261022 · Mitteilungsvorlage
Jahresberichte des Naturparks Rheinland, des Naturparks Siebengebirge und des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge
Kerndaten
- Nummer
- 261022
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 09.06.2026
- Letzte Änderung
- 23.10.2026
Orte
- Kottenforst Hauptort
- Lindenstraße
- Bonn
- Ennert
Beratungsfolge
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Mitteilungsvorlage öffentlich 261022 Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Federführung: 67 Amt für Umwelt und Stadtgrün Dezernat: Dez. III Jahresberichte des Naturparks Rheinland, des Naturparks Siebengebirge und des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 23.06.2026 Kenntnisnahme Mitteilung: Die Verwaltung berichtet regelmäßig über die Aktivitäten der zwei Naturparke Rheinland und Siebengebirge, sowie des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge, zuletzt mit der DS 252771. Der Naturpark Rheinland, der neben Teilgebieten der Stadt Bonn auch Flächen der Stadt Köln, des Rhein-Erft-Kreises, des Kreises Euskirchen sowie der linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis-Kommunen umfasst, hat eine Gesamtgröße von 1098 Quadratkilometern. Verwaltet wird das Großschutzgebiet durch einen Zweckverband, dem neben den oben genannten Gebietskörperschaften auch die RWE Power AG angehört. Entsprechend der gesetzlichen und satzungsgemäßen Aufgaben hat sich die Naturparkarbeit auch in den Jahren 2025 verstärkt auf die Themenfelder Naherholung/ Nachhaltiger Tourismus, Umweltbildung/Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sowie Regionalentwicklung und Naturschutz fokussiert. Aufgabenfeld Naherholung/ Nachhaltiger Tourismus Unter anderem wurden im Frühjahr 2025 neue Rast- und Lernstationen am Erft-Radweg, die der Naturpark mit Fördergeldern errichtet hat, mit einem Rad- Aktionswochenende eröffnet. In dem Zuge wurde gemeinsam mit den Tourismus Organisationen das Routenteam des beliebten Radwegs, der ein wichtiges Element für den Tourismus und der Naherholung in der Region darstellt, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Hotels und der gastronomischen Betriebe, wieder reaktiviert. In Bezug auf den pauschalen Zuwendungsbetrag, den jeder Naturparkträger nach Größe für Unterhaltungs- und Pflegemaßnahmen erhält, hat der Naturpark Rheinland auch 2025, einen Teil der Mittel direkt an die Naturpark- Kommunen weitergegeben– bei Übernahme der Eigenmittel und der Fördermittelbindung. Hier wurden gemeinsame Projekte zum Naturschutz sowie infrastrukturelle Maßnahmen, die der Naherholung dienen, umgesetzt. Mit den weiteren Unterhaltungsmitteln wurde die Wanderinfrastruktur imSeite 1 von 24 Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) gesamten Naturpark, darunter auch das Wegeleitsystem im Kottenforst, gepflegt und verbessert. Aufgabenfeld Umweltbildung/ BNE Im Bereich der Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), betreibt der Naturpark ein Netzwerk von 14 Naturpark-Schulen, einer Naturpark-Kita, zwei BNE-Regionalzentren und 4 zertifizierten Naturpark- Zentren - dazu gehört auch das Bonner „Haus der Natur“. Die BNE- Regionalzentren werden durch Fördergelder des Landesumweltministerium finanziert. Insgesamt erreichte der Naturpark mit seinen Programmen und offenen Angeboten über 15.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Neu hinzugekommen ist ein Naturpark „Naturschutzmobil“, das mit Fördermitteln angeschafft wurde und dessen Personalkosten durch den Rhein- Erft-Kreis getragen werden. Mit dem Mobil können Angebote direkt an Schulen durchgeführt werden. Aufgabenfeld Regionalentwicklung und Naturschutz Im Sinne einer nachhaltigen Regionalentwicklung hat der Naturpark auch 2025 als Träger öffentlicher Belange Stellungnahmen verfasst und in zahlreichen Gremiensitzungen und Arbeitskreisen dafür gesorgt, dass die satzungsgemäßen Belange des Zweckverbandes auf unterschiedlichen Ebenen Gehör finden. Außerdem hat er sich erneut an verschiedenen Förderprogrammen beteiligt. Durch die erfolgreiche Beteiligung am Landeswettbewerb Naturpark.2027.NRW – bei dem der Naturpark den zweiten Platz belegte – stehen dem Naturpark für die kommenden beiden Jahre erneut Fördermittel zur Verfügung. Unter dem Motto „Naturpark.Kennen.Lernen“ sollen im Naturpark einheitliche Informationssysteme ausgebracht werden, die über die Möglichkeiten der Naherholung, Verhaltensweisen in der Natur und Besonderheiten der Kulturlandschaft informieren. Hierdurch soll die Bekanntheit des Naturparks im Sinne eines nachhaltigen Tourismus und Naherholung erhöht, und die Wertschätzung für die heimische Natur- und Kulturlandschaft gefördert werden. Überall im Naturparkgebiet unterstützt der Naturpark Rheinland aktiv Baumpflanzungs- Initiativen von Kommunen und Vereinen. Zum Beispiel wurde im Jahr 2025 mit Mitteln des Naturparks ein Mikrowald in der Gemeinde Weilerswist angelegt. Eine ausführliche Darstellung der Naturparkarbeit ist im Geschäftsbericht des Naturpark Rheinland 2025 veröffentlicht und der Vorlage als Anlage beigefügt. Er kann zudem auf der Website unter www.naturpark-rheinland.de abgerufen werden. Der Naturpark Siebengebirge, dessen Träger aktuell der Rhein-Sieg-Kreis ist, hat eine Gesamtgröße von 112 Quadratkilometern. Damit ist das Großschutzgebiet nicht nur der kleinste Naturpark in Nordrhein-Westfalen (NRW), sondern wurde 1958 auch als erster Naturpark in NRW gegründet. Neben dem Teilgebiet der Stadt Bonn, dem Naturschutzgebiet Ennert, umfasst die Gebietskulisse mit Königswinter, Bad Honnef und Sankt Augustin auch drei Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis. Als zweites und überregional bekanntes und bedeutendes Naturschutzgebiet (NSG), befindet sich auch das NSGSeite 2 von 24 Seite 3Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Siebengebirge vollumfänglich in der Gebietskulisse des Naturparks. Die beiden NSG haben einen Flächenanteil von fast 50 Prozent an der Gesamtfläche des Naturparks. Daraus ergibt sich, dass Themen des Naturschutzes und der Landschaftspflege in vielen Bereichen der Naturparkarbeit impliziert sind und grundsätzlich berücksichtigt werden. Die Neubesetzung der Vollzeitstellen des Naturpark Siebengebirge hat zur Mitte des Jahres 2025 zu einer Neugliederung der Aufgabenbereiche in der Geschäftsstelle geführt. Der Umzug der Geschäftsstelle an den Ziepchensplatz in Rhöndorf (Bad Honnef) im April 2025 war ein wichtiger Schritt für die Sichtbarkeit des Naturparks vor Ort und bietet durch die zentrale Lage optimale Voraussetzungen für die Organisation des operativen Geschäfts. Die Nähe zu wichtigen Partnern und die verbesserte Erreichbarkeit für Besucherinnen und Besucher tragen wesentlich zur Stärkung der Präsenz des Naturparks in der Region bei. Darüber hinaus waren die Jahre 2024 sowie 2025 geprägt durch die Umsetzung der Projekte aus den Fördermitteln des Landes NRW. Diese Investitionen haben nicht nur die touristische Infrastruktur verbessert, sondern auch die nachhaltige Entwicklung des Naturparks vorangetrieben. Die Maßnahmen reichten von der Aufwertung bestehender Wanderwege über den Naturschutz bis hin zur intensiven Netzwerkarbeit mit regionalen Partnern. Aufgabenfeld Naturschutz Im Bereich des Naturschutzes konnte der Naturpark Siebengebirge in den letzten zwei Jahren diverse Projekte erfolgreich umsetzen. Durch die Förderrichtlinie Naturschutz des Landes Nordrhein-Westfalens steht dem Naturpark eine jährliche Förderung von insgesamt 28.000 € zur Verfügung, die zu 80 % vom Land gefördert wird. Zunächst konnten die im Jahr 2024 begonnenen Projekte im Naturschutzgebiet Ennert in Bonn erfolgreich abgeschlossen werden. Hierbei wurden bestehende Betonbecken zum Schutz der „Gelbbauchunken“ aufgewertet und erneuert. Außerdem konnte ein Schutzzaun um die Pützchens Wiesen im Ennert errichtet werden, um den Lebensraum der streng geschützten Schmetterlingsart „Ameisenbläuling“, zu beruhigen und zu schützen. Des Weiteren wurde das Naturschutzprojekt des Jahres 2025 erfolgreich umgesetzt, bei dem ein Teilabschnitt des Premiumwanderwegs „Rheinsteig“ zwischen Rhöndorf und Drachenfels ausgebessert wurde. Dort hatten sich über die letzten Jahre diverse illegale Trampelpfade um den offiziellen Weg herum gebildet. Mit Hilfe von vorhandenem Totholz und einer Drahtseilbezäunung wurde der ursprüngliche Weg begrenzt und wiederhergestellt und somit die angrenzende Natur im Naturschutzgebiet geschützt. Aufgabenfeld Tourismus/Naherholung Im Jahr 2025 standen mehrere bedeutende Projekte im Aufgabenfeld des Tourismus und der Naherholung im Mittelpunkt. Zum zwanzigjährigen Jubiläum des Premiumwanderwegs Rheinsteig wurde ein Willkommensportal, gefördert mit rund 17.000 €, auf dem Drachenfels errichtet, ein weiteres steht auf dem Stuxberg in Unkel. Die rund zwei Meter hohen Konstruktionen bestehen aus sechs Cortenstahlplatten, die gemeinsam das Rheinsteig-Logo formen.Seite 3 von 24 Seite 4Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Darüber hinaus wurde im Jahr 2025, anlässlich des 150. Geburtstags von Konrad Adenauer im Jahr 2026, ein etwa zehn Kilometer langer Rundwanderweg mit Start in Rhöndorf konzipiert, welcher in diesem Jahr umgesetzt und eröffnet werden soll. Der Wanderweg stellt Adenauer als Persönlichkeit in den Mittelpunkt und soll Orte im Siebengebirge verbinden, die mit seinem Leben verknüpft sind. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit der Stiftung Konrad-Adenauer-Haus und der Stadt Bad Honnef. Zusätzlich wurde die Neumarkierung des Beethovenwanderwegs vorgenommen, um die Orientierung für Wandernde wieder zu verbessern und die Attraktivität des Weges zu steigern. Aufgabenfeld Umweltbildung Im Jahr 2025 hat der Naturpark Siebengebirge nach erfolgreicher Bewerbung den dritten Platz beim „Landeswettbewerb Naturpark.2027.NRW“ belegt und somit ein Preisgeld von 90.000 € erhalten, welches zu 80 % von der Landesregierung gefördert wird. In der dreijährigen Projektlaufzeit von 2025 bis 2027 sollen im Naturpark Siebengebirge außerschulische Lernorte aufgebaut werden, um Umweltbildungsangebote, beispielsweise für die zwei zertifizierten Naturparkschulen, in der Natur durchführen zu können. Dazu werden pädagogische Programme sowie Lehr- und Lernmaterialien für verschiedene Zielgruppen entwickelt. Die außerschulischen Lernorte zeichnen sich durch eine in die Natur integrierte Lernumgebung aus, die für Umweltbildungsaktionen mit größeren Gruppen genutzt werden kann und zum Entdecken, Forschen und Erleben einlädt. Diese sollen durch kleinere bauliche Maßnahmen, wie beispielsweise das Aufstellen von Sitzgelegenheiten aus Naturmaterialien, gestaltet werden. Aufgabenfeld Nachhaltige Regionalentwicklung Auch die Netzwerkarbeit und nachhaltige Regionalentwicklung wurden intensiv vorangetrieben. Die Geschäftsstelle beteiligte sich am Programm Naturpark- Partner des Verbandes Deutscher Naturparke im Rahmen des Katzensprungprojekts und gehört damit zu einem der 20 Modellnaturparke Deutschlands. Im April 2025 erhielten fünfzehn Naturpark-Partner ihre Zertifizierung. Im August und November fanden Netzwerktreffen statt, bei denen die Partner Raum für Austausch und Vernetzung hatten. Ein besonderes Highlight war der Tag der Regionalen Produkte am 12. Oktober 2025 auf dem Ziepchensplatz in Rhöndorf, der gemeinsam mit den Naturpark-Partnern erfolgreich durchgeführt wurde. Die Veranstaltung setzte ein klares Zeichen für nachhaltige Produkte und erhöhte die Sichtbarkeit regionaler Anbieter im Naturpark. Fortführung Kooperation zum Aufbau Naturpark Siebengebirge Als Träger des Naturpark Siebengebirges bedient sich der Rhein-Sieg-Kreis (RSK) seit 2017 der Erfahrung der Geschäftsstelle des Naturpark Rheinland zum Aufbau einer neuen Trägerstruktur für das Siebengebirge. Der RSK stellt hierfür die erforderlichen Mittel zur Verfügung. Auch im Jahr 2025 ist der Naturpark Rheinland den Verpflichtungen, die sich aus der Kooperationsvereinbarung ergeben haben, nachgekommen und hat hierzu 2,5 Personen angestellt. 2025 erfolgte der Umzug der Geschäftsstelle aus demSeite 4 von 24 Seite 5Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Kreishaus in Siegburg nach Bad Honnef. Die Kooperationsvereinbarung wurde mit Zustimmung der Verbandsversammlung des Naturpark Rheinland nochmals um ein weiteres Jahr verlängert und endet nach Ablauf des Jahres 2026. Aufgrund der zahlreichen Synergien, die sich aus der Zusammenarbeit ergeben, hat die Naturparkversammlung des Naturpark Siebengebirges in ihrer Jahresversammlung am 16. Oktober den Rhein-Sieg-Kreis beauftragt zu prüfen, wie eine Zusammenarbeit mit dem Naturpark Rheinland dauerhaft rechts- und finanzsicher fortgeführt werden kann. Über die Ergebnisse und die damit verbundenen finanziellen Auswirkungen wird das Gremium in einer eigenen Beschlussvorlage informiert und zur Beratung vorgelegt. Der Verschönerungsverein Siebengebirge (VVS) wurde 1869/70 mit dem Ziel gegründet, das Siebengebirge für den wachsenden Erholungsverkehr zu erschließen. Seit 1899 gehört auch der Schutz des Siebengebirges zu seinen Aufgaben. Von 1986 bis 2018 war der VVS Träger des Naturparks Siebengebirge. Inzwischen ist die Trägerschaft auf den Rhein-Sieg-Kreis übergegangen, der Naturpark Rheinland ist mit der Geschäftsführung befasst. Der VVS ist außerdem Mitglied der Naturparkversammlung NPS. Diese setzt sich zusammen aus Vertretern des Rhein-Sieg-Kreises, der Stadt Bonn sowie allen an der Gebietskulisse des Naturparks partizipierenden Kommunen. Die Kernaufgaben des VVS bestehen darin, das Siebengebirge und seine Wälder dauerhaft vor Zerstörung und Schädigung zu schützen, sonstige Maßnahmen zum Schutz von Natur und Landschaft im Naturschutzgebiet Siebengebirge zu fördern und dabei die heimische Tier- und Pflanzenwelt zu schützen, Wege und Anlagen zur Annehmlichkeit der Besucher herzustellen und zu unterhalten und Kenntnisse über Geologie, Geschichte, Tier- und Pflanzenwelt des Siebengebirges sowie Natur- und Umweltschutz zu verbreiten und für einen schonenden Umgang mit den Schätzen der Natur zu werben. Die Verwaltung wird weiterhin zu den Angeboten und Entwicklungen der beiden Naturparke berichten. Federführend für die Betreuung der Naturparke und des VVS in der Stadtverwaltung Bonn ist das Amt für Umwelt und Stadtgrün. Wie aus der Vorlage ersichtlich, entfaltet die Mitteilungsvorlage finanzielle Auswirkungen durch die halbjährlich anfallenden Verbandsumlagen und dem Mitgliedbeitrag und erfolgt mit dem Vorbehalt der weiteren Prüfung im Rahmen des laufenden Projektes zur Aufgabenkritik und der Aufstellung des HH- Planentwurfes 2027/2028 sowie der mittelfristigen Finanzplanung. Die Begründung zur Erhöhung der Verbandsumlage für den Naturpark Siebengebirge nach Ablauf des Jahres 2026 durch die Übernahme in den Zweckverband Naturpark Rheinland erfolgt in separater Beschlussvorlage DS 261021. Anlage/nSeite 5 von 24 Seite 6Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) 1 2025-Jahresbericht-NPR (öffentlich)Seite 6 von 24 Jahresbericht 2025 Mit Ausblick 2026Seite 7 von 24 Einleitung 1. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 2. Der Naturpark als Projektentwickler und Umsetzer 3. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Umweltbildung 4. Naturschutz 5. Allgemeine Aufgaben und Verwaltung 6. Mitwirkung 7. Ausblick Aktivitäten in 2026 Seite 2 Jahresbericht Inhaltsverzeichnis Seite 3 Seite 4 Seite 6 Seite 8 Seite 13 Seite 15 Seite 16 Seite 17Seite 8 von 24 Darstellung der Aktivitäten im Naturpark Rheinland im Jahr 2025 Erneut kann der Naturpark Rheinland auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr zurück- blicken. Unter anderem haben wir im Frühjahr neuen Rast- und Lern- stationen am Erft-Radweg mit einem Rad-Aktionswochenende eröffnet. In dem Zuge wurde gemeinsam mit den Tourismus- Organisationen das Routenteam des Erft-Radwegs, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Hotels und der gastronomischen Betriebe, wieder reaktiviert. Im Sommer konnte unser neues Naturpark-Umweltmobil in Betrieb genommen werden, welches ab sofort die BNE- und Umwelt- bildungsarbeit der vier Naturpark- Zentren und der beiden BNE- Regionalzentren ergänzt. Auch die Weichen für das Jahr 2026 wurden gestellt: Durch die erfolgreiche Beteiligung am Landeswettbewerb Naturpark.2027.NRW – hier haben wir den 2. Platz belegt – stehen dem Naturpark für die kommenden bei- den Jahre erneut Fördermittel zur Verfügung. Unter dem Motto „Naturpark.Kennen.Lernen“ sollen im über 1.000 qm großem Naturpark einheitliche Informationssysteme ausgebracht werden, die über die Möglichkeiten der Naherholung, Verhaltensweisen in der Natur und Besonderheiten der Kulturland- schaft informieren. Wir hoffen so, die Bekanntheit des Naturparks im Sinne eines nachhaltigen Tourismus und Naherholung zu erhöhen und die Wertschätzung für unsere heimische Natur- und Kulturland- schaft zu fördern. Die Maßnahmen und Betätigungs- felder des Naturparks im Jahr 2025 werden auf den folgenden Seiten näher erläutert. In Bezug auf den pauschalen Zu- wendungsbetrag, den jeder Natur- parkträger nach Größe für Unter- haltungs- und Pflegemaßnahmen erhält, hat der Naturpark Rheinland wieder den Weg gewählt, einen Teil der Mittel direkt an die Naturpark- Kommunen – bei Übernahme der Eigenmittel und der Fördermittel- bindung – weiterzuleiten. Nach Rückmeldungen aus Weilerswist, Swisttal, Bergheim und Wesseling wurden in diesen Kommunen gemeinsam Projekte umgesetzt – zum Beispiel die Renovierung der sogenannten „Himmelsleiter“ in Glessen, eine Treppe, die auf den Gipfel der Glessener Höhe führt. Mit den weiteren Unterhaltungs- mitteln wurde die Wanderinfra- struktur im gesamten Naturpark gepflegt und verbessert. Eröffnung der Rast- und Lern- station in Bedburg Seite 3 Jahresbericht Jahresbericht 2025 Einweihung des Naturpark-Umwelt- mobils mit Naturpark-Schule in ElsdorfSeite 9 von 24 1. Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitUm die zahlreichen Naherholungs- angebote im Naturpark Rheinland der Öffentlichkeit bekannt zu machen, den Tourismus zu fördern und die Besucher*innen im Sinne des Naturschutzes zu lenken und zu leiten, liegt ein Schwerpunkt der Arbeit des Naturparks auf dem Gebiet der Presse- und Öffentlich- keitsarbeit. Mit Beschluss der Verbandsversammlung verwendet der Naturpark Rheinland seit März 2024 das Corporate Design des Nationalen Naturlandschaften e.V. (NNL). Zu den NNL gehören, neben den über 100 Naturparken, auch die Nationalparks, Biosphärenreservate und Wildnisgebiete. Durch die deutschlandweite Verwendung des NNL-Designs erhofft sich der Natur- park Rheinland eine verbesserte Wahrnehmung als Schutzgebiet und eine Attraktivitätssteigerung im Sinne des nachhaltigen Tourismus und der Naherholung. Auch das neue Projekt aus dem Landeswettbewerb 2027 „Naturpark.Kennen.Lernen“ zahlt auf diese Strategie ein und soll dabei helfen, den Naturpark auch in der Landschaft „sichtbarer“ zu machen. Social Media und Pressearbeit Neben der Internetpräsenz des Naturparks und dem Naturpark- Zentrum Gymnicher Mühle liefern Die Karten „Brühl und die Ville-Seen“ und „Bonn, Rheinbach und der Kottenforst“, decken im wander- freundlichen Maßstab nahezu das gesamte Naturparkgebiet ab. Die Rückseiten enthalten zahlreiche Wandervorschläge sowie Hinweise zum Verhalten in der Natur. Besonders beliebt ist die Broschüre „Wandern im Naturpark Rheinland“, die in 2025 erneut neu aufgelegt werden musste. Alle Naturpark-Routen können über die Webseite des Naturparks und auch über Apps wie „Komoot“ abgerufen werden. Die Naturpark-Karten werden gegen eine Schutzgebühr von 1,00 € und die Faltblätter kostenfrei herausge- geben. Alle Printprodukte sind in der Geschäftsstelle, an den Naturpark- Zentren und an verschiedenen Touristinfos und Rathäusern sowie über den Naturpark Online-Shop erhältlich.die Facebook- und Instagram- Kanäle auf der Basis eines zuvor erstellten Mediaplans regelmäßig Informationen zu aktuellen und allgemeinen Themen. Ergänzt werden die Social-Media-Aktivitäten durch einen monatlich erscheinen- den Newsletter und durch klassische Pressemitteilungen. Insgesamt verfügen die Kanäle über 1.000 Follower (482 Naturpark/ 785 NPZ Gymnicher Mühle). Es wurden rund 100 Posts abge- setzt, 12 Newsletter versendet, 10 Pressemitteilungen herausgegeben und im gesamten Gebiet des Naturparks 8 Pressetermine zu unterschiedlichen Themen, wie zum Beispiel der Vorstellung des neuen Naturpark-Umweltmobils oder der Auszeichnung neuer Naturpark- Schulen, abgehalten. Der Naturpark betreibt und pflegt die folgenden Internetseiten: www.naturpark-rheinland.de www.naturparkzentrum- gymnichermuehle.de www.bne-regionalzentrum.de www.erftforscher.de Karten und Faltblätter Der Naturpark stellt nach wir vor auch analoge Informationsmedien bereit. Dazu gehören die beliebte Faltblattserie und die Naturpark- Karten. Seite 4 JahresberichtSeite 10 von 24 1. Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitVeranstaltungen und Infomobil Ein weiteres wichtiges Mittel der Öffentlichkeitsarbeit ist die Teil- nahme des Naturparks an Messen und Veranstaltungen in den Naturpark-Kommunen. Bei Outdoorveranstaltungen wird regelmäßig das Naturpark- Infomobil genutzt. Der Oldtimer aus dem Jahr 1964 erzielt nach wie vor hohe Aufmerksamkeit und ist sehr praktisch, um Infomaterialien zu transportieren und attraktiv zu präsentieren. Insgesamt hat der Naturpark 2025 an 6 Wochenend-Veranstaltungen mit dem Infomobil teilgenommen. Darunter: die zweitägige Messe „OutdoorWelt“ in Köln, die Eus- kirchener Burgenfahrt, der Bonner Frühlingsmarkt, das Bürgerfest „50 Jahre Rhein-Erft-Kreis“ und das Sommerfest „Treff Natur“ in Euskirchen. Darüber hinaus organisiert der Naturpark auch eigene Veranstal- tungen. Am ersten Wochenende der Osterferien feierte der Naturpark imRahmen des Naturparkwettbe- werbs „Naturpark.2024.NRW“ mit einem Rad-Aktionswochenende die Eröffnung der neuen Rast- und Lernstationen entlang des Erft- Radweges. Das Veranstaltungsformat „Naturparke24“, welches der Naturpark Rheinland im Jahr 2009 ursprünglich entwickelt hat, ist mittlerweile als Gemeinschaftspro- jekt der 12 nordrhein-westfälischen Naturparke in NRW etabliert. An einem Wochenende rund um den „Tag der Parke“, am 24. Mai, finden insgesamt 24 eigens dazu ent- wickelte Aktionen statt. Je Natur- park werden immer zwei exklusive Naturerlebnisse direkt vor der eigenen Haustüre für die Teilneh- menden ausgearbeitet und erlebbar gemacht. Auch in diesem, Jahr beteiligte sich der Naturpark Rheinland – u. a. mit einer barrierefreien Waldführung für blinde und sehbehinderte Menschen – an der Aktion, die überregional in ganz NRW beworben wird. Seite 5 Jahresbericht Ebenfalls wurde gemeinsam mit der Brühler Ortsgruppe des Eifelvereins im Rahmen der „Brühler Naturerleb- nisse“ eine Themenwanderung auf der knapp 17 km langen Naturpark- Route „Klüttenweg“ auf der Ville- Seenplatte durchgeführt.Seite 11 von 24 2. Der Naturpark als Projektentwickler und UmsetzerDer Naturpark Rheinland ist sehr erfolgreich im Bereich der Dritt- mittelakquise. Regelmäßig werden Fördermittel eingeworben, die zur Finanzierung der satzungsgemäßen Aufgaben genutzt werden. Darüber hinaus wirkt der Naturpark als Partner bei Projekten in der Region mit und berät Kommunen und Partner*innen bei der Projektent- wicklung und Fördermittelakquise. Dazu gehörten in diesem Jahr die Projekte „Wasserturm“ in Brühl, der zu einem touristischen Informa- tions- und Bildungszentrum ausge- baut werden soll, das Projekt „Die rheinische Seenlandschaft – Klima- resiliente Naherholung und ein naturbezogener Tourismus der Zukunft für die Ville-Seen im nörd- lichen Naturpark Rheinland“ und die „Rheinische Revier-Route“, die in Kooperation mit dem Rhein-Erft Tourismus e.V. und dem Rhein-Erft- Kreis in den Förderaufruf „REVIER. GESTALTEN“ eingespielt wurde. Auch im Jahr 2025 konnten Projekte umgesetzt werden, die zum großen Teil aus Fördermitteln finanziert wurden. Dazu gehören u. a. die Naturpark-Wettbewerbe des Landes NRW: „Naturpark.2024.NRW“ und „Naturpark.2027.NRW“. Das Land fördert seit 2009, in einem Turnus von drei Jahren, einen Wettbewerb die Naturparke in NRW. Rathäusern und Touristinfos oder an Wanderparkplätzen ausgebracht werden. Ziel ist es, die Sichtbarkeit des Naturparks in der Fläche zu erhöhen und somit den Bekannt- heitsgrad zu steigern sowie mehr Akzeptanz für den Schutz der Natur- und Landschaft zu erwirken.Von den sieben Wettbewerben, die seitdem stattgefunden haben, ist der Naturpark Rheinland dreimalig als „Naturpark des Jahres“ ausge- zeichnet worden und hat insgesamt fünf Mal Fördermittel erhalten. Im Frühjahr 2025 wurden mit den Restmitteln des Wettbewerbs „Naturpark.2024.NRW“ Rast- und Lernstationen entlang des Erft- Radwegs in Betrieb genommen und mit einem Rad-Aktionswochenende eröffnet. Darüber hinaus diente ein Fotoshooting entlang des Erft- Radwegs den touristischen Ver- marktungsorganisationen als Grundlage für die zukünftige Bewerbung der Route. Im aktuellen Sieger-Beitrag „Naturpark.Kennen.Lernen“, der von der Jury im Frühjahr 2025 mit dem 2. Platz ausgezeichnet wurde, stehen dem Naturpark für die Jahre 2025 bis 2027 insgesamt rund 100.000 € Projektmittel zur Verfügung. Unter Beteiligung von allen Stake- holdern sowie verschiedener Gruppen von Naherolungs-Suchen- den und -Nutzenden soll in den kommenden Jahren ein hierarchisch aufgebautes Informationssystem entwickelt werden. Dieses soll an touristisch relevanten und stark frequentierten Orten, wie zum Beispiel den Naturpark-Zentren, den Seite 6 JahresberichtSeite 12 von 24 2. Der Naturpark als Projektentwickler und UmsetzerUnterhaltungspauschale „Förderrichtlinie Naturschutz“ Das Land NRW unterstützt die Naturparke jährlich mit rund 900.000 € bei der Erhaltung und Instandsetzung der Infrastruktur in den Parken sowie mit weiteren Fördermitteln bei der Aufstellung von Naturparkplänen und der Umsetzung von Projekten (FöNa- Richtlinie). Die Höhe der pauschalen Mittel wird nach der Fläche des Naturparks berechnet. Der Naturpark Rheinland erhält aufgrund seiner Größe von 1.098 km² eine 80 prozentige Förderung i. H. v. 54.900 € (100 % = 68.625 €). Einen Teil der Mittel setzt der Naturpark für den Aufbau und Erhalt der Wander- und Naherho- lungsinfrastruktur ein. Partner ist hier der Eifelverein e. V., dessen Ortsgruppen regelmäßig die Wan- derwege kontrollieren und Mängel melden. Da sowohl die Eigenmittel und die Fördermittelbindung als auch die personellen Kapazitäten des Natur- parks begrenzt sind, wurden auch in diesem Jahr die Naturpark- Kommunen wieder direkt in die Naturparkarbeit eingebunden.Die Kommunen konnten sich bis März mit guten Projekten bis zu einer Höhe von 20.000 € um die Fördermittel bewerben. Der Naturpark leitet die Mittel weiter und hilft bei der Umsetzung. Die Kommunen übernehmen im Gegen- zug die Eigenmittel und die Förder- mittelbindung. Im Jahr 2025 wurden aus den Pauschalmitteln unter anderem folgende Maßnahmen umgesetzt (Stand 11/25): Heimat und Verschönerungs- verein Buschhoven: Austausch von zwei Bänken (2.846 €) Kreisstadt Bergheim: Bunte Bank Wanderweg (Errichtung von 9 Sitzbänken (6.700 €)) Landesbetrieb Wald und Holz NRW: Renovierung „Himmels- leiter“ Glessener Höhe (4.825 €) Gemeinde Weilerswist: Anlage eines Mikrowaldes (8.695 €) Stadt Wesseling: Austausch verschiedener Sitzmöglichkeiten im Entenfanggelände (18.000 €) Seite 7 JahresberichtSeite 13 von 24 3. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und UmweltbildungUm u. a. die Konflikte zwischen den Naturpark-Säulen nachhaltiger Tourismus, Naherholung und Natur- schutz zu vermeiden, ist Umwelt- bildung, und hier vor allem eine Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), eine wichtige Säule der Naturparkarbeit. Daher betreibt der Naturpark seit vielen Jahren ein Netzwerk an Naturpark-Zentren. Der Naturpark wird durch das Land NRW seit 2017 mit einem und seit 2024 auch mit einem zweiten BNE- Regionalzentrum im Landesnetz- werk NRW gefördert. Von den umfangreichen pädagogischen Angeboten profitieren vor allem die Naturpark-Schulen und die Natur- park-Kita, mit denen der Naturpark eng kooperiert. BNE-Regionalzentren Zu den gesetzlichen Aufgaben der Naturparke ist im Bundesnatur- schutzgesetz (BNatSchG §27) ge- fordert, dass Naturparke „auch der Bildung für nachhaltige Entwicklung dienen“. Daher ist es sehr erfreulich, dass der Naturpark nicht nur eine weitere Förderzusage für die Jahre 2023 bis 2026 für das BNE-Regional- zentrum im Naturpark-Zentrum Gymnicher Mühle, sondern für die Jahre 2024 bis 2027 auch ein zwei- tes BNE-Regionalzentrum mit Sitz gehören beispielsweise der „H²- Summit“ im Rhein-Erft-Kreis oder das Nachhaltigkeitsfest im Kreis Euskirchen sowie weitere Veran- staltungen an Schulen. Außerdem hat der Naturpark an verschiedenen BNE-Netzwerken teilgenommen, u. a. auch im Rheinischen Revier und auf Landesebene. im Naturpark-Zentrum Himmeroder Hof erhalten hat. Bildung für nach- haltige Entwicklung (BNE) ist eine Bildungsform, die Menschen zu zu- kunftsfähigem Denken und Handeln befähigt. Die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt sollen verstanden und verant- wortungsvolle Entscheidungen getroffen werden. Bei der Vermittlung dieser Kompetenzen werden ökologische, ökonomische, soziale und globale Sachverhalte einbezogen. Mit der Förderung ist es möglich, die pädagogische Arbeit zu stärken und einen Beitrag zur Nach- haltigkeitsstrategie des Landes NRW im gesamten Naturparkgebiet zu leisten. Der Naturpark Rheinland ist bisher der einzige Naturpark in NRW, dem es gelungen ist, eine Förderung des Landes für BNE zu erhalten. Mit den Fördergeldern wurden in 2025 u. a. 200 kostenfreie Kurse für Schul- klassen und Kindergärten an den Naturpark-Zentren durchgeführt und es fanden Multiplikatoren- Schulungen und Fortbildungen für Lehrkräfte statt. Die Schulen aus der Region, die am Landesprojekt „Schule der Zukunft“ teilnehmen, wurden ebenfalls über die BNE- Regionalzentren informiert und betreut. Zu den weiteren Veranstaltungen, die mit Hilfe des BNE-Teams durchgeführt wurden, Seite 8 JahresberichtSeite 14 von 24 3. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und UmweltbildungNaturpark-Umweltmobil Im Beisein von Staatssekretär Viktor Haase hat der Naturpark Rheinland im Sommer 2025 sein neues Naturpark-Umweltmobil in Betrieb genommen. Das rund 100.000 € teure E-Fahrzeug wurde mit Förder- geldern des Landes NRW aus dem Wettbewerb „Naturpark.2024.NRW“ und den Eigenmitteln des Rhein- Erft-Kreises (REK) finanziert. Der REK übernimmt darüber hinaus für die Dauer der Fördermittelbindung von 10 Jahren die Personalkosten für eine pädagogische Fachkraft und die Unterhaltungskosten des Fahr- zeugs. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen zu 100% elektrisch betriebenen Mercedes Sprinter, der multifunktional mit pädagogischen Materialien zur Erkundung der im Naturpark typischen Landschaftsbe- standteilen Wald, Wasser und Wiese ausgestattet ist. Das Angebot richtet sich vor allem an Schulen im REK, die - u. a. aufgrund gestiegener Buskosten - nicht zu einem der Naturpark-Zentren reisen können.Netzwerk der Naturpark-Zentren Auf der Grundlage eines gemeinsam entwickelten pädagogischen Leit- bildes und eines pädagogischen Konzeptes, bieten die vier Natur- park-Zentren „Gymnicher Mühle“ in Erftstadt, „Himmeroder Hof“ in Rheinbach, „Friesheimer Busch“ in Erftstadt und „Haus der Natur“ in Bonn ein umfangreiches päda- gogisches Angebot an. Alle vier Zentren sind BNE-zertifiziert bzw. sogar einmal rezertifiziert worden. Die durch das Land NRW durchge- führte Zertifizierung gilt für drei Jahre und ist Grundvoraussetzung dafür, dass sich der Naturpark weiterhin um eine Förderung im Rahmen der Förderrichtline BNE beim Land NRW bewerben kann. Die vier Zentren sind in einem Netz- werk organisiert und stehen zu verschiedenen Themen im regel- mäßigen und engen Austausch miteinander. Die Naturpark-Zentren sind auf-grund ihrer Lage „Einstiegs- orte“ in den Naturpark. Sie bieten nicht nur buchbare pädagogischeProgramme und offene Termine an, sondern zeigen auch in Sonder- und Dauerausstellungen die Besonder- heiten der Natur und Landschaft im Naturpark Rheinland. Aktuell wird von Seiten der Stadt Euskirchen geprüft, ob auch der sogenannte „Treff Natur“ in der renaturierten Erftaue eine Koopera- tion mit dem Naturpark eingeht, um in das Netzwerk der Zentren aufge- nommen zu werden. Der Naturpark Rheinland betreibt eigenständig die beiden Naturpark- Zentren Gymnicher Mühle und Himmeroder Hof. Seite 9 JahresberichtSeite 15 von 24 3. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Umweltbildung Projekt Naturpark-Schulen und Naturpark-KiTa „Naturpark-Schulen“ bringen Schüler*innen Naturparke als vielfältige Lern- und Erfahrungsorte nahe. Sie sensibilisieren sie für die Besonderheiten der Heimat, ermög- lichen einen regionalen Bezug zu Bildungsplänen sowie die originäre Erfahrung von Natur und Kultur im Umfeld der Schule und leisten einen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Die Auszeichnung zur Naturpark- Schule erfolgt durch den Naturpark und den Verband der Deutschen Naturparke e.V. (VDN) und nach speziellen Kriterien, in denen sich die Schulen verpflichten, Natur- parkthemen regelmäßig und dauer- haft im Unterricht zu verankern. Durch die Kooperationen werden gemeinsame Lernziele definiert und eine Wissensvermittlung von regio- nalen Themen, im Sinne einer Bil- dung für nachhaltige Entwicklung (BNE), im Schul- und Kita-Alltag etabliert. Die pädagogische Um- setzung erfolgt in Form von Projekt- tagen und Exkursionen sowie der Einbindung von Expert*innen (Na- turschützer*innen, Förster*innen oder Landwirt*innen) und von außerschulischen Lernorten. Im Jahr 2024 wurde das Label „Naturpark-Schule“ auch als eines von insgesamt 7 bundesweiten Labeln in die Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie als Indikator für BNE aufgenommen. Damit wird das intensive Engage- ment der deutschen Naturparke für BNE deutlich und anerkannt. In den vergangenen Jahren konnte im Naturpark ein stetig wachsendes Netzwerk an Naturpark-Schulen aufgebaut werden. Derzeit sind 13 Naturpark-Schulen eine Kooperation mit dem Naturpark eingegangen. Seit 2022 nimmt der Naturpark auch an dem Programm „Naturpark-KiTa“ teil, dass der VDN mit der Generali- Versicherung durchführt. Durch die Unbterstützung erhält der Naturpark 3 Jahre lang je 2.500 €, um das Projekt mit einer Kinder- tagesstätte zu erproben. 2023 konnte mit der KiTa St. Katha- rina aus Alt Hürth die erste Natur- park-KiTa ausgezeichnet werden. Die Kinder und deren Betreuer*innen besuchen neben verschiedenen Angeboten der Naturpark-Zentren regelmäßig den ökologisch revitalisierten, natur-nahen Garten mit Wildblumen- und Streuobst- wiese an der Geschäfts-stelle im Löhrerhof auf, um hier die Natur vor der eigenen Haustür zu erleben. Naturpark-KiTa St. Katharina Seite 10 JahresberichtSeite 16 von 24 Naturpark-Zentrum Himmeroder Hof und Römerkanal-Infozentrum Das Naturpark-Zentrum Himmeroder Hof in Rheinbach befindet sich gemeinsam mit dem Glasmuseum und dem Römerkanal Infozentrum im mittelalterlichen Hofensemble des Himmeroder Hofes. Der Öffnungsbetrieb der Ausstellung im Naturpark-Zentrum und des Römerkanal-Informationszentrums wird durch den Naturpark Rheinland gesichert. Hierfür stehen insgesamt 6 Mitarbeitende auf Minijob-Basis zur Verfügung. Der pädagogische Betrieb wird im Wesentlichen von den Mitarbeitenden des BNE- Regionalzentrums und freiberuf- lichen Kräften sichergestellt. Im Jahr 2025 besuchten insgesamt fast 3.600 Personen das Naturpark- Zentrum und das Römerkanal- Infozentrum. Insgesamt wurden am Standort 81 Kurse durchgeführt. An den Kursen nahmen ca. 1.700 Kinder, überwie- gend aus Grundschulen und Kinder- gärten der näheren Umgebung, teil. Am 7. September fand das Hoffest im Himmeroder Hof statt. Das Fest wurde von allen ansässigen Institutionen (Naturpark-Zentrum, Glasmuseum Rheinbach, Römer- kanal-Informationszentrum und Stadtarchiv Rheinbach) erfolgreich gemeinsam organisiert und umgesetzt. Hoffest im Naturpark-Zentrum Himmeroder HofSeite 17 von 24 Naturpark-Zentrum Gymnicher Mühle Auf der Grundlage einer Koopera- tionsvereinbarung mit dem Rhein- Erft-Kreis und dem Erftverband betreibt der Naturpark seit 2014 das „Naturpark-Zentrum Gymnicher Mühle“. Der außerschulische Lern- ort, besteht aus einem „Wasser- labor“, dem „Wassererlebnispark“, dem „Erftmuseum“ und der „Lehr- bäckerei“ mit der Ausstellung „Vom „Korn zum Brot“. Zur Bewältigung dieser vielfältigen Aufgaben am Standort Gymnicher Mühle erhält der Naturpark einen ergänzenden Zuschuss durch den Rhein-Erft-Kreis. Mit den zur Verfügung gestellten Mitteln beschäftigt der Naturpark 2,5 festangestellte Fachkräfte. Seit dem Jahr 2023 finanziert der Rhein- Erft-Kreis auch eine halbe Stelle zum Betrieb der am Standort befind- lichen „Lehrbäckerei“. Hierdurch konnte das Bildungsangebot um die wichtigen Bausteine „Regionale Produkte“, traditionelles Handwerk und Ernährung erweitert werden. Für den Öffnungsbetrieb und die Durchführung der pädagogischen Programme sind neben den fest- angestellten Mitarbeitenden weitere 16 Minijobbende, vier Bundesfrei- willigendienstleistende und zahl- reiche Freiberufler*innen eingebun- den. Das Team wird zusätzlich unterstützt durch die 1,5 Projekt- stellen des BNE-Regionalzentrums, das Büroräume im Mühlengebäude angemietet hat. Auch im 11. Jahr seines Bestehens konnte der außerschulische Lernort 2025 insbesondere im pädago- gischen Bereich wieder sehr gute Zahlen verbuchen. Am umfang- reichen pädagogischen Angebot, zu dem seit den Sommermonaten auch das Naturpark-Umweltmobil gehört, haben fast 12.000 Kindergartenkin- der, Schüler*innen und Erwachsene teilgenommen. Zur Verbesserung der Erreichbarkeit des Standortes stellte der Rhein-Erft-Kreis Mittel in Höhe von bis zu 30.000 € für die Anreise von Schulen und Kindergärten aus dem Rhein-Erft- Kreis per ÖPNV und Reisebus zur Verfügung. Den Wassererlebnispark haben rund 23.000 Personen in den Sommer- monaten aufgesucht. Das sind weniger Gäste als im Vorjahr, was vermutlich auf das schlechtere Wetter mit vielen Regentagen an Wochenenden und in den Ferien zurückzuführen ist. Die neue Dauerausstellung „Die Flut 2021“ im Erftmuseum hat hingegen zu einer deutlichen Steigerung der Besuchendenzahlen gegenüber den Vorjahren geführt. Im ersten Jahr nach der Eröffnung hatten rund 4.000 Besucher*innen und 60 Gruppen das Museum und die neue Ausstellung besichtigt, im Jahr 2025 waren es rund 3.800 Besuchende. Die Aktivitäten des Naturpark- Zentrums Gymnicher Mühle sind in einen gesonderten Geschäftsbericht ausführlich dargestellt.Seite 18 von 24 Termin: 20 Juni 2035Mitarbeitenden des Kölner Standorts der globalen Beratungsfirma Guide- house ertüchtigt und mit neuen Infoschilder ausgestattet. Mit rund 40 Mitarbeitenden der naturstrom AG wurden bereits im dritten Jahr in Folge Pflegemaßnahme im Umwelt- und Naturpark-Zentrum Friesheimer Busch sowie in einer nahegelegen Kiesgrube durchgeführt. Für die Organisation und Anschaffung benötigter Werkzeuge erhält der Naturpark einen finanziellen Zuschuss durch den NNL e.V. Baumpflanzaktionen Überall im Naturparkgebiet unter- stützt der Naturpark Rheinland aktiv die Initiativen von Kommunen und Vereinen Bäume zu pflanzen. Zum Beispiel wurde im Jahr 2025 mit Mitteln des Naturparks ein Mikro- wald in der Gemeinde Weilerswist angelegt. 4. NaturschutzAnders als in den meisten bundes- deutschen Naturparken werden in Nordrhein-Westfalen die Biologischen Stationen durch das Land und die Landschaftsverbände gefördert, um Themen des Natur- schutzes zu bearbeiten. Dennoch leisten auch die 12 nordrhein- westfälischen Naturparke wesentliche Beiträge zum Artenschutz und der Biodiversität. Im Naturpark Rheinland sind hier für das Jahr 2025 unter anderem folgende Aktionen zu nennen: „Corporate Volunteering“ Projekt des Nationalen Naturlandschaften e.V. Durch die Kooperation der Natur- park-Dachverbände Verband deutscher Naturparke e.V. (VDN) mit dem Nationalen Naturlandschaften e.V. (NNL), der deutschen Sektion der EUROPARC Fédération, in denen Nationalparke, Wildnisgebiete, Bio- sphärenreservate und Naturparke organisiert sind, haben sich neue Fördermöglichkeiten und Aufgaben- felder entwickelt. Dazu gehört das Projekt „Corporate Volunteering“, bei dem Firmen ihre Mitarbeitenden für Naturschutzmaßnahmen in Naturparken freistellen. 2025 wurde in Kooperation mit Vereinen und Verbänden (z. B. dem NABU Rhein-Erft) in diesem Rahmen der Baumlehrpfad in Pulheim- Stommeln durch den Einsatz von Seite 13 JahresberichtSeite 19 von 24 4. Naturschutz Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer*innen (ZNL) In 2024 veranstaltete der Naturpark Rheinland diesen Zertifikats- Lehrgang bereits zum siebten Mal gemeinsam mit der Natur- und Umweltschutzagentur NRW (NUA). Im Rahmen des 10-tägigen Lehr- gangs, der im Wesentlichen durch die Mitarbeitenden des Naturparks organisiert wird, erwerben die Teil- nehmenden Kenntnisse über die verschiedenen Facetten und Themen des Naturpark Rheinland. Dazu vermitteln Fachleute aus der Region u.a. naturkundliche und naturschutzrechtliche Grundlagen sowie Besonderheiten der Tier- und Pflanzenvorkommen und informie- ren über die regionalen Zusammen- hänge von Natur, Kultur und (Land-) Wirtschaft. Zudem erlangen die zukünftigen ZNLer*innen Einblicke in die Bereiche Umwelt- und Erlebnis- pädagogik (Bildung für Nachhaltige Entwicklung), Tourismus, Marketing und Kommunikation. Zum Erhalt des Zertifikates, welches für die Dauer von 5 Jahren gilt, legen die Teilnehmenden eine drei- teilige Prüfung ab. Diese besteht aus einem Multiple Choice Test, einer Hausarbeit und einer praktischen Prüfung. Um die Zertifizierung, aufrecht zu erhalten, ist es erforderlich, dass die Teilnehmenden regelmäßig an Fortbildungen und Netzwerkveran- staltungen teilnehmen, die u. a. auch der Naturpark organisiert. Im Fokus der Netzwerktreffen steht der Austausch zu den aktuellen Einsatzfelder der ZNLer*innen sowie die generelle Ausgestaltung der Zusammenarbeit mit dem Naturpark. Insgesamt hat der Naturpark in den vergangenen 15 Jahren bereits über 100 Multiplikator*innen zertifiziert. Einige von ihnen sind selbstständig als Freiberufler*innen oder Übungs- leiter*innen an unseren Naturpark- Zentren tätig oder in den Gäste- führerverbänden im Rhein-Erft- bzw. Rhein-Sieg-Kreis organisiert und engagiert. Seite 14 JahresberichtSeite 20 von 24 Rheinland nochmals um ein wei- teres Jahr verlängert und endet dann. Aufgrund der zahlreichen Synergien, die sich aus der Zusam- menarbeit ergeben, hat die Natur- parkversammlung des Naturpark Siebengebirges in ihrer Jahresver- sammlung am 16. Oktober den Rhein-Sieg-Kreis jedoch beauftragt zu prüfen, wie eine Zusammenarbeit mit dem Naturpark Rheinland dauerhaft rechts- und finanzsicher fortgeführt werden kann. Die Arbeit des Naturpark Sieben- gebirge ist in einem eigenen Geschäftsbericht dargestellt. 5. Allgemeine Aufgaben und VerwaltungZu den allgemeinen Aufgaben der Geschäftsstelle gehört, neben der Drittmittel- und Projektmittel- akquise, auch die Anliegen und Ziele des Zweckverbandes auf Regional- und Landesebene zu vertreten und politische Lobbyarbeit zu betreiben. Ziel ist es dabei vor allem, die finan- zielle und personelle Ausstattung der Naturparke insgesamt zu ver- bessern und die Bedeutung der Naturparkarbeit hervorzuheben. Aktuell laufen Verhandlungen mit dem Land NRW, dass die Naturparke zukünftig eine bessere finanzielle Ausstattung erhalten sollen, was in anderen Bundesländern oftmals bereits die Regel ist. Darüber hinaus wirkt der Naturpark Rheinland auch auf Landes- und Bundesebene in zahlreichen Gremien mit. So ist der Geschäfts- führer beispielsweise Sprecher der Interessenvertretung der BNE- Regionalzentren in NRW und als Qualitätsscout bundesweit für die Qualitätsoffensive des VDN aktiv. Stellungnahmen/ Gutachten als Träger öffentlicher Belange Ein wichtiges Instrument zur Einbindung der Ziele des Naturparks aus seinem Naturparkplan sind die Stellungnahmen als Träger öffent- licher Belange. Von den 30 einge- gangenen Verfahren betrafen in diesem Jahr allerdings keine denNaturpark Rheinland und seine Aufgaben, da die vorgesehenen Flächen außerhalb des Verbands- gebietes oder innerhalb der Sied- lungszone lagen. Fortführung Kooperation zum Aufbau Naturpark Siebengebirge Als Träger des Naturpark Sieben- gebirges bedient sich der Rhein- Sieg-Kreis (RSK) seit 2017 der Erfah- rung der Geschäftsstelle des Natur- park Rheinland zum Aufbau einer neuen Trägerstruktur für das Sie- bengebirge. Der RSK stellt hierfür die erforderlichen Mittel zur Verfügung. Auch im Jahr 2025 ist der Naturpark Rheinland den Verpflichtungen, die sich aus der Kooperationsvereinba- rung ergeben haben, nachgekom- men und hat hierzu 2,5 Personen angestellt. 2025 erfolgte der Umzug der Geschäftsstelle aus dem Kreis- haus in Siegburg nach Bad Honnef. Die Kooperationsvereinbarung wurde mit Zustimmung der Ver- bandsversammlung des Naturpark Seite 15 JahresberichtSeite 21 von 24 Mit folgenden Organisationen bestehen Mitgliedschaften und Kooperationsverträge: Verband Deutscher Naturparke e.V. Naturparke NRW e.V. Rhein-Erft-Kreis und Erftverband zum „Naturpark- Zentrum Gymnicher Mühle“ Rhein-Erft-Kreis zur „Lehrbäckerei“ Gymnicher Mühle Rhein-Erft-Kreis „Naturschutzmobil“ Rhein-Sieg-Kreis „Naturpark Siebengebirge“ Biologische Station Bonn/Rhein-Erft e.V. Eifelverein e.V. Umwelt- und Naturpark-Zentrum Friesheimer Busch Rhein-Erft Tourismus e.V. Rhein-Voreifel Touristik e.V. Radregion Rheinland e.V. Nordeifel Tourismus GmbH Freundeskreis Römerkanal e.V. Stadt Rheinbach Zweckverband NP Bergisches Land Technische Hochschule Köln Natur- und Kulturstiftung Schloss TürnichUm die Interessen des Zweckverbands auf Regional- und Landesebene zu vertreten ist die Netzwerkarbeit ist eine wesentliche Säule der Naturparkarbeit. Daher ist der Naturpark Rheinland auch im Jahr 2025 in zahl- reichen Gremien aktiv eingebunden. Dazu gehören u.a.: AK Natur und Landschaft des Region Köln/Bonn e.V. AK Tourismus und Naherholung des Region Köln/ Bonn e.V. Arbeitsgemeinschaft Naturparke NRW e.V. Innovationsnetzwerk Tourismus im Rheinischen Revier AK Rheinische Naturparke des LVR LVR-Netzwerk Landschaftliche Kulturpflege mit den Biologischen Stationen Lenkungskreis Römerkanal-Wanderweg Lenkungskreis Römerkanal-Infozentrum AK Umweltbildung im Naturpark Rheinland AK Natur und Schule Bildungspartner NRW Landesnetzwerk der BNE-Regionalzentren NRW Sprecher*innen-Rat BNE-Regionalzentren NRW AK Rheinische BNE-Regionalzentren AK Landesnetzwerk BNE-Regionalzentren NRW Mitglied erweiterter Vorstand LEADER-Region Zülpicher Börde e.V. Mitglied LEADER-Region Voreifel – Die Bäche der Swist e.V. Vorstand Rhein-Voreifel Touristik e.V. Mitglied Marketingausschuss Nordeifel-Tourismus Marketingausschuss Radregion RheinlandGremien, in Arbeitskreisen und Kooperationen Seite 16 Jahresbericht 6. MitwirkungSeite 22 von 24 Aufbau und Betreuung eines „Freiwilligennetz- werks“ mit ZNLer*innen und Eifelverein e.V. Naturschutzmaßnahmen mit „Freiwilligen“ im Rahmen des NNL-Volunteer Projektes Teilnahme an Veranstaltungen/Messen mit dem Infomobil im Verbandsgebiet Betrieb und Mitwirkung Naturpark Siebengebirge Die Erfahrungen der letzten Jahre haben zudem gezeigt, dass der Naturpark flexibel auf neue Fördermöglichkeiten und Projekte reagieren muss, um somit im Sinne seiner Träger, Kommunen und Kreise kurzfristig Projekte realisieren zu können. Daher können weitere Aufgaben in der Jahresagenda hinzukommen.Im Jahr 2026 sind unter anderem folgende Aufgaben und Projekte zur Umsetzung geplant: Betrieb des BNE-Regionalzentrums, des Naturpark- Zentrums und des „Römerkanal- Informationszentrums“ im Himmeroder Hof in Rheinbach Betrieb des BNE-Regionalzentrums, des Naturpark- Zentrums mit Lehrbäckerei, Öffnungsbetrieb der Ausstellung „Vom-Korn zum Brot“ am Naturpark- Zentrum Gymnicher Mühle Betrieb Naturpark-Umweltmobil Kooperation „Grünes Klassenzimmer“ Euskirchen (Neues Naturpark-Zentrum) Kooperation „Grünes Klassenzimmer“ Schloss Paffendorf Fortführung Projekt „Naturpark-Schulen“ und „Naturpark-Kita“ Teilnahme LEADER Regionen „Zülpicher Börde“ und „Voreifel – Die Bäche der Swist“ Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen, neue Wanderparkplatzschilder etc. Weiterleitung der Unterhaltungspauschale an Naturpark-Kommunen Projektdurchführung „Klimaresiliente Naherholung der Zukunft – Am Beispiel der Ville-Seen“ Durchführung des Projektes „Naturpark.Kennen.Lernen“ des Wettbewerbs „Naturpark.2027.NRW“ Durchführung von 2 Workshops im Rahmen des Projektes „Naturpark.Kennen.Lernen“ Projektentwicklung/Durchführung Förderprojekt „Rheinische Revier Route“ Projektentwicklung Stadt Brühl/Kletterwald Wasserturm Team-Tag am Schloss Paffendorf Seite 17 Jahresbericht 7. Ausblick Aktivitäten in 2026Seite 23 von 24 Naturpark Rheinland | Lindenstraße 20 | 530354 Hürth Tel.: 02233/ 7100-777 | info@naturpark-rheinland.de | www.naturpark-rheinland.deHerausgeber:Der Naturpark Rheinland ist Teil der Nationalen Naturlandschaften (NNL), dem Bündnis der deutschen Nationalparke, Naturparke, Biosphärenreservate und Wildnisgebiete. www.nationale-naturlandschaften.deSeite 24 von 24
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 18:46 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de