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260891 · Antrag

Antrag der Grünen-Fraktion: Koordinierte Maßnahmen zur Prävention und Einordnung wiederholter exhibitionistischer Vorfälle im Umfeld von Schulen und Schulwegen

Nummer
260891
Art
Antrag
Veröffentlicht
05.05.2026
Letzte Änderung
24.10.2026
  • Plittersdorf Ortsteil· Bad Godesberg Hauptort
  • Kessenich Ortsteil· Bonn
  • Dottendorf Ortsteil· Bonn
  • Friesdorf Ortsteil· Bad Godesberg
  • Hochkreuz Ortsteil· Bad Godesberg
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Einreichung erledigt · 05.05.2026
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 16.07.2026

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung noch nicht verknüpft Empfehlung
  2. Sitzung des Ausschusses für Sicherheit, Ordnung und Bevölkerungsschutz 16.07.2026 Entscheidung federführend
  3. Sitzung noch nicht verknüpft Entscheidung federführend
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Untergeordnet

  1. 260891-01 ST Antrag der Grünen-Fraktion: Koordinierte Maßnahmen zur Prävention und Einordnung wiederholter exhibitionistischer Vorfälle im Umfeld von Schulen und Schulwegen

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Antrag
öffentlich
260891Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Antragsteller/in:
Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN
Eva Kuzu
Karsten Hudel
Dr. Ursula Bach
05.05.2026
Antrag der Grünen-Fraktion: Koordinierte
Maßnahmen zur Prävention und Einordnung
wiederholter exhibitionistischer Vorfälle im Umfeld
von Schulen und Schulwegen
Beratungsfolge
Ausschuss für Sicherheit, Ordnung und
Bevölkerungsschutz
28.05.2026 Entscheidung
Inhalt des Antrags
Die Verwaltung wird gebeten,
1. bereits im Ausschuss am 6.5. 2026 mündlich unter Aktuellen
Informationen der Verwaltung und sodann im Ausschuss am 28.5. 2026
über die aktuelle Lage sowie bereits laufende Maßnahmen von Polizei
und Ordnungsbehörden zu berichten, insbesondere im Hinblick auf die
betroffenen Stadtteile Kessenich, Dottendorf, Friesdorf und Hochkreuz.
2. die Kommunikation gegenüber Eltern, Schulen und Öffentlichkeit weiter
zu stärken, insbesondere durch
o regelmäßige, sachliche Information zur Lage,
o klare Verhaltenshinweise für Kinder und Eltern sowie
o eine möglichst transparente Einordnung von Entwicklungen.
3. präventive Angebote und Sensibilisierung weiter zu stärken und die
Zusammenarbeit relevanter Akteurinnen und Akteure zu unterstützen,
insbesondere durch
o Unterstützung von Schulen bei Programmen zur
Selbstbehauptung und Handlungssicherheit,
o verstärkte Nutzung und Bekanntmachung bestehender
polizeilicher Präventionsangebote,
o Einbindung von Schulen, Elternvertretungen und
Schulsozialarbeit, um Hinweise besser zu bündeln und
Entwicklungen frühzeitig wahrnehmen zu können.Seite 1 von 2
Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
4. zu prüfen, inwiefern Melde- und Informationswege weiter vereinfacht
und niedrigschwellig ausgestaltet werden können, damit Hinweise aus
der Bevölkerung möglichst gut erfasst und weitergeleitet werden.
5. zu prüfen, ob und wo ergänzende ordnungsrechtliche oder
organisatorische Maßnahmen (z. B. punktuelle Präsenz oder
Schulwegunterstützung) sinnvoll sein könnten, ohne laufende
polizeiliche Maßnahmen zu beeinträchtigen.
6. dem Ausschuss zeitnah zu berichten.
Begründung
Gemäß § 76 des Schulgesetz NRW wirken Schulen und Schulträger bei der
Schulwegsicherung zusammen. Die Stadt Bonn trägt damit eine
Mitverantwortung für die Sicherheit von Schulwegen.
In den vergangenen Monaten wurde aus der Elternschaft eine Häufung von
Vorfällen im Bereich exhibitionistischer Handlungen und sexualisierter
Belästigung im Umfeld von Schulen, Schulwegen und Aufenthaltsorten von
Kindern berichtet, insbesondere in den Stadtteilen Friesdorf, Plittersdorf,
Kessenich und Dottendorf.
Nach aktuellem Kenntnisstand sind allein in den vergangenen zwei Wochen
mehrere – konkret vier – einschlägige Vorfälle gemeldet worden. Diese
Entwicklung führt zu einer spürbaren Verunsicherung bei Eltern sowie
Schülerinnen und Schülern.
Gleichzeitig ist mit zunehmenden Temperaturen eine intensivere Nutzung des
öffentlichen Raums durch Kinder und Jugendliche verbunden, insbesondere in
den Nachmittagsstunden. Dadurch erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit
weiterer Vorfälle.
Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll, die bereits laufenden
Maßnahmen transparent darzustellen, die Kommunikation zu stärken sowie
präventive und unterstützende Ansätze weiterzuentwickeln. Ziel ist es, die
objektive und subjektive Sicherheit auf Schulwegen zu stärken, ohne laufende
polizeiliche Maßnahmen zu beeinträchtigen.
Anlage/n
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Datenstand: 03.11.2026, 05:10 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de