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260807 · Anregungen und Beschwerden

Bürgerantrag: Antrag auf Maßnahmen zur Verkehrslenkung, Lärmminderung und Geschwindigkeitskontrolle in der Kölnstraße nach Sperrung der Nordbrücke

Nummer
260807
Art
Anregungen und Beschwerden
Veröffentlicht
28.04.2026
Letzte Änderung
24.10.2026
  • Bonn Stadtbezirk Hauptort
  • Kölnstraße Straße· Castell, Bonn
  1. Einreichung erledigt · 28.04.2026
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 23.06.2026

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 23.06.2026 Entscheidung federführend
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Anregungen und Beschwerden
öffentlich
260807
Der Oberbürgermeister
Federführung:
Co-Dezernat
Dezernat:
Dez. OB
28.04.2026
Bürgerantrag: Antrag auf Maßnahmen zur
Verkehrslenkung, Lärmminderung und
Geschwindigkeitskontrolle in der Kölnstraße nach
Sperrung der Nordbrücke
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 19.05.2026 Entscheidung
Inhalt der Anregungen und Beschwerden
Der Antrag lautet:
Die Verwaltung wird beauftragt,
die Auswirkungen der Sperrung der Bonner Nordbrücke für den LKW-Verkehr
auf die Verkehrsbelastung in der Bonner Innenstadt, insbesondere in der Köln-
straße, kurzfristig zu untersuchen,
geeignete Maßnahmen zur Reduzierung des LKW-Durchgangsverkehrs in der
Kölnstraße zu prüfen und umzusetzen,
kurzfristig wirksame Maßnahmen zur Lärmminderung und zur Einhaltung der
zulässigen Höchstgeschwindigkeit zu ergreifen (z. B. verstärkte Kontrollen,
temporäre Beschränkungen, Verkehrslenkung), zu prüfen, inwiefern zeitliche
Beschränkungen für den LKW-Verkehr (insbesondere in den frühen Morgen-
stunden) eingeführt werden können, den zuständigen politischen Gremien zeit-
nah über die Ergebnisse und geplanten Maßnahmen zu berichten.
Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag.
Anlage/n
1 Bürgerantrag (öffentlich)
2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 2
Betreff
Zunahme des LKW-Verkehrs und Lärmbelastung in der Kölnstraße nach Sperrung der Nordbrücke
Ihr Antrag
Die Verwaltung wird beauftragt,
die Auswirkungen der Sperrung der Bonner Nordbrücke für den LKW-Verkehr auf die Verkehrsbelastung in der
Bonner Innenstadt, insbesondere in der Kölnstraße, kurzfristig zu untersuchen,
geeignete Maßnahmen zur Reduzierung des LKW-Durchgangsverkehrs in der Kölnstraße zu prüfen und
umzusetzen,
kurzfristig wirksame Maßnahmen zur Lärmminderung und zur Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit
zu ergreifen (z. B. verstärkte Kontrollen, temporäre Beschränkungen, Verkehrslenkung), zu prüfen, inwiefern
zeitliche Beschränkungen für den LKW-Verkehr (insbesondere in den frühen Morgenstunden) eingeführt werden
können, den zuständigen politischen Gremien zeitnah über die Ergebnisse und geplanten Maßnahmen zu
berichten.
Begründung des Antrags
Die Sperrung der Bonner Nordbrücke für den LKW-Verkehr hat zu einer erheblichen Verlagerung des
Schwerlastverkehrs in die innerstädtischen Straßen geführt. Hiervon ist insbesondere die Kölnstraße als zentrale
Verkehrsachse betroffen.
Seit der Umleitung ist ein deutlich erhöhtes Aufkommen an LKWs festzustellen. Die Fahrzeuge durchfahren den
Bereich teilweise mit überhöhter Geschwindigkeit. Dies führt zu einer erheblichen Lärmbelastung für die
Anwohnerinnen und Anwohner.
Die Belastung setzt bereits in den frühen Morgenstunden (ab ca. 5:00–6:00 Uhr) ein und beeinträchtigt die
gesetzlich geschützte Nachtruhe erheblich. Die Geräuschimmissionen erreichen ein Niveau, das selbst bei
geschlossenen Fenstern als unzumutbar empfunden wird.
Dauerhafter Verkehrslärm stellt nachweislich eine gesundheitliche Belastung dar und führt zu
Beeinträchtigungen der Lebensqualität. Zudem wird die Nutzung der Wohnungen, insbesondere in den
wärmeren Monaten (z. B. durch notwendiges Lüften), erheblich eingeschränkt.
Darüber hinaus erhöht der verstärkte Schwerlastverkehr innerorts das Risiko für Verkehrsunfälle, insbesondere
für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende.
Vor diesem Hintergrund besteht dringender Handlungsbedarf. Die derzeitige Verkehrsführung führt zu einer
unverhältnismäßigen Belastung der Wohnbevölkerung und erfordert kurzfristige sowie mittelfristige
Gegenmaßnahmen.
Hiermit bestätige ich, dass ich seit mindestens drei Monaten in Bonn wohne.
Erstellt mit MACH formsolutions
Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 22:14 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de