260630 · Antrag
Grüne/u.w. Antrag: Prüfung neuer Konzepte für Wertstoffsammelstandorte im Stadtbezirk Beuel
Kerndaten
- Nummer
- 260630
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 09.04.2026
- Letzte Änderung
- 24.10.2026
Orte
- Broichstraße Hauptort
- Beuel
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Beuel Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Antrag öffentlich 260630 Antragsteller/in: Grüne Bezirksfraktion Beuel Guido Pfeiffer Benedikt Stratmann Gerrit Peetz Britta von der Lippe 08.04.2026, gez. BBM Rudolph Grüne/u.w. Antrag: Prüfung neuer Konzepte für Wertstoffsammelstandorte im Stadtbezirk Beuel Beratungsfolge Bezirksvertretung Beuel 29.04.2026 Entscheidung Inhalt des Antrags Die Bezirksvertretung Beuel beauftragt die Verwaltung zu prüfen, wie die bestehenden Wertstoffsammelstandorte (Papier- und Glascontainer) im Stadtbezirk Beuel grundlegend verbessert werden können. Dabei sollen insbesondere folgende Maßnahmen geprüft werden: 1. Die Einrichtung zeitlich begrenzter, personalbetreuter Pop-Up- Abgabestellen für Papier, Glas und weitere Wertstoffe an wechselnden, zentralen Standorten. 2. Die Erweiterung zentraler Wertstoffhöfe (Beuel - Broichstraße) hinsichtlich Abfallarten und Öffnungszeiten. 3. Die Anschaffung neuer, geschlossener und lärmmindernder Containersysteme, die eine 7-Tage-/24-Stunden-Nutzung ermöglichen (z.B. unterirdische Container). 4. Alle bestehenden Standorte von Glas- und/oder Papiercontainern werden auf die Möglichkeit einer Erweiterung/Änderung geprüft und ggfs. neue Standorte gesucht. 5. Die zu erwartenden finanziellen, personellen und organisatorischen Auswirkungen der genannten Maßnahmen. Die Verwaltung wird gebeten, der Bezirksvertretung die Ergebnisse der Prüfungen bis spätestens Ende 2026 in einer Sitzung schriftlich vorzulegen. Begründung Die bestehenden Wertstoffsammelstandorte im Stadtbezirk Beuel sind regelmäßig überfüllt und vermüllt. Neben überquellenden Papier- und Glascontainern werden häufig Abfälle daneben abgestellt, darunter Glasscherben, Restmüll oder Bauschutt. Dies führt zu unansehnlichen, unhygienischen und teils gefährlichen Situationen für Anwohner:innen und Umwelt.Seite 1 von 2 Seite 2 Der zunehmende Anfall von Altpapier, insbesondere durch Paketsendungen, verschärft die Problematik zusätzlich. Bisherige Maßnahmen wie größere Tonnen, häufigere Leerungen oder punktuelle Kontrollen haben das strukturelle Problem nicht nachhaltig gelöst, insbesondere außerhalb der regulären Dienstzeiten. Um Sauberkeit, Sicherheit und Akzeptanz zu verbessern, ist eine grundsätzliche Neubewertung der Systeme erforderlich. Ziel ist es, praxistaugliche, sozial kontrollierbare und zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln, auch wenn diese mit höheren Kosten verbunden sein können. Es zeigt sich am Beispiel der Lösungen zum Grünabfall, dass von Personal betreute Abholstellen gerne genutzt werden und die Plätze entsprechend sauber bleiben. Das Verfahren der PopUp Stellplätze bei den Grünabfällen könnte auch eine sinnvolle Erweiterung des Angebotes für Papier und Glas sein. Die Kommunikation ist ebenso wichtig. Schon jetzt bestehende Meldeverfahren (Mängelmelder) reichen nicht aus, um schnell reagieren zu können. Hier besteht ebenso Bedarf, neben passiven Informationsbereitstellung (Soziale Medien, Webseite, Plakate) auch aktive Elemente wie Feedbackangebote, aber auch Patenschaften/ÜnterstützerInnen vor Ort zu prüfen. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 20:57 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de