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261129 · Dringlichkeitsantrag

BBB-Antrag: Maßnahmen im Zusammenhang mit der Sperrung der Nordbrücke

Nummer
261129
Art
Dringlichkeitsantrag
Veröffentlicht
08.06.2026
Letzte Änderung
01.11.2026
  • Bad Godesberg Stadtbezirk· Alt-Godesberg Hauptort
  • Adenauerallee Straße· Südstadt, Bonn
  • Hermann-Wandersleb-Ring Straße· Endenich, Bonn
  • Hauptbahnhof Straße· Bonn-Zentrum, Bonn
  • Konrad-Adenauer-Platz Straße· Beuel-Mitte, Beuel
  • Friedrich-Ebert-Brücke Straße· Graurheindorf, Bonn
  • Bonn Stadtbezirk
  • Beuel Stadtbezirk· Beuel-Mitte
  1. Einreichung erledigt · 08.06.2026
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 11.06.2026

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Rates 11.06.2026 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 69,1 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 261129-01 AA Änderungsantrag der Gruppe BSW/SBI zum Dringlichkeitsantrag der BBB-Fraktion „Maßnahmen im Zusammenhang mit der Sperrung der Nordbrücke“

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Text anzeigen (2.952 Zeichen)
Dringlichkeitsantrag
öffentlich
261129Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Antragsteller/in:
BBB-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Johannes Schott
Jutta Acar
Marcel Schmitt
05.06.2026
BBB-Antrag: Maßnahmen im Zusammenhang mit
der Sperrung der Nordbrücke
Beratungsfolge
Rat 11.06.2026 Entscheidung
Begründung der Dringlichkeit
Durch die am 3. Juni 2026 erfolgte Sperrung der Nordbrücke droht der Stadt
Bonn und der umliegenden Region ein erheblicher Schaden. Die Beratung des
Antrages ist daher dringlich.
Inhalt des Dringlichkeitsantrags
1. Der Oberbürgermeister legt dem Rat in dessen Sitzung am 11. Juni 2026
einen Plan zur Umsetzung von Sofortmaßnahmen zur Beschlussfassung vor,
mit denen auf die Sperrung der Nordbrücke reagiert werden soll.
2. Der Oberbürgermeister entwickelt schnellstmöglich ein Konzept, das den
durch eine dauerhafte Schließung der Nordbrücke veränderten
Rahmenbedingungen u.a. durch
- Wiederherstellung der Mehrspurigkeit von Straßen (z.B. Adenauerallee,
Hermann-Wandersleb-Ring etc.) und gekappten Verkehrsbeziehungen (z.B.
Rheinuferstraße, Cityring etc.),
- Anpassungen im ÖPNV-Angebot (Leistungsveränderungen, Zusatzangebote,
Kappung von Durchmesserlinien wie z.B. Linien 603, 608,609,610 u. 611 am
Hauptbahnhof und Konrad-Adenauer-Platz etc.),
- Stärkung oder Schaffung von Fährverbindungen über den Rhein
sowie weitere geeignet erscheinende Maßnahmen, insbesondere im
Zusammenhang mit den zu erwartenden Mehrverkehren auf der Südbrücke
und deren Auswirkungen auf die Stadtbezirke Bad Godesberg und Beuel,
Rechnung trägt und legt dies dem Rat in seiner Sitzung am 9.Juli 2026 zur
Beschlussfassung vor.
3. Unabhängig von Ziffern 1 und 2 wird der Oberbürgermeister beauftragt,
3.1 unverzüglich die technischen, verkehrsrechtlichen und
sicherheitsrelevanten Voraussetzungen für eine temporäre Führung von jeweils
zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung auf der Kennedybrücke zu prüfen;Seite 1 von 2
Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
3.2. hierbei insbesondere die Möglichkeit zu untersuchen, die zwischen
Fahrbahn und Stadtbahngleiskörper vorhandenen Schrammborde bzw.
sonstigen Trennelemente zu entfernen, zu verschmälern oder durch alternative
Sicherungseinrichtungen zu ersetzen;
3.3 soweit die Voraussetzungen vorliegen, die Maßnahme als temporäre
Entlastung für die Dauer der Vollsperrung der Friedrich-Ebert-Brücke
unmittelbar umzusetzen;
3.4. den Rat über die Ergebnisse der Prüfung und die eingeleiteten
Maßnahmen zu unterrichten.
Begründung
Nachdem die Autobahn GmbH am 3.Juni 2026 die Nordbrücke komplett für den
Verkehr gesperrt hat, ist es in der Folge -wie zu erwarten- zu chaotischen
Verhältnissen auf den Straßen in Bonn gekommen. Neben der Einleitung von
Sofortmaßnahmen zur Minderung der Sperrfolgen sollte schnellstmöglich ein
Konzept entwickelt werden, das den durch die Schließung der Friedrich-Ebert-
Brücke veränderten Rahmenbedingungen Rechnung trägt.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 18:59 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de