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260907-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung

CDU-Große Anfrage: Hochwasserschutz Godesberger- und Mehlemer Bach und Katastrophenvorsorge

Nummer
260907-01 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
20.05.2026
Letzte Änderung
24.10.2026
  • Paul-Kemp-Straße Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg Hauptort
  • Mainzer Straße Straße· Schweinheim, Bad Godesberg
  • Domhofstraße Straße· Mehlem, Bad Godesberg
  • Bürgerstraße Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg
  • Augustastraße Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg
  • Königsplatz Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg
  • Dürenstraße Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg
  • Mirbachstraße Straße· Rüngsdorf, Bad Godesberg
  • Fontanestraße Straße· Plittersdorf, Bad Godesberg
  • Brunnenallee Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg
  • Moltkeplatz Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg
  • Im Äuelchen Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg
  • F Straße· Bonn-Zentrum, Bonn
  • Godesberg-Villenviertel Ortsteil· Bad Godesberg
  • Bad Godesberg Stadtbezirk· Alt-Godesberg
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 02.09.2026 Kenntnisnahme
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  1. 260907 CDU-Große Anfrage: Hochwasserschutz Godesberger- und Mehlemer Bach und Katastrophenvorsorge

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Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
260907-01 ST
Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Federführung:
66 Tiefbauamt
Dezernat:
Dez. III
CDU-Große Anfrage: Hochwasserschutz
Godesberger- und Mehlemer Bach und
Katastrophenvorsorge
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bad Godesberg 27.05.2026 Kenntnisnahme
Inhalt der Stellungnahme:
In der letzten Sitzung am 22.04.2026 wurde ein Sachstandsbericht zu den
Planungen des Hochwasserschutzes am Mehlemer Bach und am Godesberger
Bach erbeten und von der Verwaltung zugesagt.
Im Rahmen der Beantwortung der Großen Anfrage berichtet die Verwaltung
einleitend über die aktuellen Planungsschritte:
HWS Mehlemer Bach, Verrohrung Mainzer Str. bis Rheinmündung
Die bisherige Planung sah eine Erneuerung des Durchlasses unter der Mainzer
Straße in Stahlbetonbauweise sowie die Sanierung des etwa 300m langen
Bachkanals mit Sonderprofilen aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) unter
Beibehaltung der Berme vor.
Im Zuge der Ausführungsplanung für die Erneuerung des Durchlasses zeigten
sich erhebliche Risiken für die unmittelbar angrenzende Bebauung. Die
erforderliche Baugrube würde bei einem Neubau des Durchlasses teilweise bis
an die Gebäude und unter Kellerniveau reichen.
Dies hat zu einer Umplanung geführt. Anfang des Jahres 2026 wurde die
Planung an ein Planungsbüro für den spezialisierten Tiefbau vergeben. Der
Durchlass soll nun ohne Straßenaufbruch von Innen eingetieft und zusammen
mit dem Einbau von GFK-Rohren strömungsgünstiger gestaltet werden. Die
übrige Verrohrung wird mit GFK-Rohren DN 2000 vorgenommen. Die
hydraulische Leistungsfähigkeit entspricht dem bisherigen Planungsziel mit
mindestens 15 m³/s Abflussleistung.
Das Planungsbüro stellt zurzeit die Entwurfsplanung auf. Diese wird etwa im 3.
Quartal des Jahres mit der Unteren Wasserbehörde als Genehmigungsbehörde
und der Bezirksregierung als Fördergeber abgestimmt werden können. Für
Ende 2026 ist die ausführungsreife Planung und Ausschreibung vorgesehen.
Der Baubeginn ist für die erste Jahreshälfte 2027 vorgesehen. Die Bauzeit ist
grob mit einem Jahr anzunehmen. Dies hängt vor allem von den
Rheinwasserständen und den straßenverkehrsrechtlichen
Rahmenbedingungen ab.
Die geplanten HWS-Maßnahmen am Gewässerlauf zwischen Domhofstraße
und Mainzer Straße werden im Anschluss umgesetzt.Seite 1 von 6
Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
HWS Godesberger Bach
Im Hochwasserschutzkonzept für Bad Godesberg wurden für einen möglichen
Entlastungskanal zum Hochwasserschutz sieben mögliche Kreuzungen des
Straßentunnels, Bahntunnels und der Deutschen Bahn geprüft. Im Ergebnis
wurde deutlich, dass aufgrund der Enge der im Untergrund zum Teil
ineinandergreifenden Bauwerke und des nicht vorhandenen freien Gefälles,
keine der untersuchten Querungen infrage kommt (DS 221713). Im Anschluss
wurde eine weitere Kreuzungsmöglichkeit im Bereich der Bürgerstraße geprüft
(DS 242181).
Die Abstimmungen mit der Bauleitung und der Deutschen Bahn Ende 2025
haben ergeben, dass auch die Realisierung dieser Trasse technisch fraglich ist
und sich nicht wirtschaftlich umsetzen lässt, da ein ausreichend groß
dimensionierter Kanal tiefgreifend in die Fundamente der Bahnbrücke
eingreifen würde.
Im Anschluss wurde die Möglichkeit untersucht, den vorhandenen Bachkanal
zur Ableitung des Wassers bis auf die Rheinseite der Gleise der DB zu nutzen
und ab dort über einen Entlastungskanal bis zum Rhein zu führen. Für diese
Möglichkeit wurde nach alternativen Ableitungstrassen gesucht und diese intern
vorgeprüft. Es wurden zwei potenzielle Trassen identifiziert: eine mit einer
Ableitung in der Augustastraße und eine in der Paul-Kemp-Straße. Die
potenziellen Trassen führen über die Straßen Königsplatz, Dürenstraße,
Mirbachstraße und Fontanestraße und münden über ein Einlaufbauwerk
unterhalb des Panoramaparks in den Rhein. Die Vorplanung dieser beiden
Ableitungsmöglichkeiten mit den dazugehörigen Trassen Richtung Rhein wurde
Ende April 2026 an ein Ingenieurbüro vergeben.
Parallel dazu wurde ein Ingenieurbüro beauftragt, Maßnahmen zu entwickeln,
die die Ausuferungen an der Brunnenallee eindämmen und das Wasser bei
Hochwasser in den Bachkanal ohne Überflutungen einleiten können. Diese
Maßnahmen können allerdings nur umgesetzt werden, wenn eine Lösung für
den Bereich unterhalb der Innenstadt gefunden wurde, das Hochwasser
schadlos durch das Godesberger Villenviertel in den Rhein abzuleiten.
Ausschließlich Hochwasserschutz für den Bereich Brunnenallee umzusetzen,
würde zwar eine Verbesserung für den Innenstadtbereich bringen, aber die
Hochwassersituation für die Anwohner*innen im Villenviertel deutlich
verschlechtern.
Ende 2025 wurde eine Untersuchung der vorhandenen Ufermauern auf ihren
baulichen Zustand in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse liegen nun vor und
werden geprüft, um notwendige Sanierungsmaßnahmen planen zu können.
Auch der bauliche Zustand des Bachkanals in der Innenstadt wird überprüft.
Aktuell werden Angebote bei Fachfirmen angefragt.
Zur vorliegenden Großen Anfrage teilt die Verwaltung Folgendes mit:
1. a) Wie sieht zurzeit der Stand der Planungen im Hinblick auf realistisch
umsetzbare Maßnahmen zur Hochwasserentlastung des Godesberger
Baches unter Berücksichtigung eines tragfähigen Kosten-Nutzen
Verhältnisses aus, s. DS 242330-02 ST?
Für die Planung eines neuen Entlastungskanals ab dem Moltkeplatz unter der
Bürgerstraße Richtung Rhein wurde die Querung der Bahntrasse in der
Bürgerstraße geprüft. Ein ausreichend groß dimensionierter Kanal würdeSeite 2 von 6
Seite 3Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
tiefgreifend in die Fundamente der Gleisbrücke eingreifen. Die Gleisbrücke
müsste abgerissen und neu gebaut werden. Dies ist nach Abstimmungen mit
der Deutschen Bahn nicht wirtschaftlich realisierbar.
Aktuell werden weitere Trassenverläufe überprüft. Möglicherweise kann der
vorhandene Bachkanal zur Ableitung des Wassers bis auf die Rheinseite der
Gleise der DB genutzt werden und ab dort ein Entlastungskanal bis zum Rhein
abzweigen. Nach interner Vorprüfung konnten zwei mögliche Trassen für einen
Entlastungskanal identifiziert werden, die sich aktuell in der Vorplanung
befinden. Sollten beide Varianten realisierbar sein, werden sie im Anschluss
unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet.
Parallel wurde ein Ingenieurbüro beauftragt Maßnahmen zu entwickeln, die die
Ausuferungen oberhalb der Godesberger Innenstadt an der Brunnenallee
eindämmen und das Wasser bei Hochwasser in den Bachkanal einleiten
können. Diese Maßnahmen können allerdings nur umgesetzt werden, wenn
eine Lösung für den Bereich unterhalb der Innenstadt gefunden wurde, das
Hochwasser schadlos durch das Godesberger Villenviertel in den Rhein
abzuleiten. Ausschließlich Hochwasserschutz für den Bereich Brunnenallee
umzusetzen, würde zwar eine Verbesserung für den Innenstadtbereich
bedeuten, die Hochwassersituation für die Anwohner*innen im Villenviertel
allerdings deutlich verschlechtern. Ende 2025 wurde eine Untersuchung der
vorhandenen Ufermauern auf ihren baulichen Zustand in Auftrag gegeben. Die
Ergebnisse liegen nun vor und werden geprüft, um notwendige
Sanierungsmaßnahmen planen zu können. Auch der bauliche Zustand des
Bachkanals in der Innenstadt wird überprüft. Dazu werden aktuell Angebote
von Fachfirmen angefragt.
b) Sind bereits Absprachen mit der Bezirksregierung Köln als obere
Wasserbehörde erfolgt auch im Hinblick auf die Möglichkeit der
Beantragung von Fördergeldern oder stehen diese nur für größere
Renaturierungsmaßnahmen zur Verfügung? Wie hoch war die Summe, die
im Doppelhaushalt 2025/2026 für den Hochwasserschutz am Godesberger
und am Mehlemer Bach eingesetzt wurde und welche Summen müssen
voraussichtlich im Doppelhaushalt 2027/2028 für Hochwasserschutz am
Godesberger und Mehlemer Bach zur Verfügung gestellt werden?
Fördergelder gibt es auch für Hochwasserschutzmaßnahmen. Diese können
erst mit erteilter Genehmigung eines Bauvorhabens beantragt werden, daher
sind für den Hochwasserschutz in Bad Godesberg noch keine Absprachen
erfolgt.
Im Doppelhaushalt 2025/2026 wurden für den Godesberger Bach 1.000.000 €
und für den Mehlemer Bach 3.950.000 € eingestellt. Im Doppelhaushalt
2027/2028 werden voraussichtlich 3.720.000 € für den Mehlemer Bach und
2.700.000 € für den Godesberger Bach (inklusive Wiederherstellung der
Ufermauern) eingestellt werden.
c) Zu welchen Ergebnissen kommt das nach DS 242181 beauftragte
Ingenieurbüro für die Anlage eines ausreichend dimensionierten
Entlastungskanals mit Sonderprofil zum Schutz für einen 100-jährlichen
Hochwasserabfluss?
Siehe Antwort zu 1.aSeite 3 von 6
Seite 4Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
2. Gibt es bereits konkrete Vorstellungen zum Hochwasserschutz im
Bereich der Brunnenallee bis zur Straße im Äuelchen?
Siehe Antwort zu 1.a
3. Wurden in Abstimmung mit der Gemeinde Wachtberg Möglichkeiten zur
Verbesserung des Starkregenschutzes im Oberlauf des Bad Godesberger-
und Mehlemer Baches ausgeschöpft wie
a) an der Quelle beginnend: Berücksichtigung aller potenziellen
Rückhalteszenarien in den Oberläufen des Bad Godesberger und des
Mehlemer Baches wie z.B. zwischen Fritzdorf und Arzdorf?
An den Oberläufen der Bäche wurden verschiedene Maßnahmen zur
Verbesserung der Überflutungssituation betrachtet. Im Oberlauf werden
entsprechende Maßnahmen umgesetzt, wie Aufweitungen des Bachbetts, des
Brückenquerschnitts „Im Bruch“, oder wie beispielsweise zwischen Fritzdorf
und Arzdorf, die Rückhaltung von wild abfließendem Oberflächenwasser in der
Fläche.
Die zuvor genannten Maßnahmen haben allerdings ausschließlich lokale
Auswirkung auf die Reduzierung des Abflusses.
b) Erweiterungs- und Arrondierungsmaßnahmen bei den
Retentionsräumen aller Zuflüsse für den Godesberger und Mehlemer
Bach im Wachtberger Gebiet sowie Dammmaßnahmen?
Siehe Antwort zu 3. a)
c) Aufforstungen und die Anlage landwirtschaftlicher
Entwässerungssysteme wie z.B. optimale Linienabflüsse mit Durchlässen
bei Grabensystemen?
Aufforstungen und die Anlage landwirtschaftlicher Entwässerungssysteme
stellen keine wirksame Reduzierung auf Abflussmengen bei Hochwasser dar.
Wie beispielsweise im Hochwasserschutzkonzept Godesberger Bach
(DS221713) vorgestellt wurde, lassen sich die Abflussmengen bei einem
HQ100 in Bad Godesberg durch Landnutzungsänderungen maximal um 5 %
senken.
d) die Sicherung von Gewässerabläufen im Bereich von Brücken?
Siehe Antwort zu 3. a)
e) die Aktualisierung von Starkregengefahrenkarten?
Eine Aktualisierung der Starkregengefahrenkarten soll in diesem Jahr
beauftragt werden.
4. a) Erfolgte in der jüngsten Vergangenheit eine Aktualisierung
grenzüberschreitender Alarmsysteme im Hinblick auf eine optimale
Vorwarnmöglichkeit der Bevölkerung?
Das Alarmpegelsystem besteht seit 2016 und wird kontinuierlichSeite 4 von 6
Seite 5Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
weiterentwickelt und überprüft. An Godesberger Bach und Mehlemer Bach
befinden sich jeweils vier Messstellen, die am Ober- und Mittellauf der Bäche
verteilt installiert wurden, um einen erhöhten Wasserabfluss möglichst früh
erkennen zu können. Die Vorwarnzeiten für das Alarmpegelsystem betragen
zwischen etwa 75 - 120 Minuten, bis eine Hochwasserwelle aus dem Oberlauf
an der Rheinmündung angekommen ist. Die Einsatzleitstelle der
Berufsfeuerwehr überwacht die Alarmpegel, v. a. bei angesagten
Starkregenvorhersagen, kontinuierlich. Die Warnzeiten zwischen
Starkregenereignis und Regenwasserzulauf in die Fließgewässer sind
abhängig von der Präzision der Wettervorhersagen der Wetterdienste.
b) Werden in Zukunft auch KI gestützte Systeme eingesetzt?
Der Einsatz von KI gestützten Systemen ist nicht geplant.
c) Wie zuverlässig werden Frühwarnsysteme wie die Warn-App NINA,
Warn-Kanal „Cell-Broadcast“ eingeschätzt?
Beide Systeme werden seitens der Verwaltung als sehr zuverlässig
eingeschätzt.
d) Sind die verwendeten Frühwarnsysteme kompatibel? Sind sie
Gemeinde-, Kreis-, Landes- und Ländergrenzen überschreitend
einsetzbar?
Grundsätzlich sind die Systeme kompatibel. So kann Cell Broadcast über
MoWaS, zu welchem die Warn-App Nina gehört, angesteuert werden. Diese
sind auch, je nach Berechtigungsstufe der Verwaltungsebenen, Kreis- und
Ländergrenzen überschreitend einsetzbar.
e) Mit welchen Vorwarnzeiten ist zurzeit zu rechnen?
Die Zeit, bis Wasser aus dem Oberlauf an der Rheinmündung angekommen ist
beträgt am Godesberger Bach und am Mehlemer Bach zwischen etwa 75-120
Minuten. Die Vorwarnzeit kann davon deutlich reduziert sein, da sich ein
Ereignis zunächst über einen Zeitraum aufbaut. Je später eine Warnung erfolgt,
je zuverlässiger wird sie. Erfolgen Warnungen zu früh mit einer hohen
Fehlalarmwahrscheinlichkeit, führt dies ebenfalls zu einem Vertrauensverlust in
die Warnungen.
f) Werden neben kommunalen und staatlichen Stellen auch potenziell
Betroffene unmittelbar gewarnt und entwarnt?
Potenziell Betroffene müssen zunächst die öffentlichen Warnungen des DWD
beachten. Das Alarmpegelsystem ist ein zusätzliches Instrument zur
Beobachtung und Überwachung der Bachläufe. Je nach Lagebewertung kann
dies zum Auslösen von Warnmitteln führen (Sirenen, Warn-App, Cell-
Broadcast). Hier ist ebenfalls abzuwägen zwischen zu vielen
Fehlalarmierungen und einer weiteren Warnung vor einer möglichen Gefahr.
g) Sind die jeweils vier installierten Alarmpegel für den Godesberger und
den Mehlemer Bach für die Vorwarnzeiten ausreichend?Seite 5 von 6
Seite 6Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Ja, die jeweils 4 Standorte sind ausreichend.
5. Welche Unterstützungsmöglichkeiten bietet die Stadt Bonn zur
Eigenvorsorge der Bevölkerung an? Gehören dazu auch neuere
webbasierte Anwendungsmöglichkeiten?
Die Stadt Bonn stellt vielfältige Informationsmöglichkeiten für die Bonner
Bürgerinnen und Bürger zu den Themen Starkregen und Hochwasser und der
Eigenvorsorge bereit.
www.bonn.de/Hochwasser und www.bonn.de/starkregen, Inkl. weiterführender
Links zur privaten Eigenvorsorge und Elementarschadensversicherung sowie
Broschüren-Download
Veröffentlichung von Starkregen- und Hochwasserkarten im Bonner Stadtplan.
In den Karten können sich alle Bürgerinnen und Bürger über die Gefährdung
durch Überflutungen an den Bächen, aber auch abseits davon inmitten der
Bebauung, im Stadtgebiet informieren.
Die Kampagne „Bonn unterstützt“ (bonn-unter.info) beinhaltet Informationen
zum Hochwasserrisiko am Wohnort, zum baulichen HW-Schutz und
Versicherungsmöglichkeiten, sowie weiterführenden Informationen rund um die
Themen Hochwasser und Starkregen. Hier können Bonner Bürgerinnen und
Bürger ihre Adresse eingeben und bekommen eine Risikoabschätzung zum
Hochwasserrisiko am Wohnort.
Weitere Angebote:
Persönliche und telefonische technische Beratung zur
Grundstücksentwässerung durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des
Tiefbauamts.
Regelmäßige Pressemitteilungen zur Informations- und Eigenvorsorge, zuletzt
im April 2026 zu Beginn der Starkregensaison.
Infostände zum Thema Überflutungsschutz gemeinsam mit dem Info-Mobil des
HochwasserKompetenzCentrum e.V. auf Veranstaltungen, mind. 1-2x im Jahr
(zum Beispiel Bonner Energietage, Godesberger Sommerfest,
Katastrophenschutztag, Hochwassertag Rhein-Sieg-Kreis, sonstige
Stadtteilveranstaltungen).
VHS-Vorträge, Exkursionen im Rahmen von Veranstaltungen oder der
Klimaanpassungswoche.
Anlage/n
KeineSeite 6 von 6

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Datenstand: 02.11.2026, 23:48 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de