260600 · Antrag
Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse
Kerndaten
- Nummer
- 260600
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 02.04.2026
- Letzte Änderung
- 28.10.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Volltext
Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.
Text anzeigen (2.318 Zeichen)
Antrag öffentlich 260600 Antragsteller/in: Herr Öztürker, GfB 02.04.2026 Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse Beratungsfolge Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration 23.04.2026 Anregung Inhalt des Antrags Der Oberbürgermeister, Herr Deus wird gebeten, sich bei Frau Prien (BMBFSFJ), Herrn Laumann (Minister für Arbeit, Soziales und Gesundheit) und Frau Brandes (Ministerin für Wissenschaft, Kultur und Weiterbildung) NRW einzusetzen, um auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen dafür zu sor- gen, damit die für die Anerkennung der ausländischen Berufs- und Hochschul- abschlüsse zuständigen Stellen effizient und unbürokratisch zusammenarbeiten können, weil viele Anerkennungsprozesse zu lange dauern und die betroffenen Personen zermürben. Begründung Begründung Nachdem das Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG) am 01.04. 2012 in Kraft getreten war, war man sehr optimistisch, dass die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse schneller und unbürokratisch verlaufen würde. Leider hat die Praxis bis heute gezeigt, dass es nicht so gelaufen ist, wie man sich vorgestellt hat. Es sind für die Anerkennung ausländischer Berufs- und Hochschulabschlüsse mehrere Stellen zuständig und laufen in der Praxis unkoordiniert und ineffizient. Allein einen Beratungstermin zu bekomme, dauert es bis zu 6 Monaten. Es kommt noch hinzu, dass die Gebühren für die Aner- kennung sehr hoch sind und das Verfahren sehr lange dauert. Nach den Anga- ben von IHK Bonn/ Rhein-Sieg brauchen wir in der Region rund 11.000 qualifi- zierte Arbeitskräfte. Den Fachkräften, die hier bei uns sind und Deutsch fließend können, erkennen wir deren Qualifikation zögernd oder schieben auf die lange Bank. Gleichzeitig versuchen wir im Ausland Fachkräfte – bei der Wohnungsknappheit – anzu- werben, obwohl sie die Deutsche Sprache nicht so beherrschen wie die in Deutschland lebenden Fachkräfte. Daher wäre es sinnvoll und wirtschaftlich und für den betroffenen Personenkreis eine entlastende Situation, wenn der Prozess der Anerkennung ausländischer Abschlüsse nicht so lange dauern würde.Seite 1 von 2 Seite 2 In dem Kooperationsvertrag von CDU, SPD und FDP steht diesbezüglich nur: "Wir wollen eine Servicestelle für internationale Fachkräfte einrichten, um die Willkommenskultur zu stärken". Anlage/n KeineSeite 2 von 2
Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.
bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 19:44 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de