260989 · Antrag
Volt-Antrag: Digitalisierungsstrategie Bonn – Zeitplan, Zwischenstand und Einordnung der Bestandsaufnahme
Kerndaten
- Nummer
- 260989
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 20.05.2026
- Letzte Änderung
- 24.10.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Hauptausschusses Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Digitalisierung, Dienstleistung und Verwaltungsmodernisierung Empfehlung
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Antrag öffentlich 260989 Antragsteller/in: Volt-Gruppe im Rat der Stadt Bonn Uwe Feddern 19.5.2026 Volt-Antrag: Digitalisierungsstrategie Bonn – Zeitplan, Zwischenstand und Einordnung der Bestandsaufnahme Beratungsfolge Ausschuss für Digitalisierung, Dienstleistung und Verwaltungsmodernisierung 09.06.2026 Empfehlung Hauptausschuss 30.06.2026 Entscheidung Inhalt des Antrags Die Verwaltung wird wie folgt beauftragt: 1. Zeitplan und Vorlage der Digitalisierungsstrategie: Die Digitalisierungsstrategie der Bundesstadt Bonn ist dem Ausschuss für Digitalisierung, Dienstleistung und Verwaltungsmodernisierung spätestens in der Sitzung vor der Sommerpause 2026 vorzustellen. Sollte dies nicht möglich sein, ist dem Ausschuss schriftlich und nachvollziehbar zu begründen, warum die Vorlage nicht bis zu diesem Termin erfolgen kann. 2. Zwischenstand der Strategie-Inhalte: Unabhängig vom Fertigstellungstermin ist dem Ausschuss ein Zwischenstand der inhaltlichen Erarbeitung zu präsentieren. Dieser umfasst mindestens: die geplanten strategischen Schwerpunkte, den Stand der Beteiligung relevanter Akteur*innen sowie einen Überblick über die vorgesehene Steuerungsstruktur. 3. Einordnung der Bestandsaufnahme in die Digitalisierungsstrategie: Die Verwaltung stellt dar, wie die im Rahmen der Bestandsaufnahme (Vorlage 260067-02) erfassten laufenden Digitalisierungsprojekte – insbesondere die rund 60 identifizierten Vorhaben – nach Priorität in die Digitalisierungsstrategie eingeordnet sind oder werden. Soweit eine Verknüpfung noch nicht erfolgt ist, ist darzulegen, bis wann und in welcher Form diese hergestellt wird. Dabei ist auch darzustellen, wie die Strategie sowohl die interne Effizienz der Verwaltung als auch den sichtbaren digitalen Bürgerservice gleichwertig berücksichtigt. 4. Regelmäßige Fortschrittsberichterstattung: Der Ausschuss erhält mindestens halbjährlich einen aktualisierten Statusbericht über den Stand der Digitalisierungsprojekte. Der Bericht enthält für jedes Vorhaben einen Ampelstatus, den aktuellen Reifegrad nach OZG-Modell, einenSeite 1 von 3 Seite 2 Zeitplan sowie die jeweils verantwortliche Stelle in der Verwaltung. 5. Weiteres Vorgehen und Zeitplan: Die Verwaltung legt einen verbindlichen Zeitplan für die weiteren Schritte vor: von der Fertigstellung der Strategie über die Beschlussfassung im Ausschuss und Rat bis hin zur regelmäßigen Fortschrittsberichterstattung. Begründung Die Bundesstadt Bonn erarbeitet seit geraumer Zeit eine Digitalisierungsstrategie. Trotz des hohen politischen Stellenwerts des Themas liegt dem Ausschuss bislang weder ein Zeitplan noch ein inhaltlicher Zwischenstand vor. Der Ausschuss kann seine Steuerungsfunktion nur dann wahrnehmen, wenn er frühzeitig und kontinuierlich in die strategische Planung eingebunden wird. Die Bestandsaufnahme der laufenden Digitalisierungsprojekte (Vorlage 260067-02) hat gezeigt, dass Bonn über rund 60 aktive Vorhaben verfügt – jedoch ohne erkennbare strategische Einbettung und Priorisierung. Nur 24 von über 300 Verwaltungsleistungen sind vollständig digital; mehr als die Hälfte hat noch nicht einmal Reifegrad 3 erreicht. Eine Digitalisierungsstrategie muss auf diesen Projekten aufbauen und diese systematisch integrieren. Digitalisierung darf dabei kein Selbstzweck sein. Die Strategie muss beides leisten: eine spürbare Verbesserung der internen Abläufe und Effizienz der Verwaltung – und gleichzeitig sichtbare, nutzerfreundliche digitale Angebote für Bürger*innen und Unternehmen. Die Bestandsaufnahme zeigt hier eine Schieflage, die wir bewusst steuern müssen: Von 60 laufenden Projekten sind 30 dem Cluster Verwaltungseffizienz zugeordnet, aber nur 9 Projekte (15 %) direkt dem Bürgerservice. Beide Dimensionen müssen in der Strategie gleichgewichtig abgebildet und in der Berichterstattung messbar gemacht werden. Dieser Antrag fordert keine Beschleunigung um jeden Preis, sondern Transparenz und Verbindlichkeit: Der Ausschuss soll wissen, wo die Strategie inhaltlich steht, warum ein bestimmter Zeitplan gilt – und wie die laufenden Projekte darin verortet sind. _____________________________________________________ Bezug zu bestehenden Beschlüssen: Vorlage 260068 (Grüne-Antrag: Digitalisierungsstrategie mit 3-Jahres-Fahrplan, einstimmig an den Ausschuss verwiesen) Vorlage 260067-02 (Volt-Antrag: Bestandsaufnahme laufender Digitalisierungsprojekte) Anlage/nSeite 2 von 3 Seite 3 KeineSeite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 04:13 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de