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261097 · Große Anfrage

Grüne Bezirksfraktion-Große Anfrage an SGB Räume für Initiative Leerstand als Begegnungsraum

Nummer
261097
Art
Große Anfrage
Veröffentlicht
03.06.2026
Letzte Änderung
01.11.2026
  • Friedrichstraße Straße· Bonn-Zentrum, Bonn Hauptort
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 23.06.2026 Kenntnisnahme
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Untergeordnet

  1. 261097-01 ST Grüne Bezirksfraktion-Große Anfrage an SGB Räume für Initiative Leerstand als Begegnungsraum

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Große Anfrage
öffentlich
261097
Fragesteller/in:
Grüne Bezirksfraktion Bonn
Dr. Ursula Bach
Lydia Weinreich
02.06.2026 gez. Bonnie
Grüne Bezirksfraktion-Große Anfrage an SGB
Räume für Initiative Leerstand als
Begegnungsraum
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 23.06.2026 Kenntnisnahme
Fragestellung
1. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, der Initiative
„Leerstand als Begegnungsraum“ für eine übergangsweise
Nutzung passende (d.h. kostengünstig, innerstädtisch in zentraler
Lage, im Vorbeigehen für Passant*innen sichtbar, barrierefrei
bzw. barrierearm, ab 75 m2 ) Räumlichkeiten zur Verfügung zu
stellen, um die weggefallenen Nutzungskapazitäten zu
kompensieren? Ergeben sich insbesondere im Zuge der
laufenden städtischen und universitären Sanierungen,
Umnutzungen und Anmietungen von Gebäuden und
Räumlichkeiten Zwischennutzungsmöglichkeiten?
2. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, der Initiative „Leerstand als
Begegnungsraum“ alternative Räumlichkeiten für die mittel- und
langfristige Nutzung zur Verfügung zu stellen?
Begründung
Die Initiative „Leerstand als Begegnungsraum“ musste ihre bisherigen
Räumlichkeiten in der Friedrichstraße in der Innenstadt zum Ende Mai
aufgeben, da die Finanzierung der monatlichen Mietkosten in Höhe von 2.000
Euro langfristig nicht gesichert werden konnte.
Der Begegnungsraum hat sich über mehrere Jahre als niedrigschwelliger
sozialer und kultureller Ort etabliert, der unterschiedliche Menschen
zusammenbringt und vielfältige kostenfreie Angebote im Sinne des
Gemeinwohls ermöglicht. Eine zentrale Voraussetzung für den Fortbestand
eines solchen „dritten Ortes“ ist die Verfügbarkeit geeigneter und bezahlbarer
Räume in zentraler Lage.Seite 1 von 2
Seite 2
Eine Anmietung zu regulären Marktkonditionen würde ein Betriebsmodell
erforderlich machen, bei dem Veranstaltende und Besucher*innen erheblich zur
Finanzierung beitragen müssten. Dies widerspricht dem offenen und
gemeinwohlorientierten Charakter des Projekts.
Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll zu prüfen, welche
Unterstützungs- und Vermittlungsmöglichkeiten seitens der Verwaltung
und dem SGB bestehen, um den Fortbestand des Angebots zu
ermöglichen.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 21:20 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de