzept erstellt werden, welches in der zweiten Beteiligungsphase nochmals präsentiert und diskutiert werden soll. An beiden Workshops, welche als Präsenzveranstaltungen geplant werden, schließt sich zudem eine zweiwöchige Online-Beteiligung über das städtische Beteiligungsportal an, um einen möglichst breiten Diskurs mit den Bürgerinnen und Bürgern zu führen. Zur Berücksichtigung der Belange von Handel und Gewerbe plant die Verwaltung überdies einen Austausch mit den Stakeholdern, um entsprechende Belange gezielt zu erörtern. Die genaue Terminierung der Beteiligungsveranstaltungen erfolgt nach der Beschlussfassung zum geplanten Beteiligungsverfahren. Im Anschluss würde eine Vorlage für die Bezirksvertretung Bonn erarbeitet, welche die Entscheidungsgrundlage für die mögliche Umsetzung eines Parkraumkonzeptes darstellt. Anlage/n 1 Zwischenergebnisse Parkraumerhebung (öffentlich)Seite 4 von 18 Zwischenergebnisse Parkraum- und Mobilitätskonzept Mai 2026 Bonn-Zentrum & -CastellSeite 5 von 18 Ergebnisse der Bestandsaufnahme 3 2 2Seite 6 von 18 Parkraum- und Mobilitätskonzept Bonn-Zentrum & -CastellSeite 3 | Untersuchungsraum Ergebnisse der Bestandsaufnahme • Untersuchungsgebiete Zentrum und Castell • Insgesamt rd. 350 ha • Parken im öffentlichen Straßenraum • Befahrung des Bestands • Erhebung und Auswertung der Belegungsdaten • Abschätzung und Zählung der privaten und halböffentlichen Anlagen und Parkmöglichkeiten • Luftbilder, Geodaten und händischer Abgleich • größere Parkplätze und –bauten innerhalb des Zentrums mittels Betreiberdaten Gesamtgebiet: Zentrum und CastellSeite 7 von 18 Parkraum- und Mobilitätskonzept Bonn-Zentrum & -CastellSeite 4 | Angebot im Straßenraum Ergebnisse der Bestandsaufnahme • Zentrum Angebot von 1.678 • 454 in einer Parkbucht • 310 halb auf dem Gehweg • 147 ganz auf dem Gehweg • 757 auf der Straße • Castell Angebot von 2.800 • 1.361 in einer Parkbucht • 207 halb auf dem Gehweg • 376 ganz auf dem Gehweg • 856 auf der Straße • Insgesamt Angebot von 4.478 ↪ Parken im Zentrum ist bereits überwiegend bewirtschaftet ↪ Parken in Castell ist überwiegend unbewirtschaftet 38% 27% 26% 9% 3% 2% 89% 6% ■ mit Bewirtschaftung (z.B. Parkschein/Parkscheibe) ■ nur Bewohnerparken ■ frei Parken / Bewohnerparken (zeitlich) ■ weitere Bewirtschaftung (z.B. Ladezonen, Sharing, E-Ladesäule)Seite 8 von 18 Parkraum- und Mobilitätskonzept Bonn-Zentrum & -CastellSeite 5 | Beispieldarstellung: Karten werden im Detail nach Bewirtschaftung dargestellt. Untersuchungsgebiet: CASTELL Untersuchungsgebiet: ZENTRUMSeite 9 von 18 Parkraum- und Mobilitätskonzept Bonn-Zentrum & -CastellSeite 6 | Zusammenfassung: Angebot Ergebnisse der Auswertung • Angebot im öffentlichen Straßenraum 4.478 (Zentrum: 1.678, Castell: 2.800) • davon 2.851 ohne Bewirtschaftung (Zentrum: 371, Castell 2.480) • weitestgehend flächendeckende Bewirtschaftung im Zentrum (Parkschein, Parkscheibe, Bewohnerparken) • Bewirtschaftung innerhalb von Castell im Bereich der Kölnstraße und angrenzend zum Zentrum • Angebot im privaten Raum und weiterer Anlagen 12.927 (Zentrum: 7.900, Castell: 5.027) • im Zentrum: 4.097 öffentlich (52%) zugänglich und 3.803 privat / halb-öffentlich (48%) • in Castell: 431 öffentlich (9%) zugänglich und 4.596 privat / halb-öffentlich (91%) • Insgesamt: 4.528 öffentlich (35%) zugänglich und 8.399 privat / halb-öffentlich (65%) • 2.576 Radabstellanlagen im Bestand, 102 geplant (+4%)Seite 10 von 18 Ergebnisse der Auswertung 6 / 8 = 75%Seite 11 von 18 Parkraum- und Mobilitätskonzept Bonn-Zentrum & -CastellSeite 8 | Parkdruck - Durchführung Ergebnisse • Befahrung zwischen dem 03.03.2026 und dem 05.03.2026 mittels City-Scanner (dcx) • außerhalb der Ferienzeit und außerhalb von Feiertagen • Erhebungszeiten um: 09:00, 11:00, 13:00, 15:00, 17:00, 19:00, 21:00 sowie 02:00 Uhr • keine außergewöhnlichen Wetterverhältnisse • Auswertung erfolgt nach: • Nacht (02 Uhr) • Vormittag (09 bis 11 Uhr) • Nachmittag (13 bis 15 Uhr) • Abend (17 bis 21 Uhr)Seite 12 von 18 Parkraum- und Mobilitätskonzept Bonn-Zentrum & -CastellSeite 9 | Parkdruck Ergebnisse Nacht (02 Uhr) • Gesamtauslastung: 80% • Zentrum (70%) • Castell (84%) • Im Norden von Castell ist in bestimmten Straßenabschnitten ein sehr hoher Parkdruck feststellbar • In einzelnen Abschnitten kommt es teilweise zu Überlastungen • Im südlichen Bereich (Zentrum) ist der Parkdruck überwiegend mittel bis gering Befahrenes Angebot (3.980)Seite 13 von 18 Parkraum- und Mobilitätskonzept Bonn-Zentrum & -CastellSeite 10 | Parkdruck Ergebnisse Vormittag (09 bis 11 Uhr) • Gesamtauslastung: 90% • Zentrum (81%) • Castell (95%) • In den Straßen in Richtung Zentrum steigt der Parkdruck • Im Bereich der Römerstraße im Nordosten von Castell nimmt der Parkdruck ab • Im südlichen Bereich (Zentrum) steigt der Parkdruck, insbesondere in Richtung Innenstadt Befahrenes Angebot (3.980 und 4.130)Seite 14 von 18 Parkraum- und Mobilitätskonzept Bonn-Zentrum & -CastellSeite 11 | Parkdruck Ergebnisse Nachmittag (13 bis 15 Uhr) • Gesamtauslastung: 84% • Zentrum (78%) • Castell (87%) • Insgesamt nimmt der Parkdruck in Castell ab • In einzelnen Straßen (Bereich: Kölnstraße, Kaiser- Karl-Ring und Nordstraße) ist jedoch ein Anstieg des Parkdrucks zu beobachten • Im Zentrum bleibt der Parkdruck weitgehend konstant Befahrenes Angebot (4.107 und 3.469)Seite 15 von 18 Parkraum- und Mobilitätskonzept Bonn-Zentrum & -CastellSeite 12 | Parkdruck Ergebnisse Abend (17 bis 21 Uhr) • Gesamtauslastung: 82% • Zentrum (78%) • Castell (85%) • Die Gesamtauslastung sinkt leicht • Im südlichen Teil von Castell nimmt der Parkdruck ab • Erste Anstiege des Parkdrucks zeigen sich im Norden und im Zentrum von Castell • Im Zentrum sind lediglich leichte Verlagerungen feststellbar Befahrenes Angebot (4.056, 4.195 und 4.205)Seite 16 von 18 Parkraum- und Mobilitätskonzept Bonn-Zentrum & -CastellSeite 13 | Parkdauer und Nutzergruppen Ergebnisse der Auswertung • Anteilige Auswertung des Straßenraum nach Nutzergruppen Bewohner: Beschäftigte / lange Besuche: Kundschaft / kurze Besuche: Uneindeutig Bewohnerfahrzeuge um 02 Uhr erfasst oder Fahrzeuge, die das Gebiet ganztägig nicht verlassen haben Langparkende >6-10 Stunden parkend Kurzparkende 1 bzw. 1-3 Stunden parkend Die Zuteilung war nicht möglich Zentrum (04. / 05.03.2026) Castell (03. / 04.03.2026)Seite 17 von 18 Parkraum- und Mobilitätskonzept Bonn-Zentrum & -CastellSeite 14 | Offene Punkte und weiteres Vorgehen Ausblick und weiteres Vorgehen • Sichtachsenprüfung • Parken ist vor und hinter Kreuzungen sowie Einmündungen bis zu einem Abstand von 5 m vom Schnittpunkt der Fahrbahnkanten verboten (bei Radwegen beträgt dieser Abstand 8 m) • Die Knotenpunkte weisen aktuell einen Radius von etwa 7 m auf. • Dieser Wert muss noch weiter präzisiert werden: • Die Darstellung von Knotenpunkten ist komplex, da Straßenverläufe häufig kurvig, geneigt oder unregelmäßig sind. • Auch T-Kreuzungen (Einmündungen) stellen besondere Sonderfälle dar. • Vorhandene Parkbuchten müssen bei der Betrachtung ausgeschlossen werden. • Beispielhafte Darstellung mit erkannten Falschparkern (rechts)Seite 18 von 18
Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.
bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 23:35 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de