← Vorlagen

261010 · Antrag

Unternehmer/innen mit Migrationshintergrund in Bonn

Nummer
261010
Art
Antrag
Veröffentlicht
22.05.2026
Letzte Änderung
24.10.2026
  • Bonn Stadtbezirk Hauptort
  1. Einreichung erledigt · 22.05.2026
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 03.09.2026

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration 03.09.2026 Anregung
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 63,5 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 261010-01 ST Stellungnahme zu Unternehmer/innen mit Migrationshintergrund in Bonn

Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.

Text anzeigen (2.733 Zeichen)
Antrag
öffentlich
261010
Antragsteller/in:
Herr Rahim Öztürker (GfB)
21.05.2026
Unternehmer/innen mit Migrationshintergrund in
Bonn
Beratungsfolge
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und
Integration
24.06.2026 Anregung
Inhalt des Antrags
1- Die Verwaltung wird beauftragt, festzustellen, wie viele Betriebe von Men-
schen mit Migrationshintergrund in Bonn ansässig sind.
2- Des Weiteren wird die Verwaltung gebeten festzustellen:
a) wie viele Arbeitnehmer/innen sie beschäftigen
b) wie viele Steuer und Sozial Abgaben sie zahlen
c) in welchen Branchen sie tätig sind
Begründung
Es ist zu begrüßen, dass sich die Wirtschaftslage in Bonn laut dem Wirt-
schaftsbericht Stadt Bonn 2025 positiv entwickelt hat. Demnach wurden
im Jahr 2024 674 Anliegen, Vorhaben und Existenzgründungen bearbeitet.
Auszug aus dem Wirtschaftsbericht Bonn 2025:
"15.538 Niederlassungen in Bonn
Nach den derzeit aktuell vorliegenden Daten für das Jahr 2023 waren in der
Stadt Bonn in 15.538 Niederlassungen insgesamt 171.040 Personen sozialver-
sicherungspflichtig beschäftigt (ohne Landwirtschaft und Öffentliche Verwal-
tung). Wie aus den Daten des Unternehmensregisters von Information- und
Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) als statistisches Landesamt hervorgeht,
waren das in Bonn 3.506 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte mehr als im
Jahr 2022 (+2,1 Prozent, NRW: +0,8 Prozent).
Die von IT.NRW vorgenommene Einteilung der betrieblichen Größenklassen
differenziert nach den Klassen 0-9, 10-49, 50-249 sowie 250 oder mehr Be-
schäftigte. Insgesamt machen die Niederlassungen mit weniger als 250 Be-
schäftigten 99,3 Prozent aller Betriebe in Bonn aus und in diesen 15.428 Be-
trieben werden 90.572 Personen (oder anteilig 53,0 Prozent) sozialversiche-
rungspflichtig beschäftigt. Bei allen anderen 110 Großbetrieben (Vorjahr 110)
mit 250 oder mehr Beschäftigten sind entsprechend 80.467 Personen (anteilig
47,0 Prozent) sozialversicherungspflichtig beschäftigt."Seite 1 von 2
Seite 2
Wie man dem Bericht entnehmen kann, ist es nicht ersichtlich, wird der Anteil
der neuen Existenzgründungen und Betriebe von Menschen mit Migrationshin-
tergrund nicht besonders erwähnt. Vor diesem Hintergrund wäre es hilfreich, zu
erfahren, welchen Beitrag sie zum Gemeinwesen leisten können. Leider ent-
steht in der Öffentlichkeit der Eindruck, dass Menschen mit Migrationshinter-
grund nur von sozialen Leistungen des Staates profitieren. Daher müssen wir
im Sinne des friedlichen Zusammenlebens in unserer Stadt darlegen, dass die
Betriebe der Mitbürgerinnen/Mitbürger mit Migrationshintergrund einen erhebli-
chen Beitrag zur Wirtschaftslage in unserer Stadt leisten. Daher sind die diffe-
renzierten Fakten von großer Bedeutung.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.

bonn.social/@biz ↗
Im ALLRIS öffnen ↗

Datenstand: 03.11.2026, 00:58 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de