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260601 · Antrag

Resolution gegen Kürzungen der Integrationskurse

Nummer
260601
Art
Antrag
Veröffentlicht
02.04.2026
Letzte Änderung
28.10.2026
  • Bonn Stadtbezirk Hauptort
  1. Einreichung erledigt · 02.04.2026
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 23.04.2026

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration 23.04.2026 Anregung
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Antrag
öffentlich
260601
Antragsteller/in:
Herr Öztürker, GfB
02.04.2026
Resolution gegen Kürzungen der Integrationskurse
Beratungsfolge
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und
Integration
23.04.2026 Anregung
Inhalt des Antrags
Der Rat der Bundesstadt Bonn möge folgende Resolution gegen die Kür-
zungen der Integrationskurse beschließen:
1- Das Erlernen der deutschen Sprache ist der erste Schritt, in die deutsche
Gesellschaft anzukommen und auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt Fuß zu
fassen. Dadurch können die betreffenden Personen ohne staatliche Hilfe Ihren
Lebensunterhalt bestreiten.
2- Durch erworbene Sprach- und Orientierungskenntnisse können sie die durch
den Fachkräftemangel und durch die in den Ruhestand gehenden Arbeitskräfte
entstandene Lücke schließen.
3- Wenn die betreffenden Personen einer qualifizierten Beschäftigung nachge-
hen würden, hat der Staat mehr Einnahmen als Ausgaben. Deswegen bitten wir
Herrn Bundesinnenministern, Dobrindt von den Kürzungen der Integrationskur-
se abzusehen und die Förderung dieser Kurse wieder freizugeben.
Begründung
Begründung
Der Deutsche Volkshochschul-Verband schätzt, dass 130.000 Personen direkt
von diesen Kürzungen betroffen sind. Hierdurch haben die betreffenden keine
reale Chance auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Es ist nicht nachvoll-
ziehbar, dass man einerseits von denen erwartet, Deutsch zu lernen anderseits
versperrt man denen den Zugang zum Erlernen der deutschen Sprache. Hier-
durch werden keine Kosten gespart; im Gegenteil werden mehr Kosten für den
Staat entstehen. Durch die Kürzungen werden viele Kursträger Schwierigkeiten
haben, Ihre Lehrkräfte und Räumlichkeiten zu beschäftigen und zu halten. Die
arbeitslosen Lehrerinnen und Lehrer werden dann die staatliche Hilfe in An-
spruch nehmen. Wenn man genau hinschaut und rechnet, wird der Staat
mehr Kosten übernehmen als die durch Kürzungen der Integrationskurse er-
hoffte Ersparnisse. Daher appellieren wir an den Bundesinnenminister eindring-Seite 1 von 2
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lich, von den o.g. Kürzungen abzusehen!
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 18:48 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de