260815 · Antrag
GRÜNE/Volt-Antrag - Übergangslösung durch hybride Heizsysteme
Kerndaten
- Nummer
- 260815
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 30.04.2026
- Letzte Änderung
- 24.10.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Empfehlung
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Volltext
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Antrag öffentlich 260815 Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Dr. Beate Bänsch-Baltruschat Volt-Gruppe im Rat der Stadt Bonn Dr. Dominik Maxein 28.04.2026 GRÜNE/Volt-Antrag - Übergangslösung durch hybride Heizsysteme Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 19.05.2026 Empfehlung Rat 11.06.2026 Entscheidung Inhalt des Antrags Um Eigentümer*innen und ihre Mieter*innen vor sogenannten „Lock-In- Effekten“ fossiler Wärmeträger (bspw. bei plötzlichem Ausfall der Heizungsanlage) zu schützen, wird die Verwaltung beauftragt, sich bei den Stadtwerken für ein Angebot einzusetzen, das schrittweise den Übergang zu erneuerbarer Wärmeversorgung ermöglicht. Die Stadtwerke sollen ein Angebot schaffen, das hybride Übergangslösungen für energetisch noch nicht sanierte Immobilien bereitstellt – beispielsweise Wärmepumpen in Kombination mit Gas- oder Ölheizungen. Dieses Angebot soll insbesondere für Gebäude ohne Anschluss an die Fernwärme sowie für den Zeitraum bis zur Umsetzung energetischer Sanierungsmaßnahmen zur Verfügung stehen. Nach Abschluss entsprechender Maßnahmen – etwa der energetischen Sanierung der Gebäudehülle und der Fenster – soll die Wärmepumpe weiterhin genutzt und der fossile Energieträger zurück gebaut werden. Die Stadtwerke könnten ein solches Modell im Rahmen eines Wärme- Contracting-Programms entwickeln. Begründung Im Zuge des laufenden Transformationsprozesses hin zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Energieversorgung ist es von zentraler Bedeutung, auch privaten Haushalten praktikable Übergangslösungen bereitzustellen. Diese sollen es ermöglichen, den Umstieg auf erneuerbare Energien zügig und ohne wirtschaftliche Nachteile zu vollziehen – insbesondere im Falle eines ungeplanten Ausfalls der Heizungsanlage. Den Stadtwerken kommt hierbei eine wichtige Rolle zu: Sie können gezieltSeite 1 von 2 Seite 2 auch Haushalten ohne (perspektivischen) Zugang zur Fernwärme geeignete Übergangslösungen anbieten, indem sie ein flexibles Wärme-Contracting- Programm entwickeln. Ein solches Angebot würde es den Bürgerinnen und Bürgern erleichtern, schrittweise auf eine erneuerbare Wärmeversorgung umzusteigen. Mit einem entsprechenden Programm können die Stadtwerke einen wesentlichen Beitrag zur Dekarbonisierung des Gebäudebestands leisten und zugleich einen wirtschaftlich tragfähigen Weg zur Modernisierung von Heizsystemen eröffnen. Durch ein derartiges Programm kann vermieden werden, dass Hausbesitzende sich bei ungeplanten Ausfall der Heizung eine neue Anlage mit fossilen Brennstoffen anschaffen, durch die sie sich wieder über viele Jahre auf die Nutzung fossiler Energie festlegen. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 01:18 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de