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260577 · Antrag

Grüne-Bezirksfraktion und SPD-Antrag: Temporäre Essensangebote und Aufenthaltsflächen für Studierende als Alternative zur Mensa im Hofgarten

Nummer
260577
Art
Antrag
Veröffentlicht
07.04.2026
Letzte Änderung
28.10.2026
  • Bonn Stadtbezirk Hauptort
  1. Einreichung erledigt · 07.04.2026
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 19.05.2026

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 19.05.2026 Entscheidung federführend
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Untergeordnet

  1. 260577-01 ST Stellungnahme zu Grüne-Bezirksfraktion und SPD-Antrag: Temporäre Essensangebote und Aufenthaltsflächen für Studierende als Alternative zur Mensa im Hofgarten

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Antrag
öffentlich
260577
Antragsteller/in:
Grüne Bezirksfraktion Bonn
Dr. Ursula Bach
Lydia Weinreich
Jochen Reeh-Schall
31.03.2026 gez. Bonnie
Grüne-Bezirksfraktion und SPD-Antrag: Temporäre
Essensangebote und Aufenthaltsflächen für
Studierende als Alternative zur Mensa im Hofgarten
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 21.04.2026 Entscheidung
Inhalt des Antrags
Die Verwaltung wird beauftragt mit relevanten Akteuren der
Studierendengemeinschaft, z.B. mit dem Studierendenwerk, dem AStA, und
der Universität umgehend Maßnahmen zu eruieren und umzusetzen, um die
weggefallenen Kapazitäten der Mensa im Hofgarten zu kompensieren.
Hierzu sollen insbesondere:
1. temporäre Essensangebote (z. B. Foodtrucks oder mobile
Ausgabestellen) in zentraler Uni-Nähe eingerichtet werden,
2. zusätzliche Aufenthalts- und Sitzmöglichkeiten, insbesondere im
Außenbereich für die Sommermonate, geschaffen werden,
3. geeignete Flächen im Umfeld des Hofgartens bzw. der Universität
identifiziert und nutzbar gemacht werden.
Darüber hinaus wird die Verwaltung beauftragt,
4. für studentische Initiativen und Start-ups im Bereich der Gastronomie, die
entsprechende Angebote für Studierende schaffen, die Standgebühren
temporär zu erlassen,
5. für weitere Anbieter (z. B. Foodtrucks), die sich insbesondere in den
Sommermonaten in Uni-Nähe ansiedeln und ein bezahlbares Angebot
vorhalten, reduzierte Standgebühren vorzusehen.
Ziel ist es, durch geeignete Anreize ein vielfältiges, bezahlbares und
niedrigschwelliges Essensangebot für Studierende zu ermöglichen.
Zudem wird die Verwaltung gebeten, gemeinsam mit den beteiligten
Akteur*innen eine langfristige Lösung zur Sicherstellung einer zentralen,
bezahlbaren und qualitativ hochwertigen Verpflegung für Studierende zu
entwickeln.
Darüber hinaus soll die Kommunikation mit Studierenden und derSeite 1 von 3
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Stadtgesellschaft bei vergleichbaren Veränderungen frühzeitig, transparent und
nachvollziehbar erfolgen.
Begründung
Die deutliche Reduzierung der Sitzplatzkapazitäten der Mensa im Hofgarten
von rund 500 auf etwa 170 Plätze führt zu einer erheblichen Verschlechterung
der Versorgungssituation für Studierende.
Die Mensa ist weit mehr als ein Ort der Essensausgabe: Sie stellt einen
zentralen sozialen Begegnungsraum dar, in dem Studierende unabhängig von
finanziellen Möglichkeiten zusammenkommen können. Durch die
subventionierten Preise besteht kein Konsumzwang, wie er etwa in Cafés
gegeben ist. Damit erfüllt die Mensa eine wichtige soziale und integrative
Funktion im studentischen Alltag.
Mit dem Wegfall eines Großteils der Plätze droht dieser niedrigschwellige
Begegnungsort verloren zu gehen. Gleichzeitig entsteht insbesondere in den
Sommermonaten ein erhöhter Bedarf an Aufenthaltsflächen im Freien in
unmittelbarer Nähe zur Universität.
Durch die unmittelbare Umsetzung temporärer Essensangebote sowie
zusätzlicher Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten kann kurzfristig eine Entlastung
geschaffen werden. Die gezielte Förderung studentischer Initiativen und Start-
ups sowie reduzierte Standgebühren für Anbieter schaffen zudem Anreize für
ein vielfältiges und bezahlbares Angebot.
Langfristig bedarf es einer tragfähigen Lösung, die eine zentrale Versorgung
mit frischem, qualitativ hochwertigem und bezahlbarem Essen sicherstellt und
die soziale Funktion der Mensa als Begegnungsort erhält.
Eine frühzeitige und transparente Kommunikation ist dabei wesentlich, um die
Bedarfe der Studierenden angemessen zu berücksichtigen und Vertrauen in die
Entscheidungsprozesse zu stärken.
Anlage/n
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Datenstand: 02.11.2026, 19:06 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de