260849 · Beschlussvorlage
Wirtschaftsplan für das Theater Bonn 2026/27
Kerndaten
- Nummer
- 260849
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 11.06.2026
- Letzte Änderung
- 23.10.2026
Orte
- Bad Godesberg Hauptort
- Markt
- Bonn
- Beuel
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe Empfehlung
- Sitzung des Kulturausschusses Empfehlung
Dateien
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Beschlussvorlage öffentlich 260849 Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Federführung: 46 Theater der Bundesstadt Bonn Dezernat: Dez. IV Wirtschaftsplan für das Theater Bonn 2026/27 Beratungsfolge Kulturausschuss 25.06.2026 Empfehlung Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe 25.06.2026 Empfehlung Rat 09.07.2026 Entscheidung Beschlussvorschlag Der Wirtschaftsplan 2026/27 für das Theater Bonn, bestehend aus dem Er- folgsplan, dem Vermögensplan, der Stellenübersicht, einem 5-jährigen Finanz- plan und den Zielen und Kennzahlen des Nachhaltigkeitshaushaltes, wird in der vorgelegten Fassung festgestellt. 1. Erfolgsplan (BKZ) EURO (€) Gesamterträge 11.799.591 Gesamt-Betriebskostenzuschuss Stadt Bonn 36.562.200 Gesamtaufwendungen 49.123.330 2. Vermögensplan (IKZ) EURO (€) Baumaßnahmen 0 (Die Baumaßnahmen wurden bei der Stadt Bonn angemeldet) Eigene Baumaßnahmen 0 Beschaffungsmaßnahmen 700.000 Ergebnis: Jahresverlust 1.461.539 (Der Jahresverlust wird ausgeglichen durch die nicht zu erstattenden Gebäude- abschreibungen in Höhe von 740.419 €, die der Allgemeinen Rücklage entnom- men werden und einer Entnahme aus der satzungsmäßigen Rücklage in Höhe von 721.120 €) Gesamtzuschuss der Bundesstadt Bonn (BKZ und IKZ): 36.562.200 € 3. Sonderposten für nicht verwendete Zuschüsse (IKZ) Die bislang nicht verwendeten Zuschüsse wurden im WirtschaftsjahrSeite 1 von 51 Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) 2024/25 (€ 174.965,73) vollständig für investive Maßnahmen verwendet. 4. Gesamtbetrag der Kredite Das Theater Bonn wird ermächtigt, zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben des Wirtschaftsplanes 2026/27 Kassenkredite bis zu einem Höchstbetrag von 10.000.000 € aufzunehmen. 5. Stellenübersicht Der Stellenübersicht für das Theater Bonn für das Wirtschaftsjahr 2026/27 - s. Anlage Stellenplan 2026/27 TVöD – wird in der vorgelegten Fassung zuge- stimmt. Der Stellenzuwachs ergibt sich aus der Umwandlung einer Stelle, die bis- her mit einem Beamten besetzt war, sowie des Wechsels eines Beschäf- tigten vom NV-Bühne in den TVöD. Weitere Stellenneueinrichtungen sind derzeit nicht geplant. Stellenumwandlungen und Stellenverschiebungen, wie sie in der Begründung dargelegt werden, sind möglich. 6. Finanzplan Der Finanzplan wird wie folgt festgestellt (§ 14 Abs. 3 der Satzung für das Theater Bonn): a) Erfolgsplan (BKZ) 2025/26 € 2026/27 € 2027/28 € 2028/29 € 2029/30 € Gesamter- träge -9.882.108 -11.799.591 -11.899.000 -13.315.500 -12.810.000 BKZ Stadt Bonn ge- samt -36.170.700 -36.562.200 -36.863.200 -35.747.700 -35.137.700 Gesamtauf- wendungen 47.693.500 49.123.330 49.776.835 50.778.045 51.807.792 b) Vermögensplan (IKZ) 2025/26 € 2026/27 € 2027/28 € 2028/29 € 2029/30 € Baumaßnahmen (Stadt Bonn) 0 0 0 0 0 Baumaßnahmen (eigene) 0 0 0 0 0 Beschaffungsmaßnahmen 540.000 700.000 700.000 700.000 700.000 2025/26 € 2026/27 € 2027/28 € 2028/29 € 2029/30 € Ergebnis 2.180.692 1.461.539 1.714.635 2.414.845 4.560.092 Nachrichtlich: Der Stand der satzungsmäßigen Rücklage beträgt zum 31.07.2025:Seite 2 von 51 Seite 3Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) 4.510.232,53 € Begründung Vorbemerkung der Theaterleitung: Der mit dieser Beschlussvorlage vorgelegte Wirtschaftsplan 2026/27 wird mit dem Faktor aufgestellt, dass 450.000 € für die Kooperation und Zusammenar- beit mit dem Jungen Theater Bonn (JTB) zur Verfügung gestellt werden. Auch in der Spielzeit 2026/27 wird mit weiterhin hohen Preisen für Energie und benötigte Materialien gerechnet, weshalb diese Kosten entsprechend mit ein- kalkuliert wurden. Auf der Einnahmeseite haben wir die neue Preis- und Produktstruktur wie in der zum 01.08.2026 in Kraft tretenden Entgeltordnung einkalkuliert. In der Spielzeit 2026/27 sind ca. 20 Vorstellungen mehr als in der Spielzeit 2025/26 geplant. Die Zuweisung des Landes NRW steht teilweise unter Vorbehalt, da dem Thea- ter Bonn ein rechtskräftiger Bescheid für 2027 bisher nicht vorliegt. Die Sicherung des Spielbetriebes und der schlechte Zustand der Theaterlie- genschaften erfordern an verschiedenen Stellen zusätzlichen Aufwand und verursachen Mehrkosten. Erfolgsplan (BKZ) Die Aufteilung des Zuschussbetrages (Gesamt-Betriebskostenzuschuss) erfolgt nach „Erfolgsplan“ (BKZ) und „Vermögensplan“ (IKZ). Der vorliegende Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2026/27 berücksichtigt die Entscheidung des Rates der Stadt Bonn vom 09.12.2021 (Drucksachen-Nr. 211981), dem Theater Bonn einen Gesamt-Betriebskostenzuschuss von 26.680.700 € zur Verfügung zu stellen, abzüglich der Anrechnung der Mietein- nahmen für die Halle Beuel (Pantheon) in Höhe von 150.000 €. Weiterhin wer- den durch die Stadt Bonn die tatsächlich im Wirtschaftsjahr 2026/27 anfallen- den Tariferhöhungen (TE) – soweit nicht bereits im Wirtschaftsplan berücksich- tigt - in voller Höhe übernommen. Im vorliegenden Plan sind die seit 2013 anfallenden TE mit 10.031.500 € berücksichtigt, weiterhin wurden auf Grund von Erkenntnissen der letzten Jahre die Ansätze aktualisiert bzw. angepasst. Städtischer Zuschuss Der städtische Zuschuss im Wirtschaftsjahr 2026/27 beläuft sich auf: Generalintendantenvertrag 26.530.700 € berücksichtigte Tariferhöhung 10.031 500 € 36.562.200 € davon BKZ 35.862.200 € davon IKZ 700.000 € Insgesamt ist in der Spielzeit 2026/27 eine Entnahme aus der satzungsmäßi- gen Rücklage in Höhe von 721.120 € einzuplanen.Seite 3 von 51 Seite 4Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Vermögensplan Die Summe der eigenen Beschaffungsmaßnahmen beträgt 700.000 €. Der Vermögensplan enthält die notwendigen Beschaffungen für alle Bereiche des Theaters, einschließlich der Theaterwerkstätten in Beuel und der übrigen Abteilungen, die für einen reibungslosen Spielbetrieb erforderlich sind. Investitions-Rücklage/Sonderposten für nicht bis zum 31.07.2025 verwendete Zuschüsse der Bundesstadt Bonn Zum 31.07.2024 wurde die bisher in der Bilanz des Theaters vorhandene „In- vestitions-Rücklage“ in Höhe von 40.007.98 € aufgelöst. Die Bilanzposition „Sonderposten für nicht bis zum 31.07.2025 verwendete Zuschüsse der Bundesstadt Bonn“ (174.965,73 € zum 31.07.2024) wurde in der Spielzeit 2024/25 vollständig für investive Maßnahmen verwendet. Der Bestand weist daher 0,00 € aus. Hier sind nicht verausgabte Finanzmittel des Vermögenspans der Vorjahre erfasst. Die bilanzielle Gegenposition ist die „Forderung gegenüber der Bundesstadt Bonn“. Über diese Investitionsmittel darf die Theaterleitung bei zusätzlichen Ausgaben des Vermögensplanes frei verfügen. Stellenübersicht Das Theater Bonn wird als Mehr-Sparten-Haus entsprechend den Vorschriften der Eigenbetriebe im Sinne von § 107 Abs. 2 GO NW geführt. Die Grundlage der Wirtschaftsführung des Theaters ist ein Wirtschaftsplan, der aus dem Er- folgsplan, dem Vermögensplan, dem fünfjährigen Finanzplan und der Stellenü- bersicht besteht. Der Stellenplan für das Wirtschaftsjahr 2026/27 wird entsprechend der beige- fügten Stellenübersicht neu aufgestellt. Die Planung sieht 195,50 Stellen nach dem TVöD vor. Gegenüber der bisherigen Stellenübersicht für das Wirtschaftsjahr 2025/26 ergeben sich folgende Änderungen: Stelle 2.1.2 Stellv. Kaufmännischer Direktor (Stellenwertumwandlung) Die Nachbesetzung der Stelle wird aufgrund der Bewerbungssituation mit einer Person erfolgen, die nicht verbeamtet ist, die Stelle wird daher von A 15 LBesG nach EG 15 TVöD umgewandelt. Nachfolgend wird auch der städtische Stel- lenplan, in dem die Beamtinnen und Beamten des Theaters geführt werden, angepasst. Stelle 2.1.13 Notenarchiv (bisher), künftig Sachbearbeitung in der Verwaltung Die Aufgaben des Notenarchivs werden zwischenzeitlich durch eine Person wahrgenommen, die nach den Bestimmungen des NV-Bühne beschäftigt ist. Der Aufgabeninhalt der Stelle wird für die notwendige personelle Verstärkung in der Sachbearbeitung der Verwaltung angepasst, gegebenenfalls in der Folge auch der Stellenwert (derzeit 9 b TVöD) Stelle 2.1.15 Finanzbuchhaltung (Stellenwertanhebung von EG 7 nach EG 8 TVöD) Im Zuge der Neubesetzung dieser Stelle, die auch die Stellvertretung der Lei- tung des Rechnungswesens beinhaltet, ist das Anforderungsprofil so angerei-Seite 4 von 51 Seite 5Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) chert worden, dass je nach Qualifikation der neu einzustellenden Person eine Eingruppierung nach EG 8 TVöD gerechtfertigt ist. Hierfür werden mit der Stel- lenwertanhebung die Voraussetzungen geschaffen. Stelle 2.1.19 Vertriebsassistenz (Stellenverschiebung) Im Bereich des Vertriebs ist wie bei der Verabschiedung des Wirtschaftsplans 2025/26 beschrieben eine dauerhafte Verstärkung dringend erforderlich, für die befristet beschäftigte Kollegin sind die stellenplanmäßigen Voraussetzungen zu schaffen. Dies erfolgt durch die Verschiebung einer Stelle innerhalb der Verwal- tung (2.1.34, EG 6 TVöD), die nicht besetzt ist und bisher zugunsten einer NV- Bühne-Tätigkeit gesperrt war. Dieser Sachgrund ist entfallen. Stelle 2.1.20 Leitung Theaterkasse (künftig: Ticket & Servicecenter) Der bisherige Stelleninhaber (Beamter, A 9 + Z LBesG) geht in die Freistel- lungsphase der Altersteilzeit, die Wiederbesetzung erfolgt voraussichtlich mit einer Beschäftigung nach TVöD, entsprechend ist die Stelle dann im Rahmen der Stellenplanfortschreibung 2027/28 anzupassen. Nachfolgend wird auch der städtische Stellenplan, in dem die Beamtinnen und Beamten des Theaters geführt werden, angepasst. Stellen 2.1.31, 2.2.32 und 2.2.33 EDV-Angelegenheiten (Stellenwertanhebun- gen von EG 8 nach EG 9 b TVöD) Eine Stellenwertüberprüfung hat für den EDV-Bereich zum Ergebnis geführt, dass eine Eingruppierung nach EG 9 b TVöD richtig ist, aktuell wird eine ent- sprechende Zulage gezahlt. Stelle 3.2.9 Technischer Bühnenbetrieb Werkstattbühne (Stellenwertanhebung von EG 7 nach EG 9 a TVöD) Die Stelle soll künftig das Format für eine*n Bühnenmeister*in abbilden. Der Stelleninhaber nimmt an einer entsprechenden Qualifizierungsmaßnahme teil und ist nach Abschluss entsprechend zu vergüten. Stelle 3.2.10 Technischer Bühnenbetrieb (Stellenverschiebung und Stellen- wertanhebung nach EG 9 a TVöD) Die durch Ausscheiden eines Bühnenhandwerkers freiwerdende Stelle (3.2.37) wird wie bereits bei der Verabschiedung des Wirtschaftsplans 2025/26 be- schrieben für die Funktion einer neu einzustellenden Bühnenmeisterin/ eines Bühnenmeisters umgewandelt und innerhalb des Stellenplans in diesen Be- reich verschoben. Zur ordnungsgemäßen Erfüllung der verantwortlichen Betreuung des Proben- und Vorstellungsbetriebes ist eine Verstärkung der Führungsebene zwingend erforderlich. Stelle 3.6.3 Ton- und Videotechnik (Stellenverschiebung und Stellenwertanhe- bung) Die bereits mit der Verabschiedung des Wirtschaftsplans 2025/26 beschriebene Verstärkung des Bereichs Ton- und Videotechnik wurde umgesetzt, hierfür wurde im Bereich der Bühnentechnik die freigewordene Stelle 3.2.53 verscho- ben. Der Wert der Stelle ist wegen der wahrzunehmenden Aufgaben nach EG 7 TVöD anzuheben. Stelle 3.6.4 Verschiebung einer Stelle in der Ton- und Videotechnik von NV- Bühne nach TVöDSeite 5 von 51 Seite 6Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Ein nach den Bestimmungen des NV-Bühne-Bühnentechik eingestellter Kollege hat aus persönlichen Gründen um einen Wechsel in den TVöD gebeten. We- gen des Aufgabenprofils ist die Zuordnung zudem tarifrechtlich geboten. Die Eingruppierung erfolgt in EG 7 TVöD. Stelle 3.2.35 Bühnentechnik (Stellenwertanhebung von EG 6 nach EG 7 TVöD) Zur ordnungsgemäßen Erfüllung der Aufgaben ist eine weitere Stelle auf dem Schnürboden (Maschinist*in) erforderlich, die Stelle ist entsprechend im Wert anzupassen. Stellenumwandlungen und Stellenverschiebungen innerhalb des Theaters in den kommenden Spielzeiten: Veränderungen bei den Produktionsabläufen, der Disposition und innerbetrieb- liche Notwendigkeiten wie z. B. die Altersstruktur einzelner Bereiche können auch in den kommenden Spielzeiten dazu führen, dass es innerhalb der Stel- lenstruktur des Theaters zu weiteren Veränderungen kommen muss. Dabei ist, auch mit Blick auf die anstehenden Prozesse zur Zukunft des Thea- ters, verbunden mit dem Effekt notwendiger Einsparzwänge, für die kommen- den Jahre seitens der Theaterleitung erklärtes Ziel, keine weiteren Stellen in- nerhalb des Theaters zu schaffen. Die notwendigen Veränderungen müssen daher möglichst durch Umwandlun- gen von Stellen erzielt werden. Dabei eventuell innerhalb des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD) notwendige Zuordnungen in andere Entgelt- gruppen sind finanziell im Rahmen des Gesamtwirtschaftsplans des Theaters aufzufangen. Gleiches gilt, wenn Stellen nach den Bestimmungen des NV- Bühne zu besetzen sind, die bisher dem TVöD zugeordnet waren. Finanzplan Nach § 18 der Eigenbetriebsverordnung Nordrhein-Westfalen (EigVO NRW) in Verbindung mit § 14 der Satzung für das Theater Bonn vom 11.05.1998 ist gleichzeitig mit dem Entwurf des Wirtschaftsplanens ein 5-jähriger Finanzplan vorzulegen, der wie der Wirtschaftsplan zu beraten und festzustellen ist. ****** Aufgrund der geplanten Entnahme in Höhe von 721.120 € aus der satzungs- mäßigen Rücklage zur Deckung eines Anteils des Jahresverlustes des Wirt- schaftsplanes 2026/27 ergibt sich ein Mehrbedarf von 721.120 €, um den der im konsumtiven Haushalt 2027 enthaltene Zuschussansatz für das Theater zu erhöhen wäre. Das Theater hat zum 31.12.2025 gegen die Stadt Bonn noch anerkannte For- derungen in Höhe von 8.815.496,42 €. Diese Forderung ergibt sich aus den Betriebskostenzuschüssen der Vorjahre, die bis zum 31.12. eines jeden Jahres noch nicht abgerufen wurden, bei der Stadt aber bereits zur Verfügung stan- den. Zwischen der Stadt Bonn und dem Theater wurde abgestimmt, dass das Theater vorübergehend darauf verzichtet, den Jahresverlust von der Stadt Bonn als überplanmäßige Ausgabe ausgeglichen zu bekommen. Zur Erhaltung der Liquidität greift das Theater auf die bestehenden Forderungen zurück. So- mit werden die Forderungen aus Vorjahren reduziert, die Liquidität des Thea-Seite 6 von 51 Seite 7Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) ters darf jedoch hierdurch nicht gefährdet werden. Für das Jahr 2027 wird dementsprechend eine Nachmeldung zur Haushalts- planung nicht erforderlich sein. Finanzielle Auswirkungen: Produktgruppe Produktgruppenbe- zeichnung Produkt Produktbezeichnung 1.04.11 Theater 4194111 Zuschuss Theater Investive Kosten der Maßnahme Brutto Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen 291.667 408.333 5419004111000 5419004111000 2026 2027 Einzahlungen Investiver Finanzsaldo 700.000 Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten Brutto Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen / Aufwendungen 14.942.583 20.919.617 141900411/ 73.1000 2026 2027 Einzahlungen / Erträge Haushaltsbelastung jährlich 35.862.200 Anlage/n 1 Vorbericht zum Wirtschaftsplan 2026-27 (öffentlich) 2 Wirtschaftsplan 2026-27 für Ausschuss (öffentlich) 3 Stellenplan TVöD 2026-27 (öffentlich) 4 Stellenplan NV-Bühne 2026-27 (öffentlich)Seite 7 von 51 WIRTSCHAFTSPLAN für das Wirtschaftsjahr 2026/27 (01.08.2026 – 31.07.2027) Vorbericht Eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Bundesstadt BonnSeite 8 von 51 Seite | 2 Inhaltsverzeichnis MANAGEMENT-SUMMARY ............................................................................... 3 1. GRUNDLAGEN UND RAHMENBEDINGUNGEN ..................................................... 6 1.1 Grundlagen und Organisation ................................................................................................... 6 1.2 Grundlagen der Finanzierung .................................................................................................... 6 2. RAHMENBEDINGUNGEN DER SPIELZEITPLANUNG ...................................... 8 2.1 Das Theater Bonn im Überblick .............................................................................................. 8 2.2 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen ................................................................................... 9 3. ERFOLGSPLAN .................................................................................... 10 3.1 Eckpunkte der Erfolgsplanung ............................................................................................... 10 3.2 Jahresergebnis und Entwicklung der Rücklagen ......................................................... 12 3.3 Stellenplan und Personalkosten ............................................................................................ 12 4. VERMÖGENSPLAN ............................................................................... 13 5. PROGNOSEBERICHT | CHANCEN & RISIKEN ............................................ 14 5.1 Chancen und Risiken ................................................................................................................... 14 5.2 Zukunft Bonner Bühnen............................................................................................................. 17 5.3 Prognosebericht und Mittelfristige Finanzplanung ..................................................... 18Seite 9 von 51 Seite | 3 MANAGEMENT-SUMMARY Bereich Bewertung Kommentar Kurze Einordnung der wirtschaftlichen Lage des Theaters im Gesamt- kontext Entnahme aus der satzungsmäßi- gen Rücklage i.H.v. 721.120 € Damit konnte eine Verbesserung zur Spielzeit 2025/26 von ca. 720 T€ erzielt werden. Jahresergebnis Fehlbetrag i.H.v. 1.461.539 € Vergleich zu 2025/26: Fehlbetrag i.H. v. 2.180.692 € Zuschussentwicklung 36.562.200 € Gesamt-Betriebskostenzuschuss der Stadt gem. Intendantenver- trag inkl. geschätzter Tarifsteige- rungen Für die Spielzeiten ab 2028/29 wur- den die lt. Haushaltsplan der Stadt Bonn verringerten Beträge zu- grunde gelegt Wesentliche finanzielle Herausforderungen Konsolidierungserfordernisse Anwachsende Personalkosten Kostensteigerungen in vielen Bereichen Die Konsolidierungserfordernisse des städtischen Haushaltes führen zu erheblichen Herausforderungen, um den Betrieb aufrecht zu erhal- ten und gleichzeitig qualitativ hochwertige Produktionen anzubie- ten. Prozess Zukunft Bonner Bühnen (ZBB) Der Prozess „Zukunft Bonner Bühnen“ (ZBB) ist das zentrale strategi- sche Zukunftsprojekt für die kulturelle Infrastruktur der Bundesstadt Bonn. Neben der Entwicklung einer langfristigen baulichen Perspektive stehen insbesondere die Identifikation von Synergien, die Optimierung von Strukturen sowie die Erschließung von Effizienz- und Konsolidie- rungspotenzialen im Fokus. Das Theater Bonn begleitet diesen Prozess durch einen umfassenden organisatorischen Transformationsprozess und die Weiterentwicklung seiner Steuerungsinstrumente. Die erfolgrei- che Umsetzung des Projektes wird maßgeblich für die langfristige wirt- schaftliche und künstlerische Zukunftsfähigkeit der Bonner Kulturinsti- tutionen sein. Strategische Schwer- punkte Prozessoptimierung und Digi- talisierungsprojekte Kostenreduktionen Verbesserung der Erlössteue- rung Weiterentwicklung des Con- trollings Diese Schwerpunkte werden neben dem Projekt ZBB innerbetrieblich weiter vorangetrieben, um die Kon- solidierungserfordernisse teilweise unterstützen zu können. Wesentliche Maßnah- men, Investitionsschwer- punkte Austausch Oberlichtschein- werfer Oper (114 T€) Pyrotechnische Zündanlage (akkubetrieben) (11 T€) Umbau Netzwerkswitche Oper (30 T€) EDV-Ausstattung (40 T€) Diese Investitionsmaßnahmen sind für die Aufrechterhaltung des Spiel- betriebes notwendig. Zentrale Kennzahlen Personalaufwandsquote: 260,89 Die Personalaufwandsquote ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl,Seite 10 von 51 Seite | 4 die den Personalaufwand ins Ver- hältnis zur Gesamtleistung eines Betriebes setzt. Die Zuschüsse der Stadt Bonn wurden aus diesem Grund herausgerechnet. Chancen/Risiken Mittelfristige Finanzplanung Konsolidierung Erlösperspektiven Risiken Steuerungsmaßnahmen Die mittelfristige Finanzplanung wurde bis einschließlich des Wirt- schaftsjahres 27/28 auf Basis des im Intendantenvertrag abgesicherten BKZ aufgestellt. Für die Folgejahre wurden die Ansätze der städtischen Haushaltsplanung zugrunde gelegt. Entsprechende politische Be- schlüsse liegen hierzu derzeit noch nicht vor. Das wesentliche wirtschaftliche Ri- siko besteht in einer möglichen Re- duzierung des BKZ im Rahmen der gesamtstädtischen Haushaltskon- solidierung. Aufgrund der Personal- intensität des Theaterbetriebs so- wie langfristiger tariflicher, produk- tionstechnischer und vertraglicher Bindungen können notwendige Konsolidierungsmaßnahmen regel- mäßig nicht kurzfristig umgesetzt werden. Die Realisierung nachhalti- ger Einsparungen erfordert einen mehrjährigen Transformationspro- zess, der sowohl organisatorische als auch strukturelle Veränderun- gen umfasst. Gleichzeitig verfolgt das Theater Bonn das Ziel, durch die kontinu- ierliche Überprüfung von Budgets, Prozessen und Leistungsstrukturen einen aktiven Beitrag zur Konsoli- dierung des städtischen Haushalts zu leisten. Die Einführung einer neuen Preis- und Produktstruktur soll die Ertragskraft stärken und zu- sätzliche Erlöspotenziale erschlie- ßen. Die Planung geht von einer po- sitiven Umsatzentwicklung aus. Gleichzeitig besteht das Risiko, dass Markt- und Nachfrageverände- rungen zu einer geringeren Akzep-Seite 11 von 51 Seite | 5 tanz führen und die geplanten Er- löse nicht vollständig realisiert wer- den können. Zur Verbesserung der wirtschaftli- chen Steuerung wird das Control- lingsystem grundlegend weiterent- wickelt. Mit dem eingeführten Ma- nagement-Cockpit steht ein quar- talsweises Steuerungsinstrument zur Verfügung, das die Ergebnis- und Aufwandsentwicklung sowie wesentliche Kennzahlen und Lang- zeitvergleiche transparent abbildet. Dadurch können wirtschaftliche Entwicklungen frühzeitig erkannt und erforderliche Steuerungsmaß- nahmen rechtzeitig eingeleitet wer- den. Das Controlling bildet damit eine wesentliche Grundlage für den laufenden Transformationsprozess sowie die Identifikation und Umset- zung von Konsolidierungs- und Ef- fizienzpotenzialen. Ausblick Gastronomie Satzungsmäßige Rücklage Die Gastronomie wird ab 01.08.26 durch einen neuen Pächter erfol- gen, der Vertrag ist jedoch noch nicht unterzeichnet. Wenn die beiden Spielzeiten 2025/26 und 2026/27 so abschlie- ßen wie geplant, verbleiben ca. 2.240 T€ in der satzungsmäßigen Rücklage.Seite 12 von 51 Seite | 6 1. Grundlagen und Rahmenbedingungen Dieser Vorbericht gibt einen Überblick zu den Eckpunkten des Wirtschaftsplanes und stellt die Entwicklung und die aktuelle wirtschaftliche Lage des Theaters dar. 1.1 Grundlagen und Organisation Das Theater Bonn wird als eigenbetriebsähnliche Einrichtung gem. § 107 Abs. 2 Gemeinde- ordnung NRW (GO NRW) nach den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung NRW (EigVO NRW) als selbstständige Einrichtung ohne eigene Rechtspersönlichkeit geführt. Das Theater ist als kommunaler Kulturbetrieb nicht auf die Erzielung von Gewinnen, sondern auf die Ver- sorgung der Bürgerinnen und Bürger mit dem Kulturgut Theater ausgerichtet. Es leistet als Mehrspartenhaus mit rund 650 Veranstaltungen pro Jahr einen wesentlichen Beitrag zum kul- turellen Leben der Stadt sowie der gesamten Region. Neben zahlreichen Eigenproduktionen zählen auch die Gastspielreihen HIGHLIGHTS DES INTERNATIONALEN TANZES und QUATSCH KEINE OPER! fest zum Programm. Insgesamt beschäftigt das Theater Bonn rund 500 Mitarbeitende. Durch Bescheid des Finanzamtes Bonn-Innenstadt wurde dem Theater Bonn die Gemeinnüt- zigkeit gem. §§ 51 ff. Abgabenordnung bescheinigt. Neben den gesetzlichen Vorschriften sind folgende rechtliche Rahmenbedingungen zu be- rücksichtigen: Satzung für das Theater Bonn vom 11.05.1988, zuletzt geändert am 14.12.2001 Dienstanweisung der Oberbürgermeisterin für den Generalintendanten und den Kauf- männischen Direktor Geschäftsanweisung für das Theater Bonn Entgeltordnung des Theaters Bonn, zuletzt geändert am 07.05.2026 Vertrag zwischen dem Generalintendanten und der Stadt Bonn Weitere Dienstanweisungen (z.B. für Theaterkasse, Inventarisierung etc.) Die Leitung des Theaters obliegt dem Generalintendanten, Herrn Dr. Bernhard Helmich und dem Kaufmännischen Direktor, Herrn Nico Heinrich. In die künstlerische Leitung des Hauses sind darüber hinaus eingebunden der Schauspieldirektor Jens Groß, Operndirektor Marcus Carl und Generalmusikdirektor Dirk Kaftan. Zum Theater Bonn gehören drei Liegenschaften, das Opernhaus mit großem Saal und Werk- stattbühne (Bonn), das Schauspielhaus (Bad Godesberg) sowie die Werkstätten (Gelände Beuel). 1.2 Grundlagen der Finanzierung Durch Ratsbeschluss vom 26.06.1997 (DS-Nr. 9700740) wurde das gesamte Anlagevermögen des Teilbereichs Oper mit Wirkung zum 01.08.1997 in den Eigenbetrieb eingebracht.Seite 13 von 51 Seite | 7 Gemäß §§ 1 Abs. 3 und 13 Abs. 2 der Satzung des Theaters der Bundesstadt Bonn in der Fas- sung vom 14.12.2001 ist zur Sicherung des Zwecks der Einrichtung eine satzungsmäßige Rück- lage zu bilden, der nicht verbrauchte Zuschüsse und Mehreinnahmen zugeführt werden müs- sen und die zur Deckung von Fehlbeträgen eingesetzt wird. Dem vorliegenden Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2026/27 liegt die Entscheidung des Rates der Bundesstadt Bonn vom 09.12.2021 (DS-Nr.: 211981) zugrunde, dem Theater Bonn einen Gesamtbetriebskostenzuschuss in Höhe von 26.680.700 € zur Verfügung zu stellen, ab- züglich der Anrechnung von Mieteinnahmen für die Halle Beuel an das Pantheon in Höhe von 150.000 € jährlich. Zusätzlich werden die tatsächlichen Tariferhöhungen für die Entgelte der Beschäftigten des Theaters von der Stadt Bonn übernommen. Der Gesamtbetriebskostenzuschuss stellt sich wie folgt dar: Betriebskostenzuschuss 26.530.700 € zzgl. Tariferhöhungen 10.031.500 € Gesamtbetriebskostenzuschuss 36.562.200 € _ davon Betriebskostenzuschuss (BKZ) 35.862.200 € _ davon Investitionskostenzuschuss (IKZ) 700.000 € Der Gesamtzuschuss wird aufgeteilt auf den Erfolgsplan (BKZ) und den Vermögensplan (IKZ). Gemäß der Entscheidung des Oberstadtdirektors der Stadt Bonn vom Januar 1988 sind seit dem Wirtschaftsjahr 1989/90 erforderliche Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen an den ein- gebrachten Gebäuden („Dach und Fach“) - soweit diese nicht theaterspezifisch sind - aus dem Vermögenshaushalt der Bundesstadt Bonn zu finanzieren. Auf Basis des Ratsbeschlusses vom 06.07.2017 (DS-Nr. 1711909) ist das Städtische Gebäudemanagement (SGB) zuständig, die lau- fenden Arbeiten für die Bauunterhaltung im Theater Bonn zu gewährleisten. Darüber hinaus ist zum Umfang der Verlustübernahme durch die Stadt Bonn folgende Rege- lungen getroffen (Mitteilung des Dezernates IV vom 12.01.1988 und Vermerk des Amtes 20 vom 05.01.1988): Eine Belastung des Theaters mit Zinsen und Tilgung für die Ersatz- und Erweiterungs- investitionen aus dem städtischen Haushalt entsteht nicht. Die Abschreibungen für Betriebseinrichtungen, die nicht Gebäudebestandteil sind, so- wie für die Betriebs- und Geschäftsausstattung werden in den Zuschuss einbezogen und ohne Beschränkung dem Theater erstattet. Nicht verausgabte Mittel des Vermögensplanes werden seit dem 01.08.2008 in der Bi- lanz in einem „Sonderposten für nicht bis zum 31.07. verwendete Zuschüsse der Stadt Bonn“ zugeführt. Gemäß dem Wirtschaftsplan des Theaters darf die Theaterleitung über den verbleiben- den „Sonderposten für nicht bis zum 31.07. verwendete Zuschüsse der Stadt Bonn“ frei verfügen. Es wird davon ausgegangen, dass das Land NRW auch für die Spielzeit 2026/27 eine Zuwen- dung bewilligt. Der Bewilligungsbescheid für das Kalenderjahr 2026 ist dem Theater bereits in gleicher Höhe wie 2025 zugegangen. Für 2027 wird daher im Wirtschaftsplan ein Betrag i.H.v. 2.830.508 € berücksichtigt. Darüber hinaus ist die Verstetigung für das Projekt „NEUESeite 14 von 51 Seite | 8 WEGE - FOKUS 33“ i.H.v. 167.000 € für 2026 mit veranschlagt. Der Bewilligungszeitraum für diese Mittel endet zum 31.12.2026. Für die Erhebung der Ticketpreise für die Veranstaltungen des Theaters Bonn ist die Entgelt- ordnung maßgeblich. Zur Gesamtfinanzierung des Betriebes ist der Verkauf von Eintrittskar- ten notwendig. Die Festlegung der Tageskarten- und Abo-Preise orientiert sich dabei auch an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Publikums, ohne dabei den künstlerischen Wert der Darbietungen zu vernachlässigen. Für die Spielzeit 2026/27 wurde im Rat am 07.05.2026 eine neue Entgeltordnung beschlossen. Diese beinhaltet u.a. die Anhebung der Ticketpreise und versetzt das Theater durch die Einführung einer dynamischen Preisstruktur in die Mög- lichkeit auf das Nachfrageverhalten des Publikums eingehen zu können. In der nächsten Spielzeit sind einige Veranstaltungen mit Weltstars im Musiktheater geplant, hier verspricht sich das Theater neben der positiven Auswirkung auf den Spielplan auch entsprechende Mehr- erlöse. 2. RAHMENBEDINGUNGEN DER SPIELZEITPLANUNG 2.1 Das Theater Bonn im Überblick Spielzeit 2026/27 Spielzeit 2025/26 Veranstaltungen insgesamt1 rd. 680 rd. 660 Mitarbeitende 5352 5453 Ensemblestärke _ Musiktheater / Oper 21 21 _ Schauspiel 20 19 Personalaufwand insgesamt 30.783.500 € 29.225.000 € Bilanzsumme4 43.759.262 € 45.152.476 € Eigenkapitalausstattung5 28.069.468 € 29.497.874 € Jahresergebnis 1.461.539 € 2.180.692 € Für die kommende Spielzeit sind folgende Anzahl von Produktionen und Veranstaltungen ge- plant, die die Grundlage für die Wirtschaftsplanung darstellen. Musiktheater Schauspiel Tanz QkO! Neu-Produktionen 9 14 10 19 Wiederaufnahmen 7 7 0 0 Vorstellungen / Veranstaltungen 135 ca. 250 24 19 Über die Sparte PORTAL werden zusätzlich rd. 250 begleitende und eigene Veranstaltungen (bspw. Workshops, Führungen mobile Produktionen etc.) angeboten. Darüber hinaus finden auch in den Bereichen Schauspiel und Musiktheater begleitende und weitere Veranstaltungen statt (bspw. Matineen, Lesungen, Liederabende etc.). 1 Die Zahlen beinhalten auch die Veranstaltungen mit freiem Eintritt 2 Zum Stichtag 4/26 3 Zum Stichtag 4/25 4 Unter Berücksichtigung des geplanten bzw. prognostizierten Jahresergebnisses 5 Unter Berücksichtigung des geplanten bzw. prognostizierten JahresergebnissesSeite 15 von 51 Seite | 9 Das Theater Bonn ist in der Stadt Bonn, neben den weiteren städtischen Kulturinstitutionen, eingebettet in eine breit aufgestellte Szene freier Akteure. Die verschiedenen Theater bedienen jeweils unterschiedliches Kern-Repertoire, so dass eine direkte Konkurrenz nicht zustande kommt. In der Region Köln-Bonn / Rhein-Sieg und Ahrweiler gibt es darüber hinaus mit den Bühnen der Stadt Köln und dem Schauspielhaus Düsseldorf und der Deutschen Oper am Rhein weitere große Häuser mit einer ähnlichen Ausrichtung. Insofern ist das Theater Bonn mit seinen drei Spielstätten strategisch gut gelegen und kann einen großen Einzugsbereich von potenziellen Besuchenden bedienen. Die zwischen dem Theater Bonn (TB) und dem Jungen Theater Bonn (JTB) seit dem 01.08.2023 laufende engere Zusammenarbeit auf Basis des Kooperationsvertrages wurde er- folgreich fortgesetzt und intensiviert. Das TB unterstützt das JTB mit maximal 450.000 € als Geldleistung und zusätzlich mit Lagerflächen für Kulissen in Höhe von ca. 38.800 € jährlich. Das Angebot aus dieser Kooperation richtet sich an ein Publikum, das älter als das Stamm- publikum des JTB ist, und jünger als das Stammpublikum des TB. 2.2 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben weiterhin wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung des Theater Bonn und bilden eine wichtige Grundlage für die Planung der Spielzeit 2026/27. Die wirtschaftliche Entwicklung ist nach wie vor von geopoliti- schen Unsicherheiten, den Auswirkungen auf Energie- und Rohstoffmärkte sowie der Ent- wicklung von Preisen, Zinsen und Löhnen geprägt. Die Inflationsrate in Deutschland lag im April 2026 bei 2,9 % und damit über dem Vorjahres- wert von 2,1 %. Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung waren erneut steigende Energie- preise, die gegenüber dem Vorjahresmonat um 10,1 % zunahmen. Gleichzeitig hat die Euro- päische Zentralbank ihre Zinspolitik in den vergangenen Monaten schrittweise gelockert, wodurch sich das allgemeine Zinsniveau gegenüber den Vorjahren reduziert hat. Für das Theater Bonn ergeben sich hieraus differenzierte Auswirkungen. Einerseits hat sich die allgemeine Preisentwicklung gegenüber den Spitzenwerten der Vorjahre deutlich stabili- siert. Andererseits wirken die tarifbedingten Personalkostensteigerungen, insbesondere im Bereich des TVöD, sowie weiterhin erhöhte Sachkosten nachhaltig auf die Kostenstruktur des Hauses. Da Personalaufwendungen den größten Anteil der Gesamtaufwendungen ausma- chen, werden die Entlastungseffekte einer rückläufigen Inflation hierdurch weitgehend kom- pensiert. Zudem bleibt die Konsumzurückhaltung privater Haushalte trotz der Stabilisierung einzelner Wirtschaftsindikatoren spürbar. Dies zeigt sich insbesondere in einem kurzfristigeren Kauf- verhalten und einer höheren Preissensibilität der Besucherinnen und Besucher. Vor diesem Hintergrund kommt der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Preis-, Produkt- und Ver- marktungsstrategien eine besondere Bedeutung für die nachhaltige Sicherung der Eigener- löse zu.Seite 16 von 51 Seite | 10 3. ERFOLGSPLAN Der Erfolgsplan enthält alle voraussehbaren Erträge und Aufwendungen des Wirtschaftsjah- res. Er ist entsprechend der Gewinn- und Verlustrechnung gegliedert. 3.1 Eckpunkte der Erfolgsplanung Der Erfolgsplan stellt sich im Vergleich zur Vorjahresplanung wie folgt dar. Zur Analyse der Ertragslage werden die Zuweisungen und Zuschüsse „neutralisiert“ dargestellt, womit sich fol- gendes Bild ergibt: 2026/27 Planung 2025/26 IST-Prognose* 2025/26 Planung Umsatzerlöse -8.396.000 € -6.850.000 € -6.500.000 € Sonstige betriebliche Erträge -70.000 € -69.300 € -22.000 € Produktionsaufwand 11.766.000 € 11.709.750 € 11.699.000 € Rohergebnis 3.300.000 € 4.790.450 € 5.177.000 € Personalaufwand 30.783.500 € 29.425.000 € 29.225.000 € Abschreibungen und Verände- rungen aus Sonderposten 1.282.330 € 1.340.000 € 1.340.000 € Sonstige betr. Aufwendungen 5.954.000 € 6.105.000 € 5.939.000 € Betriebsergebnis 41.319.830 € 41.660.450 € 41.681.000 € Zuwendungen u. Zuschüsse -39.895.791 € -39.440.000 € -39.530.808 € Zinsen u. ähnl. Erträge 0 € 0 € -1.000 € Zinsen u. ähnl. Aufwendungen 1000 € 2.400 € 0 € Sonstige Steuern 36.500 € 63.600 € 31.500 € Jahresergebnis 1.461.539 € 2.286.450 € 2.180.692 € *zum 30.04.2026 Die laufende Spielzeit 2025/26 hat insbesondere im Musiktheater bisher eine überdurch- schnittlich hohe Auslastung mit entsprechend einhergehenden Umsatzerlösen erzielt. Dieses Niveau kann nicht allein aus eigener Kraft gesteuert werden. In der vorliegenden Wirtschafts- planung werden die üblichen durchschnittlichen Besucher- und Erlösdaten unter Berücksich- tigung der neuen Preisstruktur zugrunde gelegt.Seite 17 von 51 Seite | 11 Die Struktur der Erträge stellt sich für die Spielzeit 2026/27 wie folgt dar: Hinsichtlich der einzelnen Positionen wird auf den Erfolgsplan verwiesen. Die Struktur der Aufwendungen stellt sich für die Spielzeit 2026/27 wie folgt dar: Hinsichtlich der einzelnen Positionen wird auf den Erfolgsplan verwiesen. 15,9% 1,2% 74,2% 1,4% 6,9% 0,3% Struktur der Erträge Eintrittsgelder, VVK-Gebühren, Programmhefte Vermietung u. Verpachtung Betriebskostenzuschuss Investitionskostenzuschuss Zuwendungen und Zuschüsse Sonstige Erträge 23,6% 61,8% 4,4% -1,8% 12,0% 0,1% Struktur der Aufwendungen Produktionsaufwand Personalaufwand Abschreibungen Zuführung Sonderposten Sonst. betriebl. Aufwendungen Sonst. SteuernSeite 18 von 51 Seite | 12 In den Produktionskosten sind die Zuschüsse i.H.v. 450 T€ an das Junge Theater Bonn (JTB), zuzüglich der Lagerkosten und weitere Kooperationsgelder für das gemeinsam produzierte Musical sowie i.H.v. 40 T€ an das Theater Marabu enthalten. 3.2 Jahresergebnis und Entwicklung der Rücklagen Das Wirtschaftsplanjahr schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.461.539 € ab. Aus der Allgemeinen Rücklage wird der Betrag für die „nicht zu erstattende Gebäudeabschrei- bung“ in Höhe von 740.419 € entnommen. Somit ergibt sich ein Betrag von 721.120 €, welcher der satzungsmäßigen Rücklage entnommen wird. Unter Berücksichtigung der Jahresergebnisse hat sich die satzungsmäßige Rücklage in den vergangenen Jahren wie folgt entwickelt: Zum 31.07.2027 weist sie mit der im Dreivierteljahresbericht 2025/26 genannten erhöhten Ent- nahme einen prognostizierten Bestand von 2.243.082 € aus. 3.3 Stellenplan und Personalkosten Der Personalaufwand ist mit 30.784 T€ (61,8 % im Verhältnis zu den gesamten Aufwendun- gen) die wesentlichste Kostenposition. Hierin spiegelt sich wider, dass der Theaterbetrieb vor allem durch die Menschen gestaltet wird, die insofern auch das wesentliche „Kapital“ des The- aters darstellen. Mit Blick auf die anstehenden Prozesse zur Zukunft des Theaters, verbunden mit den notwen- digen Einsparzwängen, ist seitens der Theaterleitung beabsichtigt, keine weiteren Stellen zu schaffen. Vielmehr müssen die notwendigen Veränderungen durch Umwandlung von Stellen erzielt werden. €- €800.000 €1.600.000 €2.400.000 €3.200.000 €4.000.000 €4.800.000 €5.600.000 €6.400.000 €7.200.000 €8.000.000 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24 2024/25 2025/26 2026/27 Entwicklung der satzungsmäßigen RücklageSeite 19 von 51 Seite | 13 In der kommenden Spielzeit sind keine wesentlichen Stellenplanveränderungen vorgesehen. Der Stellenplan sieht insgesamt 392,5 Stellen vor (TVöD, NV-Bühne und Beamte). Die Kassen- sowie Abendaushilfen werden nicht als Stellen im Stellenplan geführt. 2026/27 2025/26 Veränderung Stellen nach TVöD 195,5 192,5 +3 Stellen nach NV-Bühne 189 190,25 -1,25 Beamte (Stellenplan der Stadt) 8 10 -2 Gesamt 392,5 392,75 -0,25 Die Personalkosten steigen im Vergleich zur Vor-Spielzeit um rd. 5,3 %. Der Anteil der weiblichen Mitarbeitenden liegt aktuell bei rd. 47 %. Die Beschäftigten des The- aters kommen aus 24 unterschiedlichen Nationen. 4. VERMÖGENSPLAN Der Vermögensplan enthält alle voraussehbaren Einzahlungen und Auszahlungen des Wirt- schaftsjahres, die sich aus Investitionen (Erneuerung, Erweiterung, Neubau, Veräußerung) und aus der Kreditwirtschaft des Eigenbetriebs ergeben, sowie die notwendigen Verpflich- tungsermächtigungen. Grundsätzlich sind die finanziellen Verhältnisse des Theaters Bonn geordnet. Die Zahlungs- fähigkeit war im Berichtsjahr in vollem Umfang gewährleistet. Zahlungen erfolgten innerhalb der Zahlungsziele. Die Herstellungskosten für die Ausstattungsgegenstände, welche länger im Repertoire blei- ben, werden ab der Spielzeit 2026/27 bilanziell aktiviert und über fünf Jahre abgeschrieben. In der Spielzeit 2026/27 handelt es sich um drei Produktionen. Getätigte Investitionen In der Spielzeit 2026/27 sind Investitionen i.H.v. insgesamt 700 T€ geplant. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Übersicht der geplanten Investitionen: Investition Betrag Technik 363.400 € EDV 40.000 € Hausverwaltung 37.000 € Unvorhergesehenes 259.600 € Gesamtvolumen Investitionen 700.000 € Kredite – sowohl zur kurzfristigen als auch zur langfristigen Finanzierung – können bis zu einem Gesamtvolumen von 10,0 Mio. € aufgenommen werden, sofern die verfügbaren Eigen- mittel nicht ausreichen.Seite 20 von 51 Seite | 14 5. PROGNOSEBERICHT | CHANCEN & RISIKEN 5.1 Chancen und Risiken Die wirtschaftliche Entwicklung des Theater Bonn wird wesentlich durch externe wirtschaft- liche, gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen beeinflusst. Die gesamtwirtschaft- liche Lage ist weiterhin von geopolitischen Unsicherheiten (wie bspw. dem Iran-Konflikt und den damit einhergehenden Auswirkungen auf die Energiepreise), einer verhaltenen Konjunk- turentwicklung, den Nachwirkungen der hohen Inflationsraten der vergangenen Jahre sowie einer insgesamt sehr angespannten Finanzlage der öffentlichen Haushalte geprägt. Die aktu- ellen Wirtschaftsprognosen gehen für Deutschland auch in den kommenden Jahren von ei- nem nur sehr moderaten Wirtschaftswachstum aus. Für das Theater Bonn haben diese Entwicklungen unmittelbare Auswirkungen auf die Wirt- schaftsplanung. Insbesondere die Konsumstimmung privater Haushalte stellt einen wichti- gen Indikator für die Nachfrage nach kulturellen Angeboten dar. Eine anhaltende Zurückhal- tung bei den privaten Konsumausgaben kann sich negativ auf die Entwicklung der Besucher- zahlen und damit auf die Erlössituation auswirken. Diesem Risiko begegnet das Theater durch die kontinuierliche Weiterentwicklung seines künstlerischen Angebots, seiner Vermarktungs- strategien sowie seiner Preis- und Produktstruktur. Die Einführung der neuen Preis- und Produktstruktur stellt einen wesentlichen Baustein der Wirtschaftsplanung dar. Die Planung geht davon aus, dass durch die Weiterentwicklung des Angebots sowie die Anpassung der Preisgestaltung zusätzliche Umsatzerlöse erzielt werden können. Gleichzeitig ist hiermit ein erhebliches planerisches Risiko verbunden. Sollten die neuen Preisstrukturen vom Publikum nicht in dem erwarteten Umfang angenommen werden oder die Preisanpassungen zu einer rückläufigen Nachfrage führen, könnten die geplanten Erlössteigerungen ganz oder teilweise ausbleiben. Aufgrund der hohen Bedeutung der Ticket- erlöse für die Eigenfinanzierung könnten sinkende Auslastungszahlen und geringere Besu- chermengen unmittelbare negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Stabilität des Hau- ses haben. Die Entwicklung der Nachfrage sowie die Akzeptanz der neuen Preis- und Produkt- struktur werden daher im Rahmen des Controllings fortlaufend beobachtet und ausgewertet, um bei Bedarf frühzeitig steuernd eingreifen zu können. Eine wesentliche Herausforderung stellt die angespannte Haushaltslage der öffentlichen Hand dar. Die zunehmenden Konsolidierungsanforderungen auf kommunaler Ebene werden sich auch gravierend auf die städtischen Kulturinstitutionen auswirken. Für das Theater Bonn besteht perspektivisch das Risiko struktureller Kürzungen des Betriebskostenzuschusses. Da die Realisierung nachhaltiger Einsparungen in einem personalintensiven Kulturbetrieb regel- mäßig mehrjährige organisatorische, strukturelle und personelle Anpassungsprozesse erfor- dert, können notwendige Konsolidierungsbeiträge nicht kurzfristig umgesetzt werden. Die langfristige Sicherung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Hauses setzt daher verläss- liche finanzielle Rahmenbedingungen und ausreichende Umsetzungshorizonte voraus. Der laufende Transformationsprozess des Theater Bonn bietet die Chance, Strukturen und Prozesse weiterzuentwickeln, Effizienzpotenziale zu identifizieren und die wirtschaftliche Steuerungsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Im Rahmen des Projektes „Zukunft Bonner Büh- nen“ werden darüber hinaus Möglichkeiten zur vertieften Zusammenarbeit mit den weiterenSeite 21 von 51 Seite | 15 städtischen Kulturinstitutionen untersucht, um Synergien zu erschließen und mittel- bis lang- fristig Konsolidierungsbeiträge zu leisten. Für die langfristige Entwicklung des Theater Bonn kommt zudem der baulichen Zukunft der Theaterliegenschaften eine besondere Bedeutung zu. Die laufende Unterhaltung und Siche- rung der Bestandsgebäude erfordert einen zunehmenden Ressourcenaufwand. Vor diesem Hintergrund sind zeitnahe Entscheidungen über die zukünftige bauliche Entwicklung von we- sentlicher Bedeutung, um Planungssicherheit zu schaffen und langfristig wirtschaftlich trag- fähige Lösungen zu ermöglichen. Zur Verbesserung der wirtschaftlichen Steuerung wurde ein Management-Cockpit entwickelt, das die Entwicklung von Erlösen, Aufwendungen und wesentlichen Kennzahlen in einer inte- grierten Sichtweise darstellt. Ergänzend zu den Quartalsberichten ermöglicht dieses Instru- ment eine frühzeitige Identifikation von Abweichungen und unterstützt die Theaterleitung bei der Umsetzung geeigneter Steuerungsmaßnahmen. Damit bildet das Controllingsystem eine wesentliche Grundlage für die wirtschaftliche Stabilität sowie die erfolgreiche Umsetzung der laufenden Transformations- und Konsolidierungsprozesse. Zuschauerverhalten und Abonnements Die Nachfrage nach den Angeboten des Theater Bonn entwickelt sich weiterhin positiv. Die Auslastung der laufenden Spielzeit bewegt sich auf einem sehr hohen Niveau und bestätigt die starke Verankerung des Hauses in der Stadtgesellschaft sowie die hohe Akzeptanz des künst- lerischen Angebots. Die anhaltend guten Besucherzahlen bilden eine wesentliche Grundlage für die Stabilität der Eigenerlöse und sind zugleich Ausdruck einer hohen Bindung des Stammpublikums. Gleichzeitig haben sich die Kaufgewohnheiten der Besucherinnen und Besucher in den ver- gangenen Jahren spürbar verändert. Eintrittskarten werden zunehmend kurzfristiger erwor- ben als vor der Pandemie, wodurch sich die Prognosefähigkeit der Erlösentwicklung er- schwert. Darüber hinaus ist eine steigende Sensibilität hinsichtlich Preisgestaltung, Pro- grammangebot und individuellem Kulturerlebnis festzustellen. Die Entscheidung für einen Veranstaltungsbesuch wird stärker als früher von einer unmittelbaren Attraktivität des Ange- bots sowie von Preis-Leistungs-Erwägungen beeinflusst. Vor diesem Hintergrund gewinnen flexible Vertriebs- und Marketingmaßnahmen zunehmend an Bedeutung. Durch zielgruppenspezifische Kampagnen, thematische Aktionstage sowie sai- sonale Vertriebsimpulse werden zusätzliche Nachfragepotenziale erschlossen und kurzfristige Kaufentscheidungen unterstützt. Gleichzeitig werden die Entwicklungen bei Nachfrage, Aus- lastung und Ticketerlösen fortlaufend analysiert, um Marktveränderungen frühzeitig zu er- kennen und entsprechende Anpassungen vornehmen zu können.Seite 22 von 51 Seite | 16 Arbeits- und Fachkräftemangel sowie tarifliche Entwicklungen Der Arbeits- und Fachkräftemangel stellt weiterhin eine der wesentlichen Herausforderungen für die wirtschaftliche und organisatorische Entwicklung des Theater Bonn dar. In nahezu al- len Bereichen gestaltet sich die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte zunehmend schwieriger. Dies betrifft sowohl technische und handwerkliche Berufe als auch spezialisierte Funktionen in Verwaltung, Produktion und künstlerischem Betrieb. Verstärkt wird diese Entwicklung durch den demografischen Wandel. In den kommenden Jah- ren werden zahlreiche erfahrene Mitarbeitende altersbedingt aus dem Berufsleben ausschei- den. Gleichzeitig nimmt die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte am Arbeitsmarkt ab. Für einen personalintensiven Kulturbetrieb wie das Theater Bonn erhöht sich hierdurch das Ri- siko, vakante Stellen nicht oder nur mit erheblichem zeitlichem Vorlauf besetzen zu können. Neben der Rekrutierung neuer Mitarbeitender gewinnt die langfristige Bindung des vorhan- denen Personals zunehmend an Bedeutung. Die Sicherstellung eines leistungsfähigen und motivierten Teams ist eine wesentliche Voraussetzung für die Aufrechterhaltung eines quali- tativ hochwertigen und wirtschaftlich stabilen Spielbetriebs. Dabei sind veränderte Erwartun- gen an Arbeitsbedingungen, Flexibilität und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ebenso zu berücksichtigen wie die zunehmende Belastung der Beschäftigten durch personelle Eng- pässe. Zusätzliche Herausforderungen ergeben sich aus den regelmäßigen Tarifsteigerungen sowie der fortschreitenden Ausdifferenzierung tariflicher und arbeitsrechtlicher Regelungen. Da die Personalaufwendungen den größten Anteil der Gesamtaufwendungen des Theater Bonn aus- machen, wirken sich tarifliche Entwicklungen unmittelbar auf die wirtschaftliche Situation des Hauses aus. Gleichzeitig schränken sie die kurzfristige Anpassungsfähigkeit der Kosten- struktur ein und erhöhen die Anforderungen an eine langfristig orientierte Personal- und Fi- nanzplanung. Chancen- und Risikomanagement Die frühzeitige Identifikation, Bewertung und Steuerung wesentlicher Chancen und Risiken gewinnt für das Theater Bonn vor dem Hintergrund zunehmender wirtschaftlicher, politischer und organisatorischer Herausforderungen kontinuierlich an Bedeutung. Ziel ist es, die Trans- parenz über wesentliche Einflussfaktoren zu erhöhen und die Grundlagen für fundierte stra- tegische und operative Entscheidungen weiter zu verbessern. Die Bewertung relevanter Entwicklungen erfolgt derzeit auf Basis eines kontinuierlichen Aus- tauschs innerhalb der Theaterleitung sowie durch die regelmäßige Analyse wesentlicher wirt- schaftlicher, personeller und struktureller Rahmenbedingungen. Hierzu zählen insbesondere die Entwicklung der öffentlichen Haushalte, tarifliche Veränderungen, Kostensteigerungen, Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt sowie Veränderungen im Besucherverhalten. Im Rahmen des laufenden Transformationsprozesses werden die bestehenden Steuerungsin- strumente schrittweise weiterentwickelt und systematisiert. Dabei stehen insbesondere der Ausbau des Berichtswesens, die Weiterentwicklung von Kennzahlen- und Frühwarnsystemen sowie die stärkere Verknüpfung von Planung, Controlling und Risikobetrachtung im Fokus.Seite 23 von 51 Seite | 17 Ziel ist der Aufbau einer noch stärker daten- und kennzahlenbasierten Unternehmenssteue- rung, die Risiken frühzeitig sichtbar macht und eine vorausschauende Steuerung ermöglicht. Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Chancen- und Risikomanagements bildet damit einen wesentlichen Baustein zur Stärkung der wirtschaftlichen Stabilität, der organisatori- schen Leistungsfähigkeit und der langfristigen Zukunftsfähigkeit des Theater Bonn. 5.2 Zukunft Bonner Bühnen Mit dem Projekt „Zukunft Bonner Bühnen“ (ZBB) verfolgt die Bundesstadt Bonn das Ziel, die baulichen, organisatorischen und strukturellen Rahmenbedingungen ihrer großen Kulturein- richtungen langfristig zukunftsfähig auszurichten. Im Mittelpunkt stehen dabei die Liegen- schaften des Theater Bonn sowie die zukünftige Zusammenarbeit der städtisch getragenen Kulturinstitutionen. Das Projekt besitzt eine hohe strategische Bedeutung, da die Ergebnisse maßgeblichen Einfluss auf die zukünftige künstlerische, organisatorische und wirtschaftliche Entwicklung des Theater Bonn haben werden. Der Prozess ist zugleich Bestandteil des gesamtstädtischen Haushaltskonsolidierungs- und Aufgabenkritikprozesses. Vor dem Hintergrund der angespannten finanziellen Lage der Stadt müssen notwendige Investitionen in die kulturelle Infrastruktur mit den Anforderungen an eine nachhaltige Haushaltsentwicklung in Einklang gebracht werden. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, bauliche, organisatorische und wirtschaftliche Fragestellungen gemeinsam zu betrachten und langfristig tragfähige Lösungen zu entwickeln. Für das Theater Bonn steht kurzfristig insbesondere die Sicherung der Probebühnen am Standort Beuel im Fokus. Hierzu wurde ein Konzept erarbeitet, dessen Umsetzung bis zum Jahr 2028 vorgesehen ist. Parallel dazu werden unterschiedliche langfristige Varianten für die bauliche Entwicklung der Theaterstandorte untersucht und bewertet. Neben den baulichen Fragestellungen eröffnet der ZBB-Prozess erhebliche Chancen für die strukturelle Weiterentwicklung der Bonner Kulturlandschaft. Im Mittelpunkt steht die syste- matische Prüfung von Kooperationspotenzialen zwischen Theater Bonn, Beethoven Orchester Bonn, Beethovenfest Bonn und dem Jungen Theater Bonn. Ziel ist es, Synergien in ausgewähl- ten Aufgabenbereichen zu identifizieren, Ressourcen effizienter einzusetzen und bestehende Kompetenzen stärker zu bündeln. Dabei werden sowohl organisatorische Prozesse als auch mögliche zukünftige Betriebs- und Rechtsformen untersucht. Das Theater Bonn hat bereits einen umfassenden Transformationsprozess eingeleitet, um die eigenen Organisations- und Steuerungsstrukturen weiterzuentwickeln. Hierzu zählen insbe- sondere die Modernisierung von Führungs- und Entscheidungsprozessen, die Weiterentwick- lung des Controllings sowie die Schaffung transparenter Steuerungsinstrumente. Die Ergeb- nisse dieses Transformationsprozesses bilden eine wesentliche Grundlage für die Anschluss- fähigkeit an die im Rahmen von ZBB zu entwickelnden Strukturmodelle. Im Rahmen dieses Prozesses ist mit Transformationskosten für Beratungs- und Schulungsauf- wand zu rechnen, der im Rahmen von 150.000 € im Wirtschaftsplan mit eingepreist wurde. Zu diesem Themenkomplex gehört auch die Weiterentwicklung im Rahmen der Digitalisierung. Hier sind folgende Projekte für die Spielzeit 2026/27 geplant:Seite 24 von 51 Seite | 18 - Theasoft – Weiterentwicklung und Zuschnitt auf die Anforderungen des Theater Bonn (hiermit wurde bereits in der Spielzeit 2025/26 begonnen, die Personalkosten für Mar- kus Erdmann werden durch das Theater Bonn finanziert) - SAP-OM – Aufbau eines Personalplanes in SAP - Personal - SAP-Workflow mit Einführung der E-Rechnung der Finanzbuchhaltung - Einführung neuer Kundeninstrumente im Vertrieb - Einführung einer Inventarisierungssoftware - Perspektivisch muss die Finanzbuchhaltung auf SAP-4-Hana umgestellt werden (ver- mutlich in der Spielzeit 2027/28) Diese Kosten werden aus dem Wirtschaftsplan des Theater Bonn finanziert. Die mit dem Projekt verbundenen Chancen liegen insbesondere in der nachhaltigen Siche- rung des Kulturstandortes Bonn, der Verbesserung von Wirtschaftlichkeit und Steuerungsfä- higkeit sowie der Erschließung mittel- und langfristiger Konsolidierungspotenziale. Durch die Bündelung von Kompetenzen, die Optimierung von Strukturen und die Nutzung gemeinsa- mer Ressourcen können Effizienzgewinne erzielt werden, ohne die künstlerische Leistungsfä- higkeit der Einrichtungen grundsätzlich in Frage zu stellen. Gleichzeitig eröffnet der Prozess die Möglichkeit, die kulturelle Infrastruktur auf zukünftige Anforderungen auszurichten und die Attraktivität Bonns als Kulturstandort dauerhaft zu stärken. Den Chancen stehen jedoch auch Risiken gegenüber. Die Entwicklung und Umsetzung trag- fähiger Struktur- und Kooperationsmodelle erfordern einen mehrjährigen Veränderungspro- zess sowie die Mitwirkung einer Vielzahl von Akteurinnen und Akteuren. Gleichzeitig können Konsolidierungsbeiträge nur schrittweise realisiert werden, da insbesondere personalwirt- schaftliche, tarifliche und organisatorische Rahmenbedingungen kurzfristige Anpassungen begrenzen. Darüber hinaus können Umfang und Zeitpunkt notwendiger baulicher Investitio- nen erhebliche Auswirkungen auf die zukünftige finanzielle Belastung der Stadt und der be- teiligten Institutionen haben. Aus Sicht des Theater Bonn bietet der ZBB-Prozess die Chance, die langfristige Zukunftsfähig- keit des Hauses sowohl infrastrukturell als auch organisatorisch zu sichern. Die aktive Mitge- staltung des Prozesses wird daher als zentrale strategische Aufgabe der kommenden Jahre ver- standen. 5.3 Prognosebericht und Mittelfristige Finanzplanung Mittelfristige Finanzplanung und Entwicklung der Rücklagen Die erwartete Geschäftsentwicklung bildet sich gem. § 18 EigVO NRW i.V.m. § 14 der Satzung für das Theater der Bundesstadt Bonn in einer fünfjährigen mittelfristigen Ergebnis- und Fi- nanzplanung ab. Sie besteht aus einer Übersicht über die Entwicklung der Erträge und Auf- wendungen des Erfolgsplans sowie der Auszahlungen und Deckungsmittel des Vermögens- plans nach Jahren gegliedert. Das Theater Bonn sieht sich, bezogen auf die Finanzierung, für die kommenden Jahre bis 2028 grundsätzlich gut aufgestellt. Der Betriebskostenzuschuss der Stadt Bonn und zusätzlich die tariflichen Steigerungen sind über den Vertrag des Generalintendanten gesichert. Dies gibtSeite 25 von 51 Seite | 19 eine gewisse Planungssicherheit für den Betrieb der kommenden Jahre. Die mittelfristige Fi- nanzplanung geht derzeit davon aus, dass bis zum Ende der Spielzeit 2027/28 jährliche Ent- nahmen aus der Allgemeinen Rücklage i.H. der nicht zu erstattenden Gebäudeabschreibun- gen getätigt werden. Die Entwicklung der Allgemeinen Rücklage stellt sich demnach perspek- tivisch wie folgt dar: Stichtag Bestand Allg. Rücklage 31.07.2025 10.759.236 € 31.07.2026 10.018.817 € 31.07.2027 9.278.398 € 31.07.2028 8.537.979 € 31.07.2029 7.797.560 € Darüber hinaus müssen die Jahresfehlbeträge durch die satzungsmäßige Rücklage ausgegli- chen werden. Die satzungsmäßige Rücklage hat zum 31.07.2025 einen Stand von 4.510.232,53 €. In der Spiel- zeit 2025/26 wurde mit dem Dreivierteljahr eine Entnahme aus der satzungsmäßigen Rücklage in Höhe von 1.546.031 € prognostiziert. Damit hätten wir zum 31.07.2026 einen Bestand in Höhe von 2.964.201,53 €. Mit dem Wirtschaftsplan 2026/27 würde sich daher zum 31.07.2027 ein Bestand in Höhe von 2.243.081,53 € ergeben. Die Mittelfristige Finanzplanung umfasst den Zeitraum bis 2030/31 zeigt, dass das Konsolidie- rungsvolumen das Theater Bonn stark belastet und das künstlerische Handeln einschränken wird. Dieser Entwicklung wird auf der einen Seite mit Mehrerlösen und auf der anderen Seite mit Einsparungen in den Budgets versucht entgegenzuwirken. Der schlechte Zustand der Lie- genschaften führt ebenfalls zu Mehraufwendungen. Eine wesentliche Grundlage für die Annahmen in der Wirtschaftsplanung sind die konstante Entwicklung der Umsatzerlöse durch Ticketverkäufe, die mit einer konstanten Nachfrage der Zuschauer*innen einhergehen. Die Theaterleitung geht davon aus, dass das Interesse des Pub- likums an den Produktionen und Veranstaltungen des Theater Bonn weiterhin ungebrochen sein wird. Gleichzeitig werden die „Investitionen“ in gezielte Marketing-Maßnahmen bedeu- tender werden, um auch neue Besucherschichten zu begeistern. Gastronomisches Angebot in den Häusern Die gastronomischen Angebote des Theater Bonn werden ab der Spielzeit 2026/27 durch einen neuen Betreiber geführt. Im Rahmen eines Auswahlverfahrens wurde ein Konzept ausgewählt, das auf eine stärkere Ausrichtung an den Anforderungen eines modernen Kulturbetriebs so- wie auf eine qualitative Weiterentwicklung des gastronomischen Angebots abzielt. Mit der Neuverpachtung verbindet das Theater Bonn die Erwartung, die Aufenthaltsqualität für Besucherinnen und Besucher weiter zu steigern und die Gastronomie als wichtigen Be- standteil des Gesamterlebnisses im Theater nachhaltig zu stärken.Seite 26 von 51 Wirtschaftsplan Theater der Bundesstadt Bonn für das Wirtschaftsjahr 2026/27 (1. August 2026 bis 31. Juli 2027)Seite 27 von 51 Wirtschaftsplan des Theater der Bundesstadt Bonn - Wirtschaftsjahr 2026/27- Erläuterungen zum Erfolgsplan für die Zeit vom 01.08.2026- 31.07.2027 Theater der Bundesstadt Bonn Ansatz Ansatz Prognose Ist 2026/27 2025/26 2025/26 2024/25 Stand: 30.04.26 1. Umsatzerlöse 1.1 Eintrittsgelder 1.1.1 Eintrittsgelder -7.090.000,00 -4.800.000,00 -5.345.218,31 -5.480.389,35 1.1.2 Vorverkaufsgebühren -560.000,00 -550.000,00 -410.671,13 -453.841,10 1.1.3 Verkauf Programmhefte -35.000,00 -20.000,00 -22.332,00 -35.053,55 1.2 Miet- und Pachteinnahmen -601.000,00 -800.000,00 -720.637,76 -926.549,82 1.3 Sonstige übrige Erlöse 1.3.1 Erlöse aus eigenen Gastspielen 0,00 -230.000,00 -230.000,00 0,00 1.3.2 Weitere übrige Erlöse -110.000,00 -100.000,00 -121.140,80 -905.583,38 -8.396.000,00 -6.500.000,00 -6.850.000,00 -7.801.417,20 2. Sonstige betriebliche Erträge 2.1 Zuwendungen und Zuschüsse 2.1.1 Zuwendung des Landes NRW 2.1.1.1 Landeszuwendung -2.830.508,00 -2.830.508,00 -2.830.508,00 -2.830.508,00 2.1.1.2 Fokus 33 -Verstetigung- -167.000,00 -167.000,00 -167.000,00 -167.000,00 2.1.2 Betriebskostenzuschuss der Stadt Bonn 2.1.2.1 Betriebskostenzuschuss -35.862.200,00 -35.630.700,00 -35.630.700,00 -35.266.255,48 2.1.2.2 Investitionskostenzuschuss -700.000,00 -540.000,00 -540.000,00 -1.021.499,80 2.1.3 Sonstige Zuschüsse 2.1.3.1 Spenden -2.000,00 -2.000,00 -24.000,00 -2.009,00 2.1.3.2 Weitere Zuschüsse -334.083,00 -362.600,00 -271.792,00 -392.056,15 2.2 Erträge aus Buchgewinnen, Auflösung von Rückstellungen und Sonderposten 0,00 0,00 0,00 -250,00 2.3 Sonstige übrige Erträge 2.4.1 Skontoerträge -15.000,00 -15.000,00 -14.842,16 -18.303,67 2.4.2 Weitere übrige Erträge -55.000,00 -5.000,00 -30.457,84 -102.845,65 2.4 Außerordentliche Erträge 0,00 0,00 0,00 -27.581,39 -39.965.791,00 -39.552.808,00 -39.509.300,00 -39.828.309,14 Summe der Erträge -48.361.791,00 -46.052.808,00 -46.359.300,00 -47.629.726,34 3. Produktionsaufwand 3.1 Aufwendungen für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren 3.1.1 Ausstattungsaufwand 830.000,00 924.800,00 881.341,09 972.134,56 3.1.2 Sonstige Produktionskosten 3.1.2.1 Programmhefte 35.000,00 40.000,00 38.092,36 34.600,89 3.1.2.2 Sonstige Produktionskosten 455.000,00 480.000,00 474.739,69 575.286,44 3.1.2.3 Sonstiger Ausstattungsaufwand 45.000,00 45.200,00 55.486,62 44.793,70 3.2 Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.2.1 Aufwendungen für das Beethoven Orchester 3.579.000,00 3.579.000,00 3.579.000,00 3.579.000,00 3.2.2 Aufwendungen für fremde Gastspiele 1.220.000,00 1.150.000,00 1.136.699,20 1.074.083,22 inkl. Tanzgastspiele, "Quatsch keine Oper", etc. 3.2.3 Honorare nicht abhängig beschäftigte Gäste 1.340.000,00 1.200.000,00 1.200.000,00 1.260.606,12 3.2.4 Aufwendungen für Reisen und Übernachtungen 3.2.4.1 Übernachtungskosten von Gästen 282.000,00 260.000,00 268.829,45 353.107,21 3.2.4.2 Reisekosten von Gästen 250.000,00 290.000,00 280.573,04 306.850,54 3.2.4.3 Spesen für eigene Gastspiele 0,00 30.000,00 30.000,00 2.696,00 3.2.5 Gebühren und Abgaben 3.2.5.1 GEMA-Gebühren 40.000,00 45.000,00 45.000,00 46.965,17 3.2.5.2 Urheberrechtsvergütungen 480.000,00 250.000,00 290.765,04 433.169,77 3.2.5.3 weitere Gebühren und Abgaben 10.000,00 10.000,00 10.000,00 8.886,00 3.2.6 Aufwendungen für Brandsicherheitswachen 180.000,00 140.000,00 140.000,00 147.815,00 3.3 Beschäftigungsentgelte 3.3.1 Künstlergagen abhängig beschäftigte Gäste 2.450.000,00 2.735.000,00 2.735.000,00 3.381.353,66 3.3.2 Soziale Abgaben 410.000,00 360.000,00 365.314,31 401.177,35 3.3.3 Aufwendungen für Altersversorgung 160.000,00 160.000,00 178.909,20 156.304,43 11.766.000,00 11.699.000,00 11.709.750,00 12.778.830,06 4. Personalaufwand 4.1 Löhne und Gehälter 4.1.1 Entgelte 24.003.500,00 22.540.000,00 22.489.267,33 21.946.390,55 4.1.2 Beamtenvergütung 550.000,00 660.000,00 661.001,87 631.679,09 4.1.3 Tarifsteigerungen (nachrichtlich) 10.031.500,00 9.640.000,00 0,00 0,00 4.1.4 Aushilfslöhne 220.000,00 140.000,00 211.117,42 150.259,47 4.2 Soziale Abgaben und Aufw. für Altersvorsorge und Unterstützung 4.2.1 Gesetzliche soziale Aufwendungen 4.700.000,00 4.400.000,00 4.573.692,72 4.310.160,23 4.2.2 Freiwilliger sozialer Aufwand 30.000,00 20.000,00 20.702,79 28.403,58 4.2.3 Berufsgenossenschaft/Unfallversicherung 150.000,00 150.000,00 150.000,00 146.628,42 4.2.4 Beamtenversorgungsfond 330.000,00 260.000,00 260.000,00 326.237,61 4.2.5 Beiträge zu Versorgungskassen 850.000,00 830.000,00 834.217,87 776.921,30 4.3 Aufwendungen für personalbezogene Rückstellungen -50.000,00 225.000,00 225.000,00 0,00 30.783.500,00 29.225.000,00 29.425.000,00 28.316.680,25 5. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens -1.610.000,00 -1.350.000,00 -1.350.000,00 -1.362.630,16 6. Aufwendungen aus der Zuführung zum Sonderposten 700.000,00 540.000,00 540.000,00 1.021.499,80 7. Abschreibungen 7.1 Abschreibungen auf Sachanlagen (ohne GwG) 2.102.330,00 2.060.000,00 2.060.000,00 2.036.827,68 7.2 Abschreibungen auf GwG (bis 1.000 €) 10.000,00 10.000,00 10.000,00 11.916,66 7.3 Abschreibungen auf GwG 80.000,00 80.000,00 80.000,00 54.304,82 2.192.330,00 2.150.000,00 2.150.000,00 2.103.049,16 2Seite 28 von 51 Wirtschaftsplan des Theater der Bundesstadt Bonn - Wirtschaftsjahr 2026/27- Ansatz Ansatz Prognose Ist 2026/27 2025/26 2025/26 2024/25 Stand: 30.04.26 8. Sonstige Betriebliche Aufwendungen 8.1 Personalnebenkosten 8.1.1 Dienst- und Schutzkleidung 30.000,00 27.000,00 31.713,47 28.933,84 8.1.2 Aus- und Fortbildungskosten 70.000,00 70.000,00 78.695,69 70.116,45 8.1.3 Übrige Personalnebenkosten 115.000,00 80.000,00 71.695,32 151.923,35 8.2 Verwaltungsaufwand 8.2.1 ADV-Kosten (FiBu und Personal) 670.000,00 610.000,00 549.812,81 427.744,38 8.2.2 Fahrgelder (inkl. JOB-Ticket) 10.000,00 10.000,00 15.778,28 19.498,74 8.2.3 Mitgliedsbeiträge 55.000,00 50.000,00 67.258,53 56.107,12 8.2.4 Versicherungskosten (Amt 30) 340.000,00 330.000,00 322.992,74 337.697,06 8.2.5 Telefonkosten 60.000,00 75.000,00 75.000,00 54.148,16 8.2.6 Portokosten 30.000,00 25.000,00 25.000,00 32.012,09 8.2.7 Bürobedarf 35.000,00 35.000,00 28.789,88 25.531,26 8.2.8 Zeitschriften und Bücher 12.000,00 13.000,00 13.000,00 13.109,63 8.2.9 Prüfungs- und Beratungskosten 210.000,00 60.000,00 536.429,51 185.476,53 8.2.10Reisekosten (Fahrt- und Übernachtungskosten) 15.000,00 15.000,00 28.621,59 25.618,38 8.2.11Nebenkosten des Geldverkehrs 2.000,00 2.000,00 2.000,00 1.843,54 8.2.12Mobilfunkkosten Technik 25.000,00 25.000,00 21.025,80 24.672,37 8.2.13Kosten "Electronic-Cash" 10.000,00 8.000,00 10.553,02 10.042,68 8.2.14Verwaltungskostenerstattung 16.000,00 20.000,00 20.666,67 16.000,00 8.3 Miet- und Gebäudeaufwendungen 8.3.1 Raumkosten 8.3.1.1 Grundbesitzabgaben 170.000,00 160.000,00 160.000,00 169.852,18 8.3.1.2 Energiekosten Strom und Wasser 650.000,00 760.000,00 600.108,92 625.009,60 8.3.1.3 Energiekosten Heizung 700.000,00 800.000,00 727.088,28 674.411,22 8.3.1.4 Reinigungskosten 650.000,00 560.000,00 631.290,00 599.683,38 8.3.1.5 Sonstige Raumkosten 200.000,00 200.000,00 181.356,19 177.348,52 8.3.2 Miet- und Mietnebenkosten 500.000,00 500.000,00 556.727,03 476.988,61 8.3.3 Gebäudeunterhaltung 8.3.3.1 Gebäudeunterhaltung 245.000,00 245.000,00 72.612,25 751.372,71 8.3.3.2 Wartung Gebäude 5.000,00 5.000,00 7.830,15 5.302,69 8.4 Vertriebsaufwand 8.4.1 Plakate, Theatermagazin, Werbung 8.4.1.1 Plakatkosten 10.000,00 10.000,00 18.057,22 11.315,93 8.4.1.2 Kosten Theatermagazin 80.000,00 141.000,00 61.376,52 122.448,46 8.4.1.3 Sonstige Werbekosten 315.000,00 279.000,00 330.066,21 300.270,27 8.4.2 Beförderungsentgeld Verkehrsverbund 190.000,00 190.000,00 166.938,10 182.422,64 8.4.3 Repräsentationskosten 10.000,00 10.000,00 42.712,82 51.152,98 8.4.4 Kosten für Kartenverkaufssystem 100.000,00 100.000,00 71.919,73 128.028,46 8.4.5 Anzeigenkosten 50.000,00 65.000,00 56.715,47 54.025,62 8.4.6 Kosten für Öffentlichkeitsarbeit 5.000,00 5.000,00 2.807,28 15.143,62 8.4.7 Werkstättenbedarf Fotomaterial 10.000,00 10.000,00 5.000,00 851,96 8.4.8 Eintrittskarten 1.000,00 1.000,00 692,59 318,48 8.5 Übrige Aufwendungen 8.5.1 Instandhaltung Wartung 280.000,00 280.000,00 353.219,53 317.935,80 8.5.2 Buchverluste Anlagenabgänge 0,00 0,00 0,00 -3.500,00 8.5.3 KFZ-Betriebs- und Reparturkosten 50.000,00 50.000,00 49.216,10 284,61 8.5.4 Frachten und Rollgelder 20.000,00 105.000,00 105.000,00 6.614,76 8.5.5 Rundfunk-,TV- und Kabelgebühren 5.000,00 5.000,00 3.919,24 3.864,78 8.5.6 Hauselektrik 3.000,00 3.000,00 1.313,06 16,59 8.5.7 Außerordentlicher Aufwand 0,00 0,00 0,00 0,00 5.954.000,00 5.939.000,00 6.105.000,00 6.151.639,45 Summe der Aufwendungen 49.785.830,00 48.203.000,00 48.579.750,00 49.009.068,56 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.1 Zinserträge / Bank 0,00 -1.000,00 0,00 0,00 9.2 Zinserträge / Langfristig 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -1.000,00 0,00 0,00 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 10.1Zinserstattungen an die Stadt Bonn 1.000,00 0,00 2.400,00 1.048,40 10.2Zinsaufwand 0,00 0,00 0,00 0,00 1.000,00 0,00 2.400,00 1.048,40 11. Ergebnis nach Steuern 1.425.039,00 2.149.192,00 2.222.850,00 1.380.390,62 12. Sonstige Steuern 12.1Sonstige Steuern 33.500,00 28.500,00 60.600,00 48.015,40 12.2Kfz-Steuer 3.000,00 3.000,00 3.000,00 0,00 36.500,00 31.500,00 63.600,00 48.015,40 13. Jahresergebnis 1.461.539,00 2.180.692,00 2.286.450,00 1.428.406,02 14. Entnahme aus den Rücklagen 14.1aus der Allgemeinen Rücklage 740.419,00 740.419,00 740.419,00 740.419,00 14.2aus der satzungsmäßigen Rücklage 721.120,00 1.440.273,00 1.546.031,00 687.987,02 14.3aus anderen Gewinnrücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00 15. Einstellungen in Rücklagen 15.1in die Allgemeine Rücklage 0,00 0,00 0,00 0,00 15.2in die satzungsmäßige Rücklage 0,00 0,00 0,00 0,00 3Seite 29 von 51 Wirtschaftsplan des Theater der Bundesstadt Bonn - Wirtschaftsjahr 2026/27- Erfolgsplan für die Zeit vom 01.08.2026 - 31.07.2027 Theater der Bundesstadt Bonn Ansatz Ansatz Prognose IST 2026/27 2025/26 2025/26 2024/25 Stand: 30.04.26 1. Umsatzerlöse 1.1 Eintrittsgelder -7.685.000,00 -5.370.000,00 -5.778.221,44 -5.969.284,00 1.2 Miet- und Pachteinnahmen -601.000,00 -800.000,00 -720.637,76 -926.549,82 1.3 Sonstige übrige Erlöse -110.000,00 -330.000,00 -351.140,80 -905.583,38 2. Sonstige betriebliche Erträge 2.1 Zuwendungen und Zuschüsse -39.895.791,00 -39.532.808,00 -39.464.000,00 -39.679.328,43 2.2. Erträge aus Buchgewinnen, Auflösung von 0,00 0,00 0,00 -250,00 Rückstellungen und Sonderposten 2.3 Sonstige übrige Erträge -70.000,00 -20.000,00 -45.300,00 -121.149,32 2.4 Außerordentliche Erträge 0,00 0,00 0,00 -27.581,39 3. Produktionsaufwand 3.1 Aufwendungen für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe 1.365.000,00 1.490.000,00 1.449.659,76 1.626.815,59 und bezogene Waren 3.2 Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.381.000,00 6.954.000,00 6.980.866,73 7.213.179,03 3.3 Beschäftigungsentgelte 3.020.000,00 3.255.000,00 3.279.223,51 3.938.835,44 4. Personalaufwand 4.1 Löhne und Gehälter 24.773.500,00 23.340.000,00 23.361.386,62 22.728.329,11 4.2 Soziale Abgaben und Aufwendungen für 6.060.000,00 5.660.000,00 5.838.613,38 5.588.351,14 Altersversorgung und Unterstützung 4.3 Aufwendungen für personalbezogene Rückstellungen -50.000,00 225.000,00 225.000,00 0,00 5. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens -1.610.000,00 -1.350.000,00 -1.350.000,00 -1.362.630,16 6. Aufwendungen aus der Zuführung zum Sonderposten 700.000,00 540.000,00 540.000,00 1.021.499,80 7. Abschreibungen 2.192.330,00 2.150.000,00 2.150.000,00 2.103.049,16 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.1 Personalnebenkosten 215.000,00 177.000,00 182.104,48 250.973,64 8.2 Verwaltungsaufwand 1.490.000,00 1.278.000,00 1.716.928,83 1.229.501,94 8.3 Miet- und Gebäudeaufwendungen 3.120.000,00 3.230.000,00 2.937.012,82 3.479.968,91 8.4 Vertriebsaufwand 771.000,00 811.000,00 756.285,94 865.978,42 8.5 Übrige Aufwendungen 358.000,00 443.000,00 512.667,93 325.216,54 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 -1.000,00 0,00 0,00 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.000,00 0,00 2.400,00 1.048,40 11. Ergebnis nach Steuern 1.425.039,00 2.149.192,00 2.222.850,00 1.380.390,62 12. Sonstige Steuern 9.1 Sonstige 33.500,00 28.500,00 60.600,00 48.015,40 9.2 KFZ-Steuer 3.000,00 3.000,00 3.000,00 0,00 13. Jahresergebnis 1.461.539,00 2.180.692,00 2.286.450,00 1.428.406,02 14. Entnahmen aus den Rücklagen 14.1 aus der Allgemeinen Rücklage 740.419,00 740.419,00 740.419,00 740.419,00 14.2 aus der satzungsmäßigen Rücklage 721.120,00 1.440.273,00 1.546.031,00 687.987,02 14.3 aus anderen Gewinnrücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00 15. Einstellungen in Rücklagen 15.1 in die Allgemeine Rücklage 0,00 0,00 0,00 0,00 15.2 in die satzungsmäßige Rücklage 0,00 0,00 0,00 0,00 4Seite 30 von 51 Vermögensplan Theater der Bundesstadt Bonn für das Wirtschaftsjahr 2026/27 (1. August 2026 bis 31. Juli 2027)Seite 31 von 51 Wirtschaftsplan des Theater der Bundesstadt Bonn - Wirtschaftsjahr 2026/27- Gesamtvermögensplan Ausgaben 1 a.) Baumaßnahmen 0 € Finanzierung aus den Mitteln des Haushalts der Bundesstadt Bonn (Vorjahr: 0 € ) 1 b.) Baumaßnahmen 0 € Finanzierung aus den Mitteln des Theaters (Vorjahr: 0 € ) 2.) Beschaffungsmaßnahmen 700.000 € Finanzierung aus Mitteln des Theaters Betriebs- und Geschäftsausstattung (Vorjahr: 540.000 € ) Gesamt: 700.000 € (Vorjahr: 540.000 € ) 3.) Beschaffungsmaßnahmen 0 € Finanzierung aus dem Sonderposten (Vorjahr: 0 € ) Nachrichtlich: Stand: 31. Juli 2025: - Investitions-Rücklage 0,00 € - Sonderposten für nicht bis zum 31. Juli 2025 verwendete Zuschüsse der Bundesstadt Bonn 0,00 € 6Seite 32 von 51 Stellenübersicht Theater der Bundesstadt Bonn für das Wirtschaftsjahr 2026/27 (1. August 2026 bis 31. Juli 2027)Seite 33 von 51 Wirtschaftsplan des Theater der Bundesstadt Bonn - Wirtschaftsjahr 2026/27 - Stellenübersicht Darstellung gemäß § 17 Abs. 2 EigVO Theater der Bundesstadt Bonn Leitung: Generalintendant Kaufmännischer Direktor Soll 2024/25 Soll 2025/26 Soll 2026/27 TVöD 191,5 TVöD 192,5 TVöD 195,5 *2,5 TVöD-Stellen sind gesperrt für NV-Bühne-Verträge. Die tatsächliche Anzahl der TVöD-Beschäftigten Künstlerisches Personal 189 ist wegen Teilzeitkräften höher. (Darstellendes und nicht- darstellendes Personal nach NV-Bühne) Beamte 8 (Im Stellenplan der Bundesstadt Bonn) 8Seite 34 von 51 Wirtschaftsplan des Theater der Bundesstadt Bonn - Wirtschaftsjahr 2026/27- Anlage: Finanzplan Vorbemerkung Finanzplan Nach § 18 der Eigenbetriebsverordnung Nordrhein-Westfalen (EigVO NRW) in Verbindung mit § 14 der Satzung für das Theater der Bundesstadt Bonn vom 11. Mai 1998 ist gleichzeitig mit dem Entwurf des Wirtschaftsplanes ein 5-jähriger Finanzplan vorzulegen, der wie der Wirtschaftsplan zu beraten und festzustellen ist. Die Finanzplanung besteht aus - einer Übersicht über die Ausgaben und Deckungsmittel des Vermögensplanes entsprechend der für diesen vorgeschriebenen Ordnung, nach Jahren gegliedert sowie - einer Übersicht über die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben der Einrichtung, die sich auf die Finanz- planung für den Haushalt der Gemeinde auswirken. Die Finanzplanung berücksichtigt die im Generalintendantenvertrag mit Herrn Dr. Helmich vorgesehenen finanziellen Regelungen und gibt den voraussichtlichen Bedarf nach dem heutigen Stand wieder. Durch Beschluss des Rates vom 09.12.2021 (DS-Nr.: 211981) wurden die Betriebsmittelzuschüsse für die Zeit vom 01.08.2023-31.07.2028 festgelegt, die anfallenden, tatsächlichen TE werden weiterhin von der Stadt Bonn übernommen. Seit 01.08.2018 verringert sich der Zuschuss um die Einnahmen aus der Vermietung der Halle Beuel an das Pantheon, dies wird auch in der Zeit vom 01.08.2023-31.07.2028 so weitergeführt. Aktualisierungen bzw. Anpassungen wurden so vorgenommen, dass es zu keiner Veränderung zum städtischen Zu- schuss kommt. TE* abzügl Miete davon Pantheon Gesamt Investition (BKZ) (IKZ) 2026/27 -26.680.700 € -10.031.500 € -150.000 € -36.562.200 € -700.000 € 2027/28 -26.680.700 € -10.332.500 € -150.000 € -36.863.200 € -700.000 € 2028/29 ** -25.255.300 € -10.642.400 € -150.000 € -35.747.700 € -700.000 € 2029/30 ** -24.326.000 € -10.961.700 € -150.000 € -35.137.700 € -700.000 € 2030/31 ** -23.619.700 € -11.290.600 € -150.000 € -34.760.300 € -700.000 € *Schätzungen ** über den Betriebskostenzuschuss ab 2028/29 wurde noch kein Beschluss gefasst 9Seite 35 von 51 Wirtschaftsplan des Theater der Bundesstadt Bonn - Wirtschaftsjahr 2026/27 - Anlage: Finanzplan Übersicht über die Ent- wicklung der Einnahmen Plan Plan Plan Plan Plan Plan und Ausgaben Theater (BKZ) 2025/26 2026/27 2027/28 2028/29 2029/30 2030/31 EURO EURO EURO EURO EURO EURO 1. Umsatzerlöse -6.500.000 -8.396.000 -8.700.000 -8.700.000 -8.700.000 -8.700.000 2. Sonstige betriebliche Erträge -39.552.808 -39.965.791 -40.062.200 -40.363.200 -39.247.700 -38.637.700 3. Produktionsaufwand 11.699.000 11.766.000 11.500.000 11.500.000 11.500.000 11.500.000 4. Personalaufwand 29.225.000 30.783.500 31.707.005 32.658.215 33.637.962 34.647.100 5. Erträge Sonderposten -1.350.000 -1.610.000 -1.610.000 -1.610.000 -1.610.000 -1.610.000 6. Aufwendungen Sonderposten 540.000 700.000 700.000 700.000 700.000 700.000 7. Abschreibungen 2.150.000 2.192.330 2.242.330 2.292.330 2.342.330 2.392.330 8. Sonstige Betriebliche Auf- 5.939.000 5.954.000 5.900.000 5.900.000 5.900.000 5.900.000 wendungen 9. Sonstige Zinsen und ähnliche -1.000 0 0 0 0 0 Erträge 10. Zinsen und ähnliche Auf- 0 1.000 1.000 1.000 1.000 1.000 wendungen 11. Ergebnis nach Steuern 2.149.192 1.425.039 1.678.135 2.378.345 4.523.592 6.192.730 12. Steuern 31.500 36.500 36.500 36.500 36.500 36.500 13. Jahresgewinn / -verlust 2.180.692 1.461.539 1.714.635 2.414.845 4.560.092 6.229.230 Behandlung des Jahresverlustes 740.419 740.419 740.419 740.419 740.419 740.419 0 0 0 0 0 0 0 0 Entnahme aus der Allgemeinen Rücklage (Nicht zu erstattende Gebäudeabschreibungen) Entnahme aus der satzungsmäßigen Rücklage 5.488.8111.440.273 Entnahme aus dem Sonderposten 1.674.426 3.819.673721.120 974.216 10Seite 36 von 51 Wirtschaftsplan des Theater der Bundesstadt Bonn - Wirtschaftsjahr 2026/27- Anlage: Finanzplan Vermögensplan Theater (IKZ) (Übersicht über die Entwicklung der Ausgaben) Investitionen Plan Plan Plan Plan Plan Plan 2025/26 2026/27 2027/28 2028/29 2029/30 2030/31 EURO EURO EURO EURO EURO EURO Baumaßnahmen (Stadt Bonn) 0 0 0 0 0 0 Baumaßnahmen (eigene) 0 0 0 0 0 0 Betriebs- und Geschäftsausstattung Technische Direktion 36.500 33.000 33.000 33.000 33.000 33.000 Bühnentechnik; MTA; Werkstätten 98.650 102.150 102.150 102.150 102.150 102.150 Beleuchtung 114.250 114.250 114.250 114.250 114.250 114.250 Ton / Elektroakustik 123.000 83.000 83.000 83.000 83.000 83.000 Requisite 10.500 10.500 10.500 10.500 10.500 10.500 Kostüm 12.250 12.250 12.250 12.250 12.250 12.250 Maske 8.250 8.250 8.250 8.250 8.250 8.250 Fotograph 5.000 0 0 0 0 0 EDV 25.000 40.000 25.000 25.000 25.000 25.000 Hausverwaltung 25.000 37.000 25.000 25.000 25.000 25.000 Kaufmännische Direktion 81.600 259.600 286.600 286.600 286.600 286.600 540.000 700.000 700.000 700.000 700.000 700.000 11Seite 37 von 51 Wirtschaftsplan des Theater der Bundesstadt Bonn - Wirtschaftsjahr 2026/27 - Anlage: Nachhaltigkeit Zielsetzungen im Rahmen des Nachhaltigkeitshaushaltes Die Produktgruppenbeschreibung und das strategische Ziel des Theater Bonn sind im Nach- haltigkeitshaushalt der Bundesstadt Bonn formuliert. Neben den Produkten "Zuschuss gemäß Intendantenvertrag" und "Bauunterhaltungsleistungen", die auch in Absprache mit Amt 41 (Fr. Scharfenstein) im Nachhaltigkeitshaushalt der Bundesstadt Bonn verbleiben, werden nach Absprache mit der Stadtkämmerei die weiteren Ziele und Kenn- zahlen im Wirtschaftsplan benannt und im Rahmen des Jahresabschlusses beantwortet. Veranstaltungsbesucher*innen Ziel ist, dass möglichst viele Menschen die Veranstaltungen des Theater Bonn besuchen. Kennzahl 1: Besucher*innen pro Spielzeit/Platzangebot pro Spielzeit Nachhaltiger Umgang mit Strom und Wasser Ziel ist, die Ressourchenverbräuche von Strom und Wasser zu reduzieren. Kennzahl 2: Stromverbrauch in kWh pro Vorstellung/Stromverbrauch in kWh pro Vorstellung der Vorspielzeit Kennzahl 3: Wasserverbrauch in cbm pro Vorstellung/Wasserverbrauch in cbm pro Vorstellung der Vorspielzeit Reduzierung von Papierverbrauch Ziel ist es, dass der Papierverbrauch weiter reduziert wird. Kennzahl 4: Papierverbrauch in Tonnen/Papierverbrauch in Tonnen der VorspielzeitSeite 38 von 51 Stellen- Nr. Stelleninhalt Stellen- wert Vermerk tatsächl. BGr/ EG Dienstbe- zeichnung Std./ Woche Stellen- anzahl 1. Intendanz des Theaters 1.1. Generalintendant SV SV General- intendant 1.2. Mitarbeit und Sekretariat des Generalintendanten* 8 1 1 2. Kaufmännische Direktion Verwaltung 2.1.1 Kaufmännischer Direktor A16* A15 Ltd. StVD 41,00 0 Grundsatzangelegenheiten, Angelegenheiten der Betriebs-organisation, der Verwaltung und des techn. Betriebs; Organisation; Wirtschaftsführung 2.1.2 Stellv. Kaufmännischer Direktor 15 1 Grundsatzangelegenheiten, Angelegenheiten der Betriebsorganisation, Wirtschaftsführung 2.1.3 Mitarbeiterin der Kaufmännischen Direktion Vorzimmer 8 8 39,00 1 Vertragsangelegenheiten 2.1.4 Leitung Risikomanagement, Gastverträge, Tanzgastspiele, Assistentin des Kaufmännischen Direktors 11 11 39,00 1 Mitarbeit Vertragsangelegenheiten 2.1.5 Berechnung von Dienstbezügen, Entgelten, Krankheitsbezügen. Sonderzahlungen des künstl. Personals (Gäste; Statisten), Reisekosten A9* A9 24,00 0 Mitarbeit Vertragsangelegenheiten 2.1.6 Berechnung von Dienstbezügen, Entgelten, Krankheitsbezügen. Sonderzahlungen des künstl. Personals (Gäste; Statisten) 8 8 19,50 0,5 2.1.7 Controllerin A13* A13 StVR 41,00 0 Controlling, Finanzplanung der Sparten (Produktionskosten), Gast- spiele, Ausschussangelegenheiten Stab Fachkraft für Arbeitssicherheit und Brandschutzbeauftragter 10 10 39,00 1 4,5 Personalabteilung 2.1.8 Leitung und Sachbearbeiterin A12* A12 StAR 40,00 0 vornehmlich des nicht künstlerichen Personals, Vertragsrecht TVöD, Steuer-u SV-GrundsatzangelegenheitenSeite 39 von 51 Stellen- Nr. Stelleninhalt Stellen- wert Vermerk tatsächl. BGr/ EG Dienstbe- zeichnung Std./ Woche Stellen- anzahl 2.1.9 Sachbearbeiterin Personalabteilung A 11* A 11 StA 41,00 0 stellv. Leitung, vornehmlich des künstlerischen und künstlerisch-technischen Personals, Vertragsrecht NV-Bühne, Steuer- u SV-Grundsatzangelegenheiten 2.1.10 Mitarbeiterin Personalabteilung 6 6 39,00 1 Erfassung von Urlaub und Krankheit (eAU) Betriebliches Eingliederungsmanagement 2.1.11 Mitarbeiterin Personalangelegenheiten 8 8 39,00 1 Lohnbuchhaltung 2.1.12 Mitarbeiterin Personalangelegenheiten A9 m.D.* A9 m.D. StAI 39,00 0 Lohnbuchhaltung 2.1.13 Mitarbeiterin Personalangelegenheiten 9b 1 3 Rechnungswesen 2.1.14 Leitung Rechnungswesen 11 11 39,00 1 2.1.15 Finanzbuchhaltung 8 Stellenwert- anhebung 7 39,00 1 2.1.16 Mitarbeit Rechnungswesen 6 8 19,50 0,5 Aufträge, Zahlungsverkehr, Vertretung der Abteilungsleiterin 6 6 19,50 0,5 3 Vertrieb 2.1.17 Leitung Leitung Theaterkassen A14 A14 StOVR 39,00 0 2.1.18 Sachbearbeiter Vertrieb Systemadministrator Inhouse 9a 9a 39,00 1 2.1.19 Vertriebsassistentin 6 6 39,00 1 2.1.20 Leiter Ticket & Servicecenter A9 +Z 0 2.1.21 Kassiererin und Mitarbeit bei der Bearbeitung der Abonnements 6 6 19,50 1 2.1.22 Kassiererin und Mitarbeit bei der Bearbeitung der Abonnements 6 6 19,50 0,5 6 4 19,50 0,5 2.1.23 Kassiererin und Mitarbeit bei der Bearbeitung der Abonnements 6 6 39,00 1 2.1.24 Kassiererin und Mitarbeit bei der Bearbeitung der Abonnements 6 6 19,50 0,5 2.1.25 Stellv. Leiterin der Theaterkasse, Kassiererin und Mitarbeit bei der Bearbeitung der Abonnements 8 8 39,00 1 2.1.26 Kassiererin und Mitarbeit bei der Bearbeitung der Abonnements 6 6 39,00 1 2.1.27 Kassiererin und Mitarbeit bei der Bearbeitung der Abonnements 6 6 16,00 0,5 6 19,50 0,5Seite 40 von 51 Stellen- Nr. Stelleninhalt Stellen- wert Vermerk tatsächl. BGr/ EG Dienstbe- zeichnung Std./ Woche Stellen- anzahl 2.1.28 Kassiererin und Mitarbeit bei der Bearbeitung der Abonnements 6 6 19,50 0,5 6 6 19,50 0,5 2.1.29 Kassiererin und Mitarbeit bei der Bearbeitung der Abonnements 6 6 19,50 0,5 Beschäftigung von bis zu 10 Kassenaushilfen nach EG 6 10 Allgemeine Verwaltungsangelegenheiten 2.1.30 Leitung Einkauf und Beschaffung, Gebäudeunter- haltung und -bewirtschaftung, einschl. Rats- u. Ausschussangelegenheiten, Versicherungsangelegenheiten 11 11 39,00 1 2.1.31 Sachbearbeiter Einkauf und Beschaffung, Vermietung/Verpachtung, Versicherungsangelegenheiten, etc. Stellvertretung Abteilungsleitung A11* 11 StA 39,00 0 2.1.32 EDV-Angelegenheiten, Programmierarbeiten, Einkauf und Beschaffung, Telekommunikation, Sonderaufgaben ab 01.08.2026: 9b Stellenwert- erhöhung 8 39,00 1 2.1.33 EDV-Angelegenheiten, Programmierarbeiten, Einkauf und Beschaffung, Telekommunikation, Sonderaufgaben ab 01.08.2026: 9b Stellenwert- erhöhung 8 39,00 1 2.1.34 EDV-Angelegenheiten, Programmierarbeiten, Einkauf und Beschaffung, Telekommunikation, Sonderaufgaben ab 01.08.2026: 9b Stellenwert- erhöhung 8 39,00 1 2.1.35 Dramaturgie-Sekretärin* 6 6 1 5 Personalrat Oper. Schauspiel freigestellt 10 39,00 0 und Orchester freigestellt 9b 39,00 0 6 6 19,50 0 2.2 Betriebs- und Gebäudetechnik Abteilungsleitung 13 13 1 Hausverwaltung 2.2.1 Hausinspektor, Verwaltung aller Spielstätten des Theaters, Mitarbeit bei der Gebäudebewirtschaftung, Einteilung u. Überwachung des Reinigungs- und Vorderhauspersonals 6 8 39,00 1 2.2.2 Stellv. Hausinspektor Oper 5 5 39,00 1Seite 41 von 51 Stellen- Nr. Stelleninhalt Stellen- wert Vermerk tatsächl. BGr/ EG Dienstbe- zeichnung Std./ Woche Stellen- anzahl 2.2.3 Stellv. Hausinspektor Schauspiel 5 5 39,00 1 2.2.4 Post-, Zustell- und Kurierdienst 4 4 39,00 1 2.2.5 Disponentin 5 5 30,00 1 2.2.6 Haustechniker Oper, Sonderaufgaben im Arbeits- und Gesundheitsschutz 6 6 39,00 1 2.2.7 Haustechniker Schauspiel 5 5 39,00 1 2.2.8 Haustechniker Werkstätten Beuel 6 4 39,00 1 2.2.9 Pforte Oper 4 3 39,00 1 2.2.10 Pforte Oper 4 4 39,00 1 2.2.11 Pforte SSH 4 39,00 1 2.2.12 Pforte SSH 4 39,00 1 Beschäftigung von bis zu 65 Abendhilfen nach EG 3 TVöD 2.3 Haustechnik 2.3.1 Leitung Elektrotechnik (stellv. AbtLtg.) 9a 9a 39,00 1 2.3.2 Elektriker 6 6 39,00 1 2.3.3 Elektriker 7 7 39,00 1 2.3.4 HKLS-Techniker 7 7 39,00 1 2.3.5 HKLS-Techniker 6 6 39,00 1 18 3.1 Technische Direktion 3.1.1 Assistentin/Sekretärin für die Technische Direktion 6 6 39,00 1 3.2 Technischer Bühnenbetrieb 3.2.1 Theaterobermeister (S) 9b 9b 39,00 1 Techn. Überwachung der Vorstellungen und des Probenbetriebes, Dienstplange-staltung für die Theatermeister, Einsatz des bühnentechnischen Personals, vornehmlich im Schauspielhaus 3.2.2 Theaterobermeister (O) 9b 9b+Z 39,00 1 Techn. Überwachung der Vorstellungen und des Probenbetriebes, Dienstplange-staltung für die Theatermeister, Einsatz des bühnentechnischen Personals, vornehmlich im Opernhaus 3.2.3 Theatermeister (S) 9a 9a 39,00 1 Techn. Überwachung des Proben- und Vorstellungsbetriebes 3.2.4 Theatermeister (S) 9a 9b 39,00 1 Techn. Überwachung des Proben- und Vorstellungsbetriebes 3.2.5 Theatermeister (S) 9a 9a 39,00 1 Techn. Überwachung des Proben- und Vorstellungsbetriebes 3.2.6 Theatermeisterin (O) 9a 9a 39,00 1 Techn. Überwachung des Proben- und Vorstellungsbetriebes 3.2.7 Theatermeister (O) 9a 9b 39,00 1 Techn. Überwachung des Proben- und Vorstellungsbetriebes 3.2.8 Theatermeister (O) 9a 9b 39,00 1 Techn. Überwachung des Proben- und VorstellungsbetriebesSeite 42 von 51 Stellen- Nr. Stelleninhalt Stellen- wert Vermerk tatsächl. BGr/ EG Dienstbe- zeichnung Std./ Woche Stellen- anzahl 3.2.9 Techn. Überwachung des Proben- und Vorstellungsbetriebes Werkstattbühne 9a Stellenwert- anhebung 7 39,00 1 3.2.10 Theatermeister (O) 9a 9a 39,00 1 Techn. Überwachung des Proben- und Vorstellungsbetriebes 3.2.11 Bühnenhandwerker S 6 6 39,00 1 3.2.12 Bühnenhandwerker S 6 6 39,00 1 3.2.13 Bühnenhandwerker O 6 6 39,00 1 3.2.14 Bühnenhandwerker S 6 6 39,00 1 3.2.15 Bühnenhandwerker S 6 7 39,00 1 3.2.16 Bühnenhandwerker/Maschinist S 7 4 39,00 1 3.2.17 Bühnenhandwerker S 6 6 39,00 1 3.2.18 Bühnenhandwerker/Maschinist O 7 7 39,00 1 3.2.19 Bühnenhandwerker O 6 6 39,00 1 3.2.20 Bühnenhandwerker S 6 6 39,00 1 3.2.21 Bühnenhandwerker S 6 6 39,00 1 3.2.22 Bühnenhandwerker S 6 4 39,00 1 3.2.23 Bühnenhandwerker/Maschinist O 7 7 39,00 1 3.2.24 Bühnenhandwerker S 6 6 39,00 1 3.2.25 Bühnenhandwerker/Maschinist S 7 7 39,00 1 3.2.26 Bühnenhandwerker S 6 6 39,00 1 3.2.27 Bühnenhandwerker S 6 5 39,00 1 3.2.28 Bühnenhandwerker S 6 6 39,00 1 3.2.29 Bühnenhandwerker/Maschinist O 7 7 39,00 1 3.2.30 Bühnenhandwerker O 6 6 39,00 1 3.2.31 Bühnenhandwerker O 6 6 39,00 1 3.2.32 Bühnenhandwerker O 6 6 39,00 1 3.2.33 Bühnenhandwerker O 6 6 39,00 1 3.2.34 Bühnenhandwerker O 7 6 39,00 1 3.2.35 Bühnenhandwerker/Maschinist O 7 Stellenwert- anhebung 6 39,00 1 3.2.36 Bühnenhandwerker O 6 6 39,00 1 3.2.37 Bühnenhandwerker O 6 6 39,00 0 3.2.38 Bühnenhandwerker O 6 6 39,00 1 3.2.39 Bühnenhandwerker O 6 6 39,00 1 3.2.40 Bühnenhandwerker O 6 4 39,00 1 3.2.41 Bühnenhandwerker/Maschinist S 7 7 39,00 1 3.2.42 Bühnenhandwerker O 6 6 39,00 1 3.2.43 Bühnenhandwerker WB 6 6 39,00 1 3.2.44 Bühnenhandwerker O 6 5 39,00 1 3.2.45 Bühnenhandwerker O 6 6 39,00 1 3.2.46 Bühnenhandwerker/Maschinist S 7 6 39,00 1 3.2.47 Bühnenhandwerker/Maschinist O 7 5 39,00 1 3.2.48 Bühnenhandwerker O 6 4 39,00 1 3.2.49 Bühnenhandwerker O 6 6 39,00 1 3.2.50 Bühnenhandwerker O 6 5 39,00 1 3.2.51 Bühnenhandwerker O 6 5 39,00 1 3.2.52 Bühnenhandwerker O/Maschinist 7 7 39,00 1 3.2.53 Bühnenhandwerker S 6 6 39,00 0 3.2.54 Bühnenhandwerker S 6 6 39,00 1 53 Lager & Logistik 3.2.55 Leitung 7 7 39,00 1 3.2.56 Kraftfahrer 6 6 39,00 1Seite 43 von 51 Stellen- Nr. Stelleninhalt Stellen- wert Vermerk tatsächl. BGr/ EG Dienstbe- zeichnung Std./ Woche Stellen- anzahl 3.2.57 Kraftfahrer 6 6 39,00 1 3.2.58 Bühnenhandwerker B 6 6 39,00 1 3.2.59 Bühnenhandwerker B 6 6 39,00 1 3.2.60 Bühnenhandwerker B 6 5 39,00 1 3.2.61 Bühnenhandwerker B 6 6 39,00 1 3.2.62 Bühnenhandwerker B 5 6 39,00 1 8 Elektrische Anlagen/ Beleuchtungswesen 3.3.1 Oberbeleuchtungsmeister 9b 9b 39,00 1 3.3.2 Beleuchtungsmeister 9a 9b 39,00 1 Einrichtung und Leitung der Beleuchtung im Proben- und Vorstellungsdienst 3.3.3 Beleuchtungsmeister 9a 9b 39,00 1 Einrichtung und Leitung der Beleuchtung im Proben- und Vorstellungsdienst 9a 3.3.4 Beleuchtungsmeister 9a 9a 39,00 1 Einrichtung und Leitung der Beleuchtung im Proben- und Vorstellungsdienst 3.3.5 Beleuchtungsmeister 9a 9a 39,00 1 Einrichtung und Leitung der Beleuchtung im Proben- und Vorstellungsdienst 3.3.6 Beleuchtungsmeister 9a 9a 39,00 1 Einrichtung und Leitung der Beleuchtung im Proben- und Vorstellungsdienst 6 3.3.7 Beleuchtungshandwerker/ Ltg. BelWerkstatt 7 7 39,00 1 3.3.8 Beleuchtungshandwerker/ Stellwerker (Operator) 7 7 39,00 1 3.3.9 Beleuchtungshandwerker 6 7 39,00 1 3.3.10 Beleuchtungshandwerker 6 6 39,00 1 3.3.11 Beleuchtungshandwerker 6 7 39,00 1 3.3.12 Beleuchtungshandwerker 6 6 39,00 1 3.3.13 Beleuchtungshandwerker/ Stellwerker (Operator) 7 7 39,00 1 3.3.14 Beleuchtungshandwerker/ Stellwerker (Operator) 7 7 39,00 1 3.3.15 Beleuchtungshandwerker 6 4 39,00 1 3.3.16 Beleuchtungshandwerker 6 7 39,00 1 3.3.17 Beleuchtungshandwerker Stellwerker (Operator) 7 7 39,00 1 3.3.18 Beleuchtungshandwerker/ Stellwerker (Operator) 7 7 39,00 1 3.3.19 Beleuchtungshandwerker 6 6 39,00 1 3.3.20 Beleuchtungshandwerker 6 6 39,00 1 3.3.21 Beleuchtungshandwerker (Stellwerker/Operator) 7 7 39,00 1 3.3.22 Beleuchtungshandwerker/ Stellwerker (Operator) 7 7 39,00 1 3.3.23 Beleuchtungshandwerker 6 6 39,00 1 3.3.24 Beleuchtungshandwerker Stellwerker (Operator) 7 7 39,00 1 3.3.25 Beleuchtungshandwerker 6 7 39,00 1Seite 44 von 51 Stellen- Nr. Stelleninhalt Stellen- wert Vermerk tatsächl. BGr/ EG Dienstbe- zeichnung Std./ Woche Stellen- anzahl 3.3.26 Beleuchtungshandwerker Stellwerker (Operator) 7 6 39,00 1 20 3.4 Maschinentechnische Abteilung 3.4.1 Abteilungsleiter 9a 9b 39,00 1 Maschinenmeister 3.4.2 Maschinist (Elektrotechniker) 7 7 39,00 1 3.4.3 Maschinist (Elektrotechniker) 7 7 39,00 1 3.4.4 Maschinist (Schlosser) 7 7 39,00 1 3.4.5 Maschinist 7 7 39,00 1 5 3.5 Requisite 3.5.1 Requisiteur 6 6 39,00 1 3.5.2 Requisiteur 6 6 39,00 1 3.5.3 Requisiteur 6 6 39,00 1 3.5.4 Requisiteur 6 6 39,00 1 3.5.5 Requisiteur 6 6 39,00 1 3.5.6 Requisiteurin 6 6 35,00 1 3.5.7 Requisiteur 6 6 39,00 1 3.5.8 Requisiteur 6 6 39,00 1 8 3.6 Tontechnik 3.6.1 Tontechniker 0,5 7 5 19,50 0,5 3.6.2 Fachkraft für Veranstaltungstechnik 7 7 39,00 1 3.6.3 Mitarbeiter 7 5 39,00 1 3.6.4 Mitarbeiter 7 Neue Stelle 7 39,00 1 4 3.7 Werkstätten 3.7.1 Schlosser- und Maschinenmeister 9a 7 39,00 1 Anfertigung von Schlosser- und Kunstschmiedearbeiten, Betreuung d. bühnentechnischen Anlagen und Maschinen, Arbeitseinteilung für das Personal der Schlosserei 3.7.2 Schreinermeister 9a 9b 39,00 1 Anfertigung von Bühnendekorationen nach Zeichnungen, Arbeitseinteilung für das Personal der Tischlerei und Überwachung des Arbeitsablaufs 3.7.3 Polsterer- und Dekorateurmeister 9a 9b 39,00 1 Anfertigung von Dekorations-, Polster- und Tapezierwerkstücken nach den Entwürfen 3.7.4 Mitarbeit Produktionsabteilung, Lager, Plotter 7 7 39,00 1 4 Schlosserei 3.7.5 Schlosser 6 6 39,00 1 3.7.6 Schlosser 6 7 39,00 1 3.7.7 Schlosser 6 6 39,00 1Seite 45 von 51 Stellen- Nr. Stelleninhalt Stellen- wert Vermerk tatsächl. BGr/ EG Dienstbe- zeichnung Std./ Woche Stellen- anzahl 3.7.8 Schlosser 6 7 39,00 1 3.7.9 Schlosser 6 7 39,00 1 5 Schreinerei 3.7.10 Schreiner 6 6 39,00 1 3.7.11 Schreiner 6 7 39,00 1 3.7.12 Schreiner 6 6 39,00 1 3.7.13 Schreiner 6 7 39,00 1 3.7.14 Schreiner 6 7 39,00 1 3.7.15 Schreiner 6 7 39,00 1 6 Dekoration und Polsterei 3.7.16 Dekorateurin (Werkstatt) 6 7 39,00 1 3.7.17 Dekorateur (Werkstatt) 6 7 39,00 1 2 4. Kostümwesen 4.1.1 Assistentin der Kostümdirektion 6 6 39,00 1 4.1.2 Kostümverwalterin/Kostümfundus 5 5 35,00 1 Verwaltung u. Pflege des Kostüm-fundus und Zubehörs, Führung des Inventarverzeichnisses Schneider*innen 4.1.3 Schneider 6 7 38,00 1 4.1.4 Schneiderin 6 6 19,50 0,5 4.1.5 Schneiderin 6 6 19,50 0,5 6 6 19,50 0,5 4.1.6 Schneiderin 6 7 33,00 1 4.1.7 Schneiderin 6 7 35,00 1 4.1.8 Schneiderin 6 6 33,00 1 4.1.9 Schneider 6 7 39,00 1 4.1.10 Schneider 6 6 19,50 1 6 6 29,50 4.1.11 Schneider 6 7 39,00 1 4.1.12 Schneider 6 7 39,00 1 4.1.13 Schneider 6 6 39,00 1 4.1.14 Schneiderin 6 6 34,00 1 4.1.15 Schneider 6 6 34,00 1 4.1.16 Schneiderin 6 6 30,00 1 4.1.17 Schneiderin 6 7 25,00 1 4.1.18 Schneiderin 6 7 34,50 1 4.1.19 Schneiderin 6 6 26,50 0,5 6 28,50 0,5 4.1.20 Schneiderin 6 11,50 0,5 6 6 19,50 0,5 4.1.21 Schneiderin 6 7 39,00 0,5 20 Garderobe 4.1.22 Ankleiderin 4 4 39,00 1 4.1.23 Vertreterin Garderobenmeister 5 5 34,00 1 4.1.24 Ankleiderin 4 5 28,00 1 4.1.25 Ankleiderin 4 4 19,50 0,5Seite 46 von 51 Stellen- Nr. Stelleninhalt Stellen- wert Vermerk tatsächl. BGr/ EG Dienstbe- zeichnung Std./ Woche Stellen- anzahl 4 4 19,50 0,5 4.1.26 Ankleiderin 4 4 30,00 1 4.1.27 Ankleiderin 4 4 30,00 0,5 Ankleider/in u Schneiderin 9,50 0,5 4.1.28 Ankleiderin 4 4 29,26 1 4.1.29 Ankleiderin 4 4 29,26 1 4.1.30 Ankleider*in 4 4 28,00 0,5 4 27,00 0,5 4.1.31 Ankleiderin 4 4 30,00 1 10 195,50 5. Maske z.Zt. nur Beschäftigte NV BühneSeite 47 von 51 Theater der Bundesstadt Bonn Spielzeit 2026/2027 Stellenplan Übersicht über das künstlerische, darstellende und nichtdarstellende Personal Zählung nach NV Bühne, SR Solo (S), BT (BT) und Chor (Ch) Folgende Personen sind für alle Sparten tätig: Generalintendant 1 1 Normalvertrag Bühne, Sonderregelung Solo Sekretariat/Mitarb.d GI 1 Referent Tanzgastspiele 0 Theaterpädagogik 1 Theaterpädagogik Musiktheater 1 Theaterpädagogik Musiktheater + Audience Development - keine Bindung mehr an Fokus 331 Theaterpädagogik Musiktheater + Audience Development - 1 Theaterpädagogik Schauspiel 1 Theaterpädagogik - Projekt Inside Out 1 Theaterpädagogik - Projekt Inside Out 0,5 Theaterpädagogik - Projekt Inside Out 0,5 Direktorin Marketing und Öffentl.Arbeit 1 Referentin für Online-Marketing 1 Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 1 Referentin für Kommunikation und Markting 1 Dramaturgin für Öffentlichkeitsarbeit - NEUE STELLE 1 Mediengestaltg'Grafiker'in 1 Theaterfotographie 0,5 Ausstattungsassistenz (künstlerisch tätig) - neue Stelle 4 Bühnenbildassistenz 1 Kostümassistenz 1 20,5 Normalvertrag Bühne, Sonderregelung Bühnentechniker Techn Direktor 1 stellvertr. TD/ Betriebsingenieur - Umbenennung in Technischer Betriebsleiter 1 Assistenz TD 1 Beleuchtgs.Direktor/Lichtdesign - weggefallen 0 Betriebsingenieur Umbenennung in Stellv. TD + Leiter Betriebstechnik 1 geschäftsf. Leitg d Beleuchtungsabtg. 1 Ass. Bel.Direktion jetzt Beleutungsmeister - weggefallen 0 Leitung Werkstätten/Prod.Abteilg 1 Assistenz Werkstätten / Produktionsabteilung 1 Mitarbeit Produktionsabteilung 1 Ass. Prod.Abteilg 1 Mitarbeit Produktionsabteilung - neue Stelle befristet 0,5 Leitung Tonabteilung 1Seite 48 von 51 Tonmeister 1 Tonmeister 1 Tontechniker 1 Mediengestalter und Videodesigner Oper 1 Mediengestalter und Videodesigner Schauspiel 0 Ton-/Videotechniker 2 Leitung Requisite 1 Kostümdirektion 1 Ass./Mitarbeit Kostümdirektion 0 Gewandmeister (Herren) 1 Gewandmeister (Damen) 1 Gewandmeister (Herren) 1 Gewandmeister (Damen) 0,5 Gewandmeister (Damen) 0,5 Gewandmeister 0,5 Garderobenmeisterin 1 Assistentin d Garderobenmeisters - gesperrt - Stelle im TVöD 0 Leitung Malsaal 1 stellvertr. Malvorstand 1 Theatermalerin 1 Theatermaler 1 Theatermaler 1 Leitung Plastikerabteilung 1 Theaterplastiker 0,5 Theaterplastiker 1 31,5 Folgende Personen sind für die Sparte Schauspiel tätig: Normalvertrag Bühne, Sonderregelung Solo Schauspieldirektor 1 stellvertr. SchauspDirektor/Lg. Dramaturgie 1 Referentin d SchauspDir./Dramaturgie 1 Künstl. BetrDirekt./Chefdispo. Schauspiel 1 Mitarbeit KBB 2 Hausregie 1 Dramaturgie 2 Dramaturgieassistenz 1 Regieassistenz 4 Inspizienz 3 Soufflage 3 20 Darstellendes künstlerisches Personal Ensemble Damen 8 Ensemble Herren 12Seite 49 von 51 Normalvertrag Bühne, Sonderregelung Bühnentechniker Schauspiel Maskenbildnerei (8 plus 20 Std ) 8 Chefmaskenbildner 1 Maskenbildner/In 7 Oper Maskenbildnerei (8 plus 20 Std) 9 Chefmaskenbildnerin 1 stellvertr. Maskenbildner/in (keine neue Stelle, Änderung Stunden) 8 Folgende Personen sind für die Sparte Oper tätig: Normalvertrag Bühne, Sonderregelung Solo Künstl.Betriebsdirektion/Chefdisponent 1 Künstl. Leiter KBB Musiktheater 1 Mitarbeit KBB - Produktionsleitung 1 Chefdramaturgie 1 Dramaturg 0 Chefdirigent 0 Regisseur 1 1. Kapellmeister 1 2. Kapellmeister 1 Dirigent (ständiger Gastdirigent)- Stelle entfallen 0 Studienleiter mit Dirig.Verpfl./Liederab. 1 Solorepetition 3 Solo-Rep.u Dirig.Verpfl./Ass. Chordirekt. 1 Chordirektion 1 Chormanagment /Chorbüro - neue Stelle 1 Notarchiv - neue Stelle 1 Leitung Kinderchor/Korrepetion KdChor 1 Regieassistenz Oper 2 Inspizienz 2 20 Darstellendes künstlerisches Personal Oper Ensemble Damen 9 Ensemble Herren 12Seite 50 von 51 NV Bühne, Sonderregelung Chor Chor Damen (18) 1. Sopran 8 2. Sopran 2 1. Alt 4 2. Alt 4 Herren (20) 1. Tenor 6 2. Tenor 4 1. Baß 5 2. Baß 5 38 Anzahl der Stellen 189,00Seite 51 von 51
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