260961 · Beschlussvorlage
Fortschreibung Klimaplan
Kerndaten
- Nummer
- 260961
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 09.06.2026
- Letzte Änderung
- 23.10.2026
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Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Empfehlung
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Beschlussvorlage öffentlich 260961 Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Federführung: 67 Amt für Umwelt und Stadtgrün Dezernat: Dez. III Fortschreibung Klimaplan Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 23.06.2026 Empfehlung Rat 09.07.2026 Entscheidung Beschlussvorschlag 1. Der Rat der Stadt Bonn beschließt das fortgeschriebene Arbeitsprogramm für den Bonner Klimaplan und beauftragt die Verwaltung, mit dem Haushaltsplanentwurf 2027/2028 einen Vorschlag vorzulegen, wie die Aktivitäten mit den im Rahmen des gesamtstädtisch festgelegten Eckwertes 2027 zur Verfügung stehenden finanziellen und personellen Ressourcen versehen werden. 2. Die Verwaltung wird beauftragt, vor Ablauf des jeweiligen Arbeitsprogramms zu prüfen, welche Änderungen erforderlich sind und diese zur Beschlussfassung vorzulegen. Begründung Im Jahr 2019 hat der Stadtrat beschlossen, dass Bonn bis 2035 klimaneutral werden soll (DS 190232). Der Klimaplan als Fahrplan zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2035 wurde im März 2023 beschlossen (DS 222006). Der Klimaplan besteht aus einem Gutachten zur gesamtstädtischen Klimaneutralität mit einer Strategie zur Erreichung des Ziels der Klimaneutralität bis 2035 unter Einhaltung des 1,5-Grad-Budget-Ziels (Band 1). Der zweite Teil des Klimaplans ist ein Arbeitsprogramm für die Bonner Stadtverwaltung (Band 2), welches bisher Maßnahmen-Steckbriefe für den Planungshorizont von 2023 bis inkl. 2025 enthielt. Band 3 des Klimaplans beschreibt Methoden und Hintergründe. Gemäß Zielbeschluss zum Bonner Klimaplan (DS 222006) legt die Verwaltung hiermit sowohl eine Aktualisierung von Zielpfaden und Zielsetzungen der Strategie als auch die Fortschreibung des Arbeitsprogrammes für die Jahre 2026 bis 2028 vor. Die Ressourcen zur Umsetzung der Steckbriefe für das laufende Jahr wurden bereits mit dem Doppelhaushalt 2025/2026 bereitgestellt.Seite 1 von 271 Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Arbeitsprogramm für die Jahre 2026 bis 2028 Bei der Fortschreibung des Arbeitsprogramms wurden in enger Abstimmung mit den beteiligten Ämtern und Fachbereichen folgende Aspekte berücksichtigt: • Prüfung und Aktualisierung des bisherigen Arbeitsprogramms • Abschluss von Aktivitäten des Arbeitsprogramms • Integration neuer, bereits beschlossener bzw. in Umsetzung befindlicher Aktivitäten zum Klimaschutz • Identifikation von Lücken und Erarbeitung neuer Steckbriefe • Vereinfachung der Struktur des Arbeitsprogramms (z. B. Verzicht auf Gliederungsebene 4, Zusammenführung von Aktivitäten in einem Klimaplansteckbrief) und Anpassung an Bedarfe der Verwaltungspraxis Die wissenschaftlich-fachliche Begleitung erfolgte auf Grundlage der gemeinsam mit dem Fachämtern entwickelten Steckbriefe für die Fortschreibung. Eine Rückkopplung zur wissenschaftlich-fachlichen Begleitung mit den jeweiligen Projektverantwortlichen des Arbeitsprogramms konnte wegen des engen Bearbeitungszeitraums und der Parallelität der Prozesse nicht stattfinden. Die Bewertungen der Dienstleister beruht daher ggf. stellenweise auf einer nicht abschließenden Grundlage. Dies wird im weiteren Prozess der Priorisierung und Ressourcenplanung durch die Verwaltung sichergestellt. Im Anlage 1 findet sich eine Übersicht über alle Steckbriefe inklusive Erläuterungen, welche in den vergangenen drei Jahren abgeschlossen wurden, welche fortgeführt werden sollten und welche neu hinzugekommen sind. Ein besonderes Beispiel für Maßnahmen, die separat zum Klimaplan beschlossen wurden und nun in das neue Arbeitsprogramm aufgenommen wurden, stellt der kommunale Wärmeplan dar. Aus Gründen der Übersichtlichkeit und des effizienten Personaleinsatzes werden die Umsetzungsstrategie des Wärmeplans (DS 252604, Anhang 5, zum Teil mit Änderungen beschlossen) und ihre Maßnahmen im Rahmen der Fortschreibung in den Klimaplan bzw. das Arbeitsprogramm integriert. Einige der im Wärmeplan genannten Maßnahmen haben bereits Entsprechungen im Klimaplan (bspw. die Modernisierung des kommunalen Gebäudebestandes), andere kommen neu hinzu. In den Steckbriefen in den Anlagen 1 und 2 finden sich jeweils Querverweise auf die Umsetzungsstrategie des Wärmeplans. Die Verwaltung empfiehlt, die zukünftige Fortschreibung des Arbeitsprogramms an den zweijährigen Turnus der Doppelhaushalte anzupassen und diese hierfür fokussiert durchzuführen. Änderungen gegenüber dem bisherigen Arbeitsprogramm (vgl. Anlage 1) • 52 Steckbriefe befinden sich in Vorbereitung bzw. sind bereits in Umsetzung und werden daher im Arbeitsprogramm fortgeschrieben. • 5 Steckbriefe konnten erfolgreich abgeschlossen werden, da es sich hier um einmalige Aktionen oder abgeschlossene Prozesse handelt. • 11 Steckbriefe werden nicht zur Fortschreibung vorgeschlagen, daSeite 2 von 271 Seite 3Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) sie z.B. aus Effizienzgründen in andere Steckbriefe integriert wurden, Aufgaben nicht in der Kernverwaltung liegen, etc. • 14 Steckbriefe werden als neue Steckbriefe im Rahmen der Fortschreibung vorgeschlagen: o Davon ergeben sich 6 Steckbriefe aus der Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung o 1 Steckbrief ist eine Pflichtaufgabe der Kommune (EU- Verordnung) (6.2.1 SUMP) o 3 Steckbriefe aus Tätigkeiten, die auf bereits bestehenden Beschlüssen bzw. Aufgaben basieren und thematisch nun passend in den Klimaplan integriert wurden (1.1.5 Green Bonds, 1.1.7 Internationale Vernetzung, 1.1.9 Nachhaltige Veranstaltungen) o 4 Steckbriefe, welche inhaltliche Lücken im bisherigen Arbeitsprogramm schließen sollen (4.4.2 Baustoff Holz, 6.2.4 Überplanung, 6.2.5 Regionale Mobilität, 7.1.2 Umsetzung CO2- Senken) Haushaltsanmeldung und Aufgabenkritik In Bezug auf den Haushaltsentwurf für 2027/2028 unterliegen die Steckbriefe des Klimaplans ebenfalls der verwaltungsweiten Aufgabenkritik und der Anwendung des Zero-Based-Budgeting (vgl. DS 253897). Die Fortschreibung des Klimaplans wurde 2025 initiiert. Um ein ausgewogene Klimaplanportfolio zu erreichen, wurde die Expertise von Fachbüros hinzugezogen, vgl. Abschnitt wissenschaftlich-fachliche Begleitung. Aufgrund der Haushaltslage wurde die Verwaltung angehalten in einem Teilprojekt der gesamtstädtischen Aufgabenkritik das Klimaplanportfolio hinsichtlich Kosten und Nutzen für den Klimaschutz zu bewerten. Die Untersuchungsergebnisse der beauftragten Fachbüros konnten hierfür herangezogen werden und lieferten insbesondere für die Bewertung der Klimawirkung und Synergien wichtige Grundlagen. Teil des Auftrags war jedoch nicht die Aufgabenkritik und Ressourcenplanung, weshalb seitens der Verwaltung im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung weitere Aspekte für die Bewertung als Grundlage für die Aufgabenkritik ergänzt werden. Die Gesamtbewertung der Verwaltung besteht anteilig aus Aspekten die quantifizierbar sind und solchen die qualitativer Natur sind und daher textlich beschrieben werden. Die Verwaltung weist darauf hin, dass die qualitativen Aspekte der Bewertung mitentscheidend für die Wirksamkeit der Maßnahmen sind und daher kein Ranking allein anhand der quantitativen Aspekte zielführend ist. Alle für das Arbeitsprogramm entwickelten Steckbriefe wurden nach ihrer Wirkung hinsichtlich folgender Kriterien bewertet (s. dazu auch DS 260355-03 ST): 1. Klimawirkung (Treibhausgasminderungspotenzial, systemische Bedeutung, Dauerhaftigkeit bzw. Verbindlichkeit, Reichweite, Vorbildcharakter bzw.Seite 3 von 271 Seite 4Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Hebelwirkung, Einschätzung von Bürger*innen zu Wichtigkeit und Aktivierungspotenzial) 2. Kosten und Umsetzbarkeit (Haushalts- und Drittmittel, Realisierungsrisiko und kommunaler Einfluss) 3. Stabilität, Sicherheit und Synergien (Soziale Teilhabe und Gerechtigkeit, Versorgungs- und Krisensicherheit, Stabilität bzw. Innovationsfähigkeit der lokalen Wirtschaft und Transformationspotenzial) Neben der Bewertung durch die wissenschaftliche und fachliche Begleitung (Anlage 4) wurden hierfür auch Ergebnisse der Online-Beteiligung herangezogen (Anlage 5). Im Rahmen der Entwicklung einer Bewertungsmatrix konsultierte die Verwaltung auch den Bonner Klimabeirat (siehe unten). Die Verwaltung wird auf Grundlage dieser aufgabenkritischen Betrachtung mit dem Haushaltsplanentwurf 2027/2028 einen Vorschlag vorlegen, wie die Klimaplansteckbriefe in den kommenden Jahren mit Ressourcen hinterlegt werden können. Die Verwaltung weist darauf hin, dass die Neuberechnung der Zielpfade ergibt, dass das Ziel der Klimaneutralität bis 2035 unter Einhaltung des 1,5-Grad- Budgets ohne eine Intensivierung der Aktivitäten keinesfalls zu erreichen ist (Anlage 3). Die Verwaltung weist ebenfalls darauf hin, dass insbesondere für neue Aufgaben, z.B. aus der kommunalen Wärmeplanung, Personalressourcen erforderlich sind. Die Verwaltung prüft fortlaufend Lösungen und wird im Rahmen der Haushaltsplanberatung entsprechende Vorschläge für die Umsetzung vorlegen. Wissenschaftlich-fachliche Begleitung Die Stadtverwaltung hat die Gertec GmbH Ingenieurgesellschaft (Gertec) und das ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg gGmbH (ifeu) damit beauftragt, die Fortschreibung des Klimaplans wissenschaftlich und fachlich zu begleiten. Der Auftrag beinhaltete insgesamt drei Arbeitspakete: 1. Neuberechnung von Zielszenarien Die für die Erreichung der Klimaneutralität unter Einhaltung des 1,5-Grad- Budgets erforderlichen Zielpfade der Reduktion von Treibhausgasen wurden ausgehend vom aktuellen Stand neu berechnet (vgl. Anlage 4, Kapitel 2 und Anlage 3, Kapitel 2). Folgende zentrale Erkenntnisse lassen sich aus der Neuberechnung ableiten: • Die Szenarienberechnungen zeigen, dass sehr hohe THG- Einsparungen und damit einhergehend höchst ambitionierte – teilweise nur theoretisch denkbare – Annahmen notwendig sind, um das Szenario der Klimaneutralität 2035 unter Einhaltung des 1,5-Grad-Budgets berechnen zu können.Seite 4 von 271 Seite 5Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) • Selbst unter Ausschöpfung dieses Ambitionsniveaus können die Klimaziele lediglich durch zusätzliche Kompensationsmaßnahmen erreicht werden. Die natürlichen Senken verfügen dafür über unzureichendes Potenzial – für eine technische Kompensation fehlen bisher umsetzbare Lösungen. • Die notwendigen Einsparungen und dahinter liegenden Annahmen erscheinen nur durch ein umfassendes und stark beschleunigtes Maßnahmenpaket annähernd realisierbar. Dies sind u. a. eine Vervielfachung von Sanierungsquote, Errichtung von Erneuerbaren Energien-Anlagen und Ausbau von Strom- und Wärmenetzen, Verlagerung des motorisierten Individualverkehrs auf den Umweltverbund, Hebung von Suffizienzpotenzialen in Haushalten, Wirtschaft und Verwaltung. Um diesen Erkenntnissen und Annahmen zu folgen und aktuelle Erkenntnisse zu berücksichtigen, wurden die Ziele der Handlungsfelder und Handlungsschwerpunkte angepasst und präzisiert (vgl. Anlage 3, Kapitel 3). Der Anspruch war auch, die Zielformulierung vom Umfang her zu kürzen und zu fokussieren. 2. Analyse und Bewertung des Arbeitsprogramms In diesem Arbeitspaket wurden die von der Verwaltung zur Fortschreibung entwickelten Steckbriefe mithilfe der im Projekt „Instrumente für die kommunale Klimaschutzarbeit (IkKa)“ entwickelten IkKa-Methodik analysiert und gutachterlich bewertet (vgl. Anlage 4, Kapitel 3). Die Methodik wurde vom Ifeu, dem Klimabündnis und dem Leipziger Institut für Energie GmbH mit einer Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz für die Anwendung in Kommunen entwickelt. Ziel der Bewertung ist die Priorisierung von Strategien und Ableitung wirkungsvollster Maßnahmen, die Darstellung kommunaler Handlungsspielräume und die Identifikation von Lücken. Die Analyse ergab, dass sich besonders wirkungsvolle Maßnahmen in zwei Kategorien unterteilen lassen: Maßnahmen, die die Grundlagen schaffen und Maßnahmen, deren Aktivitäten auf eine direkte Treibhausgasminderung abzielen (vgl. Liste in Anhang 4). Diese Bewertung stellt einen Baustein für die Ressourcenplanung des Arbeitsprogramms dar, vgl. Abschnitt Aufgabenkritik. Hierbei sei darauf hingewiesen, dass die Verwaltung für die Ressourcenplanung eine ganzheitliche Betrachtung zugrunde legen wird, um im Rahmen des kommenden Doppelhaushalts mit den verfügbaren Ressourcen größte Wirkung zu entfalten. Die Priorisierung kann von der gutachterlichen Bewertung in Anlage 4 ggf. abweichen, da bspw. Personalkapazitäten und Handlungsmöglichkeiten der Verwaltung für die kommenden zwei Jahren berücksichtigt werden. Dabei kommt das ifeu zu dem Schluss, dass das Arbeitsprogramm in seiner Gesamtheit zentrale Handlungsfelder mit hohem Treibhausgasminderungspotenzial adressiert und vorhandene kommunale Handlungsspielräume wirksam nutzt. Betont wird jedoch auch, dass die Maßnahmen konsequent umgesetzt, Ressourcen zielgerichtet eingesetzt und Weiterentwicklungsoptionen schrittweise aufgegriffen und die PrioritätenSeite 5 von 271 Seite 6Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) regelmäßig überprüft werden sollten. Die Verwaltung hat die gutachterliche Einschätzung zu Lücken des Arbeitsprogramms (vgl. Kapitel 3.3.2 und 4.3 in Anlage 4) geprüft. Wo es möglich war, wurden die Steckbriefe des bestehenden Arbeitsprogramms entsprechend angepasst, um Lücken zu schließen. Einige gutachterliche Vorschläge wurden nicht weitergeführt, da diese aufgrund der bisherigen Entwicklung in Bonn nicht darstellbar wären. 3. Identifikation von systemischen Zusammenhängen und Maßnahmenbündeln Um die Orientierung und Priorisierung innerhalb des vielfältigen Arbeitsprogramms zu erleichtern, wurde der Auftrag erteilt, anhand definierter Wirkziele sogenannte Maßnahmenbündel zu identifizieren. Neben der Klimawirkung wurden dabei auch die soziale bzw. wirtschaftliche Resilienz und das Transformationspotenzial aller Maßnahmen abgeschätzt (vgl. Anlage 4, Kapitel 4). Hierbei wurde deutlich, dass Maßnahmen zum Teil in enger Wechselwirkung und Abhängigkeit zueinander stehen und unterschiedliche Funktionen im Arbeitsprogramm erfüllen. Ermöglichende Maßnahmen schaffen wichtige Voraussetzungen, verstärkende Maßnahmen können Geschwindigkeit, Akzeptanz und Legitimation erhöhen, verstetigende Maßnahmen haben eine langfristige Wirkung – bspw. durch Multiplikationseffekte (vgl. Liste in Anlage 4). So können Maßnahmen mit verhältnismäßig geringer durch die Kommune direkt beeinflussbarer Klimawirkung (Scope 1) eine wichtige Funktion erfüllen, damit andere Maßnahmen, die auf Aktivitäten Dritter abzielen, ihre Wirkung (Scope 2 und 3) entfalten können. Dies betrifft insbesondere Maßnahmen, die Grundlagen schaffen (siehe 2. Analyse und Bewertung des Arbeitsprogramms). Ein Beispiel hierfür sind Aktivierung von Freiflächen und Optimierung von Genehmigungsprozessen als Voraussetzung für einen hinreichend schnellen Ausbau von Erneuerbaren Energien-Anlagen. Aus diesen Gründen empfiehlt die wissenschaftlich-fachliche Begleitung, Maßnahmen des Arbeitsprogramms nicht isoliert, sondern als Teil eines Wirkungsgefüges zu betrachten, zu priorisieren und zu steuern. Eine besondere Bedeutung bzw. Sonderrolle kommt hierbei den Maßnahmen der Strom- und der Wärmewende zu, die daher separat betrachtet wurden. Fazit Abschließend stellt die wissenschaftlich-fachliche Begleitung im Rahmen ihres Auftrags fest, • dass Klimaneutralität zwar weiterhin rechnerisch möglich ist, • jedoch nur unter höchst ambitionierten – teilweise nur theoretisch denkbaren – Annahmen, • Kompensationsmaßnahmen erfordert, für die es bisher keine Lösungen gibt, • das bisherige Arbeitsprogramm zur Zielerreichung nicht hinreichend ist, • und hierfür eine kontinuierliche Weiterentwicklung desSeite 6 von 271 Seite 7Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Arbeitsprogramms sowie die Mitwirkung der gesamten Stadtgesellschaft, von Bund, Land und der EU erforderlich ist. Beteiligungsverfahren An der Ausarbeitung des Arbeitsprogramms für 2026 bis 2028 waren die Bonner*innen in drei Stufen beteiligt: Am 11. Juli 2025 fand ein Zukunftsforum mit ca. 80 zufällig gelosten Bürger*innen statt, welches sich explizit der Fortschreibung des Klimaplans widmete (Klimaplan-Steckbrief 1.3.1.1). Auch in den Klimavierteln fanden bzw. finden zusätzliche Zukunftsforen statt (DS 240301). Hinweis: Die Anlage 5 - Ergebnisse Bürgerbeteiligung Arbeitsprogramm 2026-2028 - ist digital unter https://bonn-macht- mit.de/sites/default/files/files/klimaplan-bonn-ergebnisse- buergerbeteiligung-arbeitsprogramm-2026-2028.PDF einsehbar. In 16 Untergruppen erhielten die Teilnehmenden einen Überblick über die Ausgangslage im jeweiligen Handlungsfeld und die bisherige Planung. Anschließend gaben sie der Verwaltung 574 konkrete Anregungen zu Herausforderungen, Chancen und Lücken im Arbeitsprogramm mit (vgl. Anlage 5, Teil 1). Diese wurden von den zuständigen Stellen innerhalb der Verwaltung geprüft und, wo sinnvoll und möglich, in die Steckbriefentwürfe übernommen. Bonner Akteur*innen wurden nach Ausarbeitung aller Steckbriefe am 26. September 2025 beteiligt. Hierfür wurden zivilgesellschaftliche Organisationen und Unternehmen aus Bonn und dem direkten Umland eingeladen. 50 Teilnehmende diskutierten direkt mit zuständigen Mitarbeiter*innen der Verwaltung und gaben Hinweise zur Fortschreibung des Arbeitsprogramms. Abschließend hatten alle Bonner*innen noch die Gelegenheit, die ausgearbeiteten Steckbriefe auf www.bonn-macht-mit.de online einzusehen und Rückmeldung zu geben (vgl. Anlage 5, Teil 2). Gefragt wurde, wie wichtig die Maßnahme für das individuelle Klimaschutz-Engagement und für die Erreichung des Klimaneutralitätsziels ist. Zusätzlich gab es die Möglichkeit, in einem Freitextfeld ergänzende Hinweise zu geben. Auch diese wurden geprüft und bei der finalen Überarbeitung der Steckbriefe bzw. ihrer Umsetzung berücksichtigt. Klimabeirat Der Klimabeirat ist aus dem bisherigen Klimaschutzbeirat hervorgegangen und berät seit November 2025 Verwaltung und Politik als Prozessbeirat viermal im Jahr bei strategischen Fragestellungen rund um Klimaschutz und Klimaanpassung (DS 252557). Entsprechend der strategischen Ausrichtung sind im Klimabeirat Entscheidungsträger*innen und Persönlichkeiten mit Bezug zu Klimaschutz und Klimaanpassung vertreten (Mitgliederliste auf bonn.de/klimabeirat). Der Beirat wurde im Prozess der Fortschreibung konsultiert: Er hat sich mitSeite 7 von 271 Seite 8Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Ergebnissen der wissenschaftlich-fachlichen Begleitung zur Fortschreibung des Klimaplans befasst (siehe oben, Analyse und Bewertung des Arbeitsprogramms) und der Verwaltung hinsichtlich der Bewertung aller Steckbriefe im Rahmen der Aufgabenkritik wertvolle Hinweise gegeben (siehe oben). Eine weitere Konsultation zum fortzuschreibenden Arbeitsprogramm ist im Vorfeld der Haushaltsberatungen nach der Sommerpause vorgesehen. Hinweis der Verwaltung Wie aus der Vorlage ersichtlich, entfaltet der Beschluss finanzielle Auswirkungen und erfolgt vorbehaltlich der weiteren Prüfung im Rahmen des laufenden Projektes zur Aufgabenkritik und der Aufstellung des Haushaltsplanentwurfes 2027/2028 sowie der mittelfristigen Finanzplanung. Der Bonner Klimaplan wird dezentral in allen Dezernaten der Verwaltung umgesetzt. Folglich werden auch die erforderlichen Finanzmittel durch alle beteiligten Ämter und Dezernate dezentral beplant und bewirtschaftet. Die zur Umsetzung erforderlichen finanziellen Ressourcen werden im Rahmen des Haushaltsplanentwurfs 2027/2028 sowie, wenn erforderlich, in separaten Beschlussfassungen zu den einzelnen Aktivitäten dargestellt. Anlage/n 1 Anlage 1: Übersicht Arbeitsprogramm (öffentlich) 2 Anlage 2: Arbeitsprogramm 2026-2028 (öffentlich) 3 Anlage 3: Zielpfad und Ziele (öffentlich) 4 Anlage 4: Bericht wissenschaftlich-fachliche Begleitung (öffentlich)Seite 8 von 271 Übersicht Arbeitsprogramm des Klimaplans 2026 - 2028 Stand 26.05.2026 Steckbrief Nr. bisher (AP 23- 25) Steckbrief Nr. neu (AP 26-28) Handlungsfeld Steckbrieftitel neu (AP 26-28) Steckbrieftitel bisher (sofern abweichend zu aktuellem Titel) Laufzeit Start Laufzeit Ende Umgang mit dem Steckbrief Erläuterung zu Umgang in der Fortschreibung Feder- führung Amt Feder-führung Dezernat Personalressource (vorhanden/ bedingt vorhanden/ nicht vorhanden/ konsolidiert) Ergänzung durch kWP- Umsetzungssstrategie 1.1.2.4. 1.1.1. Governance Prozess- und Projektsteuerung im Klimaschutz Steuerung des Klimaschutzprozesses 2023 2035 wird fortgeschrieben Es wurden inhaltliche Konkretisierungen vorgenommen, die sich aus der Umsetzung ergeben haben. Der Steckbrief bleibt in seiner Zielrichtung und in seinem Umfang erhalten. 67-4 III vorhanden 1.1.2.3. 1.1.2. Governance Monitoring, Controlling und Reporting des Klimaplans auf Basis von Wirkungsindikatoren Monitoring, Controlling und Reporting des Klimaplans auf Basis von Wirkungsindikatoren 2023 2035 wird fortgeschrieben Es wurden inhaltliche Konkretisierungen vorgenommen, die sich aus der Umsetzungund dem Beschluss zum kommunalen Wärmeplan ergeben haben. Der Steckbrief bleibt in seiner Zielrichtung und in seinem Umfang erhalten. 67-4 III vorhanden D-6-01: Integration des Kartenwerks der kommunalen Wärmeplanung und der Flächenanalyse 1.1.3. Governance Qualifizierungsprogramm Klimaschutz 2026 2035 neu Bedarf an Schulung im Bereich EE- Recht und -Technik identifiziert (vgl. kWP- Umsetzungsstrategie E-2-01). Niederschwellige Schulung für MA der Verwaltung soll Breiten- /Multiplikationswirkung erzeugen. Vorhandenes Wissen soll über Wissensmanagement ämterübergreifend verfügbar gemacht werden. noch offen noch offen vorhanden E-2-01: Aufbau und Nutzung von Expertise zu EE-Recht und - technik 1.1.2.2. 1.1.4. Governance Fördermittelmanagement – Koordination der Akquisetätigkeiten Koordination Fördermittel(kredit)management 2023 2035 wird fortgeschrieben Steckbrief wird inhaltlich weitgehend unverändert fortgeschrieben. Die Software fömi.kommunal soll zukünftig ein Monitoring des Akquise-Erfolgs ermöglichen. I-1 I vorhanden 1.1.5. Governance Green Bonds 2026 2035 neu Steckbrief wurde neu ins Arbeitsprogramm aufgenommen und basiert auf DS 253381 und DS 253381-01 ST. 20-0 II vorhanden 1.1.3.1. 1.1.6. Governance Kommunikationsstrategie Klimaplan 2024 2035 wird fortgeschrieben Eine Kommunikationsstrategie wurde entwickelt und die Verstetigung und Weiterentwicklung bereits realisierter Maßnahmen steht im Fokus des Steckbriefs (u.a. DS 240469 und DS 253091). 67-4 III vorhanden 1.1.7. Governance Bonn als Vorreiter- und Modellstadt auf dem Weg zur Klimaneutralität durch internationale Vernetzung und Zusammenarbeit 2026 2035 neu Die Aktivität ist eine laufende Maßnahme der Stadtverwaltung des Amtes für Internationales und globale Nachhaltigkeit. Der Steckbrief wurde in das Arbeitsprogramm aufgenommen, um Synergien zu anderen Maßnahmen zu heben. Die Maßnahmen bleiben in ihrer Zielrichtung und ihrem Umfang erhalten. 02 OB vorhanden 1.1.1.1. 1.1.8. Governance Bonner Klimabefragung Bürger*innenbefragungen zur Klimaneutralität 2023 2035 wird fortgeschrieben Steckbrief wird inhaltlich weitgehend unverändert fortgeschrieben. 67-4 III vorhanden 1.1.9. Governance Nachhaltige Durchführung öffentlicher Veranstaltungen - 2026 2035 neu Der Steckbrief ist aus der Aufteilung des ehemligen Steckbriefs "Mobilitätsmanagement an Kitas und Schulen, städtischen Einrichtungen und bei Veranstaltungen" entstanden. Die Trennung erfolgte, da sich das inhaltliche Vorgehen bei den Themenkomplexten stark unterscheidet und daher bei der bisherigen Steckbriefumsetzung Veranstaltungen nicht berücksichtigt werden konnten. Das Thema nachhaltige Veranstaltungen wird nun im neuen Steckbrief ganzheitlich betrachtet und ist neben dem Mobilitätsthema um Planung, Kommunikation, Abfall, Catering, Energie/Klimaschutz, Wasser/Sanitär und Barrierefreiheit ergänzt. Die Aktivität ist eine laufende Maßnahme der Stadtverwaltung. 33-51 I vorhanden 1.1.2.1. 1.1.X Governance Etablierung Instrumente Multiprojektmanagement 2023 2028 abgeschlossen Der Steckbrief ist abgeschlossen. Instrumente zum Portfoliomanagement wurden eingeführt (siehe DS: 230799 und DS: 252616); die Nutzung und Steuerung des Klimaschutzprozesses durch die etablierten Instrumente für Multiprojektmanagement und Portfoliomanagement werden im weiteren im Rahmen des Steckbriefs 1.1.1 "Prozess- und Projektsteuerung im Klimaschutz " bearbeitet. 1.2.1.1. 1.2.1. Governance Programm klimaneutraler Konzern inkl. klimaneutrale Stadtverwaltung Programm klimaneutrale Stadtverwaltung etablieren 2023 2035 wird fortgeschrieben Es wurden inhaltliche Konkretisierungen vorgenommen, die sich aus der Umsetzung ergeben haben. Der Steckbrief bleibt in seiner Zielrichtung und in seinem Umfang erhalten. 67-4 II vorhandenSeite 9 von 271 Übersicht Arbeitsprogramm des Klimaplans 2026 - 2028 Stand 26.05.2026 Steckbrief Nr. bisher (AP 23- 25) Steckbrief Nr. neu (AP 26-28) Handlungsfeld Steckbrieftitel neu (AP 26-28) Steckbrieftitel bisher (sofern abweichend zu aktuellem Titel) Laufzeit Start Laufzeit Ende Umgang mit dem Steckbrief Erläuterung zu Umgang in der Fortschreibung Feder- führung Amt Feder-führung Dezernat Personalressource (vorhanden/ bedingt vorhanden/ nicht vorhanden/ konsolidiert) Ergänzung durch kWP- Umsetzungssstrategie 1.2.3.1 1.2.2. Governance Verwaltungsinterne Kommunikation und Vernetzung fördern 2023 2035 wird fortgeschrieben Steckbrief wird inhaltlich weitgehend unverändert fortgeschrieben. Die Maßnahmen bleiben in ihrer Zielrichtung und ihrem Umfang erhalten. 13 - Stab OB vorhanden 1.2.1.2. 1.2.X. Governance Klimaschutzrelevanzprüfung 2023 2035 keine Fortschreibung Es wurden Prozesse in der Verwaltung etabliert, die Klimarelevanz in den Beschlüssen der Verwaltung berücksichtigen und klimarelevante Beschlüsse priorisieren (z.B. Etablierung eines dezernatsübergreifenden Lenkungsausschusses Klima, Verankerung von Klimarelevanten Prüfschritten z.B. in der Bauleitplanung und weiteren planerischen Verfahren). Es ist notwendig eine individuelle Betrachtung vorzunehmen, wie Klimaschutz berücksichtigt werden kann bzw. welche klimarelevanten Auswirkungen verschiedene Planungsalternativen haben. Für das Handlungsfeld Gebäude wurde dafür z.B. die Bonner Standards für klimafreundlichen Neubau weiterentwickelt. Im Rahmen des Projektportfolios zum Klimaplan werden Projekte und Maßnahmen mit hoher Klimaschutzwirkung gebündelt und im Rahmen der Haushaltsplanung entsprechend priorisiert. Ein einfaches Berechnungstool zur Klimarelevanz aller Verwaltungsvorlagen, beispielsweise mit einem Ampelsystem, stellt aus Sicht der Verwaltung kein angemessen informatives System zur Entscheidungshilfe dar, gleichzeitig stellt ein solches System einen hohen bürokratischen Aufwand dar. Vielmehr ist es notwendig, Prozesse zu etablieren, welche Klimaschutz schon bei der Planung von Maßnahmen berücksichtigt und nicht erst als Abschlussbewertung im Rahmen der Vorlagenerstellung. Mit dem IkKa-Maßnahmenplane wurde im August 2025 im Rahmen eines anderen Steckbriefes ein Online-Tool beschafft, das es der Stadtverwaltung ermöglicht, die THG- Minderung von Klimaschutzmaßnahmen zu bewerten und effektive kommunale Handlungsmöglichkeiten zu identifizieren. Die Implementierung der Prozesse zur Berücksichtigung der Klimarelevanz wird zukünftig im Rahmen des Steckbriefs "1.1.2.4 Steuerung des Klimaschutzprozesses" weiterbearbeitet. 1.3.1.1. 1.3.1. Governance Mitwirkung am gesamtstädtischen Transformationsprozess Beteiligung und Mitwirkung beim gesamtstädtischen Transformationsprozess 2023 2035 wird fortgeschrieben Bei diesem Steckbrief wurden inhaltliche Konkretisierungen entsprechend DS 240301 vorgenommen, die sich aus der bisherigen Umsetzung ergeben haben. Der Steckbrief bleibt in seiner Zielrichtung erhalten. 01-5 OB vorhanden 2.1.1.1. 2.1.1. Gesellschaft Klimaviertel Klimaviertel im Quartier – Räume für Innovation, Vernetzung und neues Handeln 2023 2035 wird fortgeschrieben Bei diesem Steckbrief wurden inhaltliche Konkretisierungen entsprechend DS 240301 vorgenommen, die sich aus der Umsetzung ergeben haben. Der Steckbrief bleibt in seiner Zielrichtung und seinem Umfang erhalten. 01-5 OB vorhanden 2.1.2.3. 2.1.2. Gesellschaft Projektförderung für sozial und ökologisch nachhaltige zivilgesellschaftliche Vorhaben 2025 2035 wird fortgeschrieben Im Steckbrief wurden inhaltliche Konkretisierungen vorgenommen und ging mit Stellenbesetzung Ende 2024 dann 2025 in die Initialisierung. 67-4 III vorhanden 2.1.2.2. 2.1.X Gesellschaft Kampagne Abfallvermeidung und Mülltrennung 2023 2025 keine Fortschreibung Diese Maßnahme wird durch die BonnOrange umgesetzt und ist nicht direkt in der Stadtverwaltung verortet. Der Steckbrief wird daher im Arbeitsprogramm des Stadtverwaltung nicht fortgeschrieben. Klimaschutzaktivitäten von BonnOrange sind Teil des Aktionsprogramms Klimaneutraler Konzern (Steckbrief 1.2.1) 2.2.1.1. 2.2.1. Gesellschaft Schulische Klimabildung Schulische Klima-Bildung zu Ernährung, Konsum und klimaschonendem Verhalten 2024 2035 wird fortgeschrieben Es wurden inhaltliche Konkretisierungen vorgenommen, die sich aus der Umsetzung des Steckbriefs ergeben haben. Eine klarere Trennung in schulische und außerschulische Bildungsangebote wurde im Rahmen der Fortschreibung durchgeführt. 67-2 III konsolidiert 2.2.1.2. 2.2.2. Gesellschaft Außerschulische Klima- und Nachhaltigkeitsbildung und lebenslanges Lernen Schulische und außerschulische Nachhaltigkeitsbildung, lebenslanges Lernen 2024 2035 wird fortgeschrieben Es wurden inhaltliche Konkretisierungen vorgenommen, die sich aus der Umsetzung des Steckbriefs ergeben haben. Eine klarere Trennung in schulische und außerschulische Bildungsangebote wurde im Rahmen der Fortschreibung durchgeführt. 67-2 III vorhanden 2Seite 10 von 271 Übersicht Arbeitsprogramm des Klimaplans 2026 - 2028 Stand 26.05.2026 Steckbrief Nr. bisher (AP 23- 25) Steckbrief Nr. neu (AP 26-28) Handlungsfeld Steckbrieftitel neu (AP 26-28) Steckbrieftitel bisher (sofern abweichend zu aktuellem Titel) Laufzeit Start Laufzeit Ende Umgang mit dem Steckbrief Erläuterung zu Umgang in der Fortschreibung Feder- führung Amt Feder-führung Dezernat Personalressource (vorhanden/ bedingt vorhanden/ nicht vorhanden/ konsolidiert) Ergänzung durch kWP- Umsetzungssstrategie 2.3.1.1. 2.3.1. Gesellschaft Förderung von Nachhaltigkeits-Projekten und -Veranstaltungen im Sport Förderung von Nachhaltigkeits- Projekten und -Veranstaltungen im Bereich Sport und Kultur 2023 2035 wird fortgeschrieben Bei diesem Steckbrief wurden inhaltliche Konkretisierungen vorgenommen (s. DS 221491, 231488, 253380). Das Projekt und die dazugehörigen Mittel zur Umsetzung des Reuterpark- Festes wird aus dem Steckbrief 2.3.2.1 übertragen. 52 IV bedingt vorhanden 2.3.1.2. 2.3.2 Gesellschaft Im Bereich Kultur Maßnahmen und Projekte für den Klimaschutz entwickeln und umsetzen - 2023 2035 wird fortgeschrieben Es wurden inhaltliche Aktualisierungen vorgenommen, die sich aus der Umsetzung des Steckbriefs ergeben haben. Der Steckbrief bleibt in seiner Zielrichtung und in seinem Umfang erhalten. IV IV vorhanden 2.3.2.1. 2.3.X. Gesellschaft Gemeinsames Regiebuch "Kultur und Nachhaltigkeit" entwickeln und auf dieser Grundlage beraten, weiterbilden, vernetzen" 2024 2035 abgeschlossen Die Nachhaltige Kulturstrategie wurde erstellt und vom Rat beschlossen DS 241601. Der Steckbrief wird deshalb nicht fortgeschrieben. Die Umsetzung wurde in die beiden Steckbriefe zu Klimaschutz in Kultur und Sport integriert. 3.1.1.1. 3.1.1. Wirtschaft Pilotprojekt für klimafreundliche Beschaffung Verbindliche Klimaschutzkriterien bei der Beschaffung 2026 2027 wird fortgeschrieben Der Steckbrief wird inhaltlich aktualisiert fortgeschrieben, die Federführung wechselt vom Referat Vergabedienste zum SGB. Der Umfang wurde von "verbindlichen Kriterien" auf ein "Pilotprojekt" reduziert. SGB OB bedingt vorhanden 3.2.2.1. 3.2.1 Wirtschaft Gebietsmanagement für Klimaschutz & - anpassung in Gewerbegebieten 2024 2030 wird fortgeschrieben Steckbrief wird inhaltlich weitgehend unverändert fortgeschrieben. 03-2 OB vorhanden 5.3.2.3. 3.2.2. Wirtschaft Offensive für klimarelevante Ausbildungen und Fachbetriebe Fachbetriebe und Ausbildungsberufe zum Klima-Umbau der Stadt fördern 2023 2025 keine Fortschreibung Das geplante Angebot (Aufklärung von Jugendlichen über Klimaberufe) ist mit Blick auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis als Haushaltskonsolidierungsbeitrag verzichtbar; Maßnahmen der Berufsorientierung werden ohnehin von Schulen, den Strukturen von KAoA (Kein Abschluss ohne Anschluss) und der Arbeitsagentur geleistet 3.2.4.1. 3.3.1 Wirtschaft Beratungs- und Informationsangebote für Unternehmen Beratungs- und Informationsangebote für Start-Ups und Bestandsunternehmen 2024 2035 wird fortgeschrieben Steckbrief wird inhaltlich weitgehend unverändert fortgeschrieben. 03-2 OB vorhanden 3.3.2.1. 3.3.2. Wirtschaft Förderung betriebliches Mobilitätsmanagement in Bonner Unternehmen und Institutionen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis Betriebliches Mobilitätsmanagement bei der Stadt Bonn ausbauen 2023 2035 wird fortgeschrieben Der Steckbrief wird inhaltlich aktualisiert fortgeschrieben. Das ehemalige Programm "Jobwärts" wird nun unter dem Namen "moveBonn" fortgeführt, s. DS 252904. 61-3 III vorhanden 3.4.1.1. 3.3.3. Wirtschaft Klimapartnerschaften Wirtschaft Klimapartnerschaft mit Gewerbe und Industrie 2023 2035 wird fortgeschrieben Der Steckbrief wird fortgeschrieben und inhaltlich aktualisiert entsprechend des Beschlusses DS: 241042 fortgeschrieben. 03 OB vorhanden 3.5.1.1. 3.5.1 Wirtschaft Bonner Gebäude-Materialkataster Urban Mining 2026 2035 wird fortgeschrieben Wurde durch Änderungsantrag bis zur nächsten Fortschreibung zurückgestellt und nun wieder eingebracht. Ansatzpunkte zur Ko-Finanzierung bietet z.B. das Programm Circular Economy – CircularCities.NRW. SGB OB nicht vorhanden 3.6.1.1. 3.6.1 Wirtschaft Stärkung der örtlichen Landwirtschaft und Ernährung: Potenzialanalyse, Informationskampagne, Förderprogramm und neue Ernährungsräume Stärkung der örtlichen Landwirtschaft und Ernährung: Potenzialanalyse, Informationskampagne, Förderprogramm und neue Ernährungsräume 2025 2028 wird fortgeschrieben Steckbrief wurde auf Basis verschiedener Beteiligungsformate inhaltlich ergänzt und aktualisiert und soll Ende 2025 in die Umsetzung gehen. 67-4 III vorhanden 3Seite 11 von 271 Übersicht Arbeitsprogramm des Klimaplans 2026 - 2028 Stand 26.05.2026 Steckbrief Nr. bisher (AP 23- 25) Steckbrief Nr. neu (AP 26-28) Handlungsfeld Steckbrieftitel neu (AP 26-28) Steckbrieftitel bisher (sofern abweichend zu aktuellem Titel) Laufzeit Start Laufzeit Ende Umgang mit dem Steckbrief Erläuterung zu Umgang in der Fortschreibung Feder- führung Amt Feder-führung Dezernat Personalressource (vorhanden/ bedingt vorhanden/ nicht vorhanden/ konsolidiert) Ergänzung durch kWP- Umsetzungssstrategie 4.1.1.1. 4.1.1. Gebäude Strategie für klimaneutralen Gebäudebestand 2023 2035 wird fortgeschrieben Steckbrief wird inhaltlich weitgehend unverändert fortgeschrieben. SGB OB vorhanden D-1-02 (keine inhaltlichen Ergänzungen) 4.1.1.2. 4.1.2. Gebäude Ausbau und Verstetigung Energiemanagement Ausbau Energiemanagement 2023 2035 wird fortgeschrieben Steckbrief wird inhaltlich weitgehend unverändert fortgeschrieben. Der Steckbrieftitel wurde präzisiert. Die Maßnahmen bleiben in ihrer Zielrichtung und ihrem Umfang erhalten. SGB OB vorhanden 4.2.1.1. 4.2.1. Gebäude Klimagerechte Innenentwicklung und Nachverdichtung Umsetzungsstrategie systematischer Erschließung der Flächenoptimierungspotentiale 2023 2030 wird fortgeschrieben Steckbrief bildet ebenfalls einen Tätigkeitsschwerpunkt der Stadt im Handlungsfeld „Wohnen in Bonn“ (DS Nr. 253313). 61-1 III vorhanden 4.2.1.2. 4.2.2. Gebäude Beratungsangebote zur optimierten Wohnraumnutzung Initiative flächensparendes Wohnen 2023 2030 wird fortgeschrieben Es wurden inhaltliche Konkretisierungen vorgenommen, die sich aus der Beratung mit Stakeholdern ergeben haben. Der Steckbrief bleibt in seiner Zielrichtung und in seinem Umfang erhalten. noch offen noch offen bedingt vorhanden D-5-04: Einrichtung einer Beratungsstelle mit verschiedenen Angeboten zur Optimierung der Wohnraumnutzung 4.2.2.1. 4.2.3 Gebäude Strategie für integrierte und klimafreundliche Quartiere der Stadt Bonn (klimafreundliche Quartiersstrategie) – Implementation und Umsetzung Entwicklung einer interdisziplinären Umsetzungsstrategie für die integrierte, klimafreundliche Quartiersentwicklung 2024 2035 wird fortgeschrieben Steckbrief baut auf der "klimafreundlichen Quartiersstrategie" auf (Steckbrief 4.2.2.1.; DS 252980). Es wurden inhaltliche Konkretisierungen vorgenommen, die sich aus den Vorarbeiten ergeben haben. 61-1 / 67-4 III vorhanden A-1-02: Gebiete mit besonderem Sanierungsbedarf identifizieren und auf Ebene von integrierten Handlungskonzepten berücksichtigen 4.2.2.2. 4.2.X Gebäude Umsetzung integrierter Quartierskonzepten (25%) Umsetzung integrierter energetischer Quartierskonzepte 2026 2035 keine Fortschreibung Wird zusammengefasst mit 4.2.2.2. zum Steckbrief 4.2.3. A-1-02: Gebiete mit besonderem Sanierungsbedarf identifizieren und auf Ebene von integrierten Handlungskonzepten berücksichtigen 4.3.1.1. 4.3.1. Gebäude Beratungsangebote und Informationskampagnen der Bonner Energie Agentur e.V. Zielgruppenspezifische Beratung- und Unterstützung - Quartiersbüros 2024 2035 wird fortgeschrieben Erweiterung um Maßnahmen des kommunalen Wärmeplanes; Zusammenlegung aller Aktivitäten der Bonner Energie Agentur zu 4.3.1. BEA BEA vorhanden D-5-03: Konzeption einer Ausbildung ehrenamtlicher Multiplikator*innen D-5-02: Beratung generalisieren/clustern als Online- Tool "Sanierungs-Check" 4.3.1.3. 4.3.2. Gebäude Förderprogramm für die sozialverträgliche energetische Bestandssanierung 2024 2029 wird fortgeschrieben Der Steckbrief wird fortgeschrieben, entsprechend der in 2025 beschlossenen Förderrichtlinie (DS 253056); die nächsten Schritte sind Implementierung, Evaluierung und ggf. Überarbeitung des Förderprogrammes. 67-4 III vorhanden D-2-01 (keine inhaltlichen Ergänzungen) 4.2.2.4. 4.3.X Gebäude Kampagne „Einfach.Warm.Zuhause.“ Initiative Sparen jetzt! 2024 2027 keine Fortschreibung Der Steckbrief wird fortgeschrieben und wurde mit dem Steckbrief 4.3.1. zusammengelegt, Inhalte und Finanzmittel sind dort eingeflossen. D-2-02: "Ich heize ohne Öl/Gas"- Prämie 4.3.1.2. 4.3.X Gebäude Fokusinitiative Unterstützung privater Vermieter*innen und Wohnungseigentümergemeinschaften & Beratung zum städtischen Förderprogramm Bestandssanierung Fokusinitiative Unterstützung privater Vermieter*innen und WEG 2024 2035 keine Fortschreibung Der Steckbrief wird fortgeschrieben und wurde mit dem Steckbrief 4.3.1. zusammengelegt, Inhalte und Finanzmittel sind dort eingeflossen. 4.3.2.1. 4.3.X Gebäude Kooperationsvereinbarung mit der gewerblichen Wohnungswirtschaft (Neubau und Bestand) 2024 2025 keine Fortschreibung Die Aufgabe ist bei Amt 61 verankert, insbesondere in Form der Bonner Wohnbaukonferenz. 4.2.2.3. 4.4.1. Gebäude Energieleitlinien: Weiterentwicklung bezüglich Bestandserhalt als strategischer Ansatz für nachhaltige Bauvorhaben Weiterentwicklung der Energieleitlinie Neubau zur Anwendung in der Bauleitplanung sowie bei der Vergabe städtischer Grundstücke 2023 2035 wird fortgeschrieben Der Steckbrief wird in aktualisierter Form fortgeschrieben. Nach Beschluss der novellierten Energieleitlinien im Jahr 2025 (DS 242211) ist die Erweiterung um das Thema Bestandserhalt im Fokus dieses Steckbriefs 67-4 III vorhanden 4Seite 12 von 271 Übersicht Arbeitsprogramm des Klimaplans 2026 - 2028 Stand 26.05.2026 Steckbrief Nr. bisher (AP 23- 25) Steckbrief Nr. neu (AP 26-28) Handlungsfeld Steckbrieftitel neu (AP 26-28) Steckbrieftitel bisher (sofern abweichend zu aktuellem Titel) Laufzeit Start Laufzeit Ende Umgang mit dem Steckbrief Erläuterung zu Umgang in der Fortschreibung Feder- führung Amt Feder-führung Dezernat Personalressource (vorhanden/ bedingt vorhanden/ nicht vorhanden/ konsolidiert) Ergänzung durch kWP- Umsetzungssstrategie 4.4.2. Gebäude Kohlenstoff binden im urbanen Raum: Holz als nachhaltiger Baustoff 2026 2028 neu Neuer Steckbrief; füllt eine inhaltliche Lücke im Klimaplan (CO2-Bindung durch Holz als Baustoff). 67-2 III vorhanden 4.5.2.1. 4.5.1. Gebäude Klimapartnerschaften mit Träger*innen sonstiger öffentlicher Gebäude 2024 2035 wird fortgeschrieben Im Zuge der Umsetzung im letzten Arbeitsprogramm wurde nach einer Bestandsanalyse eine Anpassung der Zielgruppe von großen Bestandshaltern vorgenommen. Zielgruppen sind nun kleine Träger*innen sonstiger öffentlicher Gebäude (Religionsgemeinschaften, Vereine, etc.). 67-4 III vorhanden 4.5.2.2. 4.5.X. Gebäude Klimaneutrale Gebäude im Dienstleistungssektor (tertiärer Sektor) 2024 2035 keine Fortschreibung Da die Stelle für die Umsetzung des Projekts konsolidiert wurde und ein externes Projekt der SWB durchgeführt wird, soll der Steckbrief abgebrochen werden. Für Austausch mit / Beratung von Gewerbekunden stehen 03-Wirtschaftsförderung und die Bonner EnergieAgentur e. V. jederzeit zur Verfügung. 5.1.1.1. 5.1.1 Energie Investitionsprogramm Wärmeversorgung Konzernliegenschaften 2023 2035 wird fortgeschrieben Steckbrief wird inhaltlich aktualisiert fortgeschrieben. SGB Stab Klima OB vorhanden D-1-01 (keine inhaltlichen Ergänzungen) 5.1.2.1. 5.1.2 Energie PV-Initiative Konzern Stadt Bonn 2023 2029 wird fortgeschrieben Steckbrief wird inhaltlich aktualisiert fortgeschrieben. SGB Stab Klima OB vorhanden 5.2.1.1. 5.2.1 Energie Fortschreibung Kommunale gesamtstädtische Wärmeplanung Kommunale gesamtstädtische Wärmeplanung 2023 2035 wird fortgeschrieben Der erste Bonner Wärmeplan (DS 252604) muss nach §25 Wärmeplanungsgesetz spätestens alle fünf Jahre fortgeschrieben werden. Die Aktivität startet 2028 mit Vergabe des Auftrags. 67-4 III vorhanden diverse 5.2.2.1. 5.2.2 Energie Analyse und Aktivierung von Flächen für EE- Anlagen und -speicher 2023 2030 wird fortgeschrieben Der Steckbrief wurde durch die SWB bearbeitet und wird nun um die Maßnahmen E-2-03 und A-2-01 der beschlossenen Umsetzungsstrategie des kommunalen Wärmeplans erweitert (DS 252604). In der Folge muss ein Wechsel der Federführung in die Verwaltung stattfinden. 61-1 / 67-4 III bedingt vorhanden E-2-03: Standardisiertes Vorgehen zu §2 EEG A-2-01: Strategie für EE- Potenzialflächen (B-3-01: Ausbau von PV) 5.2.3 Energie Kapazitätsaufbau und Digitalisierung in Planungs- und Genehmigungsbehörden 2026 2030 neu Dieser Steckbrief entspricht der Maßnahme E-2-02 aus der beschlossenen Umsetzungsstrategie des kommunalen Wärmeplans (DS 252604). noch offen III nicht vorhanden E-2-02: Beschleunigung und Kapazitätsaufbau in Planung und Genehmigung 5.2.1.2. 5.2.X. Energie Vertiefungsstudie Erneuerbare Energien 2023 2025 keine Fortschreibung Für Solarthermie/Photovoltaik, Windenergie, Biomasse und industrielle Abwärme liegen zur Beurteilung hinreichend aussagekräftige Studien vor (vgl. DS 231580). Wünschenswert wäre, die Erkenntnisse des Wärmeplans zum tiefen-geothermische Potenzial vertiefend zu untersuchen. Hierfür wären jedoch Investitionen für Probebohrungen notwendig, die den kommunalen Haushalt überfordern würden. Gemäß DS 222006-85 AA das Potenzial von Kleinwindkraftanlagen zu untersuchen ist aus Sicht der Verwaltung nicht zu empfehlen, da sie durch ihre geringe Energieausbeute und eingeschränkte Wirtschaftlichkeit (bspw. ggü. PV-Anlagen) kaum zur Erreichung der Ziele der Energiewende beitragen (sehr wohl aber Lehrmodelle in Bildungskontexten sein können). Möglichkeiten und Voraussetzungen für Energiespeicher sollten im Zuge konkreter Anlagen bzw. der Netzplanung untersucht werden. Vor diesem Hintergrund empfiehlt die Verwaltung Ressourcen auf die Umsetzung der Energiewende zu fokussieren. 5.2.1.3. 5.2.X. Energie Innovationsräume für alternative Wärmeversorgungskonzepte 2024 2035 keine Fortschreibung Keine Fortschreibung im Arbeitsprogramm der Verwaltung, da in Zuständigkeit des Stadtwerke-Konzerns 5Seite 13 von 271 Übersicht Arbeitsprogramm des Klimaplans 2026 - 2028 Stand 26.05.2026 Steckbrief Nr. bisher (AP 23- 25) Steckbrief Nr. neu (AP 26-28) Handlungsfeld Steckbrieftitel neu (AP 26-28) Steckbrieftitel bisher (sofern abweichend zu aktuellem Titel) Laufzeit Start Laufzeit Ende Umgang mit dem Steckbrief Erläuterung zu Umgang in der Fortschreibung Feder- führung Amt Feder-führung Dezernat Personalressource (vorhanden/ bedingt vorhanden/ nicht vorhanden/ konsolidiert) Ergänzung durch kWP- Umsetzungssstrategie 5.3.2.1. 5.3.1. Energie Förderprogramm ”Solares Bonn” Aktivierungsoffensive PV inkl. Förderprogramm 2025 2027 wird fortgeschrieben Der Steckbrief wird fortgeschrieben und läuft aufgrund der Haushaltskonsolidierung 2028 aus. 67-4 III vorhanden 5.3.2. Energie Pilotprojekte erneuerbare Stromerzeugung im Stadtgebiet Bonn 2026 2028 neu Dieser Steckbrief entspricht der Maßnahme B-3-01 aus der beschlossenen Umsetzungsstrategie des kommunalen Wärmeplans (DS 252604). 67-4 III vorhanden B-3-01: PV auf Gebäuden, Straßen und Freiflächen 5.3.1.1. 5.3.3. Energie Bürgerenergieprojekte fördern 2025 2035 wird fortgeschrieben Dieser Steckbrief wurde ergänzt um die Maßnahme D-2-02 der beschlossenen Umsetzungsstrategie des kommunalen Wärmeplans (DS 252604). 67-4 III vorhanden D-2-02: Förderung von gemeinschaftlichen Heizungslösungen 5.3.2.2. 5.3.X. Energie Solarkoordinierungsstelle 2023 2035 abgeschlossen Die Etablierung der Solarkoordinierungsstelle ist mit der Leitung des Sachgebiets 67-412 (Klimavorsorge) abgeschlossen. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen laufender und zukünftiger Klimaplan-Projekte wie u.a. Bürgerenergieprojekte fördern, Förderprogramm Solares Bonn oder Pilotprojekten erneuerbare Energien. 5.4.1. Energie Vorbereitende Planung von Wärmenetzen in allen geeigneten Teilgebieten 2026 2028 neu Dieser Steckbrief umfasst die Maßnahmen A-1-01, B-1-01 und C-1-02 der beschlossenen Umsetzungsstrategie des kommunalen Wärmeplans zusammen (DS 252604). noch offen III nicht vorhanden A-1-01: Ausweisung Versorgungsgebiete B-1-01: Machbarkeitsstudien für EE C-1-02: Konzept für Nahwärmenetze Interkommunale Zusammenarbeit 5.4.2. Energie Trassenplanung für Wärme- und Kältenetze 2026 2028 neu Dieser Steckbrief umfasst die Maßnahmen C-1-03, C-2-01 und C-6-01 der beschlossenen Umsetzungsstrategie des kommunalen Wärmeplans (DS 252604). noch offen III nicht vorhanden C-1-03: Optionen für enge Straßen C-2-01: Berücksichtigung Kältbedarfe C-6-01: Baustellenmanagement 5.4.3. Energie Prüfung kommunaler Einflussmöglichkeiten auf den Wärmenetz- Preis 2025 2026 neu Dieser Steckbrief entspricht der Maßnahme D-4-01 der beschlossenen Umsetzungsstrategie des kommunalen Wärmeplans zusammen (DS 252604). 67-4 III vorhanden D-4-01: Prüfung des Wärmenetz-Preises 5.4.2.1. 5.4.X Energie Beratung zum Förderprogramm für die sozialverträgliche energetische Bestandssanierung 2025 2035 keine Fortschreibung Der Steckbrief wird fortgeschrieben und wurde mit dem Steckbrief 4.3.1. zusammengelegt, Inhalte und Finanzmittel sind dort eingeflossen. D-5-01: Beratungspaket für Eigentümer*innen mit geringen Finanzmitteln 6.1.1.1. 6.1.1. Mobilität Betriebliches Mobilitätsmanagement bei der Stadt Bonn ausbauen 2023 2035 wird fortgeschrieben Es wurden inhaltliche Konkretisierungen vorgenommen, die sich aus der Umsetzung ergeben haben. Der Steckbrief bleibt in seiner Zielrichtung und in seinem Umfang erhalten. 10-3 OB vorhanden 6.1.1.2. 6.1.2. Mobilität Verstetigung, Etablierung und Ausweitung von Homeoffice und anderen Formen mobilen Arbeitens 2023 2035 wird fortgeschrieben Der Steckbrief wird inhaltlich aktualisiert fortgeschrieben. Es finden sich in dem Steckbrief außer klimarelevanten Themen insbesondere Organisations- und Digitalisierungsthemen. 10-02 OB vorhanden 6.2.1 Mobilität Aufstellung eines Sustainable Urban Mobility Plan (SUMP) neu Dieser neue Steckbrief fußt auf der europäischen TEN-V-Verordnung (Transeuropäische Verkehrsnetze). Laut dieser ist Bonn als eine von 27 Städten in NRW verpflichtet, bis Ende 2027 einen SUMP aufzustellen. Damit verknüpft sind Ressourcenbedarfe. 61 III nicht vorhanden 6.2.1.1. 6.2.2 Mobilität Verkehrs- und Mobilitätskonzepte für innerstädtische Quartiere Konzept zur Schaffung, Wiederherstellung und Erhalt verkehrssparender Siedlungsstrukturen 2023 2035 wird fortgeschrieben Der Steckbrief hat eine neue Schwerpunktausrichtung. Der perspektivische Mittelbedarf hat sich im Steckbrief erhöht. 61-32 III vorhanden 6Seite 14 von 271 Übersicht Arbeitsprogramm des Klimaplans 2026 - 2028 Stand 26.05.2026 Steckbrief Nr. bisher (AP 23- 25) Steckbrief Nr. neu (AP 26-28) Handlungsfeld Steckbrieftitel neu (AP 26-28) Steckbrieftitel bisher (sofern abweichend zu aktuellem Titel) Laufzeit Start Laufzeit Ende Umgang mit dem Steckbrief Erläuterung zu Umgang in der Fortschreibung Feder- führung Amt Feder-führung Dezernat Personalressource (vorhanden/ bedingt vorhanden/ nicht vorhanden/ konsolidiert) Ergänzung durch kWP- Umsetzungssstrategie 6.1.1.3. 6.2.3. Mobilität Mobilitätsmanagement an Kitas und Schulen Mobilitätsmanagement an Kitas und Schulen städtischen Einrichtungen und bei Veranstaltungen 2023 2035 wird fortgeschrieben Der Steckbrief hat eine neue Schwerpunktausrichtung; der Fokus liegt hier nun auf Kitas und Schulen. Das Thema nachhaltige Veranstaltungen wird in einem neuem Steckbrief 1.1.9 Nachhaltige Durchführung öffentlicher Veranstaltungen mit Zuständigkeit bei Amt 33 formuliert. 61-33 III bedingt vorhanden 6.2.4 Mobilität Überplanung der Fuß- sowie Radinfrastruktur im Rahmen von Straßenumbaumaßnahmen 2026 2029 neu Ziel des neuen Steckbriefs ist die Optimierung der bestehenden Prozesse verbunden mit einer stärkeren Verankerung in den bestehenden Strukturen. Der hinterlegte Stellenanteil wird für die Planung der Signaltechnik/FGÜ benötigt. 66-VA III bedingt vorhanden 6.2.5 Mobilität Regionale Mobilität: Ausbau des P&R-/ B&R-Angebots 2026 2035 neu Der Steckbrief füllt eine bisherige Lücke im Arbeitsprogramm und nimmt das Thema regionale Mobilität in den Fokus. S. DS 253391. 61-0 III vorhanden 6.3.1.1. 6.3.1. Mobilität Qualitative Verbesserung und quantitativer Ausbau des ÖPNV-Angebotes 2023 2035 wird fortgeschrieben Es wurden inhaltliche Konkretisierungen vorgenommen, die sich aus der Umsetzung ergeben haben. Der Steckbrief bleibt in seiner Zielrichtung erhalten. Der hinterlegte Ressourcenbedarf hat sich perspektivisch sowohl finanziell als auch personell erhöht. 61-31 III bedingt vorhanden 6.3.2.1. 6.3.2. Mobilität Qualitative und quantitative Verbesserung der Bedingungen für den Radverkehr 2023 2035 wird fortgeschrieben Es wurden inhaltliche Konkretisierungen vorgenommen, die sich aus der Umsetzung ergeben haben. Der Steckbrief bleibt in seiner Zielrichtung erhalten. 61-33 III bedingt vorhanden 6.3.2.2. 6.3.3. Mobilität Parkraummanagement und Quartiersparken 2023 2035 wird fortgeschrieben Es wurden inhaltliche Konkretisierungen vorgenommen, die sich aus der Umsetzung ergeben haben. Der Steckbrief bleibt in seiner Zielrichtung erhalten. 61-32 III vorhanden 6.3.2.3. 6.3.4. Mobilität Qualitative und quantitative Verbesserung der Bedingungen für den Fußverkehr 2023 2035 wird fortgeschrieben Es wurden inhaltliche Konkretisierungen vorgenommen, die sich aus der Umsetzung ergeben haben. Der Steckbrief bleibt in seiner Zielrichtung und im Umfang erhalten. 61-33 III bedingt vorhanden 6.3.3.1 6.3.5. Mobilität Kommunales Mobilitätsmanagement für vernetzte alternative Mobilitätsangebote innerhalb Bonns Flächendeckender Ausbau von Mobilstationen 2023 2035 wird fortgeschrieben Der bisherige Fokus auf Mobilstationen wird im Rahmen der Fortschreibung des Steckbriefs geweitet auf alle Sharing-Angebote angewendet. 61-33 III konsolidiert 6.3.3.2. 6.3.X. Mobilität Mobilitätsapp für Bonn und die Region 2023 2035 keine Fortschreibung Der Steckbrief wird durch die SWB umgesetzt und ist Teil des Aktionsprogramms Klimaneutraler Konzern (durch Stadtratsbeschluss DS: 242117 nicht von der Stadt gefördert). 6.4.3.1. 6.4.1. Mobilität Konzeptuelle Planung und Organisation urbaner Wirtschaftsverkehre Optimierung urbaner Wirtschaftsverkehre 2023 2035 wird fortgeschrieben Der Steckbrief wurde grundlegend überarbeitet und in seiner Zielrichtung neu ausgestaltet. 61-32 III vorhanden 6.5.1.1. 6.5.1. Mobilität Förderung der Ladeinfrastruktur für E- Mobilität im öffentlichen und halböffentlichen Raum Förderung Ausbau öffentlicher, halb- öffentlicher und privater Ladeinfrastruktur 2023 2035 wird fortgeschrieben Es wurden inhaltliche Konkretisierungen vorgenommen, die sich aus der Umsetzung ergeben haben. Der Steckbrief bleibt in seiner Zielrichtung erhalten. 61-32 III vorhanden 7.1.1.2. 7.1.1. Kompensation Erstaufforstung Schleifenfelsweg 2023 2026 wird fortgeschrieben Projekt läuft entsprechend DS 231692 und wird weitgehen unverändert fortgeschrieben. 67-6 III vorhanden 7Seite 15 von 271 Übersicht Arbeitsprogramm des Klimaplans 2026 - 2028 Stand 26.05.2026 Steckbrief Nr. bisher (AP 23- 25) Steckbrief Nr. neu (AP 26-28) Handlungsfeld Steckbrieftitel neu (AP 26-28) Steckbrieftitel bisher (sofern abweichend zu aktuellem Titel) Laufzeit Start Laufzeit Ende Umgang mit dem Steckbrief Erläuterung zu Umgang in der Fortschreibung Feder- führung Amt Feder-führung Dezernat Personalressource (vorhanden/ bedingt vorhanden/ nicht vorhanden/ konsolidiert) Ergänzung durch kWP- Umsetzungssstrategie 7.1.2. Kompensation Umsetzung natürlicher CO₂-Senken in der Praxis 2026 2035 neu Der Steckbrief ergibt sich inhaltlich aus dem Steckbrief 7.1.1.1 (Potenzialstudie natürliche CO2-Senken) des Arbeitsprogramms 2023-2025 und beschäftigt sich mit der Umsetzung der in der Potenzialstudie empfohlenen Maßnahmen. 67-4 III vorhanden 1.1.2.5. 7.1.3. Kompensation Naturkapitalfonds zur Mobilisierung privater Mittel und Flächen für Klimaschutz, Klimaanpassung und Biodiversität Implentierung Klima-Fonds 2024 2035 wird fortgeschrieben Der Steckbrief wurde inhaltlich entsprechend der Beschlussvorlage DS 253186 konkretisiert und dem vom Handlungsfeld Kompensation zugeordnet (zuvor Handlungsfeld Governance, 1.1.2.5 Implementierung Klima-Fonds). 67-4 III vorhanden 7.1.1.1. 7.1.X Kompensation Potenzialstudie natürliche CO2-Senken 2024 2025 abgeschlossen Projekt wurde bis Anfang 2026 umgesetzt und abgeschlossen (DS 260847). 7.1.1.3. 7.1.X Kompensation Förderung Obstbäume 2023 2023 abgeschlossen Projekt wurde umgesetzt und ist abgeschlossen. 7.2.1.1. 7.2.1 Kompensation Kompensation nicht vermeidbarer THG- Emissionen durch Bonner Unternehmen 2027 2035 wird fortgeschrieben Der Steckbrief wurde zurückgestellt bis 2027 (DS 222006-62) und wird inhaltlich weitgehend unverändert fortgeschrieben. 03-2 OB bedingt vorhanden 7.3.1.1. 7.3.1. Kompensation Potenzialstudie technische Kompensation und Speicherung 2026 2027 wird fortgeschrieben Steckbrief wurde noch nicht begonnen und wird inhaltlich weitgehend unverändert fortgeschrieben. noch offen III vorhanden 8Seite 16 von 271 Bonner Klimaplan Arbeitsprogramm 2026 bis 2028Seite 17 von 271 Bonner Klimaplan Arbeitsprogramm 2026 - 2028 Inhalt Inhalt ........................................................................................................................................... 2 Handlungsfeld 1 Governance ........................................................................................................ 5 1.1 Transformation als Managementaufgabe der Stadt Bonn ............................................................. 6 1.1.1 Prozess- und Projektsteuerung im Klimaschutz ................................................................... 6 1.1.2 Monitoring, Controlling und Reporting des Klimaplans auf Basis von Wirkungsindikatoren ..... 8 1.1.3 Qualifizierungsprogramm Klimaschutz .............................................................................. 10 1.1.4 Fördermittelmanagement – Koordination der Akquisetätigkeiten ........................................ 13 1.1.5 Green Bonds ................................................................................................................... 15 1.1.6 Kommunikationsstrategie Klimaplan ................................................................................ 17 1.1.7 Bonn als Vorreiter- und Modellstadt auf dem Weg zur Klimaneutralität durch internationale Vernetzung und Zusammenarbeit ............................................................................................. 20 1.1.8 Bonner Klimabefragung .................................................................................................... 22 1.1.9 Nachhaltige Durchführung öffentlicher Veranstaltungen .................................................... 24 1.2 Transformation als Organisations- und Planungsaufgabe im Konzern Stadt Bonn ....................... 26 1.2.1 Programm klimaneutraler Konzern inkl. klimaneutrale Stadtverwaltung .............................. 26 1.2.2 Verwaltungsinterne Kommunikation und Vernetzung fördern ............................................. 28 1.3 Transformation in zivilgesellschaftlicher Verantwortung ............................................................ 30 1.3.1 Mitwirkung am gesamtstädtischen Transformationsprozess .............................................. 30 Handlungsfeld 2 Gesellschaft ..................................................................................................... 32 2.1 Klimaschutz im Alltag .............................................................................................................. 33 2.1.1 Klimaviertel ..................................................................................................................... 33 2.1.2 Projektförderung für sozial und ökologisch nachhaltige zivilgesellschaftliche Vorhaben ...... 36 2.2 Klimaschutz und Bildung ......................................................................................................... 38 2.2.1 Schulische Klimabildung .................................................................................................. 38 2.2.2 Außerschulische Klima- und Nachhaltigkeitsbildung und lebenslanges Lernen ................... 40 2.3 Klimaschutz in Kultur und Freizeit ............................................................................................ 43 2.3.1 Förderung von Nachhaltigkeits-Projekten und -Veranstaltungen im Sport ........................... 43 2.3.2 Im Bereich Kultur Maßnahmen und Projekte für den Klimaschutz entwickeln und umsetzen 47 Handlungsfeld 3 Wirtschaft ....................................................................................................... 49 3.1 Stadt als Vorbild: Die klimaneutrale Verwaltung ........................................................................ 50 3.1.1 Pilotprojekt für klimafreundliche Beschaffung ................................................................... 50 3.2 Klimaschutz, Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung .................................................... 52 3.2.1 Gebietsmanagement für Klimaschutz & -anpassung in Gewerbegebieten ........................... 52 3.3 Gewerbe, Handel, Dienstleistung sowie Industrie ..................................................................... 54 3.3.1 Beratungs- und Informationsangebote für Unternehmen .................................................... 54 3.3.2 Förderung betriebliches Mobilitätsmanagement in Bonner Unternehmen und Institutionen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis ............................................................................................... 56 3.3.3 Klimapartnerschaften Wirtschaft ...................................................................................... 59Seite 18 von 271 Bonner Klimaplan Arbeitsprogramm 2026 - 2028 3 3.5 Abfall- und Kreislaufwirtschaft ................................................................................................. 61 3.5.1 Bonner Gebäude-Materialkataster Urban Mining ............................................................... 61 3.6 Landwirtschaft, Agrar- und Ernährungswirtschaft ...................................................................... 63 3.6.1 Stärkung der örtlichen Landwirtschaft und Ernährung: Potenzialanalyse, Informationskampagne, Förderprogramm und neue Ernährungsräume ....................................... 63 Handlungsfeld 4 Gebäude .......................................................................................................... 66 4.1 Stadt als Vorbild: Kommunale Gebäude und Anlagen ................................................................ 67 4.1.1 Strategie für klimaneutralen Gebäudebestand .................................................................. 67 4.1.2 Ausbau und Verstetigung Energiemanagement .................................................................. 70 4.2 Integrierte klimafreundliche Stadt- und Quartiersentwicklung ................................................... 72 4.2.1 Klimagerechte Innenentwicklung und Nachverdichtung ..................................................... 72 4.2.2 Beratungsangebote zur optimierten Wohnraumnutzung ..................................................... 75 4.2.3 Strategie für integrierte und klimafreundliche Quartiere der Stadt Bonn (klimafreundliche Quartiersstrategie) – Implementation und Umsetzung ............................................................... 77 4.3 Sanierung und Umbau im Gebäudebestand ............................................................................. 80 4.3.1 Beratungsangebote und Informationskampagnen der Bonner Energie Agentur e.V. ............. 80 4.3.2 Förderprogramm für die sozialverträgliche energetische Bestandssanierung ...................... 85 4.4 Klimaneutraler Wohngebäudeneubau ...................................................................................... 87 4.4.1 Energieleitlinien: Weiterentwicklung bezüglich Bestandserhalt als strategischer Ansatz für nachhaltige Bauvorhaben ......................................................................................................... 87 4.4.2 Kohlenstoff binden im urbanen Raum: Holz als nachhaltiger Baustoff ................................. 89 4.5 Klimaneutrale Nichtwohngebäude ........................................................................................... 92 4.5.1 Klimapartnerschaften mit Träger*innen sonstiger öffentlicher Gebäude.............................. 92 Handlungsfeld 5 Energie ............................................................................................................ 94 5.1 Stadt als Vorbild: Energieversorgung und -erzeugung im kommunalen Einflussbereich ............... 95 5.1.1 Investitionsprogramm Wärmeversorgung Konzernliegenschaften ....................................... 95 5.1.2 PV-Initiative Konzern Stadt Bonn ....................................................................................... 97 5.2 Beschleunigung klimagerechte Energieplanung ........................................................................ 99 5.2.1 Fortschreibung Kommunale gesamtstädtische Wärmeplanung .......................................... 99 5.2.2 Analyse und Aktivierung von Flächen für Erneuerbare Energien-Anlagen und -Speicher...... 103 5.2.3 Kapazitätsaufbau und Digitalisierung in Planungs- und Genehmigungsbehörden .............. 107 5.3 Lokal und erneuerbar erzeugte Energie ................................................................................... 109 5.3.1 Förderprogramm ”Solares Bonn” .................................................................................... 109 5.3.2 Pilotprojekte erneuerbare Stromerzeugung im Stadtgebiet Bonn ...................................... 112 5.3.3 Bürgerenergieprojekte fördern ........................................................................................ 116 5.4 Dekarbonisierte Wärmeversorgung ........................................................................................ 118 5.4.1 Vorbereitende Planung von Wärmenetzen in allen geeigneten Teilgebieten ....................... 118 5.4.2 Trassenplanung für Wärme- und Kältenetze .................................................................... 121 5.4.3 Prüfung kommunaler Einflussmöglichkeiten auf den Wärmenetz-Preis ............................. 124 Handlungsfeld 6 Mobilität ........................................................................................................ 126Seite 19 von 271 Bonner Klimaplan Arbeitsprogramm 2026 - 2028 4 6.1 Stadt als Vorbild: Mobiler Konzern Stadt Bonn ........................................................................ 127 6.1.1 Betriebliches Mobilitätsmanagement bei der Stadt Bonn ausbauen .................................. 127 6.1.2 Verstetigung, Etablierung und Ausweitung von Homeoffice und anderen Formen mobilen Arbeitens ............................................................................................................................... 130 6.2 Beschleunigte klimagerechte Verkehrsplanung und Mobilitätskonzepte................................... 132 6.2.1 Aufstellung eines Sustainable Urban Mobility Plan (SUMP) ............................................... 132 6.2.2 Verkehrs- und Mobilitätskonzepte für innerstädtische Quartiere ....................................... 134 6.2.3 Mobilitätsmanagement an Kitas und Schulen .................................................................. 136 6.2.4 Überplanung der Fuß- sowie Radinfrastruktur im Rahmen von Straßenbaumaßnahmen..... 138 6.2.5 Regionale Mobilität: Ausbau des P&R/B&R-Angebots ....................................................... 140 6.3 Verkehrsvermeidung und -verlagerung im Personenverkehr .................................................... 142 6.3.1 Qualitative Verbesserung und quantitativer Ausbau des ÖPNV-Angebotes ........................ 142 6.3.2 Qualitative und quantitative Verbesserung der Bedingungen für den Radverkehr ............... 146 6.3.3 Parkraummanagement und Quartiersparken ................................................................... 149 6.3.4 Qualitative und quantitative Verbesserung der Bedingungen für den Fußverkehr ............... 151 6.3.5 Kommunales Mobilitätsmanagement für vernetzte alternative Mobilitätsangebote innerhalb Bonns .................................................................................................................................... 154 6.4 Verkehrsvermeidung und -verlagerung im Wirtschafts- und Güterverkehr ................................. 157 6.4.1 Konzeptuelle Planung und Organisation urbaner Wirtschaftsverkehre .............................. 157 6.5 Klimaschonende Antriebe und Kraftstoffe ............................................................................... 159 6.5.1 Förderung der Ladeinfrastruktur für E-Mobilität im öffentlichen und halböffentlichen Raum159 Handlungsfeld 7 Kompensation ............................................................................................... 161 7.1 Grüne Infrastruktur zur CO ₂-Bindung...................................................................................... 162 7.1.1 Erstaufforstung Schleifenfelsweg.................................................................................... 162 7.1.2 Umsetzung natürlicher CO₂-Senken in der Praxis............................................................. 164 7.1.3 Naturkapitalfonds zur Mobilisierung privater Mittel und Flächen für Klimaschutz, Klimaanpassung und Biodiversität .......................................................................................... 166 7.2 Kompensation auf Unternehmensebene ................................................................................ 168 7.2.1 Kompensation nicht vermeidbarer THG-Emissionen durch Bonner Unternehmen.............. 168 7.3 Technische Systeme - CO ₂-Kompensation und Speicherung ................................................... 170 7.3.1 Potenzialstudie technische Kompensation und Speicherung ............................................ 170Seite 20 von 271 Bonner Klimaplan Arbeitsprogramm 2026 - 2028 5 Handlungsfeld 1 GovernanceSeite 21 von 271 Bonner Klimaplan Arbeitsprogramm 2026 - 2028 6 1.1 Transformation als Managementaufgabe der Stadt Bonn 1.1.1 Prozess- und Projektsteuerung im Klimaschutz Handlungsfeld Handlungsschwerpunkt 1 Governance 1.1 Transformation als Managementaufgabe der Stadt Bonn Laufzeit Start: begonnen Ende: 2035 Beschreibung Die Stadtverwaltung Bonn etabliert ein umfassendes Steuerungs- und Monitoringsystem für Prozesse und Projekte zur Erreichung der Klimaneutralität. Ziel ist eine transparente, effiziente und zielgerichtete Umsetzung des Bonner Klimaplans. Dazu gehören Verwaltungsprozesse, die die Klimarelevanz von Beschlüssen systematisch berücksichtigen und entsprechende Vorhaben priorisieren. Zentrales Instrument ist die Projektportfoliosteuerung, die mithilfe der Software Sciforma in der Verwaltung implementiert wurde. Damit wird das Projektportfolio des Klimaplans übersichtlich koordiniert und gesteuert. Der Lenkungsausschuss Klima fungiert als verwaltungsseitiges Steuerungsgremium, priorisiert Projekte und steuert bei Zielabweichungen nach. Das Portfolio bildet zugleich die Grundlage für die transparente externe Berichterstattung. Die Aktivitäten dieses Steckbriefs sind eng mit der Entwicklung von Wirkungsindikatoren und der regelmäßigen Klimaplanberichterstattung (Steckbrief 1.1.2) verknüpft. Die Programmsteuerung im Handlungsfeld Governance bildet die zentrale Koordinierungseinheit innerhalb der Verwaltung und sorgt für eine klare Orientierung und Verbindlichkeit in den kommunalen Strukturen. Dies ist auch für Investitionsentscheidungen der städtischen Tochtergesellschaften wesentlich. Der Klimaplan und das Arbeitsprogramm Klimaschutz wird regelmäßig fortgeschrieben – einschließlich Zielpfaden, Personal- und Ressourcenplanung – unter Einbeziehung aller relevanten Akteure innerhalb und außerhalb der Verwaltung. Die einzelnen Maßnahmen werden laufend und über ihre Umsetzungsbeschlüsse fortgeschrieben. Eine Gesamtfortschreibung inkl. wissenschaftlicher Begleitung sollte erneut im Jahr 2029 erfolgen. Meilensteine Bereits erreichte Meilensteine seit 2023: • Aufnahme aller Projekte in das digitale Projektportfolio Klimaschutz als Basis zur Steuerung der Klimaplan-Steckbriefe. • Start des Statusberichtsprozesses mit Auswertung und erstem Portfoliobericht an den Lenkungsausschuss Klima.Seite 22 von 271 Bonner Klimaplan Arbeitsprogramm 2026 - 2028 7 • Veröffentlichung und Weiterentwicklung der Jahresberichte 2023 und 2024 zu Aktivitäten und Fortschritten des Klimaplans. Nächste Meilensteine im Rahmen des Steckbriefs: • Halbjährliche Statusabfrage aller Projekte mit Auswertung und Portfoliobericht inkl. Entscheidungsbedarfen. • Automatisierung und Optimierung des Projektportfolios und der Jahresberichterstattung. • Prüfung der Anbindung des Portfoliostatus an den Klimakompass, um öffentliche Transparenz zu schaffen. • Vorbereitung der Fortschreibung des Klimaplans Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes Der Steckbrief sichert und fördert die zügige Umsetzung des Klimaplans durch kontinuierliche Beobachtung, Bewertung und Steuerung der Maßnahmen. Zielgruppe(n) Stadtverwaltung Relevante Beschlüsse/ Mitteilungen • DS 252660 - Bonner Klimaplan 2035: Jahresbericht 2 (2024) Synergien mit folgenden Steckbriefen/ Projekten 1.1.2 Monitoring, Controlling und Reporting des Klimaplans auf Basis von Wirkungsindikatoren 1.1.8 Bonner Klimabefragung 1.2.1 Programm klimaneutraler Konzern inkl. klimaneutrale Stadtverwaltung 1.3.1 Mitwirkung am gesamtstädtischen Transformationsprozess Federführung Verwaltung Dezernat: III Fachamt und Abteilung: 67-4 Amt für Umwelt und Stadtgrün Umweltvorsorge und -Planung Beteiligte (Konzern Stadt) Fachamt und Abteilung: alle Dezernate Personalaufwand und Finanzierung ☒ Durch vorhandene Stelle(n) gedeckt. ☐ Die Beantragung von Fördermitteln ist geplant. ☐ Es sind keine (Haushalts-) Mittel erforderlich.Seite 23 von 271 Bonner Klimaplan Arbeitsprogramm 2026 - 2028 8 1.1.2 Monitoring, Controlling und Reporting des Klimaplans auf Basis von Wirkungsindikatoren Handlungsfeld 1 Governance Handlungsschwerpunkt 1.1 Transformation als Managementaufgabe der Stadt Bonn Laufzeit Start: begonnen Ende: 2035 Beschreibung Der Steckbrief zielt darauf, auf Basis von Wirkungsindikatoren ein transparentes Monitoring- und Reportingsystem zu entwickeln, das ein zielgerichtetes Controlling des Klimaplans ermöglicht. Dafür werden Zielkorridore festgelegt, indem übergeordnete und teilbezogene Klimaschutzziele präzise auf gesamtstädtischer und handlungsfeldbezogener Ebene formuliert werden. Der Fortschritt zur Klimaneutralität wird durch ein passgenaues System von Indikatoren und Kennwerten beobachtet, die nach Relevanz und Verfügbarkeit ausgewählt und über ein öffentlich zugängliches Klima-Dashboard dargestellt werden. Das Monitoring des kommunalen Wärmeplans und seiner Maßnahmen wird integriert und bildet die Grundlage für dessen Fortschreibung nach § 25 WPG (5.2.1). Die Wirkung wird regelmäßig geprüft, indem Indikatoren mit den Ziel- und Reduktionspfaden abgeglichen werden. So lassen sich wichtige Erkenntnisse für die Steuerung ableiten. Ein automatisiertes Reporting über das Dashboard ermöglicht eine kontinuierliche Beobachtung der Zielerreichung. Ergänzend werden das Kartenwerk der Wärmeplanung und die Flächenanalyse für Erneuerbare-Energien-Anlagen in einen Bonner Online-Wärme-Atlas integriert. Ein jährlicher Monitoringbericht stellt Aktivitäten und Fortschritte dar. Ab 2027 umfasst der Steckbrief die Lizenzgebühren für den Klimaschutz-Planer; zudem wird der Einsatz von KI für das Monitoring geprüft und bei Eignung der Politik zur Entscheidung vorgelegt. Meilensteine Bereits erreichte Meilensteine seit 2023: • Der Bonner Klimakompass ist online und bildet die Grundlage für die technische Integration des Klimaschutzmonitorings – inklusive Veröffentlichung der jährlichen BISKO-Bilanz und Reduktionspfade. • Ein Set an Wirkungsindikatoren für alle Handlungsfelder wurde entwickelt und für Energie, Mobilität und Gebäude veröffentlicht. • Der jährliche Klimaplan-Statusbericht (Jahresbericht) wurde etabliert.Seite 24 von 271 Bonner Klimaplan Arbeitsprogramm 2026 - 2028 9 Nächste Meilensteine im Rahmen des Steckbriefs: • Integration weiterer Wirkungsindikatoren aller Handlungsfelder sowie Kartendarstellungen des kommunalen Wärmeplans in das Dashboard. • Optimierung des Klimakompasses für mobile Endgeräte. • Der Klimaplan-Jahresbericht basiert künftig neben Tätigkeitsbeschreibung und Projektportfolio auch auf Wirkungsindikatoren und dem Grad der Zielerreichung. Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes • Die jährliche BISKO-Bilanz und regelmäßig aktualisierte Wirkungsindikatoren machen Umsetzungserfolge transparent und ermöglichen eine Erfolgskontrolle beim Fortschritt zu den Klimazielen. • Die Fortschritte der Bonner Klimaschutzmaßnahmen werden für Politik und Stadtgesellschaft über ein Dashboard nachvollziehbar dargestellt und durch Presse-, Öffentlichkeitsarbeit sowie einen jährlichen Bericht kommuniziert. • Die Verwaltung wirkt als Vorbild, indem sie transparent arbeitet und die Wirkung ihrer zielorientierten Maßnahmen sichtbar macht. Zielgruppe(n) • In Bonn: Stadtverwaltung, Politik, Stadtgesellschaft, Medien • In zweiter Instanz: andere Kommunen, Wissenschaft Relevante Beschlüsse/ Mitteilungen • DS 252367 - Mitteilungsvorlage Energie- und Treibhausgasbilanz Bonn - Fortschreibung (2022) • DS 252660 - Mitteilungsvorlage Bonner Klimaplan 2035: Jahresbericht 2 (2024) • DS 252604 - Beschluss Wärmeplan (darin Anhang 5 Umsetzungsstrategie, hier: Maßnahme D-6-01) Synergien mit folgenden Steckbriefen/ Projekten Urban Data Plattform der Stadt Bonn Federführung Verwaltung Dezernat: III Fachamt und Abteilung: 67-4 Amt für Umwelt und Stadtgrün Umweltvorsorge und -Planung Beteiligte (Konzern Stadt) Fachamt und Abteilung: 62-4, 67-4, Stab-CDO Personalaufwand und Finanzierung ☒ Durch vorhandene Stelle(n) gedeckt. ☐ Die Beantragung von Fördermitteln ist geplant. ☐ Es sind keine (Haushalts-) Mittel erforderlich.Seite 25 von 271 Bonner Klimaplan Arbeitsprogramm 2026 - 2028 10 1.1.3 Qualifizierungsprogramm Klimaschutz Handlungsfeld 1 Governance Handlungsschwerpunkt 1.1 Transformation als Managementaufgabe der Stadt Bonn Laufzeit Start: begonnen Ende: 2035 Beschreibung Ausgangssituation Mit dem Klimaplan und dem kommunalen Wärmeplan kommen neue Aufgaben auf die Verwaltung zu, und bestehende Aufgaben verändern sich – etwa durch zusätzliche Planungsanforderungen, neue Abwägungsprozesse oder die aktive Akquise potenzieller Energieversorger. Rechtliche, planerische und technische Rahmenbedingungen entwickeln sich stetig weiter. Besonders in energiewirtschaftlichen und -rechtlichen Fragen besteht laut Fachämtern erheblicher Qualifizierungsbedarf. Da die Transformation zur klimaneutralen Stadt auch Fragen sozialer Gerechtigkeit aufwirft, müssen Fachämter Maßnahmen so ausgestalten, dass Akzeptanz gefördert und soziale Härten vermieden werden. Auch hierfür ist gezielter Wissensaufbau erforderlich. Für das Ziel einer klimaneutralen Verwaltung ist es notwendig, dass Mitarbeitende es mittragen und ihren Beitrag kennen. Klimaneutralität als Leitbild und Möglichkeiten klimafreundlichen Verwaltungshandelns sind bisher – insbesondere neuen Mitarbeitenden, Auszubildenden und Führungskräften – noch nicht ausreichend vertraut. Leitungen verfügen über Grundwissen, benötigen aber teils zusätzliche Umsetzungskompetenz. Um diese Bedarfe zu decken, umfasst der Steckbrief zwei Teilprojekte: Aufbau von Fachexpertise Fehlendes Wissen für die Umsetzung des Klimaplans wird identifiziert und bedarfsorientiert aufgebaut – zum Beispiel zu Energiewende, technischem und rechtlichem Know-how, Transformationswissen, Stadtentwicklung oder sozialer Gerechtigkeit. Schwerpunkte liegen auf rechtlich notwendigen und aufgabenspezifischen Fortbildungen. Da Fachwissen teils vorhanden, aber nicht verfügbar ist, werden Wissensaustausch und - sicherung über zentrale Plattformen, Partner- oder Mentoringprogramme und themenbezogene Workshops gefördert. Bestehende Kanäle wie DrupalWiki oder das KlimaTisch-Netzwerk sind vorrangig zu nutzen. Eine jährliche Bedarfsabfrage in den Fachämtern kann Fortbildungsnotwendigkeiten ermitteln und Angebote ableiten. Angebotsorientierte Schulungen (Federführung 67-4) Breit angelegte Schulungen vermitteln Grundlagen zu Klimaschutz, klimafreundlichem Verwaltungshandeln und Klimaschutz als Teil der Konzernkultur. Sie orientieren sich an Prinzipien transformativer Bildung und am Bonner Verwaltungsalltag. Für Azubis und neueSeite 26 von 271 Bonner Klimaplan Arbeitsprogramm 2026 - 2028 11 Mitarbeitende wird geprüft, wie entsprechende Schulungen ins Onboarding bzw. in die Ausbildung integriert werden können. Mögliche Themen sind ressourcenschonendes Arbeiten, nachhaltiges Veranstaltungsmanagement und klimafreundliche Mobilität. Meilensteine Nächste Meilensteine im Rahmen des Steckbriefs: Projekt 1: Aufbau von Fachexpertise 1. Bestands- und Bedarfsermittlung im Austausch mit den Ämtern 2. Wissensmanagement und Transfer zwischen Fachämtern fördern 3. Definition von Anforderungen an Fachfort- und Weiterbildungen 4. Anbieter-Recherche (für Inhouse, aber auch externe Veranstaltungen) 5. Vergabe, Durchführung, Auswertung Beispiele für bereits bekannte Bedarfe: Im Bereich der Strom- und Wärmewende ist bspw. die folgende Expertise aufzubauen: u.a. Technologien für die Energiewende, z. B. Photovoltaik, Windenergieanlagen, Solarthermie, Geothermie, Großwärmepumpen, Speicher rechtlichen Rahmenbedingungen, z.B. EEG, EnWG, WPG, GEG, AVB-FernwärmeV, Umsetzung RED III und EU-Gasbinnenmarktrichtlinie in deutsches Recht Projekt 2: Angebotsorientierte Schulungen • Konzeptentwicklung für Schulungen (inhouse), Anbieter-Recherche, Vergabe, Durchführung, Auswertung Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes Fort- und Weiterbildungen vermitteln das nötige Know-how zur Umsetzung der Klimaplan- Maßnahmen und verankern Klimaschutz – etwa durch Schulungen für Azubis und neue Mitarbeitende – als festen Bestandteil des Verwaltungshandelns. Gezielte Personalentwicklung im Klimaschutz stärkt zugleich die Arbeitgeberattraktivität und sichert Fachkräfte. Zielgruppe(n) Mitarbeitende der Verwaltung: • Aufbau von Fachexpertise insbesondere für Klimaplan-Mitarbeitende sowie Planungs- und Genehmigungsbehörden, soweit mit Klimaschutz-relevanten Fragen befasst • Angebotsorientierte Schulungen insbesondere für Auszubildende, Führungskräfte, neue Mitarbeitende, interessierte Mitarbeitende Relevante Beschlüsse/ Mitteilungen • DS 252604 - Beschluss Wärmeplan (darin Anhang 5 Umsetzungsstrategie, hier: Maßnahme E-2-01)Seite 27 von 271 Bonner Klimaplan Arbeitsprogramm 2026 - 2028 12 Synergien mit folgenden Steckbriefen/ Projekten Klimaneutraler Konzern 1.2.2 Verwaltungsinterne Kommunikation und Vernetzung fördern 5.2.3 Kapazitätsaufbau und Digitalisierung in Planungs- und Genehmigungsbehörden Federführung Verwaltung Dezernat: I Fachamt und Abteilung: offen Beteiligte (Konzern Stadt) Fachamt und Abteilung: 10-123, 13- Stab IK; SWB, Fachämter mit Klimaplan-Mitarbeitenden Personalaufwand und Finanzierung ☒ Durch vorhandene Stelle(n) gedeckt. ☐ Die Beantragung von Fördermitteln ist geplant. ☐ Es sind keine (Haushalts-) Mittel erforderlich.Seite 28 von 271 Bonner Klimaplan Arbeitsprogramm 2026 - 2028 13 1.1.4 Fördermittelmanagement – Koordination der Akquisetätigkeiten Handlungsfeld 1 Governance Handlungsschwerpunkt 1.1 Transformation als Managementaufgabe der Stadt Bonn Laufzeit Start: begonnen Ende: 2035 Beschreibung Die Aktivität zielt darauf ab, die nationale und EU – weite Förderlandschaft zur Umsetzung von Klimaschutz-, und Nachhaltigkeitsmaßnahmen systematisch zu erfassen und geeignete Förderprogramme vor dem Hintergrund des Klima-Portfolios der Stadt Bonn zu sondieren. Das Fördermittelmanagement erfasst die Rahmenbedingungen zur Fördermittelbeantragung und unterstützt die Dezernate und Ämter bei der Beantragung von Fördermitteln (z. B. Zusammenfassungen, Word-Templates, Kostensätze). Die Software fömi.kommunal der Firma Robotron soll in allen Ämtern genutzt werden, sodass die Einträge regelmäßige Auswertungen zum aktuellen Stand und Änderungen in Fördermöglichkeiten, -anträgen, -absagen und -bewilligungen pro Handlungsbereich erlauben. Die Verantwortung der ordnungsgemäßen Umsetzung liegt bei den beantragenden Stellen. Meilensteine Bereits erreichte Meilensteine seit 2023: • Einführung einer Software für Fördermittelmanagement (Abschlusspräsentation im LADT am 15. Juli 2025) • Durchführung von Fördermittelwerkstätten (letzte Werkstatt am 17. Juli; darauffolgende Fördermittelwerkstatt ist in Vorbereitung); bislang haben 5 Fördermittelwerkstätten stattgefunden Nächste Meilensteine im Rahmen des Steckbriefs: • Teilnahme und Präsentation zum aktuellen Stand den eingeworbenen Fördermitteln innerhalb des Klima-Plans bei den Klima-Tischen • Regelmäßige Berichterstattung im Intranet zum Fördergeschehen (innerhalb und außerhalb des Klimaplans) in Bezug auf den Klimaplan Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes Die Umsetzung der städtischen Aktivitäten des Klimaplans kann nicht allein mit städtischen Haushaltsmitteln finanziert werden. Die systematische Akquise von Fördermitteln bzw. Förderkrediten ist Voraussetzung, um kommunale Projekte der Daseinsvorsorge stemmen zu können oder um Wirtschaftlichkeitslücken bei investiven Projekten zu schließen.Seite 29 von 271 Bonner Klimaplan Arbeitsprogramm 2026 - 2028 14 Zielgruppe(n) Da die Stadtförderung für die Unterstützung der Fachämter bei der Akquirierung von Fördermitteln zuständig ist, liegt der Fokus auf internen Akteuren. In begründeten Fällen werden auch externe Akteure unterstützt (z.B. BEA). Relevante Beschlüsse/ Mitteilungen • DS 220580 - Beschlussvorlage: Einleitung des Vergabeverfahrens – Ausschreibung/Vergabe/Beauftragung einer Software für das Fördermittelmanagement Synergien mit folgenden Steckbriefen/ Projekten 1.1.1 Prozess- und Projektsteuerung im Klimaschutz potenziell alle Klimaplanprojekte, für die Fördermittel eingeworben werden können Federführung Verwaltung Dezernat: I Fachamt und Abteilung: Dezernat I-1 Referat Stadtförderung Beteiligte (Konzern Stadt) Fachamt und Abteilung: - Personalaufwand und Finanzierung ☒ Durch vorhandene Stelle(n) gedeckt. ☐ Die Beantragung von Fördermitteln ist geplant. ☒ Es sind keine (Haushalts-) Mittel erforderlich.Seite 30 von 271 Bonner Klimaplan Arbeitsprogramm 2026 - 2028 15 1.1.5 Green Bonds Handlungsfeld 1 Governance Handlungsschwerpunkt 1.1 Transformation als Managementaufgabe der Stadt Bonn Laufzeit Start: begonnen Ende: 2035 Beschreibung Die Finanzierung kommunaler Investitionsmaßnahmen stellt für die Stadt Bonn aufgrund des ansteigenden Volumens eine wachsende Herausforderung dar. Vor diesem Hintergrund möchte die Verwaltung den Einsatz sogenannter Green/Social Bonds als ergänzendes Finanzierungsinstrument zu Kommunaldarlehen einsetzen. Green/Social Bonds sind Anleihen oder Schuldscheindarlehen, deren Mittel zweckgebunden in die Finanzierung von nachhaltigen Projekten mit positiven Klima- und Umwelt- bzw. sozialen Auswirkungen fließen. Die Verwaltung arbeitet daran, dass Bonn 2026 erstmals einen grünen Schuldschein am Kapitalmarkt platziert (DS 253381 und DS 253381-01 ST). Um den nachhaltigen Charakter der Investitionsmaßnahmen und die damit verbundenen Ziele zu bestätigen, ist eine externe Zertifizierung notwendig. Ziel ist es, vor allem neue Investoren zu erschließen und mit einem gestärkten Nachhaltigkeitsprofil attraktive Konditionen am Kapitalmarkt zu erhalten. Angestrebt wird ein Volumen von rund 100 bis 150 Millionen Euro. Für die Unterstützung der Platzierung am Kapitalmarkt, beim Rahmenwerk sowie der Bestätigung der Nachhaltigkeit der zu finanzierende Projekte durch eine federführende Bank oder ein Bankenkonsortium fallen vorab Kosten in Höhe von rund mindestens 120.000 Euro - maximal 320.000 EUR an. Diese zusätzlichen Kosten werden über den Zinsvorteil gegenüber einem herkömmlichen Schuldschein kompensiert. Meilensteine Bereits erreichte Meilensteine seit 2023: • Die Verwaltung hat die Voraussetzungen alternativer Finanzierungen sowie deren Vor- und Nachteile geprüft (DS 253381 und DS 253381-01 ST) Nächste Meilensteine im Rahmen des Steckbriefs: • In Abstimmung mit den Stadtwerken, der Städtischen Gebäudewirtschaft und weiteren Dienststellen bereitet die Verwaltung die Emission eines Green/Social Bond als Pilot in Form eines Schuldscheindarlehens vor. Geplant sind: Vorbereitende Gespräche mit potenziellen Konsortialbanken und Investoren sowie Durchführung einer Markterkundung auch in Bezug auf die Beauftragung eines externen Dienstleisters zur Bestätigung der Nachhaltigkeit. Entwicklung einer geeigneten „Verdingungsunterlage“ für die Konsortialbank sowie Bestätigung der Nachhaltigkeit durch eine Nachhaltigkeitsberatungsgesellschaft.Seite 31 von 271 Bonner Klimaplan Arbeitsprogramm 2026 - 2028 16 Entwicklung eines geeigneten rechtlichen und organisatorischen Rahmens (Rahmenwerk) für die Emission. Prüfung geeigneter Prozesse für die Auflegung eines Green/Social Bond sowie Projekte zur Refinanzierung. Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes Green Bonds bieten Kommunen die Möglichkeit neue Investorenkreise zu erschließen sowie strategische Nachhaltigkeitsziele mit innovativen Finanzierungswegen zu verbinden. In den letzten Jahren haben bereits Städte wie z.B. Hannover, München, Münster, Köln diesen Weg bestritten. Zielgruppe(n) Institutionelle oder professionelle Kapitalmarktanleger, Öffentlichkeit Relevante Beschlüsse/ Mitteilungen • DS 253381 und DS 253381-01 ST - Mitteilungsvorlagen zur Untersuchung alternativer Finanzierungsinstrumente zur Finanzierung nachhaltiger Projekte – Green/Social Bond Synergien mit folgenden Steckbriefen/ Projekten Klimaprojekte im Konzern Stadt Bonn Federführung Verwaltung Dezernat: II Fachamt und Abteilung: 20 Stadtkämmerei Beteiligte (Konzern Stadt) Fachamt und Abteilung: 67-4; SGB, SWB Personalaufwand und Finanzierung ☒ Durch vorhandene Stelle(n) gedeckt. ☐ Die Beantragung von Fördermitteln ist geplant. ☐ Es sind keine (Haushalts-) Mittel erforderlich.Seite 32 von 271 Bonner Klimaplan Arbeitsprogramm 2026 - 2028 17 1.1.6 Kommunikationsstrategie Klimaplan Handlungsfeld 1 Governance Handlungsschwerpunkt 1.1 Transformation als Managementaufgabe der Stadt Bonn Laufzeit Start: begonnen Ende: 2035 Beschreibung Eine wirkungsvolle Kommunikation ist entscheidend für das Gelingen des Klimaschutzes. Sie schafft Bewusstsein, vermittelt Orientierung und aktiviert Akteur*innen, gemeinsam auf das Ziel der Klimaneutralität hinzuarbeiten. Die Kommunikationsstrategie verfolgt zwei Ziele: Erstens die Rahmenkommunikation zum Klimaneutralitätsziel, zur Strategie und zum Stand der Umsetzung, um Akteur*innen gezielt zu informieren, zu motivieren und zu aktivieren. Zweitens die abgestimmte Kommunikation einzelner Klimaplanprojekte durch die jeweils zuständigen Stellen der Verwaltung. In den vergangenen drei Jahren wurde eine modulare Kommunikationsstrategie entwickelt und in verschiedenen Formaten umgesetzt. Künftig sollen neue Angebote entstehen, um zusätzliche Zielgruppen zu erreichen. Die Kooperation mit bestehenden Angeboten und weiteren Akteuren wird ausgebaut, um Synergien mit anderen Klimaplanaktivitäten zu nutzen. Ein geplantes Projekt ist der Aufbau einer digitalen „Pinnwand der Inspiration“, die gute Beispiele aus der Stadtgesellschaft sichtbar macht. Dabei ergeben sich Verknüpfungen mit bestehenden Maßnahmen wie Klima-Preis, Klimaviertel, Nachhaltigkeitshub und Kulturstrategie. Die Kommunikation von Erfolgen, guten Beispielen und dem Mehrwert von Klimaschutz war ein zentrales Anliegen aus der Bürgerbeteiligung – etwa im Zukunftsforum, der Fokusgruppe Klimabefragung und bei Bonn4Future. Meilensteine Bereits erreichte Meilensteine seit 2023: • Kommunikationsstrategie als Baukasten für einzelne Kommunikationsvorhaben entwickelt. • Grafische Grundlage für die Kommunikation aller Klimaschutz- und Klimaanpassungsthemen auf Basis des bestehenden SDG-Designs erstellt. • Realisierung verschiedener Formate/Produkte der Rahmenkommunikation, insbesondere zentrale Informationsplattform auf bonn.de rund ums Klima (in elf Sprachen verfügbar) Video und Broschüre zum Klimaplan (Broschüre in fünf Sprachen) praxisorientierte VHS-Reihe zum Klimaplan mit Kooperationspartnern der StadtgesellschaftSeite 33 von 271 Bonner Klimaplan Arbeitsprogramm 2026 - 2028 18 modulare Ausstellung zum Klimaplan, die an verschiedenen Orten der Stadt gezeigt und von Begleitprogramm flankiert wird Klima-Preis: Auszeichnung erfolgreicher Gruppenprojekte zum Klimaschutz in Bonn Nächste Meilensteine im Rahmen des Steckbriefs: • Verstetigung und Weiterentwicklung bereits realisierter Maßnahmen • Prüfung weiterer Kommunikationskanäle entsprechend den Ideen der Bürger*innenbeteiligung, z.B. WhatsApp-Kanal, Informationen vor Ort im Stadtbild (Baustellen, Straßen, Plätze), die Kooperation mit Influencern oder Multiplikatoren im Quartier • internes Beratungsangebot zur Projektkommunikation einzelner Vorhaben • Aufbau einer strategischen Auswertung der Kommunikationsarbeit und steigende Zugriffszahlen • bei positiver Prüfung: Realisierung Pinnwand der Inspiration Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes Unterschiedliche Formate und Kanäle – teils mehrsprachig – ermöglichen eine breite, transparente und niedrigschwellige Information. Veranstaltungen bieten Austausch- und Mitmachmöglichkeiten. Positive Beispiele aus der Stadtgesellschaft (z. B. VHS-Reihe, Klima- Preis) stärken Motivation und Identifikation. Innerhalb der Verwaltung fördern Wissensaustausch, Beratung und Vernetzung eine konsistente Klimaplan-Kommunikation. Zielgruppe(n) Adressiert werden bisher Erwachsene in Bonn und der Region sowie Verwaltungsmitarbeitende mit Klimakommunikationsaufgaben. Formate der Rahmenkommunikation richten sich an breite Bevölkerungsgruppen. Zielgruppen werden projekt- und angebotsbezogen identifiziert. Künftig sollen weitere bisher unerschlossene Zielgruppen erschlossen werden. Relevante Beschlüsse/ Mitteilungen • DS 240469 - Klimaplan: Bericht Umsetzungsstand Kommunikationsstrategie (2024) • DS 253091 - Fortführung Bonner Klima-Preis (2026ff.) Synergien mit folgenden Steckbriefen/ Projekten Alle Federführung Verwaltung Dezernat: III Fachamt und Abteilung: 67-4 Amt für Umwelt und Stadtgrün Umweltvorsorge und -Planung Beteiligte (Konzern Stadt) Fachamt und Abteilung: 13; alle Fachbereiche, die Klimaschutzprojekte umsetzenSeite 34 von 271 Bonner Klimaplan Arbeitsprogramm 2026 - 2028 19 Personalaufwand und Finanzierung ☒ Durch vorhandene Stelle(n) gedeckt. ☐ Die Beantragung von Fördermitteln ist geplant. ☐ Es sind keine (Haushalts-) Mittel erforderlich.Seite 35 von 271 Bonner Klimaplan Arbeitsprogramm 2026 - 2028 20 1.1.7 Bonn als Vorreiter- und Modellstadt auf dem Weg zur Klimaneutralität durch internationale Vernetzung und Zusammenarbeit Handlungsfeld 1 Governance Handlungsschwerpunkt 1.1 Transformation als Managementaufgabe der Stadt Bonn Laufzeit Start: begonnen Ende: 2035 Beschreibung Die Stadt Bonn engagiert sich seit vielen Jahren als UN-Standort aktiv in nationalen und internationalen Nachhaltigkeitsnetzwerken wie dem Rat für nachhaltige Entwicklung (RNE), ICLEI Städte für Nachhaltigkeit, dem Klimabündnis, Eurocities und dem UNESCO Global Network of Learning Cities. Ziel ist der Austausch zu Best-Practice-Beispielen und die gemeinsame Entwicklung von Lösungen auf dem Weg zur Klimaneutralität. Internationale Projekte und Partnerschaften dienen der Sichtbarmachung eigener Erfolge und der Stärkung der Vernetzung. Auch lokale Fachnetzwerke wie die Bonn Climate Group fördern den Dialog zwischen UN-Organisationen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Ergänzend besteht die Möglichkeit, für die internationale Vernetzung und begleitende Klimaschutzmaßnahmen Fördermöglichkeiten – insbesondere aus EU-Fördertöpfen wie Horizon Europe oder dem EU- Innovationsfonds – aktiv zu nutzen. Meilensteine Bereits erreichte Meilensteine seit 2023: • Empfehlungen des RNE an die neue Bundesregierung • Empfehlungen zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Kommunen „Handlungsfähig. Kooperativ. Für alle.“ des RNE • Vorstellung der Mitwirkungsverfahrens Bonn4Future und des Konzepts der Klimaviertel in der Webinar-Reihe des UNESCO Institute of Lifelong Learning zum Thema Klimabildung in Städten • Beschluss des Städtetags zu CHAMP und damit Start einer Initiative, mit der Städteverbände weltweit mit ihren Regierungen zu CHAMP kooperieren wollen und auf die Aufnahme lokaler Klimaleistungen in nationale Klimaziele drängen. (CHAMP Initiative (COP 28, Dubai), unterzeichnet von 78 Staaten, zur politischen Mehrebenenkooperation im ambitionierten Klimaschutz) Nächste Meilensteine im Rahmen des Steckbriefs: • Kommunikation von erfolgreichen Maßnahmen und Projekten aus Bonn in die nationalen und internationalen Netzwerke • Präsentation des Bonner Klimaengagements in internationalen Foren wie Daring Cities, World Urban Forum, High Level Political Forum und insbesondere im Kontext der jährlichen Klimaverhandlungen in BonnSeite 36 von 271 Bonner Klimaplan Arbeitsprogramm 2026 - 2028 21 • Aktive Beteiligung an internationalen Fachnetzwerken wie Climate Forum von Eurocities • Austausch und Präsentation des Bonner Klimaengagements mit internationalen Fachdelegationen • Berichterstattung über das Bonner Klimaengagement im internationalen Newsletter • Gemeinsame Entwicklung von Projekten zu Klimaneutralität und Klimaresilienz mit den Bonner Partnerstädten • Einwerbung von Umsetzungsmitteln zur Durchführung von entsprechenden Partnerschaftsprojekten Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes Die Stadt Bonn kann durch aktive Zusammenarbeit mit Institutionen, Netzwerken und Organisationen Zugänge und Advocacy-Kanäle nutzen, um ihr Profil zu stärken, eigene Erfolge sichtbar zu machen, Handlungs- und Unterstützungsbedarfe in die Politikgestaltung einzubringen und starke kommunale Akteursbündnisse bilden und so den eigenen Handlungsrahmen auf dem Weg zur Klimaneutralität erweitern. Zielgruppe(n) Intern: Fachämter präsentieren ihre Erfahrungen international und lernen durch den Austausch neue Umsetzungslösungen kennen. Sie gewinnen dabei wichtige fachliche Netzwerkkontakte außerhalb von Bonn und teils auf anderen Regierungsebenen bzw. in Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Extern: Nationale und internationale Nachhaltigkeits- und Klimaschutzinitiativen sowie Netzwerke, z. B. LAG 21 NRW, Dialog Nachhaltige Stadt NRW, Rat für nachhaltige Entwicklung, Deutscher Städtetag, ICLEI Städte für Nachhaltigkeit, Klimabündnis, Eurocities, UNESCO Learning Cities Netzwerk sowie fachliche Themennetzwerke mit interdisziplinären Akteuren aus mehreren Ebenen und Sektoren. Relevante Beschlüsse/ Mitteilungen • Zukunftskonzept Internationaler Politikstandort (2014) Synergien mit folgenden Steckbriefen/ Projekten 7.2.1 Kompensation nicht vermeidbarer THG-Emissionen durch Bonner Unternehmen Federführung Verwaltung Dezernat: OB Fachamt und Abteilung: 02 Amt für Internationales und globale Nachhaltigkeit Beteiligte (Konzern Stadt) Fachamt und Abteilung: 01-5, 61, 66, 67, Dez. I-1 Personalaufwand und Finanzierung ☒ Durch vorhandene Stelle(n) gedeckt. ☒ Die Beantragung von Fördermitteln ist geplant. ☐ Es sind keine (Haushalts-) Mittel erforderlich.Seite 37 von 271 Bonner Klimaplan Arbeitsprogramm 2026 - 2028 22 1.1.8 Bonner Klimabefragung Handlungsfeld 1 Governance Handlungsschwerpunkt 1.1 Transformation als Managementaufgabe der Stadt Bonn Laufzeit Start: begonnen Ende: 2035 Beschreibung Die Bonner Klimabefragung ermittelt regelmäßig Einstellungen, Bedarfe und Hürden der Bonner*innen beim Klimaschutz und ermittelt die Wirkung städtischer Maßnahmen, um den Klimaplan gezielt weiterzuentwickeln. Nach der ersten Befragung 2024/25, die eine Basis („0-Befragung“) geschaffen hat, gegenüber derer zukünftige Entwicklungen gemessen werden können, soll die Klimabefragung regelmäßig (ca. alle zwei Jahre) in Kooperation mit einer geeigneten wissenschaftlichen Einrichtung wiederholt werden. Zentrales Format ist eine schriftliche Befragung (digital/postalisch). Diese soll die Breite der Bonner Gesellschaft möglichst gut abbilden. Zugangsbarrieren sollen so gering wie möglich gehalten werden. Inhaltich sollen die Folgebefragungen auf dem bestehenden Fragebogen basieren, darüber hinaus aber die Möglichkeit zur Abfrage neuer/spezifischer Themen ermöglichen. Zudem sollen ergänzende Formate wie Fokusgruppen, z. B. in den Klimavierteln und andere, zielgruppenangepasste Formate, die überwiegend quantitativen Ergebnisse der schriftlichen Befragung kontextualisieren. Meilensteine Bereits erreichte Meilensteine seit 2023: • Konzeption Basisbefragung: Q1-3 2024 • Durchführung Haushaltsbefragung: Q4 2024 • Auswertung und Fokusgruppen: Q1/2 2025 • Veröffentlichung Ergebnisbericht und Kernaussagen, inkl. PM: Q3 2025 • Öffentliche Ergebnispräsentation (Podiumsdiskussion VHS-Reihe) Q4 2025 Nächste Meilensteine im Rahmen des Steckbriefs: • Konzeption und Umsetzung der zweiten Befragungsrunde Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes Ziel dieser Aktivität ist es, eine fundierte empirische Datengrundlage für Klimaplan- Maßnahmen mit direktem Bezug zur Bonner Stadtgesellschaft zu schaffen, um diese wirksam und effizient zu gestalten. Insbesondere sollen: 1. die Einstellungen der Stadtgesellschaft zum Thema Klimaschutz sichtbar, 2. Unterstützungsbedarfe der Bonner*innen bei, individuellenSeite 38 von 271 Bonner Klimaplan Arbeitsprogramm 2026 - 2028 23 Klimaschutz herausgearbeitet, sowie 3. die Akzeptanz einzelner Maßnahmen und Ansätze eruiert werden, um die Fachämter in der weiteren Ausgestaltung der Maßnahmen durch die gemeinsame Ableitung von Handlungsempfehlungen zu unterstützen. Zielgruppe(
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 08:38 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de