260843 · Antrag
SPD/FDP Prüfauftrag: Schutzdächer an Bonner Bahnübergängen ohne Unterführung an der links- sowie rechtsrheinischen Bahnstrecke
Kerndaten
- Nummer
- 260843
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 30.04.2026
- Letzte Änderung
- 24.10.2026
Orte
- Kapellenweg Hauptort
- Bonn
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Verwandte Vorlagen
Untergeordnet
Volltext
Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.
Text anzeigen (2.865 Zeichen)
Antrag öffentlich 260843 Antragsteller/in: SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Max Biniek Niklas Hausemann FDP-Gruppe im Rat der Stadt Bonn Wolfgang Heedt Achim Schröder 30.4.2026 SPD/FDP Prüfauftrag: Schutzdächer an Bonner Bahnübergängen ohne Unterführung an der links- sowie rechtsrheinischen Bahnstrecke Beratungsfolge Ausschuss für Mobilität und Verkehr 28.05.2026 Empfehlung Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 23.06.2026 Empfehlung Inhalt des Antrags 1. Angesichts von Klimawandel und Wetterextremen prüft die Verwaltung in Zusammenarbeit mit ggf. erforderlichen Grundstückseigentümern die Möglichkeiten, an den Bonner Bahnübergängen ohne Fußgängerunterführung Schutzdächer für diejenigen Verkehrsteilnehmer einzurichten, die ansonsten den Witterungseinflüssen schutzlos ausgesetzt sind. Dies betrifft Schulkinder sowie Menschen, die zu Fuß oder mit Fahrrad, Kinderwagen oder Rollator unterwegs sind. 2. Neben der baurechtlichen Prüfung werden auch technische Lösungen (ggf. in Form von Buswartehäuschen beispielsweise der Firma Ströer) sowie die Kosten pro Standort ermittelt. 3. Die Integration von Photovoltaik wird geprüft. 4. Es wird ein Konzept für ein Pilotprojekt an einem geeigneten Standort vorgelegt. Begründung Schutzdächer sollen dort nach Möglichkeit installiert werden, wo in absehbarer Zeit keine Unterführung der Bahntrasse umgesetzt werden kann. Sie sind als Maßnahme für Klimaanpassung zu verstehen, um Schutz vor Starkwetter bei langen Wartezeiten zu bieten und vulnerable Bevölkerungsgruppen zu schützen.Seite 1 von 2 Seite 2 Die Wichtigkeit dieser Maßnahme sei exemplarisch verdeutlicht anhand des Bahnübergangs Kapellenweg und der dort 2018 durchgeführten Verkehrszählung (siehe Drucksache 1811313 ST 5). Diese hat ergeben, dass die Schranken im Mittel pro Stunde 34 Minuten lang geschlossen sind mit Schließphasen von 2 Minuten bis zu 13 Minuten (!) Dauer. Speziell für den Kapellenweg ergab die Zählung zudem, dass der Übergang am Tag zwischen 6 und 19 Uhr von 576 Fußgängern und 269 Radfahrern frequentiert wurde, überwiegend Schulkinder auf dem Weg von und zur Andreasschule, Johannes- Rau-Schule, Gertrud-Bäumer-Realschule, zum Konrad-Adenauer-Gymnasium sowie zum Amos-Comenius-Gymnasium, die bis dato die Wartezeit ungeschützt verbringen. Auch Aldi und DM am Kapellenweg sind Frequenzbringer. Angesichts zunehmender sommerlicher Hitze sowie von Starkregenfällen sollen daher Schutzdächer errichtet werden, die den Passanten während der Wartezeiten Verschattung und Regenschutz bieten. Wartende an Schranken sollen damit gleichgestellt werden zu Teilnehmern am ÖPNV, für die bei häufig deutlich geringerer Nutzungsfrequenz Unterstellmöglichkeiten angeboten werden. Durch Integration von Photovoltaikmodulen können der Solarausbau unterstützt und Einnahmen durch Stromerzeugung generiert werden. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.
bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 23:36 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de