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260739 · Anregungen und Beschwerden

Bürgerantrag: Antrag zur Überprüfung der Durchführung und Dauer der Osterkirmes unter Berücksichtigung der Anwohnerinteressen

Nummer
260739
Art
Anregungen und Beschwerden
Veröffentlicht
21.04.2026
Letzte Änderung
01.11.2026
  • Beuel Stadtbezirk· Beuel-Mitte Hauptort
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Einreichung erledigt · 21.04.2026
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 14.10.2026

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Beuel 14.10.2026 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 95,6 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 260739-01 Bürgerantrag: Antrag zur Überprüfung der Durchführung und Dauer der Osterkirmes unter Berücksichtigung der Anwohnerinteressen - Stellungnahme der Verwaltung

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Text anzeigen (3.576 Zeichen)
Anregungen und Beschwerden
öffentlich
260739
Der Oberbürgermeister
Federführung:
Co-Dezernat
Dezernat:
Dez. OB
29.03.2026
Bürgerantrag: Antrag zur Überprüfung der
Durchführung und Dauer der Osterkirmes unter
Berücksichtigung der Anwohnerinteressen
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Beuel 27.05.2026 Entscheidung
Inhalt der Anregungen und Beschwerden
Der Antrag lautet:
hiermit stelle ich einen Bürgerantrag mit der Bitte, die Durchführung und insbe-
sondere die Dauer der Osterkirmes vor Ort kritisch zu überprüfen und die Inter-
essen der Anwohner stärker zu berücksichtigen.
Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag.
Anlage/n
1 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)
2 Bürgerantrag (öffentlich)Seite 1 von 2
Betreff
Osterkirmes am Rhein
Ihr Antrag
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit stelle ich einen Bürgerantrag mit der Bitte, die Durchführung und insbesondere die Dauer der
Osterkirmes vor Ort kritisch zu überprüfen und die Interessen der Anwohner stärker zu berücksichtigen.
Die Kirmes hat vor wenigen Tagen begonnen und führt bereits jetzt zu erheblichen Einschränkungen in unserem
Alltag. Dabei sind insbesondere folgende Punkte hervorzuheben: Durch die Nutzung von Parkflächen für die
Kirmes sowie sämtliche parallel bestehende Baustellen ist die Parksituation stark angespannt. Teilweise sind in
der direkten Umgebung kaum noch Stellplätze verfügbar, was für uns als Anwohner die tägliche Parkplatzsuche
zur Belastung macht. Darüber hinaus ist die Lärmbelastung durch den laufenden Betrieb dauerhaft hoch und
beeinträchtigt die Lebensqualität erheblich. Zusätzlich wird der freie Blick auf den Rhein durch die Bebauung der
Kirmes vollständig eingeschränkt.
Besonders problematisch ist die Dauer der Veranstaltung von nahezu drei Wochen. Diese lange Zeitspanne stellt
für uns eine erhebliche Belastung dar – insbesondere für Personen im Homeoffice oder im Schichtdienst. Wir
sind auf Ruhezeiten angewiesen, um unserer Arbeit nachzukommen. Selbst bei verschlossenen Fenstern ist der
Lärm nicht zu überhören, sodass ich mich im Homeoffice davon gestört fühle und mein Freund sich nicht von
seinen Nachtschichten erholen kann. Das kann nicht im Sinne der Stadt sein.
Darüber hinaus war bereits im vergangenen Jahr eine vergleichsweise geringe Auslastung der Kirmes zu
beobachten. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob eine derart lange Veranstaltungsdauer
verhältnismäßig und sinnvoll ist.
Ich bitte daher darum, alternative Modelle zu prüfen. Beispielsweise könnte eine deutliche Verkürzung der
Veranstaltungsdauer auf wenige Tage (z. B. ein verlängertes Wochenende - Donnerstag bis Dienstag) die Lösung
sein. Dies könnte sowohl den wirtschaftlichen Interessen der Schausteller als auch den berechtigten Anliegen
von uns Anwohnern besser gerecht werden.
Ich bitte Sie, die Situation vor Ort erneut zu bewerten und die Belastung für die Anwohner künftig stärker in die
Entscheidungsfindung einzubeziehen.
Vielen Dank und beste Grüße
Begründung des Antrags
Die Osterkirmes führt zu erheblichen Belastungen für die Anwohner: dauerhafte Lärmbelästigung über einen
Zeitraum von fast drei Wochen, eingeschränkte Parksituation & Beeinträchtigung der Wohnqualität.
Die lange Veranstaltungsdauer ist unverhältnismäßig. Für Anwohner im Homeoffice sowie im Schichtdienst stellt
die Situation eine erhebliche Einschränkung dar, da notwendige Ruhezeiten nicht eingehalten werden können.
Hiermit bestätige ich, dass ich seit mindestens drei Monaten in Bonn wohne.
Erstellt mit MACH formsolutions
Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 21:45 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de