261101 · Große Anfrage
Große Anfrage-Grüne: Fördermittelvergabe VEBOWAG
Kerndaten
- Nummer
- 261101
- Art
- Große Anfrage
- Veröffentlicht
- 08.06.2026
- Letzte Änderung
- 01.11.2026
Orte
- F Hauptort
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Kenntnisnahme
Dateien
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Volltext
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Große Anfrage öffentlich 261101 Fragesteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Friederike Dietsch Dr. Daniel Rutte 02.06.2026 Große Anfrage-Grüne: Fördermittelvergabe VEBOWAG Beratungsfolge Rat 09.07.2026 Kenntnisnahme Fragestellung Die Antragstellenden bitten um die Beantwortung folgender Fragen: a. Wie erklärt die Bewilligungsbehörde die Verzögerung der Förderbescheide bis zur Jahresmitte? b. Weshalb wurden keine Fördermittel an die Vebowag vergeben? c. Welche Risikomeldungen lagen dem Beteiligungsmanagement zur Förderlücke und zum drohenden Baustopp vor? Ab wann wurde der Vorgang als wesentliches Beteiligungsrisiko eingestuft? Wann hat das Beteiligungsmanagement den Oberbürgermeister bzgl. des erheblichen Risikos informiert? d. Welche wirtschaftlichen Folgen entstehen der VEBOWAG durch die Nichtberücksichtigung bei den Fördermitteln: Mehrzinsbelastung, Baukostensteigerungen, Verzögerungskosten, entgangene Mieterträge, Baustopp-Risiken und Auswirkungen auf Wirtschaftsplan/Ergebnis? e. Was hat dazu geführt, dass das Vebowag-Projekt an der Oppelner Straße zehn Jahre bis zum Satzungsbeschluss benötigt hat? f. Wie sieht der Dialog zwischen Dezernatsleitung V (In Personalunion auch Mitglied des Aufsichtsrates der Vebowag), dem Oberbürgermeister und der Vebowag aus? Gibt es für dieses zentrale Thema - geförderter Wohnungsbau - einen institutionalisierten Dialog? g. Trifft es zu, dass die Vergabe der vollständigen 29,5 Millionen Euro an private Investoren ohne das Wissen von Sozialdezernentin Zürn erfolgte, wie vom Vebowag-Geschäftsführer vermutet? Wenn ja: Weshalb erfolgt keine Steuerung von Entscheidungen mit diesem finanziellen Ausmaß im Dezernat? h. Welche Maßnahmen hat die Vebowag gegenüber der Verwaltung eingeleitet und die drohende Förderlücke an den Oberbürgermeister und die Dezernatsleitung V gemeldet, damit die Verwaltung rechtzeitig gegensteuern kann?Seite 1 von 2 Seite 2 i. Welche Maßnahmen hat die Verwaltung daraufhin ergriffen? j. Wann wurde der Aufsichtsrat und das Beteiligungsmanagement informiert und welche Handlungsoptionen wurden aufgezeigt – 1. Im Hinblick auf die Fördermittelvergabe und 2. Bezüglich des drohenden Baustopps? k. Nach welchen konkreten Kriterien wurden die verfügbaren 29,5 Mio. € an privaten Investoren vergeben? l. Wie rechtfertigt die Verwaltung die Priorisierung von profitorientierten Privatunternehmen versus der nahezu vollständig in kommunaler Hand sich befindenden Wohnungsgesellschaft? m. Waren die VEBOWAG-Projekte zum Zeitpunkt der Mittelvergabe vollständig bewilligungs- bzw. förderreif? Falls nein: Welche konkreten Voraussetzungen fehlten jeweils? n. Was führte dazu, dass die zinsgünstigen Darlehen der NRW Bank nicht für baureife Projekte der Vebowag genutzt wurden? o. Wie hoch schätzt die Verwaltung den Förderbedarf für die nächsten Jahre ein? p. Mit welcher Strategie will der Oberbürgermeister verhindern, dass die Wohnraumkrise durch das Ausbleiben neuer Vebowag-Wohnungen weiter eskaliert? Wann legt die Stadtverwaltung dem Rat dazu ein tragfähiges und krisenfestes Konzept vor? Ergänzend bitten wir um Klärung folgender Fragen im Hinblick auf die BonnCC: 1. Wie war das aktuelle wirtschaftliche Ist- Ergebnis der BonnCC? 2. Welches Ergebnis wurde im Haushalt dazu eingeplant? 3. Wie lautet der ursprüngliche Vorschlag der Gesellschaft für das Jahr 2025? Begründung Erfolgt mündlich. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 23:46 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de