260979 · Dringlichkeitsantrag
BSW/SBI-Dringlichkeitsantrag zur Wiederaufnahme und Sicherstellung der Durchführung des Kultur- und Begegnungsfestes „Vielfalt!“ der Stadt Bonn
Kerndaten
- Nummer
- 260979
- Art
- Dringlichkeitsantrag
- Veröffentlicht
- 19.05.2026
- Letzte Änderung
- 24.10.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung des Kulturausschusses Empfehlung
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Verwandte Vorlagen
Untergeordnet
Volltext
Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.
Text anzeigen (3.844 Zeichen)
Dringlichkeitsantrag öffentlich 260979 Antragsteller/in: BSW/SBI-Gruppe im Rat der Stadt Bonn Hanno von Raußendorf 19.05.2026 BSW/SBI-Dringlichkeitsantrag zur Wiederaufnahme und Sicherstellung der Durchführung des Kultur- und Begegnungsfestes „Vielfalt!“ der Stadt Bonn Beratungsfolge Kulturausschuss 19.05.2026 Empfehlung Begründung der Dringlichkeit: Die Dringlichkeit ergibt sich daraus, dass die Sitzung des Kulturausschusses bereits am 19.05.2026 stattfindet und unmittelbarer Handlungsbedarf besteht. Das Kultur- und Begegnungsfest „Vielfalt!“ wurde für das Jahr 2026 abgesagt. Gleichzeitig benötigt die Organisation eines solchen Festes einen erheblichen zeitlichen Vorlauf für die Einbindung der teilnehmenden Vereine und Initiativen, organisatorische Abstimmungen, Bühnen- und Programmplanung sowie Öffentlichkeitsarbeit. Eine spätere Beratung würde den verbleibenden Vorbereitungszeitraum erheblich verkürzen und die Durchführung des Festes im Jahr 2026 gefährden. Darüber hinaus wurde im Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration bereits ein entsprechender Dringlichkeitsantrag beraten und beschlossen. Vor diesem Hintergrund besteht die Notwendigkeit einer zeitnahen Behandlung im Kulturausschuss, um eine kurzfristige Umsetzung sicherzustellen. Inhalt des Dringlichkeitsantrags Der Rat der Stadt Bonn möge beschließen: 1. Wiederaufnahme des Festes Die Verwaltung wird beauftragt, das Kultur- und Begegnungsfest „Vielfalt!“ wiederaufzunehmen und dessen Durchführung sicherzustellen. 2. Durchführung des Festes Das Fest soll – wie ursprünglich vorgesehen – am Sonntag, den 13. September 2026, stattfinden. Sollte dieser Termin organisatorisch nicht realisierbar sein, ist kurzfristig ein zeitnaher Alternativtermin im Jahr 2026 vorzuschlagen.Seite 1 von 3 Seite 2 3. Organisatorische Sicherstellung Die Verwaltung wird beauftragt, alle erforderlichen personellen und organisatorischen Maßnahmen einzuleiten, um die Durchführung des Festes sicherzustellen. Ein personeller Ausfall einzelner Beschäftigter darf nicht dazu führen, dass ein seit Jahren etabliertes und für die Stadt Bonn bedeutendes Kultur- und Begegnungsformat vollständig entfällt. Die Verwaltung wird daher aufgefordert, geeignete Vertretungs- und Organisationsstrukturen sicherzustellen. Begründung Das Kultur- und Begegnungsfest „Vielfalt!“ hat sich über viele Jahre hinweg als ein herausragendes und erfolgreiches Format der Bonner Integrations- und Kulturarbeit etabliert. Durch seine kontinuierliche Durchführung hat es maßgeblich zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Bonn beigetragen. Das Fest ist weit mehr als eine einzelne Veranstaltung im städtischen Kalender. Es stellt eine Plattform dar, auf der Vereine, Initiativen, kulturelle Einrichtungen und Communities ihre Arbeit präsentieren und miteinander in Austausch treten können. Das Fest fördert insbesondere: • interkulturellen Austausch • Begegnung und Dialog zwischen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen • Sichtbarkeit der vielfältigen Bonner Communities • gesellschaftlichen Zusammenhalt • demokratische Teilhabe • die positive Außenwirkung der Stadt Bonn Gerade in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Spannungen und Polarisierung sind Orte der Begegnung und des direkten Austauschs von besonderer Bedeutung. Die Absage eines seit vielen Jahren etablierten und erfolgreichen Formats allein aufgrund personeller Engpässe wirft zudem grundsätzliche Fragen hinsichtlich der organisatorischen Sicherstellung städtisch bedeutender Veranstaltungen auf. Die Durchführung solcher Veranstaltungen darf nicht ausschließlich von einzelnen personellen Strukturen abhängig sein. Mit der Wiederaufnahme des Festes setzt die Stadt Bonn ein deutliches Zeichen für Vielfalt, Respekt, kulturelle Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt.Seite 2 von 3 Seite 3 Anlage/n KeineSeite 3 von 3
Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.
bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 20:49 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de