260720 · Antrag
GRÜNE/Linke-Antrag - Rhein in Flammen in Einklang mit Natur- und Artenschutz
Kerndaten
- Nummer
- 260720
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 20.04.2026
- Letzte Änderung
- 24.10.2026
Orte
- Rheinaue Hauptort
- Bonn
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Liegenschaften und Arbeit Empfehlung
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Empfehlung
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Volltext
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Antrag öffentlich 260720 Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Dr. Beate Bänsch-Baltruschat Die Linke-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Janine Könen 17.04.2026 GRÜNE/Linke-Antrag - Rhein in Flammen in Einklang mit Natur- und Artenschutz Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 19.05.2026 Empfehlung Ausschuss für Wirtschaft, Liegenschaften und Arbeit 10.06.2026 Empfehlung Rat 11.06.2026 Entscheidung Inhalt des Antrags 1. Im Rahmen des neuen Konzeptes für Rhein in Flammen wird ab 2028 auf das Feuerwerk in Gänze verzichtet. Dieses wird durch eine Licht- und Drohnenshow sowie durch andere Attraktionen ersetzt. 2. Bei der Auswahl des neuen Standortes sollte der Naturschutz und Landschaftsschutz berücksichtigt werden. 3. Der Veranstaltungstermin wird in den Spätsommer verlegt. Begründung Das Abfeuern eines Feuerwerks inmitten der Rheinaue während der Vogelbrutzeit muss dringend unterlassen werden und die gesamte Veranstaltung muss weiter in Einklang mit dem Arten- und Naturschutz gebracht werden. Auch die Rheinaue als Naherholungsbereich sollte erhalten und geschützt werden, weshalb die Antragsteller eine Verlegung an einen anderen Ort (z.B. Richtung Innenstadt) für erforderlich halten. In den letzten Jahren wurden schon deutliche Schritte zu mehr Umweltverträglichkeit politisch durchgesetzt und dieser Weg muss nun unbedingt weiterverfolgt werden. Bereits bei der letzten Ausschreibung waren ökologische und Nachhaltigkeitskriterien wesentliche Bestandteile. Das Feuerwerk wurde verkürzt, Knalleffekte wurden reduziert und die Inszenierung dafür um nachhaltige und moderne Elemente wie Lichtshows erweitert, um CO2-Emissionen sowie Feinstaubbelastung zu verringern und dieSeite 1 von 2 Seite 2 Auswirkungen auf die Tiere, insbesondere die Wildvögel und deren Gelege und Küken in der Rheinaue zu verringern. Es wurde gezielt eine Feuerwerks-Firma beauftragt, die sich dem Thema Nachhaltigkeit bei Feuerwerken besonders verschrieben hat. So arbeitet diese Firma mit nachhaltigen Materialien, etwa Altpapier statt Kunststoffumhüllungen, und achtet schon beim Produktionsprozess auf Nachhaltigkeit. All dies sind wichtige Schritte in die richtige Richtung, die kontinuierlich weiterverfolgt werden sollten. Angesichts des immer weiter zunehmenden Artenschwunds und der Bedeutung der Rheinaue für die Artenvielfalt und den Schutz der urbanen Biodiversität sollte dieser Weg fortgesetzt werden. Um ein Fortbestehen der Veranstaltung und deren Akzeptanz in der Stadtgesellschaft zu gewährleisten, muss ein neues Konzept entwickelt werden, das für die vielen Besucher*innen weiterhin attraktiv bleibt und den Artenschutz in der Stadt nicht aufs Spiel stellt. Die Neuausschreibung für die Organisation des Events bietet die besten Voraussetzungen für ein naturverträgliches und nachhaltiges Konzept. Die Antragstellenden setzen sich für den Erhalt und ein zeitgemäßes Konzept von Rhein in Flammen ein, denn diese langjährige und beliebte Veranstaltung erfüllt zum einen eine wichtige gesellschaftliche Funktion, zum anderen trägt sie zum touristischen Profil und zur wirtschaftlichen Wertschöpfung der Stadt bei. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 21:04 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de