260852 · Antrag
Antrag von CDU, SPD und FDP: Safe Cities Initiative
Kerndaten
- Nummer
- 260852
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 04.05.2026
- Letzte Änderung
- 24.10.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Wissenschaft, Europa und Internationales Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Planen, Bauen und Denkmalschutz Empfehlung
- Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Liegenschaften und Arbeit Empfehlung
- Sitzung des Ausschusses für Sicherheit, Ordnung und Bevölkerungsschutz Empfehlung
- Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration, Gesundheit, Wohnen und Senioren Empfehlung
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Antrag öffentlich 260852 Antragsteller/in: Dr. Ursula Sautter Sina Stephan Bert Moll Torben Leskien Sebastian Simon Schmidt Enno Schaumburg Feyza Yildiz Georg Goetz Sabine Kramer CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Dr. Nico Janicke Katharina Steingräber Elke Apelt SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Petra Nöhring FDP-Gruppe im Rat der Stadt Bonn 30.04.2026 Antrag von CDU, SPD und FDP: Safe Cities Initiative Beratungsfolge Ausschuss für Soziales, Migration, Gesundheit, Wohnen und Senioren 21.05.2026 Empfehlung Ausschuss für Sicherheit, Ordnung und Bevölkerungsschutz 28.05.2026 Empfehlung Ausschuss für Wirtschaft, Liegenschaften und Arbeit 10.06.2026 Empfehlung Ausschuss für Planen, Bauen und Denkmalschutz 17.06.2026 Empfehlung Ausschuss für Wissenschaft, Europa und Internationales 08.07.2026 Entscheidung Inhalt des Antrags Die Bundesstadt Bonn möge beschließen, der internationalen Initiative „Safe Cities and Safe Public Spaces“ von UN Women beizutreten. Die Verwaltung wird daher beauftragt, 1. die Voraussetzungen für einen Beitritt zu prüfen, 2. ein Konzept zur Umsetzung zu erarbeiten und 3. dem Rat zu berichten. Begründung Die Sicherheit im öffentlichen Raum ist eine zentrale Aufgabe staatlichen Handelns und wesentliche Voraussetzung für Lebensqualität, gesellschaftlichen Zusammenhalt und wirtschaftliche Stärke. Insbesondere Frauen, Mädchen, ältere Menschen und Personen mit Behinderungen müssen sich in Bonn jederzeit sicher und frei bewegen können. Dabei ergibt sich insbesondere aus dem Gewalthilfegesetz 2025 ein konkreter und akuter Handlungsauftrag: Bis zur ersten Überprüfung im Jahr 2028 sind die Kommunen gefordert, wirksameSeite 1 von 2 Seite 2 Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung von Gewalt umzusetzen und bestehende Unterstützungs- und Beratungsstrukturen auszubauen. Der Beitritt zur Safe Cities-Initiative kann hierbei als strategischer Rahmen dienen, um diese Verpflichtungen zielgerichtet und international anschlussfähig zu erfüllen. Die „Safe Cities and Safe Public Spaces“-Initiative von UN Women verfolgt das Ziel, Städte weltweit sicherer für Frauen und Mädchen zu machen, insbesondere im öffentlichen Raum. Ein Beitritt würde es Bonn ermöglichen, bei der Umsetzung (nicht nur) des Gewalthilfegesetzes von internationalen Best Practices zu profitieren, lokale Maßnahmen systematisch weiterzuentwickeln und ein klares Signal für den Schutz vor Belästigung und Gewalt zu setzen. Als deutscher Standort der Vereinten Nationen (und seit 2025 auch des UN Women-Treuhandfonds zu Beendigung von Gewalt gegen Frauen), kommt Bonn zudem eine besondere Verantwortung bei der Umsetzung und Sichtbarmachung internationaler Abkommen und Ziele zu. Ein Beitritt bietet die Chance, dieser Verantwortung sichtbar gerecht zu werden. Ein Engagement in der Initiative würde zudem die Sichtbarkeit Bonns als Vorreiterin für Sicherheit und nachhaltige Stadtentwicklung stärken, die Vernetzung mit anderen internationalen Städten und ein wichtiges Signal für die Ansiedelung weiterer UN-Behörden fördern. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 20:25 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de