260945 · Antrag
CDU/SPD/FDP (Kooperation): Konzept zur flexiblen und rechtssicheren Schulbuchbeschaffung gem. § 75a GO NRW
Kerndaten
- Nummer
- 260945
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 13.05.2026
- Letzte Änderung
- 24.10.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Hauptausschusses Entscheidung federführend
- Sitzung des Schulausschusses Empfehlung
- Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe Empfehlung
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Volltext
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Antrag öffentlich 260945 Antragsteller/in: David Lutz Prof. Dr. Norbert Jacobs CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Charlotte Ewald SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Tekin Celiköz FDP-Gruppe im Rat der Stadt Bonn CDU/SPD/FDP (Kooperation): Konzept zur flexiblen und rechtssicheren Schulbuchbeschaffung gem. § 75a GO NRW Beratungsfolge Schulausschuss 03.06.2026 Empfehlung Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe 25.06.2026 Empfehlung Hauptausschuss 30.06.2026 Entscheidung Inhalt des Antrags Die Verwaltung wird beauftragt, zu prüfen, wie die neuen vergaberechtlichen Spielräume nach § 75a GO NRW für die Beschaffung von Schulbüchern in Bonn genutzt werden können, ein Konzept zu entwickeln, wonach Schulbücher bis zur jeweils geltenden EU- Schwelle vorrangig dezentral und möglichst über lokale Anbieter beschafft werden, sicherzustellen, dass erst bei Überschreiten dieser Schwelle eine europaweite Ausschreibung nach den geltenden Vergaberegeln erfolgt, zu prüfen, inwieweit eine entsprechende kommunale Vergabesatzung oder interne Richtlinie erforderlich ist, um diese Praxis rechtssicher umzusetzen, die Auswirkungen auf Wirtschaftlichkeit, Verwaltungsaufwand und die lokale Buchhandelsstruktur zu bewerten sowie die Ergebnisse dem zuständigen Ausschuss zur weiteren Beratung vorzulegen. Begründung Zum 1. Januar 2026 wurde das Vergaberecht in Nordrhein-Westfalen im Bereich der Unterschwellenvergabe reformiert. Ziel ist es, den Kommunen mehr Flexibilität bei der Vergabe öffentlicher Aufträge zu ermöglichen und Bürokratie abzubauen. Für die Schulbuchbeschaffung eröffnet dies neue Handlungsspielräume. Aufträge unterhalb der EU-Schwelle können künftig flexibler und bedarfsorientierter vergeben werden, ohne dass zwingend umfangreiche europaweite Ausschreibungen erforderlich sind. Dies ermöglicht insbesondere eine dezentralere Beschaffung und eröffnet dieSeite 1 von 2 Seite 2 Möglichkeit, lokale Anbieter stärker einzubeziehen. Daraus ergeben sich Vorteile in Form von: reduziertem Verwaltungsaufwand, schnelleren Beschaffungsprozessen, größerer Flexibilität bei der Bedarfsdeckung sowie einer Stärkung des lokalen Buchhandels. Gleichzeitig bleibt bei größeren Beschaffungsvorgängen die europaweite Ausschreibung weiterhin erforderlich, sodass Wettbewerb und Wirtschaftlichkeit gewahrt bleiben. Ziel sollte es daher sein, die neuen rechtlichen Möglichkeiten aktiv zu nutzen und eine klare, rechtssichere und praktikable Regelung für die Stadt Bonn zu entwickeln. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 00:58 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de