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260617-01 AA · Änderungsantrag

BBB-Änderungsantrag: Heimische Fauna vor Verdrängung durch Neozoen schützen – invasive Arten bekämpfen, Drucksachenfolge 260617

Nummer
260617-01 AA
Art
Änderungsantrag
Veröffentlicht
06.05.2026
Letzte Änderung
24.10.2026
  • Rheinaue siedlung· Hochkreuz, Bad Godesberg Hauptort
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Sitzung des Rates 07.05.2026 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 61,8 KB Öffnen ↗

Übergeordnet

  1. 260617 Antrag der AfD-Fraktion: Heimische Fauna schützen – invasive Arten bekämpfen

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Änderungsantrag
öffentlich
260617-01 AA
Antragsteller/in:
BBB-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Jutta Acar
Marcel Schmitt
06.05.2026
BBB-Änderungsantrag: Heimische Fauna vor
Verdrängung durch Neozoen schützen – invasive
Arten bekämpfen, Drucksachenfolge 260617
Beratungsfolge
Rat 07.05.2026 Entscheidung
Inhalt des Änderungsantrags
1. Die Stadtverwaltung wird beauftragt, auch weiterhin alle in ihrem
Einflussbereich liegenden Maßnahmen zu ergreifen, um die zunehmende
Ausbreitung der asiatischen Hornisse (Vespa velutina) zu bekämpfen. Hierzu
zählt u.a.
- die ausnahmslose Entfernung von Nestern der asiatischen Hornisse auf
öffentlichem und privatstädtischem Grund der Stadt Bonn
- eine Öffentlichkeitskampagne, in der aufbauend auf den bisherigen
städtischen Publikationen zur sprunghaften Ausbreitung der asiatischen
Hornisse die Bürgerschaft darauf hingewiesen wird, dass
a. Nester der asiatischen Hornisse auf Privatgrundstücken auf Grund der
Einschätzung als etablierte Art nunmehr zwar nicht mehr zwingend beseitigt
werden müssen, diese aber zum Schutze der heimischen Arten und somit der
Biodiversität weiterhin rasch entfernt werden sollten,
b. Nester der asiatischen Hornisse, die die öffentliche Sicherheit gefährden -
etwa weil sie sich in der Nähe einer Bushaltestelle, eines Kindergartens, einer
Schule oder sich an sonstigen vulnerablen Stellen befinden-, entfernt werden
müssen,
c. die fachgerechte Entfernung der Nester der asiatischen Hornisse durch
geschulte Imker vom Land NRW mit 150 bis 300 Euro und daher in den
meisten Fällen kostendeckend bezuschusst wird.
2. Die Stadtverwaltung wird beauftragt zu prüfen, wie die Überpopulation der
Kanada- und Nilgänse in der Bonner Rheinaue so weit eingedämmt werden
kann, dass die von diesen invasiven Arten ausgehende Verdrängung der
heimischen Tierwelt und die beeinträchtigende Verschmutzung des Parks
durch deren Ausscheidungen möglichst effektiv rückgeführt werden kann. Auf
Grund des Prüfergebnisses erstellt die Stadtverwaltung einen entsprechenden
Beschlussvorschlag zur nachhaltigen Verringerung der Besiedlungsdichte derSeite 1 von 2
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Rheinaue durch vorgenannte Neozoen, den der Oberbürgermeister dem
Stadtrat zur Beschlussfassung unterbreitet.
3. Die Stadtverwaltung berichtet in der nächsten Sitzung des
Umweltausschusses sowie des Rates über die Entwicklung der Nutria-
Population in der Rheinaue in den letzten drei Jahren.
Begründung
Erfolgt mündlich.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 03.11.2026, 12:45 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de