260877 · Große Anfrage
CDU-SPD-FDP Kooperation: Statusbericht zum Stand des Photovoltaikausbaus auf den städtischen Liegenschaften DS 240178
Kerndaten
- Nummer
- 260877
- Art
- Große Anfrage
- Veröffentlicht
- 05.05.2026
- Letzte Änderung
- 24.10.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Beratungsfolge
- Sitzung noch nicht verknüpft Kenntnisnahme
Dateien
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Große Anfrage öffentlich 260877 Fragesteller/in: CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Christian Gold SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Niklas Hausemann FDP-Gruppe im Rat der Stadt Bonn Wolfgang Heedt 05.05.2026 CDU-SPD-FDP Kooperation: Statusbericht zum Stand des Photovoltaikausbaus auf den städtischen Liegenschaften DS 240178 Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 23.06.2026 Kenntnisnahme Fragestellung Die Verwaltung möge berichten: 1. Wieviel Photovoltaikleistung in kWp wurde im Kalenderjahr 2024 auf kommunalen Gebäuden errichtet? Welcher Erfüllungsgrad bezüglich der in der DS angekündigten 2000 – 2500 kWp wurde erreicht? Welche rechnerische CO2-Einsparung ergibt sich aus der tatsächlich installierten Leitung in den ersten 12 Monaten des Betriebs sowie über die technische Nutzungsdauer der Anlagen? 2. Wieviel Photovoltaikleistung in kWp wurde im Kalenderjahr 2025 auf kommunalen Gebäuden errichtet? Welche rechnerische CO2-Einsparung ergibt sich aus der tatsächlich installierten Leitung in den ersten 12 Monaten des Betriebs sowie über die technische Nutzungsdauer der Anlagen? 3. Welche Ergebnisse kann die Verwaltung zu der ebenfalls in der DS angekündigten Machbarkeitsuntersuchung für 300 kommunale Dächer vermelden? Ist die europaweite Ausschreibung der Machbarkeitsuntersuchung erfolgt? Wann wurde konkret mit den Machbarkeitsuntersuchungen begonnen? Welche Gebäude aus den 300 untersuchten sind von der Statik her PV-tauglich (bitte Liste der Gebäude mit möglicher zu installierender Nennleistung und Priorisierung)? Wann und von wem wird auf den tauglichen Gebäuden und mit welcher Nennleistung PV installiert? Welche rechnerische CO2-Einsparung ergibt sich aus der tatsächlich installierten Leitung in den ersten 12 Monaten des Betriebs sowie über die technische Nutzungsdauer der AnlagenSeite 1 von 3 Seite 2 4. Wann plant die Verwaltung die restlichen, in der Zahl > 700 der kommunalen Gebäude auf statische Tragfähigkeit für PV zu untersuchen? 5. Wurden bei statisch für PV ungeeigneten Gebäudedächern auch moderne Leichtbau-PV-Module berücksichtigt? 6. Wie viele PV-Anlagen wurden mit Batteriespeichern kombiniert? Welche Batteriekapazität ist derzeit vorhanden und wie viel soll in aktuellen Planungen realisiert werden? 7. Wie ist das Verhältnis zwischen Eigenverbrauch und Netzeinspeisung der städtischen PV-Anlagen? 8. Wird der produzierte Strom über einen Strombilanzkreis über städtische Liegenschaften hinweg genutzt? 9. Welche Beträge hat die Verwaltung aktuell noch zu Verfügung und in der anstehenden Haushaltsplanung vorgesehen, um den PV-Ausbau auf kommunalen Gebäuden voranzutreiben? Welche Nennleistung plant Sie damit zu installieren? Welche rechnerische CO2-Einsparung lässt sich aus der geplanten Nennleistung in den ersten 12 Monaten des Betriebs sowie über die technische Nutzungsdauer der Anlagen ermitteln? 10. Wo steht die Verwaltung in Bezug auf die Umsetzung der DS 240946, wonach bis zum Jahr 2028, sprich 31.12.2027, also in 21 Monaten, bis dahin alle kommunalen Dächer mit PV ausgestattet sein sollen? Begründung Gebäudetechnischer Klimaschutz in Form von Photovoltaik sowie Wärmepumpen und Dämmung liefert die einzigen physikalisch berechenbaren und über Jahrzehnte hinaus nachhaltig wirksamen Möglichkeiten zur CO2- Einsparung. Umso wichtiger ist es daher, dass die Verwaltung bei der entsprechenden Ausrüstung und Sanierung ihrer eigenen kommunalen Gebäude beispielhaft vorangeht und so private Eigentümer motiviert, es ihr nachzutun. Auch Gebäudedächer, die bislang aufgrund ihrer geringeren Tragfähigkeit als ungeeignet für eine Photovoltaiknutzung galten, können in vielen Fällen genutzt werden. Technische Weiterentwicklungen der letzten Jahre haben Leichtbau- PV-Module ermöglicht, welche hohe Wirkungsgrade zu nur leicht höheren Preisen im Vergleich zu herkömmlichen PV-Modulen erreichen. Besonders attraktiv ist ein möglichst hoher Eigenverbrauch des PV-Stroms. Je nach Nutzung der jeweiligen Liegenschaft kann ein Batteriespeicher eine ökonomisch sinnvolle Ergänzung sein und den Eigenverbrauch erhöhen.Seite 2 von 3 Seite 3 Anlage/n KeineSeite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 10:39 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de