260667 · Große Anfrage
Große Anfrage von BSW/SBI zur Sicherheitslage, Kriminalitätsentwicklung und Prävention im Stadtteil Bonn-Tannenbusch
Kerndaten
- Nummer
- 260667
- Art
- Große Anfrage
- Veröffentlicht
- 14.04.2026
- Letzte Änderung
- 24.10.2026
Orte
- Tannenbusch Hauptort
- Bonn
Beratungsfolge
Dateien
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Große Anfrage öffentlich 260667Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Fragesteller/in: BSW/SBI-Gruppe im Rat der Stadt Bonn Samir Allal Amaruch 13.04.2026 Große Anfrage von BSW/SBI zur Sicherheitslage, Kriminalitätsentwicklung und Prävention im Stadtteil Bonn-Tannenbusch Beratungsfolge Ausschuss für Sicherheit, Ordnung und Bevölkerungsschutz 06.05.2026 Kenntnisnahme Ausschuss für Soziales, Migration, Gesundheit, Wohnen und Senioren 21.05.2026 Kenntnisnahme Fragestellung Die Verwaltung wird gebeten, zur Situation im Stadtteil Bonn-Tannenbusch die nachfolgenden Fragen zu beantworten. 1. Kriminalitätsentwicklung 1. Wie hat sich die Gesamtzahl der Straftaten im Stadtteil Tannenbusch in den vergangenen fünf Jahren entwickelt? 2. Wie stellt sich diese Entwicklung differenziert dar nach a) Gewaltkriminalität, b) Jugendkriminalität und c) Drogenkriminalität? 3. Wie hat sich die Aufklärungsquote in diesem Zeitraum entwickelt? 2. Jugendkriminalität und Prävention 1. Wie hoch ist der Anteil tatverdächtiger Jugendlicher und Heranwachsender unter 21 Jahren an den registrierten Straftaten im Stadtteil Tannenbusch? 2. Welche sozialpädagogischen Präventionsprogramme bestehen derzeit im Stadtteil? 3. In welcher Weise werden Schulen, Jugendzentren und Streetworker in die Präventionsarbeit eingebunden? 4. Welche Maßnahmen werden ergriffen, um der Entstehung von Intensivtäterkarrieren frühzeitig entgegenzuwirken? 5. Welche konkreten Angebote der Jugendhilfe und Prävention bestehen im Stadtteil? 6. Wie werden diese Angebote genutzt, insbesondere im Hinblick auf Auslastung und Reichweite? 7. Sieht die Verwaltung in diesem Bereich zusätzlichen Ausbaubedarf? Wenn ja, welchen?Seite 1 von 3 Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) 3. Drogenproblematik 1. Welche Erkenntnisse liegen der Verwaltung zum Drogenkonsum und zum offenen Drogenhandel im öffentlichen Raum in Tannenbusch vor? 2. Gibt es bekannte räumliche Schwerpunkte? 3. Welche bestehenden Maßnahmen der Prävention, Beratung und Hilfe werden derzeit umgesetzt? 4. Welche gesundheitsorientierten und niedrigschwelligen Ansätze, insbesondere im Bereich der Suchthilfe, werden verfolgt? 5. Wo sieht die Verwaltung in diesem Themenfeld weiteren Handlungsbedarf? 4. Polizeiliche und ordnungsbehördliche Präsenz 1. Wie viele Einsatzstunden von Polizei und Ordnungsamt entfallen durchschnittlich auf den Stadtteil Tannenbusch? 2. Wie häufig finden gemeinsame Streifen von Polizei und Ordnungsamt statt? 3. Welche Konzepte bestehen derzeit zur Präsenz von Polizei und Ordnungsamt im Stadtteil? 4. Gibt es quartiersbezogene Präsenzkonzepte, insbesondere regelmäßige Fußstreifen oder vergleichbare Formate? 5. Wie bewertet die Verwaltung die aktuelle Präsenz von Polizei und Ordnungsamt im Stadtteil? 6. Sieht die Verwaltung hier Anpassungsbedarf? Wenn ja, welchen? 5. Subjektives Sicherheitsempfinden 1. Liegen der Verwaltung Erkenntnisse, Erhebungen oder Studien zum subjektiven Sicherheitsempfinden der Bevölkerung in Tannenbusch vor? 2. Welche Maßnahmen werden ergriffen, um Angsträume zu reduzieren und das Sicherheitsempfinden im Stadtteil zu stärken? 6. Bestehende Maßnahmen und Koordination 1. Welche bestehenden Konzepte, Programme oder Maßnahmen gibt es aktuell im Stadtteil Tannenbusch in den Bereichen a) Sicherheit, b) Prävention und c) Jugendarbeit? 2. Welche Ämter, Institutionen und sonstigen Akteure sind daran beteiligt? 3. Wie erfolgt die Koordination zwischen den beteiligten Stellen? 7. Bewertung der aktuellen Situation und Perspektiven 1. Wie bewertet die Verwaltung insgesamt die aktuelle Sicherheitslage im Stadtteil Tannenbusch? 2. Welche wesentlichen Entwicklungen sind in den vergangenen Jahren erkennbar? 3. Welche Problembereiche werden aktuell als besonders relevant eingeschätzt?Seite 2 von 3 Seite 3Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) 4. In welchen Bereichen sieht die Verwaltung derzeit den größten Handlungsbedarf? 5. Welche zusätzlichen Maßnahmen werden geprüft oder geplant? 6. Ist die Entwicklung eines integrierten Handlungskonzepts für den Stadtteil vorgesehen? 8. Beteiligung der Bevölkerung 1. Welche Beteiligungsformate für Bewohnerinnen und Bewohner bestehen derzeit im Stadtteil Tannenbusch? 2. Wie werden Rückmeldungen aus dem Quartier in die Maßnahmenplanung einbezogen? 9. Vergleich und Einordnung 1. Wie stellt sich die Situation in Tannenbusch im Vergleich zu anderen Stadtteilen dar? 2. Welche erfolgreichen Maßnahmen aus anderen Städten oder vergleichbaren Quartieren wurden geprüft oder bereits übernommen? Begründung Der Stadtteil Tannenbusch ist von vielfältigen sozialen und ordnungspolitischen Herausforderungen geprägt. Insbesondere die Sicherheitslage, die Entwicklung der Kriminalität, Fragen der Jugendkriminalität, die Drogenproblematik sowie das subjektive Sicherheitsempfinden der Bevölkerung stehen im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Ziel der vorliegenden Großen Anfrage ist es, eine fundierte Bestandsaufnahme der aktuellen Sicherheitslage, der bestehenden Präventionsansätze sowie der aus Sicht der Verwaltung bestehenden Handlungsbedarfe zu erhalten. Auf dieser Grundlage soll eine sachgerechte politische Bewertung ermöglicht und die Entwicklung gezielter Maßnahmen unterstützt werden, um die Lebensqualität sowie das Sicherheitsgefühl der Bewohnerinnen und Bewohner nachhaltig zu stärken. Anlage/n KeineSeite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 21:09 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de