260626 · Antrag
Grüne/Linke Antrag: Reaktivierung Signalgeber Lichtsignalanlage Konrad-Adenauer-Platz
Kerndaten
- Nummer
- 260626
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 08.04.2026
- Letzte Änderung
- 28.10.2026
Orte
- Gottfried-Claren-Straße Hauptort
- Konrad-Adenauer-Platz
- Von-Sandt-Straße
- Friedrich-Breuer-Straße
- Limpericher Straße
- Hermannstraße
- Beuel
- Bonn
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Beuel Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Volltext
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Antrag öffentlich 260626 Antragsteller/in: Grüne Bezirksfraktion Beuel Lea Groneweg Gerhard Baumgärtel Nils Klein 08.04.2026, gez. BBM Rudolph Grüne/Linke Antrag: Reaktivierung Signalgeber Lichtsignalanlage Konrad-Adenauer-Platz Beratungsfolge Bezirksvertretung Beuel 29.04.2026 Entscheidung Inhalt des Antrags Die Verwaltung wird beauftragt, die Lichtsignalanlage (LSA) zwischen der Von- Sandt-Straße und der Gottfried-Claren-Straße als Bedarfsampel für Fußgänger:innen für einen Testzeitraum von mindestens sechs Monaten wieder in Betrieb zu nehmen. Die Schaltung soll so ausgelegt sein, dass die beiden aufeinanderfolgenden Signale auf der Nordseite der B 56 gleichzeitig grün erhalten, um die Beschleunigung des ÖPNV/MIV in Richtung Innenstadt weiterhin sicherzustellen. Es sollen keine Änderungen/Beeinträchtigungen für die Linie 66 oder den MIV auf der B 56 entstehen. Der ÖPNV aus/in die Straße „Konrad- Adenauer-Platz“ soll Vorrang vor dem Fußverkehr an der Bedarfsampel haben: Die Bedarfsampel wird nur auf grün geschaltet, wenn kein ÖPNV aus/in die Straße „Konrad-Adenauer-Platz“ fährt und gleichzeitig der Bedarf angemeldet wurde. Der Signalmast an der westlichen Ecke der Von-Sandt-Str./B 56 kann entfernt und der provisorische Fußgängerüberweg über die Von-Sandt-Straße als permanenter FGÜ markiert werden. Nach Abschluss der Testphase ist der Bezirksvertretung eine Auswertung über die dann bestehenden Verkehrsströme und Verkehrsbewegungen (MIV, ÖNV, Rad, Fuß) vorzulegen. Insbesondere sind Zählungen der Querungen der gesamten Kreuzung durch Fußgänger:innen zu untersuchen. Begründung Es handelt sich bei dieser Kreuzung um eine zentrale Kreuzung in Beuel für den Fußverkehr. Die derzeitigen Möglichkeiten zur Querung der B 56 sind unzureichend. Die vorgeschlagene Änderung soll den Verkehr auf der B 56 (MIV und ÖPNV) nicht beeinträchtigen. Deswegen soll sichergestellt werden, dass die beiden direkt aufeinander folgenden LSA für den MIV/ÖPNV auf der B 56 immer gleichSeite 1 von 3 Seite 2 geschaltet werden. Es soll bei einer 2-Phasen-Schaltung der gesamten Kreuzung bleiben: nur, wenn kein ÖPNV aus/in die Straße „Konrad-Adenauer- Platz“ fährt, soll die Bedarfsampel über die B 56 auch grün werden können. Hintergrund • Im November 2019 wurden die Signalgeber des Fußgängerüberweges abgedeckt, die Furt durch Absperrbaken gesperrt und das Signalprogramm der LSA angepasst. Hierdurch entstanden auf den schienengebundenen ÖPNV-Linien 62 und 66 Fahrtzeitverbesserungen zwischen 8 und 19 Sekunden (DS 202272-01 ST). Die Auswirkungen auf den nicht-schienengebundenen ÖPNV, MIV, Fuß- und Radverkehr wurden nicht untersucht. • Für den Fußverkehr entstanden Umwege: Statt direkten 30 Metern über die Straße müssen 110 Meter um zwei Ecken zurückgelegt werden. Das klingt zunächst nicht viel, jedoch benötigen Kinder, ältere und mobilitätseingeschränkte Personen seit der Sperrung teils drei bis vier Ampelphasen, um bspw. von der Gottfried-Claren-Straße in die Von- Sandt-Straße oder zum Sparkassenautomaten auf der gegenüberliegenden Seite der B 56 zu gelangen. Zudem ist zu beobachten, dass Menschen bei „rot“ die Straße überqueren, um rechtzeitig die Bahn zu erreichen, und dass Menschen die B 56 ungesichert queren, um abzukürzen. Veränderte Verkehrsströme seit Ende 2019 • Aus der Friedrich-Breuer-Straße/Konrad-Adenauer-Platz erfolgt nahezu kein MIV mehr. • In die Friedrich-Breuer-Straße/Konrad-Adenauer-Platz erfolgt nahezu kein MIV mehr. Die Prüfung der Verwaltung, ob der Abschnitt des Konrad-Adenauer-Platzes zwischen Knotenpunkt Konrad-Adenauer- Platz/B 56 und der Limpericher Straße in Südrichtung für den MIV freigegeben werden kann, steht noch aus. • Die Studie Mobilität in Deutschland (MID) 2023 zeigt einen deutlichen Zuwachs des Fuß- und Radverkehrs in Bonn. Inzwischen werden 32 % aller Wege in Bonn zu Fuß zurückgelegt, und die zurückgelegten Wege werden länger. Geplante Veränderungen im Bereich B 56/Konrad-Adenauer-Platz • Die mögliche Einführung eines Einrichtungsverkehrs für Radfahrende auf der Kennedybrücke dürfte den Druck auf den Knotenpunkt B 56/Hermannstr. erhöhen. An dieser Stelle reicht bereits heute dieSeite 2 von 3 Seite 3 Infrastruktur für die vielen Fußgänger*innen und Radfahrenden nicht aus. • Das Ergebnis der Prüfung, ob der MIV von der B 56 nach rechts Richtung Süden in die Straße Konrad-Adenauer-Platz einfahren darf, liegt noch nicht vor. Im Falle einer Öffnung müsste die LSA-Schaltung angepasst werden. • Mittel- bis langfristig soll der gesamte Knotenpunkt überplant werden. Erwartete Vorteile einer Testphase der LSA-Wiederinbetriebnahme • Erhebliche Verbesserung der Fußverkehrsbeziehungen über die B 56 • Entlastung der Verkehrsinsel an der Bahnhaltestelle der Linie 66. Wenn Personen auf der Verkehrsinsel warten, wird es bei einfahrenden Bahnen überfüllt und somit unübersichtlich. • Im Ergebnis mehr Verkehrssicherheit. Anlage/n KeineSeite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 20:49 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de