260599-02 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt
Kerndaten
- Nummer
- 260599-02 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 07.05.2026
- Letzte Änderung
- 24.10.2026
Orte
- Bonn
Beratungsfolge
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 260599-02 ST Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Federführung: 05 Amt für Integration und Vielfalt Dezernat: Dez. OB Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt Beratungsfolge Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration 13.05.2026 Kenntnisnahme Auf Anfrage an die relevanten Akteure wurden deren Stellungnahmen in der nachstehenden Gesamtstellungnahme zusammengeführt: Die Stellungnahme der Agentur für Arbeit lautet: Die Agentur für Arbeit Bonn bezieht sich mit ihren Angaben auf die gesamte Region Bonn/Rhein-Sieg. Darauf greifen auch die Zahlen zurück, die in der Begründung der Großen Anfrage durch den Ausschuss angegeben sind. In der Begründung des Ausschusses zur Großen Anfrage wird die Zahl von 3.100 gemeldeten Ausbildungsstellen herangezogen. Wie auch in der gemeinsamen Pressemitteilung der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg, der IHK Bonn/Rhein-Sieg, der Kreishandwerkerschaft Bonn/Rhein-Sieg und der Handwerkskammer zu Köln dargestellt, dürfte diese Zahl die tatsächlich gemeldeten Ausbildungsstellen im Agenturbezirk derzeit zu gering abbilden. Ursache ist eine bundesweite Verfahrensvereinfachung bei der Meldung von Ausbildungsstellen – die bis vor kurzem bedauerlicherweise von der BA-Statistik nicht erfasst wurde. Mithin liegt die Zahl der tatsächlich von den Arbeitgeberservices und Berufsberatungen der Agenturen für Arbeit betreuten und vermittelbaren Ausbildungsstellen vermutlich höher als in der offiziellen Statistik wiedergegeben. Für den Agenturbezirk Bonn wird Stand Februar 2026 geschätzt, dass die Zahl der tatsächlich vorliegenden Ausbildungsstellen bei 3.240 liegt. Weitere intensive Akquisebemühungen des Arbeitgeberservices der Agentur für Arbeit Bonn finden laufend statt, im März wurde unter anderem die Woche der Ausbildung mit einer Vielzahl von Arbeitgeberansprachen durchgeführt und weitere Stellen erfasst. Die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen wird sich bis zum Ende des Aus- bildungsjahres noch deutlich erhöhen, ggfs. das Vorjahresniveau aber nicht erreichen. (Dies kann auf Schwankungen in der Abbildung des realen Marktgeschehens insbesondere auf der Stellenseite begründet sein.)Seite 1 von 10 Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Generell jedoch ist das Marktgeschehen aufgrund der politischen und wirt- schaftlichen Risiken von einer höheren Unsicherheit gekennzeichnet, die sich insbesondere auch auf die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe auswirkt. Aus dem Verhältnis zwischen gemeldeten Bewerberinnen und Bewerbern und den gemeldeten Berufsausbildungsstellen kann dennoch nicht ohne weiteres auf die Zahl der zum Ende des Ausbildungsjahres unversorgten Bewerberinnen und Bewerber geschlossen werden. Aktuell geht die Agentur für Arbeit eher davon aus, dass sich die Zahl der zum Berichtsjahresende unversorgten Bewerberinnen und Bewerber nur leicht er- höhen wird im Vergleich zum Vorjahr. Die aktuelle Ausbildungsmarktsituation zur „Halbzeit“ kann den Übersichten im Anhang entnommen werden. (1) Die über 80 Beratungsfachkräfte der Agentur für Arbeit sind während des Schuljahres vor Ort in den Schulen der Region aktiv und orientieren, beraten und vermitteln insbesondere die Schülerinnen und Schüler der Abgangsklas- sen. Die beraterische Begleitung erfolgt bis zur Einmündung in eine Ausbildung oder Studium und umfasst, soweit von Nöten, auch die Absicherung des Ausbildungsabschlusses durch unterstützende Leis- tungen (z.B. Teilnahme an der Assistierten Ausbildung (AsA flex). Ergänzend zu den regelmäßigen Beratungsangeboten in den Schulen und den Jugendberufsagenturen, finden mehrere Veranstaltungen im Rahmen der Ver- antwortungskettenvereinbarungen des Landes NRW und in Zusammenarbeit mit den Schulämtern der Kommunen und den Kammern statt. Dazu zählen auch die Beratungen und die intensiven Vermittlungsbemühungen für die unversorgten Schülerinnen und Schüler gemäß den Vorgaben der Da- tenübermittlung der Schülerdatennorm (SDN) § 31a SGB III, die der Agentur für Arbeit Bonn von den allgemeinbildenden Schulen der Region gemeldet werden. So findet am 9. und 10.06.2026 erneut die Veranstaltung „Chance“ statt, zu der alle Schülerinnen und Schüler über das Schulamt und die Schulen eingeladen werden, und bei der die Mitarbeitenden aus Berufsberatung und Arbeitgeber- service vor Ort Gespräche führen und Stellen vermitteln. Die Veranstaltung wird in diesem Jahr erstmalig nicht nur in Bonn (Haus der Bildung), sondern auch in Siegburg (Kreishaus Sieg- burg) angeboten. Durch das erweiterte Angebot für Schülerinnen und Schüler aus dem Kreis können auch die Bonnerinnen und Bonner mehr Termine bu- chen. Am 9.07.2026 lädt die Agentur für Arbeit alle bei ihr als unversorgt gemeldeten Schülerinnen und Schüler zur Veranstaltung „Perspektive“ in die Geschäftsstel- len Bonn und Siegburg ein. Auch hier finden direkte intensive Vermittlungs- bemühungen durch die Berufsberatung und den Arbeitgeberservice statt. Zusätzlich sind auch Vertreter der Kammern und der Bildungsträger vor Ort. Schließlich ist nach den Sommerferien am 8. und 9.09.2026 erneut die Veran- staltung „Last Minute Ausbildung“ geplant. Auch hier sind alle als unversorgt gemeldeten Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Schülerdatennorm- Meldung zu Gesprächen eingeladen. In gleichem Maß wie in den Vorjahren werden neben den betrieblichen und schulischen Ausbildungsmöglichkeiten den unversorgten Bewerberinnen und Bewerbern geförderte Ausbildungsplätze als Berufsausbildung in außerbetrieb-Seite 2 von 10 Seite 3Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) lichen Einrichtungen angeboten. Rechtskreisübergreifend handelt es sich um ca. 70 dieser geförderten Ausbildungsplätze. Diese können bei weiterem Bedarf in der Regel um bis zu 20 Prozent vertrag- lich erhöht werden. Für Bewerberinnen und Bewerber mit einer Schwerbehin- derung oder mit einem Reha-Status werden regional und überregional in verschiedenen Maßnahmen zusätzlich ca. 100 geförderte Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt. Grundsätzlich ist ebenfalls anzumerken, dass viele der aktuell gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber auch Interesse an einem weiteren Schulbesuch haben. Die Ver- sorgung findet insofern nicht nur durch den Abschluss von Ausbildungsverträ- gen sondern auch durch den Besuch weiterführender Schulen statt, dazu zählen insbesondere auch die viel- fältigen Angebote an den Berufskollegs der Region. (2) Ziel aller Partner im Ausbildungsmarkt ist es, allen Bewerberinnen und Bewer- bern eine Anschlussperspektive zu geben. Je nach Stand der beruflichen Ori- entierung und der Ausbildungsreife sind dafür verschiedene Möglichkeiten vor- gesehen. Im Herbst 2026 finden am 14.10.2026 wie auch in den Vorjahren die Nachver- mittlungsaktionen gemeinsam mit den Kammern statt. Jedem unversorgten Bewerber und jeder unversorgten Bewerberin mit ausreichender Orientierung werden weitere Angebote aus den noch offenen Ausbildungsstellen und mit alternativen Berufsbildern unterbreitet. Falls Bewerberinnen und Bewerber so- wie die ausbildenden Betriebe nicht direkt zum Abschluss eines Ausbildungs- vertrages kommen, bewirbt und fördert die Agentur für Arbeit intensiv die Ein- stiegsqualifizierung, ein gefördertes Langzeitpraktikum bei den Arbeitgebern, als Brücke in die Berufsausbildung. Hier wird erneut mit dem Abschluss von ca. 100 dieser Qualifizierungspraktika im gesamten Ausbildungsjahr gerechnet. Die Agentur für Arbeit Bonn bietet zudem erneut allen noch nicht abschließend orientierten Bewerberinnen und Bewerbern berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen an. Im Jahr 2026 stehen dafür 156 Plätze in der allgemeinen Berufsberatung in der Region und für den Bereich Rehabilitanden und Bewerber mit einer Schwerbe- hinderung circa 130 Plätze regional und überregional zur Verfügung. Diese Platzzahlen können bei größe- rem Bedarf auch um bis zu 20% erhöht werden. (3) Die Frage kann durch die Agentur für Arbeit Bonn nicht unmittelbar beantwortet werden, da sie sich in erster Linie an andere Organisationen wie die Schuläm- ter der Bundesstadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises richtet bzw. in die Zu- ständigkeit der Kammern oder der Zusammenschlüsse einzelner Gewerke fällt. Die Agentur für Arbeit Bonn geht jedoch davon aus, dass bei unveränderten schulverwaltungsrechtlichen Regelungen die Berufskollegs der Region Bonn/Rhein-Sieg ein Angebot an ausbildungsvorbereitenden Klassen und Inte- grationsfachklassen vorhalten, das auf dem Niveau des Vorjahres liegt und in denen ein guter Anteil der Bewerbe- rinnen und Bewerber, die nicht direkt in die duale Ausbildung einmünden, eine Anschlussperspektive finden. Die Kammern sind durch ihre Spezialisten der passgenauen Vermittlung in die Akquise und die Besetzung geeigneter Ausbildungsstellen eingebunden undSeite 3 von 10 Seite 4Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) arbeiten in der täglichen Arbeit und bei den anstehenden Veranstaltungen eng mit der Agentur für Arbeit Bonn zusammen. (4) In der Bundesagentur für Arbeit werden keine Zahlen zum Migrationshinter- grund der Schülerinnen und Schüler bzw. der Bewerberinnen und Bewerber erfasst. Festzustellen ist jedoch, dass sich die Anzahl der geflüchteten Bewer- berinnen und Bewerber stetig erhöht. Die Stellungnahme der IHK Bonn/Rhein-Sieg lautet: Aktuell sind für die Stadt Bonn 1.720 Bewerberinnen und Bewerber bei der Agentur für Arbeit gemeldet. Dem stehen 1.617 gemeldete Berufsausbildungs- stellen gegenüber. In der Gesamtregion Bonn/Rhein-Sieg stehen 3.791 Bewer- benden 3.128 Ausbildungsstellen gegenüber. Die Agentur für Arbeit hat jedoch im Jahr 2025 eine Verfahrensumstellung bei der Meldung von Ausbildungsstellen vorgenommen. Nach offizieller Aussage der Arbeitsagentur liegt die tatsächliche Anzahl der vom Arbeitgeberservice zu vermittelnden Ausbildungsstellen daher höher als in der Statistik ausgewiesen. Erfreulicherweise – und dies ist unstrittig – steigt die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber für eine Ausbildung weiterhin an. Aus Sicht der Industrie- und Handelskammer ist dies von besonderer Bedeutung, da in den vergangenen Jahren regelmäßig nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzt werden konnten und sich aufgrund der demografi- schen Entwicklung ein zunehmendes Fachkräfteproblem abzeichnet. Die Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammer bilden gemein- sam etwa fünf Siebtel des gesamten Ausbildungsmarktes ab. Bei der Industrie- und Handelskammer ist ein Zuwachs von 25 Ausbildungsverträgen zu ver- zeichnen, während bei der Handwerkskammer ein Rückgang um 37 Verträge festgestellt wurde. Insgesamt wurden damit zwölf Verträge weniger eingetragen als im Vorjahr. Aus Sicht der Industrie- und Handelskammer ergibt sich hieraus derzeit kein Alarmsignal. Im Gegenteil: Der Ausbildungsmarkt stellt sich insgesamt als stabil dar. Als geschäftsführende Stelle des Ausbildungskonsenses NRW erarbeitet die Industrie- und Handelskammer derzeit ein Handlungskonzept. Dabei wird ge- meinsam mit den Partnern des Ausbildungsmarktes insbesondere über die er- heblichen Herausforderungen durch geopolitische Krisen, hohe Energiekosten sowie die schwächelnde konjunkturelle Entwick- lung beraten. Sorge bereitet uns – zurückkommend auf Ihre Anfrage zu den Integrationskur- sen – die zunehmende Zahl von Bewerberinnen und Bewerbern mit einem vermeintlichen Fluchthintergrund. Gerade vor diesem Hintergrund kommt inte- grations- und ausbildungsunterstützenden Maßnahmen eine besondere Bedeu- tung zu, um diesen Personenkreis frühzeitig und nachhaltig in den Ausbil- dungsmarkt einzubinden. Entsprechend werden in diesem Jahr zahlreiche Aktivitäten von verschiedenen Städten und Kommunen geplant, darunter Windeck, Rheinbach, Hennef, Sieg- burg sowie der Rhein-Sieg Kreis. Diese Maßnahmen erfolgen in Kooperation mit den Kammern und der Agentur für Arbeit. Wünschenswert wäre es aus unserer Sicht, wenn sich perspektivisch auch die Bundesstadt Bonn an der Ausbildungsmesse beteiligen würde, die seit nun-Seite 4 von 10 Seite 5Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) mehr fast 30 Jahren von der Agentur für Arbeit, der Kreishandwerkerschaft so- wie der Industrie- und Handelskammer in Bonn organisiert wird – beispielswei- se durch die Bereitstellung der Beethovenhalle als zentralem Veranstaltungsort. Die Stellungnahme der Kreishandwerkerschaft lautet: Wir begrüßen ausdrücklich jedes Engagement der Stadt Bonn im Hinblick auf die Stärkung der dualen Berufsausbildung in unserer Region und sehen auch die Notwendigkeit, gemeinsame Konzepte zur Förderung des Nachwuchses im Handwerk zu erarbeiten. Wir möchten aber auch betonen, dass sich aus den aktuellen Zahlen kein anhaltend negativer Trend erkennen lässt. Vielmehr zeigt sich ein stabiles Ausbildungsniveau, über alle Gewerke und Berufsgruppen hinweg. Laut Statistik der Agentur für Arbeit stehen in der Gesamtregion Bonn/Rhein- Sieg 3.791 Bewerberinnen und Bewerber 3.128 Ausbildungsstellen gegenüber. Hierbei ist unbedingt die im Jahr 2025 vorgenommene Verfahrensumstellung der Agentur für Arbeit zur Ermittlung der Daten zu berücksichtigen. Aus Aussagen der Agentur geht hervor, dass die Anzahl der zu vermittelnden Ausbildungsstellen vermutlich höher liegt, als sta- tistisch berücksichtigt wurde. Ungenaue Zahlen sind bei Verfahrensumstellungen unvermeidbar. Das Handwerk deckt gemeinsam mit Industrie und Handel den überwiegenden Großteil des gesamten Ausbildungsmarktes in unserer Region ab. Betrachtet man die Entwicklung der letzten Jahre für beide Wirtschaftszweige gemeinsam, ergibt sich insgesamt – wie einleitend bereits erwähnt – ein stabiles Ausbildungsniveau. In Kooperation mit den Kammern, der Agentur für Arbeit, der Stadt Bonn, dem Rhein-Sieg Kreis und weiteren Stakeholdern unserer Region diskutieren und erarbeiten wir in verschieden Gremien, Arbeitsgruppen und Beiräten Maßnah- men zur Förderung der Ausbildungs- und Fachkräfteintegration. So engagieren wir uns unteranderem in der Arbeitsgrup- pe Fachkräfteeinwanderung, in den Erstellungen der verschiedenen Arbeits- markt- und Integrationsprogrammen und vernetzen uns mit möglichen Partnern zur Förderung der Berufsausbildung. Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit und der Industrie- und Handelskammer organisieren wir zudem seit vielen Jahren eine Ausbildungs- messe. Über eine Beteiligung der Stadt Bonn würden wir uns freuen. Zu Ihren Fragen: 1. Welche Maßnahmen werden in die Wege geleitet, um die Jugendlichen, die keinen Ausbildungslatz gefunden haben, zu versorgen? Als Interessensvertretung des selbstständigen Handwerks plädieren wir in den verschiedenen Gremien und gegenüber der Politik dafür, die Bedingungen für Betriebe so zu vereinfachen, dass die Ausbildung von Fachkräften wieder atraktiver wird. Viele Betriebe bilden nicht mehr aus, da Nachweispflichten und Kosten zunehmen. Hier müssen wir ansetzen. 2. Wie wird diese Übergangszeit – falls die Jugendliche keinen Ausbildungs- platz bekommen – überbrückt bzw. organisiert, damit sie eine reale Perspektive für den Ausbildungsplatz bekommen können? Aus unserer Sicht besteht die sinnvolle Überbrückung nicht im „Warten“, son- dern in einer strukturierten Übergangsphase mit Orientierung, Praxis undSeite 5 von 10 Seite 6Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Nachvermittlung. Dazu zählen die Berufsberatung zur Stärken- und Interessen- analyse, Bewerbungschecks und konkrete Vermittlung in Betriebe, Praktika zur Berufsorientierung, Einstiegsqua- lifizierungen (EQ) als sechs- bis zwölfmonatige Brücke in Betrieb und Ausbil- dung und bei Bedarf Berufsvorbereitung oder alternative Anschlussangebote. Die Agentur für Arbeit beschreibt für die Region ausdrücklich, dass bei „Chance 2025“ Fähigkeiten und Interessen ausgelotet, Bewerbungsunterlagen geprüft und direkt Stellen bzw. Betriebsadressen vermittelt wurden. Bei „Last Minute Ausbildung 2025“ wurden zusätzlich auch Alternativen zur Berufsvorbereitung und Träger von Bildungsmaßnahmen eingebunden. Die Kreishandwerkerschaft Bonn-Rhein-Sieg unterstützt durch Vermittlung der Angebote an Innungsbetriebe. 3. Können die Berufsschulen in Bonn und Rhein-Sieg oder Kreishandwerker- schaft sowie IHK Bonn/Rhein-Sieg den noch nicht vermittelten Jugendlichen ausbildungsvorbereitende Schulungen / Maßnahmen anbieten, damit sie nicht orientierungslos bleiben können? Die Kreishandwerkerschaft ist nach außen sichtbar vor allem Mitveranstalterin und Mitkoordinatorin von Berufsorientierung, Messen und Kontakten ins Hand- werk. Sie weist außerdem immer wieder auf die Bedeutung von Praktika hin und hat ein freiwilliges Handwerksjahr als Orientierungsmodell ins Gespräch gebracht. Die Kreis- handwerkerschaft kann hingegen selbst keine flächendeckende schulische Ausbildungsvorbereitung wie ein Berufskolleg anbieten. 4. Wie viele Jugendliche sind von den 3800 mit Migrationshintergrund und wie viele davon sind nicht vermittelt? Hierzu führen wir keine Statistik und können keine belastbaren Zahlen nennen. Anlage/n 1 Übersicht Agentur für Arbeit (öffentlich)Seite 6 von 10 Seite 7 von 10 Seite 8 von 10 Seite 9 von 10 Seite 10 von 10
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 04:31 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de