260613 · Antrag
GRÜNE-Antrag - Maßnahmen zur Sicherung von Gesundheit und Verkehrssicherheit auf den Ausweichrouten der Nordbrücke
Kerndaten
- Nummer
- 260613
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 07.04.2026
- Letzte Änderung
- 01.11.2026
Orte
- Bertha-von-Suttner-Platz Hauptort
- Sandkaule
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Empfehlung
- Sitzung noch nicht verknüpft Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr Empfehlung
Dateien
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Antrag öffentlich 260613 Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Dr. Barbara Krausz Dr. Beate Bänsch-Baltruschat Daniel Jost 07.04.2026 GRÜNE-Antrag - Maßnahmen zur Sicherung von Gesundheit und Verkehrssicherheit auf den Ausweichrouten der Nordbrücke Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 19.05.2026 Empfehlung Ausschuss für Mobilität und Verkehr 28.05.2026 Empfehlung Rat 11.06.2026 Entscheidung Inhalt des Antrags 1. Die Stadt wird beauftragt, auf den Hauptausweichrouten des Schwerlastverkehrs infolge der Sperrung der Nordbrücke systematische Messungen von Lärm-, Feinstaub- und Stickstoffoxidemmissionen durchzuführen. Bei Bedarf setzt sich die Verwaltung für temporäre Messungen beim Landesamt für Natur, Umwelt und Klima ein. Regelmäßig sollen die Messwerte den politischen Gremien vorgelegt werden. Bei Überschreitung geltender Grenzwerte sind den zuständigen politischen Gremien unverzüglich entsprechende Schutzmaßnahmen vorzulegen. 2. Die Stadt wird beauftragt, die Verkehrssicherheit an durch den Ausweichverkehr neu entstandenen oder verschärften Gefahrenstellen für den Fuß- und Radverkehr zu evaluieren. Kurzfristig erforderliche Sicherheitsmaßnahmen sind den politischen Gremien zeitnah zur Beschlussfassung vorzulegen. 3. Die Stadt wird beauftragt, eine niedrigschwellige Meldemöglichkeit für Bürger*innen einzurichten, über die verkehrsbedingte Beeinträchtigungen durch die Ausweichrouten gemeldet werden können. Eingehende Hinweise sind auszuwerten und bei Bedarf als Grundlage für Anpassungsmaßnahmen den politischen Gremien zu unterbreiten. Begründung Die Sperrung der Nordbrücke für den Schwerlastverkehr verlagert erhebliche Verkehrsmengen auf innerstädtische Ausweichrouten – insbesondere über die Kennedybrücke. Dies führt zu einer spürbaren Zunahme von Lärm, Feinstaub und Sicherheitsrisiken für Anwohnende sowie für den Fuß- und Radverkehr. Um frühzeitig steuernd eingreifen zu können, sind gezielte Messungen, Evaluierungen und Beteiligungsformate erforderlich.Seite 1 von 2 Seite 2 Zu 1: Schwerlastfahrzeuge verursachen im Vergleich zum Pkw-Verkehr deutlich höhere Lärm- und Feinstaubemissionen. Aktuelle Erhebungen (beispielsweise auch rechtsrheinisch) sind notwendig, um die tatsächliche Belastung der Bevölkerung zu erfassen und verhältnismäßige Schutzmaßnahmen ableiten zu können. Zu 2: Die Sicherheit an Kreuzungen und Straßen mit bisher unzureichender Fahrradinfrastruktur sollte in den Blick genommen werden, sodass beispielsweise getrennte Verkehrsführungen realisiert werden können. Beispielsweise die Kreuzung am Bertha-von-Suttner-Platz / Sandkaule scheint eine Gefahrenstelle zu werden. Zu 3: Da sich Ausweichrouten und Verkehrsbelastungen dynamisch verändern können, ist eine strukturierte Rückmeldung aus der Bevölkerung ein wichtiges Frühwarninstrument. Eine einfach zugängliche Meldemöglichkeit ermöglicht es der Verwaltung, gezielt und zeitnah auf neue Problemlagen zu reagieren. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 18:18 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de